Auf der ersten Hauptkonferenz der diesjährigen Datenschutzkonferenz (DSK) standen unter anderem die Themen Forschungsdaten, Facebook-Fanpages und der Beschäftigtendatenschutz auf dem Programm. Zu allen drei Themen stimmten die Teilnehmenden über Entschließungen ab. Ein Überblick.
Europa will die neuen Regeln für Big Tech festzurren, um letzte Details wird noch gefeilscht. Dazu gehört die Höhe der Strafen und die Frage, wie weit Interoperabilitätsvorgaben reichen sollen.
Eine neue Verordnung der Bundesnetzagentur legt Mindestanforderungen für Internet in Deutschland fest. Die Telekommunikationskonzerne nehmen das gelassen, in den meisten Fällen bieten sie ohnehin schon mehr Bandbreite. Doch die Anforderungen könnten steigen, Netzagenturchef Klaus Müller will die Schwellenwerte jährlich überprüfen lassen.
Bei digitalen Identitäten geht es nicht um mehr Sicherheit im Netz, sondern um den Handel mit Daten, sagt Lilith Wittmann. Im Interview spricht die Sicherheitsforscherin darüber, welche Risiken sie sieht und warum sie sich Streit bei der eIDAS-Verordnung erhofft.
Die geplante Deutsche Agentur für Transfer und Innovation (DATI) soll frischen Wind in die Forschungslandschaft bringen. Welche Erwartungen die Hochschulvertreter:innen an die neue Einrichtung haben, ist klar. Ein Konzept der Politik liegt aber noch nicht vor.
Moderner Krieg braucht moderne Antworten, dafür zuständig sind auf ukrainischer Seite Digitalminister Mykhailo Fedorow und sein Stellvertreter Alexander Bornyakow. Im Interview sprechen sie über ihre digitalen Blockadebemühungen gegen Russland, die Rolle der Tech-Konzerne im Krieg und ihre Forderungen an deutsche Konzerne und die Politik.
Seit Jahren tobt in Europa eine hitzige Debatte um die Durchsuchung von digitaler Kommunikation nach missbräuchlichen Darstellungen von Kindern. Die EU-Kommission dürfte ihren geplanten Gesetzesentwurf erst im Sommer präsentieren, Datenschützer:innen und Kinderrechtsadvokat:innen sind gleichermaßen besorgt.
Künstliche Intelligenz steht dieser Tage auf der Agenda des EU-Parlaments weit oben: Gestern fand im federführenden IMCO/LIBE-Doppelausschuss eine Expert:innen-Anhörung zum geplanten AI Act statt. Und der Sonderausschuss zu KI im digitalen Zeitalter will bereits heute seinen Abschlussbericht vorlegen.
Viele ukrainische KI-Expert:innen fragten sich, was sie zur Verteidigung des Landes beitragen können. Dann vernetzten sie sich und entwickelten Anwendungen, etwa zum Aufspüren russischen Kriegsgeräts, zum Abfangen und Analysieren von Radionachrichten oder zur Koordinierung von Hilfsgüter-Transporten. Am Freitag warben sie in Berlin um Unterstützung.
Bei großen KI-Modellen hinkt Europa hinterher. Nun präsentiert das deutsche Start-up Aleph Alpha beeindruckende Ergebnisse bei der Kombination von Sprache und Bilderkennung. Auch dank eines der größten KI-Rechenzentren Europas.
Deutschland will langfristig von den russischen Energieexporten unabhängig werden. Dafür braucht es bei der Wärmeversorgung nachhaltige Alternativen. Abwärme aus Rechenzentren wird bereits jetzt in kleinem Maßstab genutzt. Damit die Wärme noch effektiver eingesetzt werden kann, müssen allerdings einige Hürden überwunden werden.
Hoher Besuch: Zu seinem ersten öffentlichen Termin mit KI-Bezug reist Bundeskanzler Olaf Scholz zu einem Antrittsbesuch beim DFKI nach Kaiserslautern, auf Einladung von Malu Dreyer. Die Beteiligten wollen das DFKI als Partner in Transferfragen positionieren und für die KI-Förderung bei der Ampel werben.
