Bei der Eisenbahn sorgt die Infrastruktur für einen relativ hohen CO2-Ausstoß. Immer wieder wird deshalb diskutiert, ob die Schiene wirklich so umweltschonend ist. Untersuchungen des Umweltbundesamtes kommen allerdings zu eindeutigen Ergebnissen. Beim nachhaltigen Bauen hat die Bahn dennoch Nachholbedarf.
Europäische Regierungen warnen häufig vor einer Verlagerung von Luftverkehr an den Golf. Mitten in der Krise winken sie nun jedoch ein Luftfahrtabkommen mit Katar durch, das in wenigen Jahren unbegrenzt viele Zubringerflüge erlaubt. Es hagelt Kritik von allen Seiten.
Der Rechnungshof der EU überprüft, welche Rolle die EU und die Mitgliedstaaten spielten, als im vergangenen Sommer das Erstattungssystem für annullierte Flüge zusammenbrach. Die EU-Kommission wiederum untersuchte das Verhalten der Airlines. Eine immer lauter geforderte Reform kommt derweil seit Jahren kaum voran.
Unter Investoren gilt die Mobilitätsbranche als interessantes Investitionsfeld. Mobility-Start-ups sichern sich Milliarden an Risikokapital. Woher kommt das Geld? Tagesspiegel Background hat den Markt analysiert und die wichtigsten Geldgeber identifiziert. Der Anteil der Autobranche ist gering.
Wegen Corona hat der öffentliche Nahverkehr eine Einnahmekrise. Auch öffentliche Haushalte sind stark belastet. Doch bis 2030 soll sich die Zahl der Fahrgäste verdoppeln. Ohne eine dritte Finanzierungssäule wird das nicht gelingen, meint das Beratungsunternehmen Civity. In einer Studie schlagen die Analyst:innen vor, Nutznießer:innen stärker heranzuziehen.
Mehr E-Autos auf den Straßen bedeuten auch weniger Stickoxide und Feinstaub durch Abgase. Deshalb will die EU-Kommission jetzt verstärkt den Abrieb aus Bremsen und Reifen reduzieren. Die Industrie hat bereits technische Lösungen.
Nach dem massiven Einbruch während der Coronakrise stehen die Signale der Luftfahrtbranche auf Wachstum, prophezeit Airbus-CEO Guillaume Faury. Warum die Flugscham-Debatte daran nichts ändert, er den Begriff „Klimakrise“ meidet und ihn eine deutsche Regierung mit Beteiligung der Grünen nicht schreckt, erklärt der Franzose im exklusiven Background-Interview.
Maut-Debakel, StVO-Novelle, Korrekturen beim autonomen Fahren – Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und die große Koalition haben in dieser Legislatur mehr als einmal gepatzt. Doch wie gut wurde am Ende der Koalitionsvertrag umgesetzt? Die große Background-Analyse zeigt, was liegen geblieben ist und wo Nachholbedarf besteht.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeitet an einer revolutionären Idee, um Wasserstraßen wieder attraktiv zu machen. Kleine, autonome Binnenschiffe könnten viele Transporte auf das Wasser verlagern. Als einziger Verkehrsträger haben Binnenschiffe große ungenutzte Kapazitäten.
Beim Besuch des Grünen-Fraktionsvorsitzenden Anton Hofreiter zeigt der Bahnhersteller Stadler in Berlin-Pankow, welches Potenzial im Akku-Zug steckt. Die Reichweite steigt schnell, neue Aufträge aus dem In- und Ausland sind zu erwarten. Ein Ortstermin.
Die Bahn wirbt damit, dass man ihren Zügen arbeiten und entspannen kann. Doch der Internet-Empfang ist oft schlecht. Zusammen mit der Telekom will der Konzern das nun ändern. Mit 800 neuen Sendemasten sollen die letzten Lücken geschlossen und die Leistungsfähigkeit im Netz erhöht werden.
Die EU-Kommission möchte die Schifffahrt mithilfe eines Emissionsziels dekarbonisieren. Das geht aus einem geleakten Entwurf der ReFuelEU Maritime-Richtlinie hervor. Umweltverbände warnen, dass diese vor allem LNG und Biokraftstoffe fördern werde.
Im Tarifstreit zwischen Deutscher Bahn und GDL geht es nur vordergründig um Arbeitsbedingungen. Die Gewerkschaft der Lokomotivführer sieht sich in ihrer Existenz bedroht. Das macht eine Einigung schwierig. Diesen Donnerstag will GDL-Chef Claus Weselsky über Streiks in den Sommerferien informieren.
