Jedes Jahr sterben tausende Menschen im Straßenverkehr. Tempolimits, Streckenradare und Überholverbote an kritischen Stellen könnten die Sicherheit deutlich erhöhen, schreiben die Experten der Prüforganisation Dekra in ihrem jüngsten Report.
Mit einem Spitzentreffen am Vortag der ILA soll dem Ziel, Deutschland zum Vorreiter für klimafreundliche Luftfahrt zu machen, neuer Schwung gegeben werden. Verkehrsminister Volker Wissing nutzt die Woche im Zeichen der Luftfahrt, um die internationale E-Fuels-Debatte voranzubringen. Natürlich technologieoffen.
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat Verkehrspolitik für sich entdeckt. Zwei Themen stehen dabei besonders im Fokus: die Instandhaltung der maroden Verkehrsinfrastruktur und das Verbrenner-Aus. Letzteres könnte sich dazu eignen, einen Keil zwischen die Ampel-Parteien zu treiben.
Das voller Hoffnungen und mit ambitionierten Zielen gestartete Start-up für Nachtzüge gibt nach vier Jahren auf. Die Gründer beklagen mangelnde Unterstützung durch Politik und die Finanzbranche.
Neben einer stark vertretenen Bundeswehr ist einmal mehr „Nachhaltigkeit“ eines der Schlagwörter auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA). Ein Anfang soll mit der Beimischung von nachhaltigen Kraftstoffen ab 2025 gemacht werden. Ein Arbeitskreis der Bundesregierung stellt dazu seine Ideen auf der Messe vor.
Die Union läuft Sturm gegen die von SPD, Grünen und FDP geplante Erhöhung des THC-Grenzwerts für Cannabiskonsum im Straßenverkehr. Diese ist heute Thema einer öffentlichen Anhörung im Verkehrsausschuss des Bundestags. Das Gros der erwarteten Experten befürwortet die Ampel-Pläne.
Die CO2-Flottenziele für 2035 sollen spätestens 2026 in die Revision. Die neue Kommission wird das gesamte Ökosystem der emissionsfreien Mobilität überprüfen. Die Verordnung lässt Interpretationen zu, ein Konsultationsverfahren ist nicht geplant. Aber die Autoindustrie wird ihren Einfluss geltend machen.
Die französische Regierung hat zur Stärkung der heimischen Fahrradproduktion einen Förderaufruf gestartet, der sich in einen größeren Plan zur „Reindustrialisierung“ einfügt. Der Mitbegründer von Upway, das mit wiederaufbereiteten E-Bikes handelt, findet aber auch lobende Worte für Deutschland.
Schiffe fahren seit 2020 mit sauberer verbrennendem Treibstoff über die Meere. Während damit der Luftverschmutzung Einhalt geboten wird, steigt aber nun die Atmosphären-Temperatur. Die Luftreinhaltung wirkt wie der plötzliche Abbruch eines Experiments auf das Klima.
Dem Hochlauf der E-Mobilität muss das Recycling der Batterien folgen. Weltweit bauen Unternehmen Kapazitäten dafür auf. Doch gibt es einige Unsicherheiten für das Geschäft.
Große, am Standort Ostdeutschland geplante Investitionen werden abgesagt oder verschwinden in der Schublade. Auch Porsche kann sich nicht zum Bau einer Zellenfabrik in der Lausitz durchringen. Brandenburg wird nach der Tesla-Ansiedlung nun hart getroffen.
An Tankstellen gibt es aus Sicht der Bundesregierung bisher zu wenige Schnellladesäulen für E-Autos. Das soll sich mit einer Versorgungsauflage ändern. Die Branche lehnt einen Zwang ab.
Während Ursula von der Leyen kurz vor der Wahl nach links und rechts schaut, machen die deutschen Abgeordneten aus dem Verkehrsausschuss Wahlkampf. Inwieweit nach der Wahl in konservatives Rollback bei der Fit-for-55-Gesetzgebung droht, ist umstritten.
Bis 2035 könnten der Modal-Split-Anteil des Fahrrads auf Wegen unter 30 Kilometer verdreifacht und 19 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich eingespart werden, zeigt eine vom Fahrradclub ADFC in Auftrag gegebene Potenzialanalyse. Das dafür notwendige Szenario würde Bund, Ländern und Kommunen einiges abverlangen.