Gestern hat Digitalminister Volker Wissing die Eckpunkte für seine Gigabitstrategie präsentiert. Schnellere Genehmigungsverfahren soll es geben, weniger Bürokratie und ein neues Fördersystem. Wie genau das gestaltet wird, steht noch nicht fest. Im Vorfeld sorgte das Vorgehen des Ministers für mehr Missmut als die Inhalte des Papiers.
Einmal jährlich gibt der AI-Index-Report aus Stanford einen Überblick über das Feld. Für 2021 wurde dabei eine bemerkenswerte gesetzgeberische Aktivität verzeichnet. Große Zuwächse gibt es derweil bei der Forschung zu KI-Ethik.
Viel wird an der Eindämmung negativer Plattformeffekte gearbeitet. Eine europaweite Medienplattform könnte ein positives Gegenstück bilden. Die Ampel prüft die Idee, heute ist sie auch Thema im Bundestag.
Künstliche Intelligenz spielt im deutschen Schulwesen bislang kaum eine Rolle. Dabei sind sich Expert:innen über die enormen Potenziale einig und meinen, dass die Schüler:innen mit KI-Kompetenzen ausgestattet werden müssen. Mittlerweile zeichnet sich ab, dass die Anwendungen vor allem über den Fremdsprachunterricht in den Klassenzimmern ankommen.
Der europäische Gesundheitsdatenraum wird konkreter: Wie ein Entwurf der EU-Kommission zeigt, sollen Patienten bald festlegen können, wer auf ihre Gesundheitsdaten zugreifen kann und Forschende von einem interoperablen Format profitieren.
Bislang war das russische IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky von Sanktionen nicht betroffen – seit Dienstagmorgen hat sich das verändert: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat eine Warnung veröffentlicht. Was steckt hinter der Entscheidung?
Die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion zeigt, dass die Bundesagentur für Arbeit sich bei IT-Kompetenzen stark auf externe Beratung stützt. Ein Fehler, schreiben die Abgeordneten. Stattdessen solle lieber interne Kompetenz aufgebaut werden.
Was bringt der Haushalt 2022 im Digitalbereich? Zentraler Fördertopf für die Digitalisierung bleibt in den Planungen der Ampel das 2018 geschaffene Sondervermögen Digitale Infrastruktur. Das geplante Digitalbudget fehlt dagegen noch. Zusätzliche Milliarden fließen dafür in Mikrochips – ein erster Überblick über den Haushaltsentwurf der Ampel.
Bis Jahresende muss die Agentur für Sprunginnovationen neue Möglichkeiten bekommen, fordert Rafael Laguna. Das Forschungsministerium arbeitet schon an einem Sprind-Freiheitsgesetz.
Flächendeckend 5G und Gigabit-Netze für alle – das will die neue Bundesregierung. Helfen soll dabei eine neue Gigabit-Strategie. Damit es unter der neuen Regierung wirklich zu einem beschleunigten Ausbau der Infrastruktur kommt, braucht es aber vor allem eines, sagt Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland: mehr Austausch.
Heute präsentiert der EU-Abgeordnete Axel Voss (CDU) im Rechtsausschuss seinen Berichtsentwurf zur geplanten KI-Regulierung. Während das Dokument von der Sorge geprägt ist, zu strenge Regeln könnten Innovationen abwürgen, setzt das federführende KI-„Special Committee“ auf mehr Verbindlichkeit. Streit im Plenum ist vorprogrammiert.
Haben alle Nutzer:innen auf Facebook die gleichen Rechte? Die Gesellschaft für Freiheitsrechte hat hierzu eine Studie verfasst – und will mit deren Ergebnis nun ein Grundsatzurteil erstreiten.
Die Bundesregierung arbeitet an ihrer Start-up-Strategie. Was Gründer dabei erwarten und wo sie demnächst große Gefahren sehen.
Heute stimmt der Ausschuss für Wirtschaft und Währung des EU-Parlaments über einen Entwurf zur Regulierung von Kryptowerten ab. Streitpunkt ist nach wie vor der Umgang mit energieintensiven Währungen wie Bitcoin. Dabei könnte die EU mit ihrer Verordnung weltweite Maßstäbe setzen.
