Bisher kamen Nachrichten zum autonomen Fahren überwiegend von den großen Techkonzernen aus den USA. Die lassen sich bei ihrer Entwicklung kaum in die Karten schauen und stützen sich auf neuronale Netze. Eine neue Initiative aus mehreren deutschen und amerikanischen Unternehmen und Forschern hat einen eigenen Ansatz entwickelt.
Seit gestern ist das neue Personenbeförderungsgesetz in Kraft. Behörden und Chauffeurdienste kritisieren die vielen rechtlichen Unklarheiten. Ein Anbieter hat sein Geschäftsmodell geändert, andere hoffen, dass der Gesetzgeber nachbessert. Für Nutzerinnen und Nutzer ändert sich zunächst wenig.
Die EU-Kommission hat massive Unterstützung für die gesamte Schienenbranche genehmigt – aber weiterhin keine direkten Zuschüsse der Bundesregierung für die Deutsche Bahn. Die gleicht die Corona-Verluste derweil mit Notkrediten aus.
Die „Jahrtausendflut“ in Zhengzhou hat offenbart, wie wenig Chinas urbane Infrastruktur auf extreme Wetterlagen vorbereitet ist. Die rasante Entwicklung der Städte hat dem Thema wenig Raum gegeben. Nun setzt ein Umdenken ein.
Mit dem Abbau von zehn besonders klimaschädlichen Subventionen könnte Deutschland 2030 fast 100 Millionen Tonnen CO2 vermeiden und außerdem mindestens 46 Milliarden Euro mehr pro Jahr einnehmen. Von den bisherigen Subventionen profitieren Topverdiener weit überproportional, hat das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft errechnet.
Der Staatskonzern fährt immer weiter in die roten Zahlen, die Schulden steigen. Corona, Lockdown, Hochwasser und hausgemachte Probleme setzen dem Unternehmen zu. Nun muss der Eigentümer erneut einspringen.
Die Mehrheit der Deutschen hält es für problematisch, Tickets im Bus nur noch mit Karte oder Handy kaufen zu können. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Tagesspiegel Background. Aus Sicht von Verbraucherschützern ist eine Entscheidung wie in Berlin nur akzeptabel, wenn es genug funktionstüchtige Fahrkartenautomaten als Alternative gibt.
Die Testpflicht für ungeimpfte Reiserückkehrer soll auf Auto-, Bus- und Bahnfahrende ausgeweitet werden. In der Regierung laufen die Abstimmungen über einen Starttermin. Die Resonanz in der Branche auf den politischen Vorstoß ist bescheiden.
Klimarisiken spielen bei der Planung von Verkehrsinfrastruktur in Europa eine immer größere Rolle. Vor allem auch Transportknotenpunkte müssen auf bevorstehende Schäden vorbereitet werden. Eine Strategie der EU-Kommission soll die Anpassung beschleunigen.
Der von der EU-Kommission geplante CO2-Emissionshandel für den Verkehr ist viel zu zaghaft und schlecht mit den Mitgliedsstaaten abgestimmt, um die deutschen Klimaziele zu erreichen. Darauf haben Agora Verkehrswende, Transport & Environment und Nabu hingewiesen. Union und FDP sollten sich bei ihren Plänen für hohe CO2-Preise ehrlich machen.
Schon in fünf Jahren könnten die ersten Airlines auf Langstreckenflügen in Reiseflughöhe auf den zweiten Piloten im Cockpit verzichten. Der zeitweise Ein-Personen-Betrieb wäre ein logischer Zwischenschritt, sagen Experten. Von Pilotenverbänden kommt scharfe Kritik.
Überschwemmungen, Hitze, Erdrutsche – die Folgen des Klimawandels bedrohen Straßen, Schienen und Wasserwege. Wie Forscher die Gefahren einschätzen, welche Infrastruktur robust ist und woran Prognosen scheitern.
Die Hochwasserkatastrophe auch im Einzugsbereich der Erft hat nicht nur für bislang noch unermessliche Schäden und menschliches Leid gesorgt. Auch die regionale Logistik ist vor allem von den dauerhaften Schäden an den Autobahnen A 1 und A 61 betroffen.