Alles auf die batterieelektrische Karte setzen oder eine zweite Infrastruktur für Wasserstoff-Lkw aufbauen? Daimler Truck und ZF halten den parallelen Weg für unverzichtbar, schneller und kostengünstiger. Ihr Appell an die Politik: Die Technologieunsicherheit beenden.
Jedes im Straßenverkehr verunglückte Kind ist eines zu viel. Aber sind Lastenräder für mitfahrende Kindern gefährlicher als die Alternativen? Die Datenlage gibt das nicht her, zeigen exklusive Analysen von Tagesspiegel Background.
In den vergangenen 25 Jahren hat sich Italien zum Champion der Kreislaufwirtschaft gemausert. Das Thema Wiederverwendung hat absolute Priorität. So ist der Energiekonzern Eni zum Vorreiter geworden bei der industriellen Herstellung synthetischer Kraftstoffe aus Abfällen in drei ehemaligen Petroleum-Anlagen.
Die Verordnung für das Kapazitätsmanagement auf der Schiene soll im Juni vom Europäischen Rat verabschiedet werden. Schon jetzt ist aber klar: Die Verordnung wird Taktfahrpläne nicht torpedieren. Dafür haben sich Deutschland und Österreich mit Erfolg eingesetzt.
Die größte deutsche und die größte italienische Airline würden gerne heiraten, aber die Aufsicht befürchtet ein Power-Paar, das die Kontrolle über die ganze Nachbarschaft übernimmt. Auch die jüngsten Zugeständnisse von Deutschen und Italienern stoßen auf reservierte Reaktionen.
Der Versuch von CDU/CSU, gegen das Ende des Verbrenners und für synthetische Kraftstoffe abstimmen zu lassen, ging schief. Auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bekräftigen: E-Fuels sind keine Option für die Dekarbonisierung des Straßenverkehrs.
Erneuerbare Kraftstoffe wie grünes Methanol sollen den Klimaschutz im Verkehrssektor vorantreiben. Eine neue Analyse zeigt den rechtlichen Rahmen für die Herstellung – und dass der Bezug des nötigen Kohlenstoffs zur Kostenfalle werden könnte. Beim Hochlauf der grünen Energieträger sollte der Fokus auf Schiffs- und Luftverkehr liegen, finden die Autor:innen.
Das BMDV strukturiert um und versetzt die Mitarbeiter:innen aus dem Wasserstoff-Referat in andere Abteilungen. Offiziell als Reaktion auf das Karlsruher KTF-Urteil – jedoch dürfte auch die Causa Klaus Bonhoff eine Rolle spielen. Die Wasserstoffbranche schlägt Alarm.
Die Pannenserie bei Boeing scheint nicht aufzuhören. Jetzt soll ein futuristischer Flugzeug-Typ das Image aufpeppen. X-66 soll deutlich weniger Kerosin verbrauchen. Auch in Europa wird schon länger an klimafreundlichen Modellen geforscht. Ein Überblick.
In Brüssel kommt erstmals der Europäische Ausschuss für kritische Rohstoffe zusammen, um die EU-Kommission bei der Auswahl strategischer Rohstoffprojekte zu beraten. Erfolgreichen Kandidaten winken schnellere Genehmigungsverfahren und leichtere Finanzierung. Die Autoindustrie erhofft sich mehr Versorgungssicherheit, NGOs sehen die Natur als Verliererin.
Die rechten Parteien werden bei der Europawahl zulegen. Die bisherigen Mehrheiten in der Mitte werden wohl auch weiter die Geschicke im Verkehrsausschuss des EP bestimmen, doch die Themen werden andere sein. Konservative und Liberale könnten zusammen mit den Rechten beschlossene Gesetzgebung aufweichen, befürchten manche.
Am heutigen Mittwoch will das Bundeskabinett eine Rechtsänderung verabschieden, um den Betrug mit CO2-Vermeidungsprojekten zu unterbinden. Aus Sicht der Bioenergiebranche handelt das Umweltministerium viel zu zaghaft. Sie hat weitgehendere Forderungen.