Paketdienstleister Hermes stellt die Belieferung auf der letzten Meile in der Berliner Innenstadt auf Mikro-Depots, Lastenräder und E-Fahrzeuge um. Im Gespräch mit Tagesspiegel Background erläutert Otto-Vorstand Kay Schiebur, was er von Kooperationen mit Konkurrenten hält und wie die Digitalisierung beim CO2-Vermeiden hilft.
Nach Jahrzehnten des Rückbaus will die Deutsche Bahn stillgelegte Strecken wieder in Betrieb nehmen. Zwei Verbände feiern das als Zeitenwende. Doch die Rückgewinnung vorschnell aufgegebener Infrastruktur ist kompliziert und teuer.
Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock ruft die Unternehmen dazu auf, die Kräfte mit der Politik zu bündeln. Autoindustrie, Zulieferer und IG Metall proben rhetorisch den Schulterschluss. Aber die Wunschlisten sind lang.
Die Bundesregierung sieht die Forschungsfabrik Batteriezellfertigung auf Kurs. Doch nicht nur bei der Opposition gibt es Zweifel an dem Vorhaben. Die Industrie macht im Beirat für das strauchelnde Projekt nur widerwillig mit.
Die GIZ und ein Klimabündnis wollen Klimaschutz in Schwellen- und Entwicklungsländern voranbringen. Ein weltweiter Statusreport und eine öffentliche Datenbank sollen helfen. Die Zeit dränge, erklärten beide im Rahmen der „Woche für Mobilität und Klimaschutz“ des Umweltministeriums.
Die GIZ und ein Klimabündnis wollen Klimaschutz im Verkehr in Schwellen- und Entwicklungsländern voranbringen. Ein weltweiter Statusreport und eine öffentliche Datenbank sollen helfen. Die Zeit dränge, erklärten beide im Rahmen der „Woche für Mobilität und Klimaschutz“ des Umweltministeriums.
Gestern hat die Union offiziell ihr Wahlprogramm vorgestellt. Bis 2045 wollen CDU und CSU Deutschland treibhausgasneutral machen, auch im Verkehrssektor. An vielen Stellen bleiben die Vorhaben allerdings vage. Kritik ließ nicht lange auf sich warten.
Die EU-Kommission präsentiert Mitte Juli ihr großes „Fit für 55“-Gesetzespaket, mit dem sie etliche Richtlinien an die neuen Klimaziele anpassen will. Die Tragweite für den Transportsektor ist enorm. Besonders ein mögliches Verbrenner-Aus sorgt bereits für viel Diskussion. Ein Überblick.
Zum zweiten Mal haben sich Spitzenpolitiker und Wirtschaftsgrößen zur Nationalen Luftfahrtkonferenz am Berliner Flughafen BER getroffen, um über die Erholung der Branche nach der Coronakrise und mehr Klimaschutz im Flugverkehr zu debattieren. Trotz betont guter Stimmung – die Lage bleibt schwierig.
Gemeinsam mit der Batteriezellenfirma Customcells entwickelt und baut Porsche in Tübingen Hochleistungszellen, die ab 2024 auf der Rennstrecke eingesetzt werden sollen. Der Sportwagenbauer will sich damit an die Spitze der globalen Batteriezellenentwicklung setzen,.
Die Inzidenzen sinken, die Bundesnotbremse wird gelöst. Damit ist auch die Rückkehr aus dem Homeoffice möglich. Doch ein Drittel der Beschäftigten glaubt, dass sie auch künftig weniger pendeln müssen, wie eine Civey-Umfrage zeigt. Background hat bei Arbeitgebern nachgefragt.
E-Scooter konnten ihre Umweltbilanz seit dem Start vor zwei Jahren deutlich verbessern, zeigt eine neue Dena-Studie. Zum Klimaschutz tragen sie aber nur bei, wenn sie den ÖPNV ergänzen. Ein wesentlicher Trend sind Batteriewechselstationen.
In Saudi-Arabien entsteht eine Stadt so lang wie Belgien – ohne Autos, aber mit Flugtaxis. Auch mit diesem Projekt will das Königreich zum weltgrößten Exporteur grüner Energie werden. Doch die Golfstaaten setzten nicht nur auf Wasserstoff, sondern auch weiter auf fossile Energie und bleiben schwierige Partner.