Die Bundesregierung will Verkehr auf die Schiene verlagern. Doch der nötige Neu- und Ausbau der Strecken ist weiterhin drastisch unterfinanziert. Die Branche warnt vor leeren Versprechen der Politik.
Die E-Roller-Verleiher reagieren auf die Überlegungen von immer mehr Städten, die Nutzung der kleinen Flitzer ganz oder teilweise einzuschränken. Mit neuen Studien zu Unfallzahlen und neuen Technologien verteidigen sie sich gegen Kritik.
Daimler steigt nun doch in die Produktion von Batteriezellen ein und bereitet sich darauf vor, bis 2030 nur noch Elektroautos zu verkaufen. Volkswagen spricht sich derweil für ein Ende des Dieselprivilegs aus. Unter dem Druck der Regulierung verabschieden sich die deutschen Autobauer endgültig vom Verbrennungsmotor.
Verkehrsregeln büffeln via Video-Call: Seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist der Online-Theorieunterricht in vielen Bundesländern erlaubt. Das Bundesverkehrsministerium denkt darüber nach, die Notlösung den Fahrschulen dauerhaft zu ermöglichen – und die rechtliche Grundlage entsprechend zu ändern.
Der Einsatz von autonomen Fahrzeugen soll die Produktivität bei der Zustellung erhöhen. Doch Logistik-Experten sind skeptisch, ob der Einsatz von Robotern auf der Straße in absehbarer Zeit zum Regelfall wird. Sie sehen die Technologie eher in klar abgegrenzten Räumen – oder als „Follow-me“ des Zustellers.
Mit einer Großbestellung für Elektroflugzeuge hat United Airlines jüngst für Aufmerksamkeit gesorgt. Doch Experten bezweifeln, dass die Technologie bis 2050 einen nennenswerten Beitrag zur Null-Emissionen-Luftfahrt bringen kann. Und dann ist da noch die Stromfrage.
In Asien breitet sich die Delta-Variante aus. Rund 100.000 Seeleute können deshalb derzeit nicht an Land. Andere sitzen in den Häfen fest und haben kein Einkommen. Viele Seefahrer könnten den Beruf ganz aufgeben, warnen Gewerkschaften. Ein weiteres Problem für die Lieferketten.
In Frankreich erhalten Bürger:innen bis zu 2500 Euro, wenn sie ihr Auto gegen ein E-Bike tauschen. Eine kleine Gemeinde in der Nähe von Freiburg hat ein ähnliches Programm gestartet. Die Parteien im Bundestag sind überwiegend skeptisch. Wer traut sich, vor der Bundestagswahl „weniger Autos“ zu fordern?
Die Deutsche Bahn gehört zu den größten Bauherren Deutschlands. Dabei soll sie mehr auf Nachhaltigkeit setzen, fordern die EVG und die Grünen. Die Gewerkschaft will den Staatskonzern zum Pionier für grünen Stahl machen. Die Grünen wünschen sich mehr Recycling-Beton. Der Konzern sieht sich auf seinen Großbaustellen bereits auf einem guten Weg.
Der Aufbau nachhaltiger urbaner Verkehrssysteme läuft vielerorts in Europa schleppend. Die EU-Kommission will nachhelfen und arbeitet dazu an einer neuen Initiative. Diese könnte verpflichtende Mobilitätskonzepte von Städten einfordern – sowie einen stärkeren Fokus auf die Sammlung von Daten.
Autonome Shuttles sollen Japans alternde Gesellschaft mobil halten. Die Regierung hofft, damit die demografischen Herausforderungen in den Griff zu bekommen. Ein Projekt, von dem auch Europa lernen kann, meinen Experten.
Verkehrsminister Andreas Scheuer will den DB-Konzern verschlanken und auf Klimaschutzziele ausrichten. Die Opposition verweist auf Versäumnisse in der abgelaufenen Wahlperiode. Grüne, FDP und Linke haben bereits detaillierte Pläne vorgelegt.
Immer mehr Städte weltweit schränken die Nutzung von E-Scootern ein, um gegen Unfälle und Vandalismus vorzugehen. Wissenschaftler bewerten den Nutzen der Roller danach, inwieweit sie dabei helfen, Autofahrten zu ersetzen. Eine Civey-Umfrage zeigt: Noch passiert das selten.