Nächstes Jahr laufen die drei Feldversuche zur Erprobung der Oberleitungstechnologie aus. Trotz positiver Zwischenergebnisse scheint das Verkehrsministerium kein Interesse an einer Weiterentwicklung der Technologie zu haben. Dabei könnte auch „Mr. Wasserstoff“, der damalige Grundsatz-Abteilungsleiter Klaus Bonhoff, eine wichtige Rolle gespielt haben.
Mit der Aussicht, das Verbrenner-Verbot noch revidieren zu können, blicken die deutschen Autobauer auf die EU-Wahl in drei Wochen. Die schwache Nachfrage durchkreuzt die Elektrostrategien. Nicht nur Mercedes-Benz steuert um.
Bei der Frage nach der Antriebsförderung schlagen sich die europäischen SPD- und Grünen-Verkehrsexperten auf die Seite des Elektromotors, während die FDP weiterhin auf Technologieoffenheit besteht. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mitgliedsstaaten die AFIR-Verordnung umsetzen – sie berücksichtigt Strom und Wasserstoff.
Wo einst Rudolf Diesel seinen revolutionären, erderwärmenden Motor erfand, tüfteln Ingenieure heute an klimaneutralen Schiffsmotoren. Eine Stippvisite in Augsburg beim Weltmarktführer MAN Energy Solutions und ein Gespräch mit CEO Uwe Lauber.
Verwaltungsgerichte verbieten regelmäßig Demos auf Autobahnen. Das liegt auch daran, dass Klimaaktivist:innen, Polizeibehörden und die Autobahn GmbH die Dauer der dafür notwendigen Sperrungen sehr unterschiedlich einschätzen.
Über die Sanierung der Güterverkehrssparte der Deutschen Bahn soll wieder verhandelt werden. Doch die zuständige Vorständin Sigrid Nikutta hat offenbar das Vertrauen der Arbeitnehmervertreter völlig verloren. Jetzt muss Konzernchef Richard Lutz eingreifen.
Wahrscheinlich schon am heutigen Donnerstag wird das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg sein Urteil über die Klimaschutzprogramme der Bundesregierung sprechen. Die klagende Deutsche Umwelthilfe rechnet mit einem Erfolg und damit, dass die Regierung in Revision zum Bundesverwaltungsgericht gehen wird.
Vier von fünf Mitgliedern des Sachverständigenrats empfehlen die Förderung batterieelektrischer Lkw und der Ladeinfrastruktur zur Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs. Die Wasserstofftechnologie sei nicht marktreif. Doch das Gremium ist sich nicht einig – genauso wenig wie die Politik und die Industrie.
Je konkreter die Meilensteine Zulassung und Serienproduktion werden, desto knapper wird bei den deutschen Flugtaxi-Herstellern Lilium und Volocopter das Geld. Die deutsche Politik tut sich schwer mit Hilfe, in Frankreich steht man der Sache offener gegenüber.
Joe Biden sperrt chinesische Autos vom US-Markt quasi aus. Dort spielen sie aber – anders als in Europa – keine Rolle. Nun könnte die EU-Kommission nachziehen. Politiker und Industrievertreter warnen vor Schnellschüssen.
Nicht steif wirken und am besten Alltagsmobilität aufgreifen: Auch einige Verkehrspolitiker:innen nutzen vor der Europawahl die Social-Media-Plattform Tiktok, um jüngere Zielgruppen zu erreichen. Ein häufig diskutiertes Thema: grenzübergreifende (Nacht-)zugreisen.
Dass die Weitergabe und Bereitstellung von Mobilitätsdaten mit einem Gesetz geregelt werden soll, begrüßt die Branche. Doch vor allem kleinere Unternehmen fürchten hohe Auflagen, nachdem vergangene Woche ein erster Gesetzesentwurf bekannt wurde.
Ein Konsortium rund um den Hafen von Rotterdam wird am heutigen Dienstag die Einrichtung eines Quantennetzwerks an dem niederländischen Hafen bekannt geben. Damit reagiert der Knotenpunkt auch auf die Anforderungen vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen.
Der langjährige Haushaltsstaatssekretär Werner Gatzer darf als Aufsichtsratschef der Deutschen Bahn weitermachen. Im Interview spricht er über die Sanierung des Schienennetzes, die Leistung des DB-Vorstands, die Boni für Manager, Stuttgart 21 und den Abbau des Schuldenbergs.