Auf der Nationalen Luftfahrtkonferenz will die Bundesregierung heute am BER den weiteren Weg für die Branche umreißen. Wirtschaftliche Erholung und ambitionierte Innovationsziele sollen vereint werden. Der scheidende BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup richtet in puncto Streckennetz den Blick in die Ferne, wie er im Interview mit Background verrät.
Die Coronapandemie hat den Kurier-, Express- und Paketdienstleistern enorme Zuwachsraten beschert. Doch der Boom verlangt nicht nur nach mehr Arbeitskräften, sondern verschärft auch die angespannte Lage in Ballungsräumen und Innenstädten.
Die Prognose von Wirtschaftsminister Peter Altmaier, dass Europa einen Anteil von 30 Prozent am Weltmarkt für Batterien erreichen kann, hält die Elektroindustrie für unrealistisch. Der Markt wächst auch hierzulande kräftig, doch die deutschen Hersteller setzen noch auf Blei statt Lithium-Ionen.
Eine Mobilitäts-App für alles und alle wird künftig von vielen Daten gespeist. Das wirft Fragen nach der IT-Sicherheit und dem Datenschutz auf. Wann können sich Nutzende, Anbieter, Plattformbetreiber und öffentliche Hand gleichermaßen auf die intermodale Datensammelstelle verlassen?
Viele Bahnhöfe rotten vor sich hin. 5,4 Milliarden Euro will die Bundesregierung deshalb in den nächsten Jahren investieren. Durch neue Angebote sollen Bahnhöfe auf dem Land einen Aufschwung erleben und wieder zu Treffpunkten werden. Die Sanierung der Gebäude ist jedoch kompliziert.
Ein „Wunderwerk der Technik“ nennt die Kanzlerin den ersten Quantencomputer in Deutschland. Autohersteller versprechen sich davon großen Nutzen, zum Beispiel bei der Materialentwicklung für neue Batterien. Doch es gibt Grenzen.
Berliner Mietwagenunternehmer fühlen sich von Uber erpresst: Der US-Fahrdienst wolle ihnen verbieten, für den neuen Konkurrenten Bolt zu fahren. Der lockt in der Hauptstadt mit Kampfpreisen. Uber hingegen gibt sich auf Anfrage schuldlos und begrüßt neue Wettbewerber.
Am Rand der EU – auf dem Balkan und in Nordafrika – investieren Chinas Staatsunternehmen massiv in Infrastruktur. Viele Länder geraten damit in Abhängigkeiten, zeigt eine Analyse deutscher Experten. Serbien und Ägypten setzen dagegen auf russische und westliche Partner. Die G7-Staaten wollen die Kooperation mit Schwellenländern nun intensivieren.
Eine Ideensammlung für das Wahlprogramm der Union befindet sich in den letzten Zügen der Abstimmung. Darin setzt die CDU große Schwerpunkte auf klimaneutrale Antriebe auf der Straße, in der Luft und auf dem Wasser und plant, in den Ausbau des Schienennetzes zu investieren.
Die Diskussion um Annalena Baerbock und höhere Benzinpreise, am Sonntag dann die Abfuhr in der Schweiz für mehr Klimaschutz – ein höherer CO2-Preis hat es schwer in der breiten Bevölkerung, sobald es konkret wird. Expert:innen halten trotzdem an dem Instrument fest und geben der Politik Ratschläge für die Umsetzung.
Ein Auto besteht zu mehr als der Hälfte aus Stahl, daran wird sich in Zukunft wenig ändern. Dennoch müssen die hohen CO2-Emissionen bei der Stahlproduktion massiv sinken, damit die Fahrzeugherstellung klimaneutral wird. „Grüner Stahl“ ist die Lösung – ihn gibt es aber noch nicht zu marktfähigen Preisen.
Das Verkehrsministerium macht Hoffnung: Noch diesen Monat soll die Differenzierung der Lkw-Maut nach CO2-Ausstoß in der Europäischen Union beschlossen werden. Auch die Förderung von klimaverträglicheren Lastwagen soll Brüssel bald genehmigen – nicht die einzige neue Erkenntnis beim Kongress der TU Berlin zur Verkehrsökonomik.
Fahrzeuge von Anbietern wie Miles, ShareNow oder WeShare kämpfen auf den Straßen um die Gunst ihrer Kund:innen. Im Verborgenen bleibt dagegen die Dynamik im Hintergrund des Shared Mobility Marktes. Investoren pumpen Milliarden in das Segment. Nicht alle Unternehmen überleben.