Die Bundesregierung will die Güterbahnen voranbringen. 2030 sollen 25 Prozent der Fracht mit der Bahn transportiert werden. Doch bisher fehlt der große Wurf. Für Experten sind die Ziele nur erreichbar, wenn die Schiene klare Priorität bekommt.
Nach dem Jahrhunderthochwasser werden langsam die gewaltigen Schäden für die Infrastruktur sichtbar. Verkehrsminister Andreas Scheuer verspricht einen raschen Wiederaufbau. Güterbahnen und Binnenschiffer kämpfen darum, die Lieferketten aufrecht zu halten. Am Rhein läuft der Verkehr bisher überraschend gut.
Die EU-Kommission kippt die Steuerbefreiung für Kerosin. Die Branche reagiert unterschiedlich. Lufthansa fürchtet um die Wettbewerbsfähigkeit, während Easyjet die Vorschläge begrüßt. Flüge zum Taxipreis wird es zukünftig nicht mehr geben – wenn sich die Kommission durchsetzt.
Der Wettbewerb im Schienennahverkehr galt lange als Erfolgsmodell. Doch nicht nur Abellio macht mit dem Betrieb von Regionalzügen Verluste. In der Branche werden längst Alternativen zum derzeitigen System diskutiert. Die Länder könnten bald mehr Verantwortung übernehmen.
Verkehrsminister Andreas Scheuer ist begeistert von Drohnen. Er fördert Forschungsprojekte mit Millionen. Tagesspiegel Background gibt einen Überblick über Projekte zur Unterstützung für Rettungskräfte, den Medikamententransport oder für die Versorgung des ländlichen Raums. Bis zum Realbetrieb ist es noch ein weiter Weg.
Es ist der große Aufschlag für die europäische Klimapolitik: das Fit für 55-Gesetzespaket, das die EU-Kommission gestern präsentierte. Erstmals liegt nun ein umfassender Vorschlag auf dem Tisch, wie Europa klimaneutral werden soll. Ein Überblick.
Eine der weltweit größten Reedereien arbeitet an einem großen Frachtsegler, der auch die Schifffahrt auf den Weltmeeren wieder unter Segel setzen könnte. Die meisten Segel werden allerdings auch künftig nur als Hilfsantriebe dienen. Die Einsatzgebiete liegen vor allem im Küstenverkehr.
In einer Vorlage zur Quote für nachhaltige Flugkraftstoffe setzt die Kommission auf verschiedene Maßnahmen, um ein „Level Playing Field“ zu erhalten. Mitgebrachten Treibstoff soll es nicht mehr geben und wer wo was tankt, soll künftig genau festgehalten werden.
Ein Bündnis unter Federführung der Deutschen Umwelthilfe untermauert seine Tempolimit-Forderung mit aktuellen Zahlen zum CO2-Einsparpotenzial. Die nächste Bundesregierung soll ein generelles Limit innerhalb von 100 Tagen umsetzen, um die Klimaziele für den Verkehr doch noch einzuhalten.
Die Weiterentwicklung des Plattformkonzepts, Mobilitätsdienstleistungen und ein Energie-Ökosystem rund um das Fahrzeug – Volkwagen hat gestern seine neue Konzernstrategie vorgestellt. Software und Daten spielen dabei eine entscheidende Rolle. Kunden werden künftig für Mobilität weniger zahlen, stellt Konzernchef Herbert Diess in Aussicht.
Mit dem neuen Personenbeförderungsgesetz können Kommunen das Mietwagengeschäft stärker regulieren. Die ersten Städte wollen Schutzklauseln für Taxis erlassen. Auftragsfahrer von Uber und FreeNow fürchten, aus dem Markt gedrängt zu werden. Die Taxibranche drängt auf eine schnelle Umsetzung.
Die Bahn soll bis 2030 zum Rückgrat für die Verkehrswende werden. In dieser Legislatur geht es an die Umsetzung. Tagesspiegel Background untersucht die Wahlprogramme der Parteien in vier Punkten. Wer lässt den wohlklingenden Worten der vergangenen Jahre passende Maßnahmen folgen?