Zu Beginn der ablaufenden EU-Legislaturperiode im Sommer 2019 boomten Wirtschaft und Temperaturen. Bei Ersterem sieht es nicht mehr so gut aus, wobei Letzteres davon weitgehend unbeeindruckt bleibt. Für eine Fortsetzung der Klimaschutzbemühungen in der EU-Verkehrspolitik im bisherigen Tempo spricht wenig.
Der Bund will bei der Förderung der Binnenschiffer an der falschen Stelle sparen, meint die Branche. Heute begründen Experten im Verkehrsausschuss, warum hunderte Mittelständler Unterstützung bei Ausbildung und Dekarbonisierung brauchen.
Deutschlandweit gibt es Projekte mit On-Demand-Bussen, die ohne festen Fahrplan und Route fahren – in der Regel angeschoben durch reichlich Fördergeld. Einige werden nach Ende der Pilotphase wieder eingestellt, andere fortgesetzt. Die Frage nach der Finanzierung aber bleibt.
Noch sind Raffinerien auf die Versorgung mit Erdöl angewiesen. Werden die Anlagen künftig am Klimaschutz ausgerichtet, könnte stattdessen Plastikmüll und abgeschiedenes CO2 zum Einsatz kommen, zeigt ein neuer Beitrag im Fachjournal „Nature“. Gerade der Flug- und Seeverkehr wäre weiterhin auf die Produkte aus den Betrieben angewiesen.
In einer Studie hat das Büro für Technikfolgenabschätzung des Bundestages die Möglichkeiten für eine klimaneutrale Transformation der Luftfahrt bis 2050 untersucht. Experten ordnen die Ergebnisse eher als ernüchternd ein.
Seit fast zehn Jahren ist Martin Dulig (SPD) sächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Im Background-Gespräch äußert er sich zum Angriff auf Matthias Ecke und erklärt, wie er Verkehrspolitik zwischen Stadtumbau und ÖPNV in ländlichen Räumen versteht.
Die Tankstellenbranche steht im Umbruch: Vor allem der Wandel zur E-Mobilität zwingt sie zur Transformation. Was die Betreiber tun können, um relevant zu bleiben, zeigt die Studie „Tankstellenmarkt 2023“. Der Auftraggeber, die freien Tankstellen, setzen jedoch lieber auf HVO und E-Fuels als auf Ladestrom.
Ein Bundeskoordinator soll künftig dafür sorgen, dass die Mobilitätsdaten fließen. Das sieht der Entwurf des Mobilitätsdatengesetzes vor, der Tagesspiegel Background exklusiv vorliegt. Unternehmen, die den Pflichten zum Datenteilen nicht nachkommen, droht ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro.
Für die Digitalisierung der Schiene müssen bis 2035 knapp 13.000 Fahrzeuge mit On-Board-Units ausgerüstet werden – eine gewaltige technische und organisatorische Aufgabe. Diese sollte von einer zentralen Koordinierungsstelle übernommen werden, fordert die Bahnindustrie. Gespräche mit dem Verkehrsministerium laufen, Ende 2024 könnte die neue Einheit starten.
Weltweit machen sich Start-ups auf den Weg, Luftschiffen zur Renaissance zu verhelfen. Die Geschwindigkeit ist sehr viel geringer als die von Flugzeugen, dafür aber auch der Energie-Verbrauch. Batterieelektrische Antriebe werden so zur Option.
Es ist bekannt, dass Nicht-CO2-Effekte einen großen Anteil an der Klimawirkung des Luftverkehrs haben. Eine geplante Berichtspflicht für alle Flüge wollten die Langstrecken-Airlines derzeit jedoch aufweichen, beschweren sich NGOs und Kurzstrecken-Airlines heute in einem Brief an die EU-Kommission.
Das Autoland Baden-Württemberg hat sich auf den Weg gemacht, eine Strategie für Fußgänger:innen herauszugeben. Am Freitag stellte das Verkehrsministerium auf einer Fußverkehrskonferenz zehn Bausteine der geplanten Strategie vor. Die vollständige Strategie soll wie die nationale Fußverkehrsstrategie noch bis Ende des Jahres veröffentlicht werden.