Der Chef der DB Fernverkehr, Michael Peterson, erklärt, warum der größte Staatskonzern trotz weiterer Milliardenverluste wegen Corona am Ausbau der ICE-Flotte festhält. Schon nächstes Jahr soll mit 150 Millionen Fahrgästen im besten Fall wieder das vorherige Rekordniveau erreicht werden.
Die deutschen Spediteure sind glimpflich durch die Pandemie gekommen, das Frachtaufkommen an deutschen Flughäfen lag im ersten Quartal sogar schon über dem von 2019. Damit die Erholung weitergeht, wünscht sich der Branchenverband DSLV mehr Förderung und eine Entscheidung für den Antrieb der Zukunft.
Zwangsarbeit in Xinjiang, Verseuchung rund um Kobaltminen im Kongo, Erdöl im Nigerdelta – Unternehmen müssen in Zukunft sicherstellen, dass ihre Produktion nicht zu Menschenrechtsverletzungen und schweren Umweltschäden führt. Das neue Lieferkettengesetz soll heute im Bundestag verabschiedet werden.
Vision Zero, Tempo 30, eine ÖPNV-Offensive und mehr Freiraum für Kommunen: Agora Verkehrswende diskutierte gestern eine Reihe von Vorschlägen für die städtische Verkehrswende. Bei den politischen Vertreter:innen kamen sie unterschiedlich gut an.
Wegen Corona steckt der öffentliche Nahverkehr in der schlimmsten Krise seit Jahrzehnten. Dabei sollen Busse und Bahnen in nicht mal zehn Jahren eigentlich doppelt so viele Fahrgäste transportieren. Schwarz-Rot bringt im Bundestag finanzielle Nothilfe auf den Weg. Doch das kann nur ein erster Schritt sein.
Noch ist offen, mit welchen Maßnahmen die EU-Kommission die Luftfahrt auf Klimakurs bringen will. Dementsprechend eifrig laufen die Lobbyaktivitäten aller Seiten. Eine neue Studie der Plattform InfluenceMap hat die Einflussnahme analysiert.
Früher waren Drehmoment, PS und Beschleunigung klassische Werte von Automodellen. Volkswagen setzt mit seiner eigenen Fahrzeug-Software auf neue Qualitäten – und krempelt damit die gesamte Wertschöpfung des Konzerns um.
Wie die Mobilität nach der Corona-Pandemie neu startet, welche Wege zur Klimaneutralität bis 2045 führen und ob das Auto eine Zukunft hat, diskutierte der 11. Future Mobility Summit des Tagesspiegel.
In zwei Wochen starten in vier Bundesländern die Sommerferien. Wie schon im ersten Pandemiesommer werden die meisten Urlauber auch in diesem Jahr mit dem Auto verreisen, wie eine exklusive Umfrage für Background zeigt. Weiterhin liegen lokale Reiseziele im Trend.
Auf dem Rangierbahnhof München-Nord beginnt die Zukunft: Er wird zum Testfeld für den Einsatz digitaler Technik. Das soll dem Einzelwagenverkehr eine Perspektive geben. Andreas Scheuer und DB-Güterchefin Sigrid Nikutta gaben gestern beim Ortstermin das Startsignal für die Umrüstung.
Bosch hat am Montag in Dresden mitten in der Halbleiterkrise seine neue Chipfabrik eröffnet. Bundesregierung und EU-Kommission sehen darin ein Symbol für die Wettbewerbsfähigkeit Europas – in einem Weltmarkt, auf dem andere den Ton angeben.
Noch im Juni will das Bundesverkehrsministerium die erste Ausschreibung für die mehr als 1000 Schnellladestandorte bekanntmachen. Aus dem Konzept, das Tagesspiegel Background vorliegt, ergeben sich die Details der beiden Vergabeverfahren, der Preisgestaltung für den Ladestrom und der Leistungsfähigkeit der Stromversorgung.
In der Coronakrise ist die Luftfahrt zu Boden gegangen und sie hat sich bis heute nicht erholt. Die gesamte Luftfahrt? Ein Segment der Branche hat die Pandemie erstaunlich gut bewältigt: die private Geschäftsfliegerei. Getrübt wird der Erfolg von der schlechten Umweltbilanz.
Supercharger war gestern – Megacharger werden zur Benchmark der Ladeinfrastruktur. Die neue Technologie soll die Batterien von Lkw, Schiffen und irgendwann auch Flugzeugen mit elektrischer Energie versorgen. Ein Industriekonsortium hat sich bereits gebildet, ein Pilotprojekt in Deutschland wird vorbereitet.