Als Russland den Krieg gegen die Ukraine begann, hat Roman gemeinsam mit Freund:innen beschlossen, sein Land zu verteidigen. Nicht mit Waffen, sondern mit Fakten. In aller Eile wurde die Gruppe „UABrave“ gegründet, die ausländische Journalist:innen mit verifizierten Informationen versorgt und gleichzeitig die Quellen schützt. Die Nachfrage ist groß.
Auf dem diesjährigen Fachkongress des IT-Planungsrats wurden neben Verwaltungsprojekten wie den Digitalchecks für Gesetzesvorhaben auch Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz zu wichtigen Schwerpunktthemen auserkoren. Bei der IT-Sicherheit wird auf allen Ebenen Nachholbedarf sichtbar.
Mit missverständlichen Aussagen zum „Stopp“ von E-Rezept und eAU sorgte Gesundheitsminister Lauterbach gerade für Unruhe bei niedergelassenen Ärzten, und viele freuten sich über das Aus von Digitalisierungsvorgaben. Jetzt versucht das BMG in einem Schreiben an die Gematik-Gesellschafter, die Irritationen zu beseitigen.
Deutschland droht den Anschluss bei wichtigen Schlüsseltechnologien zu verlieren, schreibt Expertenkommission Forschung und Entwicklung (EFI) im Jahresgutachten. Sie sorgt sich um die Abhängigkeit von China und fordert von der Politik eine Reihe von Maßnahmen.
Amazon, Apple und Co – die großen globalen Technologie-Konzerne haben die Mittel, um die Gesundheitssysteme nachhaltig zu verändern. Wie sich die Regierung darauf vorbereiten sollte, haben Wissenschaftler:innen auf Basis ihrer Bestandsaufnahme zu 16 oftmals bisher branchenfremden Tech-Giganten, die zunehmend stärker in Gesundheit investieren, formuliert.
Die Schulen bleiben offen, doch die coronabedingten Ausfallzahlen sind hoch. Nun wird an vielen Bildungseinrichtungen mit Livestreams aus dem Unterricht experimentiert. Ob das klappt ist jedoch nicht nur eine Frage der Internetverbindung.
Wenn es um Mobilfunk-Architektur geht, dann haben einige wenige Unternehmen die überwiegende Marktmacht. Das kann Innovation verhindern und den Wettbewerb schwächen. Ändern soll sich das durch Open Ran, ein offenes Konzept in der Netzwerkarchitektur. Die Politik subventioniert die Technologie mit Milliarden – aber hält die auch, was sie verspricht?
In vielen traditionellen Branchen sind Gewerkschaften fest verankert und Betriebsräte eine Selbstverständlichkeit. Start-ups tun sich mit dieser Art der betrieblichen Mitbestimmung hingegen oftmals schwer, berichten Gewerkschafter. Die Gründe dafür sind verschieden.
Viel oberflächliche Debatte und wenig greifbare Ergebnisse bei Maßnahmen gegen den Gender Gap in der Tech-Branche – die Informatikerin Sheila Beladinejad zieht zum internationalen Frauentag Bilanz. Sowohl mit Unternehmen als auch der Politik geht sie im Interview hart ins Gericht.
IT-Sicherheit wird von Männern gemacht, denn noch immer sind die Frauen der Branche in der Minderheit. Leisten können sich das Wirtschaft und Politik eigentlich nicht mehr: Schließlich ist Diversität nicht nur eine Verpflichtung, in Zeiten des Fachkräftemangels bleibt so auch Talent und Arbeitskraft auf der Strecke. Doch was hilft?
Seit den Nullerjahren lässt sich beobachten, dass sich Gewaltformen an Frauen digitalisieren. Die Coronapandemie hat diesen Trend verstärkt. Bislang sind viele Frauen digitaler Gewalt schutzlos ausgeliefert. Das möchte die EU-Kommission nun ändern und legt heute einen Gesetzesentwurf vor.
Übermorgen ist es wieder so weit: Vertreter von Bund und Ländern treffen sich zum IT-Planungsrat. Auf der Agenda stehen Finanzierungsfragen, Pläne für die Registermodernisierung und ein Richtungswechsel bei den Postfächern.
Die Mittel zur Versorgung von Schüler:innen mit digitalen Endgeräten sind fast vollständig abgerufen. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur an den Schulen kommt hingegen laut aktuellen BMBF-Zahlen weiterhin langsamer voran als geplant. Nun sollen bürokratische Hürden abgebaut werden. Hilfreich wäre auch eine Klärung, wie es nach 2024 weitergeht.