Bei spektakulären Testflügen lassen sich derzeit Milliardäre ins All schießen und wollen eine Art Weltraumtourismus begründen. Für Normalverdiener ist das unbezahlbar – und die Treibhausgas-Emissionen sprengen jedes theoretische Budget. Es gibt allerdings deutliche Unterschiede zwischen den Konzepten.
Emissionsfreie Autoflotten ab 2035, neue Ziele im Fünf-Jahres-Intervall und keine Anrechnung alternativer Kraftstoffe: So könnte die neue EU-Richtlinie zu den CO2-Standards für Automobilhersteller aussehen.
Ein Corona-Ausbruch am Hafen von Yantian sorgt für die bisher größte Disruption globaler Lieferketten. Der Vorfall legt auch die Schwachstelle der chinesischen Corona-Strategie offen.
In Berlin liefert ein Roboter den Burger an die Haustür, in Köln testet Rewe eine autonom fahrendes Snackmobil: In Deutschland starten immer mehr Projekte zum autonomen Fahren. Das liegt auch an dem neuen Gesetz, das im Herbst in Kraft treten soll.
Eine Umfrage im Auftrag des Centrums für Europäische Politik zeigt: Der weit überwiegende Teil der Bevölkerung hält die Bedrohung durch den Klimawandel für real oder sogar unterschätzt. Geht es um höhere Spritpreise, ist die Bereitschaft zum Klimaschutz allerdings nicht so ausgeprägt. Deutliche Preissteigerungen würde nur eine kleine Minderheit akzeptieren.
Die Verkehrsunternehmen kämpfen um die Rückkehr der Fahrgäste. Neue Tarif- und Abomodelle sowie Sonderaktionen sollen helfen, die Menschen wieder in Bus und Bahn zu locken. Vor allem junge Menschen in den Städten zeigen sich dafür aufgeschlossen, zeigt eine Exklusiv-Umfrage.
Die EU will mit den neuen Klimaschutzbestimmungen auch einen CO2-Grenzausgleich festschreiben. Wichtige Exportmärkte der Autohersteller sind strikt dagegen und wittern Protektionismus. Nun sorgt sich die Branche um Vergeltungsmaßnahmen.
Vor genau einem Jahr hat das Europäische Parlament das erste Mobilitätspaket beschlossen. Es sollte mehr Fairness in den internationalen Straßengütertransport bringen. Nun zeigt sich: In weiten Teilen ist das ein Trugschluss.
Der Verband der Automobilhersteller sieht die Branche mit wichtigen politischen Richtungsentscheidungen konfrontiert. Dass es zum Auto absehbar keine Alternative gebe, sei klar. Der Umstieg auf E-Mobilität hänge von der Verfügbarkeit geeigneter Infrastruktur ab. Die Hersteller freuen sich derweil über glänzende Absatzzahlen.
Eine spontane Taxifahrt ohne Vorbestellung ist für Menschen mit Behinderung nahezu unmöglich. Förderprogramme für Taxiunternehmen sowie ein neues Gesetz sollen ihre Situation verbessern. Sozialverbände, Betroffene und Taxivermittler bezweifeln, dass das reicht – und fordern mehr Unterstützung von der Politik.
Die deutsche Tochter der niederländischen Staatsbahn ist im Schutzschirmverfahren. Die niederländische Regierung drängt energisch auf bessere Verträge. Wegen des Wettbewerbs können die Länder jedoch kaum Entgegenkommen zeigen. Vorwürfe gegen den früheren Chef Stephan Krenz werden laut.
Eine Gruppe von Kommunen möchte selbst entscheiden können, wo Tempo 30 innerorts angemessen ist. Sie fordern eine Änderung des Rechtsrahmens, die von Modellversuchen begleitet werden soll. Rückendeckung bekommen sie von Agora Verkehrswende und der Stiftung Klimaneutralität.
CO2 aus der Luft fangen und daraus Kerosin herstellen – Direct Air Capture soll es möglich machen. Die NGO Transport & Environment nennt die Technologie „revolutionär“ und sieht in ihr den Schlüssel für die Zukunft der Luftfahrt. Wie schnell der Markthochlauf gelingt, entscheidet vor allem die Politik.
Die EU investiert im Rahmen ihres Investitionsprogramms Horizon Europe 15,1 Milliarden Euro in Wissenschaft und Innovation. 162 Millionen Euro allein sollen in die Digitalisierung der Mobilität fließen. Andere Schlüsseltechnologien müssen mit weniger Geld auskommen.