Die Europa-Tour des chinesischen Partei- und Staatschefs in dieser Woche wird in der Mobilitätsbranche mit Interesse verfolgt. Mit Frankreich, Ungarn und Serbien stehen drei Hotspots auf seinem Reiseplan. Auch News über Investitionen werden erwartet.
Der Flughafen einer Stadt in der Mitte Estlands ist Opfer von GPS-Störmaßnahmen geworden, deren Ursprung wohl in Russland liegt. Auch wenn erfahrene und informierte Piloten mit einer solchen Situation gut umgehen können, nehmen die Sorgen zu.
Diesel-Trucks verstopfen die Highways, kilometerlange Diesel-Güterbahnen verbinden Ost- und Westküste: Mobilität steht im Zentrum der neuen Klimastrategie in den USA. Jetzt nimmt sich das Weiße Haus den Güterverkehr vor.
Attraktivere rein-elektrische Autos und das Ende der Förderung ließen erwarten, dass Plug-in-Hybride alsbald vom Markt verschwinden. Doch sie feiern ein Comeback, vor allem in China und in den USA. Die Hersteller freut es, Umweltschützer warnen vor der Mogelpackung PHEV.
Fähren befördern als Teil des ÖPNV in Deutschland Millionen Fahrgäste pro Jahr. Forscher:innen arbeiten daran, dass die Schiffe eines Tages auch ohne Kapitän:innen unterwegs sein können. Die Olympischen Spiele könnten der Idee breite Aufmerksamkeit verschaffen.
Heute wird die Batterieforschungsfabrik FFB in Münster feierlich eingeweiht. Das Land Nordrhein-Westfalen gibt jetzt 320 Millionen Euro statt 180 Millionen. Hinzu kommen 500 Millionen vom Bund. Auf die scharfe Kritik an der FFB im Vorfeld haben die Macher reagiert.
Die Erhöhung der Luftverkehrsteuer wirkt auf den ersten Blick verkraftbar. Doch die Bundesregierung verabschiedet sich gleichzeitig von dem Deal, dass die Einnahmen für die Erforschung klimafreundlicher Lösungen am Himmel verwendet werden. Damit fehle jegliche Strategie für die Transformation, kritisiert die Branche.
Die Vorbehalte gegenüber batterieelektrischen Autos halten sich seit vielen Jahren. Die Bereitschaft, sich einen Stromer anzuschaffen, hat nun den niedrigsten Wert seit mehr als zehn Jahren erreicht, zeigt eine Studie im Auftrag von Acatech. Die Gründe sind überwiegend nicht neu.
Seit der Bahnreform hat sich der Zustand des Schienennetzes jedes Jahr verschlechtert. Mit Rekordinvestitionen will die Bahn jetzt die Trendwende schaffen. Kritik kommt vom Bundesrechnungshof und der Bauwirtschaft.
Ihr Marktanteil in Deutschland ist noch klein, aber ihre Ambitionen sind groß. Chinesische Marken drängen in Autohäuser und Werkstätten. Der Zeitpunkt für die Expansion ist gut gewählt, denn die etablierten Hersteller stellen gerade ihr Vertriebsmodell um.
Projekte zur CO2-Emissionsvermeidung in China sind in vielen Fällen fingiert. Betrüger kassieren hunderte Millionen Euro zu Unrecht. Die Bioenergiebranche hat das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt schon vor Monaten darauf hingewiesen. Im Mai will die Regierung eine Änderung beschließen.
In acht Monaten greift die erste EU-Beimischquote für Flugbenzin. Die Luftfahrtbranche beklagt ein fehlendes Angebot und zürnt, dass die Bundesregierung die Förderung weitgehend gestrichen hat. Im Juni will der Arbeitskreis Klimaneutrale Luftfahrt seine Ergebnisse auf der ILA präsentieren.
Anfang des Jahres hat der einstige Gründer und Erfinder das E-Zustellfahrzeug vor dem Aus gerettet. Investoren beklagen Ungereimtheiten mit Blick auf das Insolvenzverfahren und drohen mit rechtlichen Schritten. Was ist dran an den Vorwürfen?