Auf EU-Ebene wird an einem rechtlichen Rahmen für Künstliche Intelligenz gefeilt, auch die OECD hat zuletzt einen Rahmen für die Klassifizierung von KI präsentiert. In Deutschland legt das Projekt Exam AI heute ein Framework vor, das KI-Systeme in der Arbeitswelt auf Sicherheit und Rechtsgrundlage prüfbar machen soll.
Sanktionen gegen russische Desinformation sind beschlossen, doch die Umsetzung ist schwierig. Kann sich Deutschland wirksam vor Online-Agitation schützen, etwa durch Sperren am deutschen Internet-Knotenpunkt in Frankfurt? Nein, sagt der Betreiber. Und auch Expert:innen warnen vor gefährlichen Implikationen bei den falschen Maßnahmen.
In Russland sind Bitcoin-Transaktionen sprunghaft angestiegen, auch Superreiche scheinen Vermögen umzuschichten. EU und USA wollen neue Maßnahmen dagegen ergreifen.
Egal ob in den Bildungsministerien der Länder oder vor Ort auf Schulebene – in aller Regel werden iPads bevorzugt, wenn Tablets für Lehrende und Lernende bestellt werden. Warum ist das so? Macht sich das deutsche Bildungswesen gerade abhängig von Apple?
Der „DigitalService4Germany“ hat ein Papier vorleget, in dem die Strategie für die nächsten zwei Jahre skizziert wird. Damit soll Klarheit darüber herrschen, was die Einheit leisten kann – und was sie dafür braucht.
Zwölf große Datenräume plant die EU und steckt in diesem und dem nächsten Jahr 760 Millionen Euro in die Vorhaben. Doch die Komplexität ist groß und es ist noch viel Grundlagenarbeit zu erledigen.
Die EU-Kommission will zwar so schnell wie möglich ein Verbot russischer Staatsmedien in Europa durchsetzen. Doch viele große Tech-Firmen blockierten die russischen Staatssender Russia Today (RT) und Sputnik auch auf Drängen der EU bereits ohne Rechtsgrundlage. Andere halten ein Verbot ohnehin für den falschen Weg.
Aktivist:innen verbreiten Informationen zum Ukraine-Krieg in Rezensionen auf Google Maps und Tinder-Profilen. Der russische Googlekonkurrent Yandex wehrt sich gegen das „Reviewbombing“.
Das NetzDG verstößt gegen Europarecht, urteilt das Verwaltungsgericht Köln und gibt Google und Meta vorläufig Recht. Dem Gesetzgeber zeigt das Gericht dabei deutlich: Das wäre vermeidbar gewesen.
Die EU-Kommission hat mit ihrem Vorschlag für ein Ökosystem digitaler Identitäten in Europa einen großen Wurf gewagt. Doch alle Funktionen und Vorstellungen in die technische Struktur der geplanten Wallets zu bekommen, ist keine leichte Aufgabe – und der Zeitplan ist knapp getaktet.
Start-ups, die an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen entstehen, finden oft schwer den Absprung. Das Problem: Ihr geistiges Eigentum gehört auch der Universität. Doch es gibt Lösungen, wie die Ausgründungen Beteiligungen gegen Forschungsergebnisse tauschen können.
Neue gesetzliche Regeln sollen manipulierte Bewertungen im Internet eindämmen. Doch gegen eine populäre Praktik helfen sie auch nicht: Statt positive Bewertungen zu faken, wird oft die Löschung der negativen erzwungen.
Das europäische Cloudgroßprojekt Gaia-X nimmt konkretere Formen an. Elf Leuchtturmprojekte haben die Arbeit aufgenommen, zudem haben sich zahlreiche Cloudunternehmen zur Entwicklung gemeinsamer Infrastruktur zusammengeschlossen.
Die „Normungsroadmap KI“ war bereits Teil der KI-Strategie der vorigen Bundesregierung. Nach der Präsentation der Ergebnisse im Herbst 2020 ging nun eine Neuauflage an den Start. Unter Federführung des DIN und des VDE sollen Normen und Standards für den sicheren Einsatz von KI erarbeitet werden und so einen Beitrag zur europäischen KI-Regulierung leisten.