In Brüssel geht es ans Eingemachte: Kürzere und mittellange Flüge innerhalb Europas könnten in Zukunft deutlich schärfer reguliert werden. Wie drastisch sich die diskutierten Vorschläge auswirken werden, hängt aber auch von den weiteren Verhandlungen ab: Konkrete Zahlen fehlen an vielen Stellen.
Volkswagen gibt seine Luxus-Marke Bugatti in ein Gemeinschaftsunternehmen seiner Tochter Porsche und dem kroatischen Luxusautobauer Rimac ab. Geplant sind neue „Hypercar“-Modelle, in „absehbarer Zeit“ soll ein Bugatti mit elektrischem Antrieb entstehen.
Die Tagebau-Region Lausitz soll als Ausgleich für den Kohleausstieg bessere Verkehrsverbindungen bekommen – allerdings weniger als bisher versprochen. Der Fahrgastverband Pro Bahn zeigt sich „sehr enttäuscht“ über die Ergebnisse der Verhandlungen.
Die Energiebesteuerung in Europa soll laut einem Richtlinien-Entwurf der Europäischen Kommission auf den Energiegehalt umgestellt werden – mit Ausnahmen für umweltfreundliche Energieträger. Damit würden zahlreiche gewohnte, aber umstrittene Steuerrabatte fallen, unter anderem für Diesel und für Flugkerosin.
Solarstrom, Wärmepumpe, E-Auto – Oliver Koch, der CEO des bayerischen Speicherherstellers Sonnen, will der Kundschaft ein Komplettangebot machen. Im Gespräch mit Tagesspiegel Background erklärt Koch, wie er die Batterieproduktion verzehnfachen will und was die nächste Bundesregierung besser machen muss.
32 Milliarden Euro soll die Digitalisierung des deutschen Zugnetzes kosten. Ein lukratives Geschäft für die Bahnindustrie. Bei der Zugsicherung dominierte in Deutschland bisher Siemens. Doch die ersten Großaufträge gehen nun an die französische Konkurrenz. Nach der Bombardier-Übernahme greift Alstom auch bei der Bahntechnik an.
Mit einem halben Jahr Verspätung hat die Bundesregierung ihr Ziel von einer Million zugelassenen E-Autos erreicht, verrät Wirtschaftsminister Peter Altmaier im Background-Gespräch. Mit der steigenden Anzahl von E-Autos wachsen auch Mobilitäts- und Energiebranche immer mehr zusammen, wie eine exklusive Umfrage nahelegt.
Zahlreiche Kunden beschweren sich darüber, dass ihnen Fahrten mit dem Fahrtenanbieter falsch oder doppelt berechnet wurden. Auch die Erstattung über den Kundendienst gestalte sich schwierig. Free Now räumt auf Anfrage ein, dass seine neue Bezahlsoftware fehleranfällig ist.
Mit dem gestern vorgestellten E-Lkw eActros fährt Mercedes-Benz in Richtung CO2-neutraler Güterverkehr. Die Reichweite beträgt 400 Kilometer, 2024 noch mehr. Dann bringen die Schwaben auch ihren Lkw mit Brennstoffzelle in Serie.
In einer Vorlage zur Reform des europäischen Emissionshandels setzt die EU-Kommission darauf, die Emissionen im Schiffsverkehr auch über das EU-Gebiet hinaus zu bepreisen. Der Straßenverkehr soll ein eigenes Zertifikate-System erhalten.
Damit der Verkehr seine Klimaziele erreichen kann, soll der öffentliche Nahverkehr kräftig wachsen. Doch wer das bezahlen soll, wurde in Berlin lange kaum diskutiert. Erst jetzt bemerken Länder und Kommunen, dass der Bund ihnen eine gewaltige Aufgabe übertragen hat. Der Kampf um die Finanzierung ist eröffnet.
Unterm Strich könnte die Zahl der Arbeitsplätze in der Autoindustrie beim Wandel hin zur Elektromobilität erhalten bleiben, rechnet eine neue Studie vor. Die Beschäftigten müssen sich allerdings auf massive Veränderungen einstellen.