Bei Verbrennungsmotoren konnten chinesische Autobauer niemals internationales Niveau erreichen, im Bereich autonomes Fahren wollen sie ganz vorne mitmischen. Die Zentralregierung fördert die Entwicklung der Technologie massiv. Doch große Herausforderungen bleiben. Eine Analyse.
Nach dem EuGH-Urteil zur schmutzigen Luft in den Städten hat die Bundesregierung ihren Kurs verteidigt – und verweist auf die Erfolge der letzten Jahre. Die Opposition findet das scheinheilig. Jetzt sind die Städte und Kommunen gefragt. Sie müssen neue Maßnahmen vorlegen, um die Grenzen künftig einzuhalten.
Die Deutsche Bahn will die oft schwierige Bike-Mitnahme in Zügen deutlich verbessern. Bis 2025 sollen zwei Drittel der Fernverkehrsflotte Stellplätze haben. Zudem werden 800 neue Aufzüge und bis zu 100.000 Parkplätze an Bahnhöfen gebaut.
Die politische Konkurrenz attackiert mit dem Thema Benzinpreise die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Dabei sind deren zehn Cent Erhöhung im historischen Vergleich gering. Eine Civey-Umfrage für Tagesspiegel Background zeigt aber: Einschnitte kommen schlecht an.
Jörg Hofmann, Vorsitzender der IG Metall, begleitet die Transformation der Autoindustrie mit gemischten Gefühlen. Der Umbau wird Arbeitsplätze kosten, bietet zugleich aber Chancen für neue Beschäftigung. Im Background-Interview gibt der 65-Jährige, der auch stellvertretender Aufsichtsratschef von Volkswagen ist, Einblick in die Praxis.
Zur Erfüllung der Klimaziele will Verkehrsminister Andreas Scheuer mehr Güter auf der Schiene sehen. Doch der Umstieg ist für interessierte Unternehmen und Speditionen kompliziert. Der Lobbyverband Allianz pro Schiene will nun ein Internetportal für Schienentransporte ermöglichen. Auch DB Cargo und Start-ups arbeiten an Lösungen.
Die erfolgreiche Klimaklage gegen den Ölkonzern Shell wirft die Frage auf, ob auch deutsche Unternehmen entsprechende Verfahren fürchten müssen. Autohersteller und Luftfahrtunternehmen sollten vorbereitet sein.
Aus dem Corona-Wiederaufbaufonds der EU hat Deutschland keine Gelder für den Radverkehr beantragt – im Gegensatz zu vielen europäischen Nachbarn. Dabei wurde hierzulande bisher deutlich weniger in Fahrrad-Infrastruktur investiert als in anderen Ländern. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer möchte diese Lücke schließen – bis 2030.
Die Autoindustrie fordert den Einsatz von E-Fuels im großen Stil. Auch für Schiffe und Flugzeuge werden synthetische Kraftstoffe benötigt. Doch für deren Herstellung wird CO2 gebraucht. Das kann aus der Luft, aus Biomasse oder Industrieabgasen gewonnen werden. Alle Verfahren sind aufwendig.
Olaf Scholz bringt einen Mindestpreis für Flugtickets ins Spiel. Bei den stark von der Corona-Pandemie gebeutelten deutschen Luftfahrtunternehmen kommt das gut an. Experten halten nicht viel davon – und werfen der Politik und der Branche vor, Klimaschutz und Wettbewerbsrecht miteinander zu vermischen.
Digitale Technologien verändern die Logistik. Der Wert von Speditionen und Logistikdienstleistern bemisst sich zunehmend in Patenten und Daten. Das deutsche Speditions-Start-up Sennder will von dieser Transformation profitieren. Alte Branchenriesen wie Rhenus, Schenker und Kühne + Nagel reagieren mit einer Allianz für Open-Source-Lösungen.
Batterien sind teuer – und ein Träger wertvoller Rohstoffe. Mit dem Durchbruch der Technologie beim Antrieb von Pkw, Bus und Lkw wird die Frage virulent: Wie kann man gebrauchten Batterien ein zweites Leben geben? Wissenschaftler, Bushersteller und die Deutsche Bahn zeigen, wie es geht.
In der Luftfahrtbranche blickt man nach dem Corona-Lockdown etwas entspannter in den Sommer. Die Buchungszahlen und Auftragseingänge steigen. Doch noch blockieren Reisebeschränkungen und ein regulativer Flickenteppich in der EU eine schnellere Erholung.