Die EU plant Kontrollmechanismen von KI-Systemen. Die in der KI-Verordnung geforderten Prüfungen umzusetzen, wird in der Bundesrepublik besonders komplex. 20 Expert:innen der öffentlichen Hand haben sich Gedanken darüber gemacht, wie das gelingen kann.
Mit dem Angriff auf die Ukraine steht auch ein Sanktionskrieg zwischen Russland auf der einen und den USA und Europa auf der anderen Seite bevor. Dabei dürften auch Hochtechnologien eine Rolle spielen. Warum die hiesige Wirtschaft darauf gelassen blicken kann, Russland hingegen schnurstracks in eine Halbleiterkrise rennt.
Neben den physischen Attacken in der Ukraine geht von Russland eine massive Desinformationskampagne in den sozialen Medien aus. Der Internetrechtsexperte Matthias C. Kettemann erwartet von den Plattformen, dass sie aktiv dagegen vorgehen und Verantwortung übernehmen. Whistleblowerin Frances Haugen zweifelt an Facebooks Fähigkeiten.
Die IT-Industrie der Ukraine hat sich stark entwickelt, auch viele deutsche Unternehmen greifen auf Entwickler in dem Land zurück. Manche versuchen nun das Land zu verlassen, andere wollen zu den Waffen greifen.
Die Europäische Kommission hat ihren Vorschlag für den Data Act mit wenigen Änderungen gegenüber der vor wenigen Wochen bekannt gewordenen Version vorgestellt. Die Reaktionen zeigen, welche Akteure sich vor allem über mehr Fairness in der Datenökonomie freuen – und wer vom Status quo profitiert hat.
Autonomes Fahren ohne Sicherheitsfahrer an Bord könnte schon bald auf deutschen Straßen stattfinden. Das Kabinett hat am Mittwoch die noch fehlende Verordnung zum Gesetz zum autonomen Fahren verabschiedet. Industrie und Forschung freut das.
Standards können helfen, die Bildungsdigitialisierung voranzubringen. Doch um Schulen und Lehrkräfte mitzunehmen, muss vor Ort mitgestaltet werden können. Über dieses Spannungsverhältnis wurde gestern bei einer Konferenz der Vogel IT-Akademie diskutiert. Zugleich kommt neuer Schwung in die Debatte um die Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern.
Die neue Bundesregierung will laut Koalitionsvertrag ein Mobilitätsdatengesetz schaffen. Konkrete Initiativen gibt es noch nicht. Tagesspiegel Background analysiert, was ein solches Gesetz regeln sollte, was auf die Branche zukommen könnte – und welche Widerstände zu erwarten sind.
Deutschland wurde auch im vergangenen Jahr wieder ein Stück digitaler, doch fast die Hälfte der Bürger:innen traut es sich nicht zu, Falschinformationen im Internet zu erkennen. Dieses Ergebnis liefert der aktuelle Index der Initiative D21. Die Autor:innen der Studie fordern die Ampel-Koalition auf, den „blinden Fleck“ der digitalen Kompetenzen anzupacken.
Die Auswertung von großen Datensätzen, Hasskommentaren und Abbildungen von sexualisierter Gewalt gegen Kinder – das alles sind Anwendungsgebiete Künstlicher Intelligenz bei Sicherheitsbehörden. Beim digitalen Polizeitag diskutierten Expert:innen über die Möglichkeiten und Grenzen von KI.
Ein weiterer Evaluierungsbericht stärkt dem Weizenbaum-Institut den Rücken. Doch das Institut muss sich weiter beweisen, wenn es im nächsten Schritt die institutionelle Förderung von Bund und Ländern bekommen will.
Der Glasfaserausbau ist auf dem Land immer noch teurer und langwieriger als in der Stadt – teilweise auch, weil sich Kommunen selbst im Weg stehen. Politik und Wirtschaft wollen nun die Akzeptanz für Alternativen zum Tiefbau erhöhen.
Für Frankreichs Digitalstaatsminister hat Europa auf das Schrems-II-Urteil noch nicht adäquat reagiert. Im Interview spricht er zudem über den Verhandlungsstand bei DSA und DMA und fordert Deutschland auf, sich an einer Initiative zur Fachkräftegewinnung zu beteiligen.