Italiens Ministerpräsidentin Georgia Meloni schimpft auf den Green Deal. Den von ihr ins Rennen geschickten Kandidaten Rafaelle Fitto hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit Themen betraut, bei denen er den Green Deal jedoch unterstützen muss. Kann das gut gehen?
Zum Start der weltgrößten Schienentechnikmesse InnoTrans zeigt Alstom in seinem Werk in Salzgitter einen ferngesteuerten Zug und erklärt, wie die Kooperation von Mensch und Maschine am besten ablaufen sollte. Auch Akku- und Brennstoffzellen-Züge werden immer wichtiger.
Bei dem virtuellen Treffen mit den Bossen der Autoindustrie und Arbeitnehmervertretern blieben konkrete Beschlüsse aus. Wirtschaftsminister Robert Habeck will sich auf Wunsch der Autolobby in Brüssel dafür starkmachen, die Revision der Flottengrenzwerte um ein Jahr auf 2025 vorzuziehen. Eine Abwrackprämie scheint zunächst vom Tisch.
Der Preis für das Deutschlandticket soll auf 58 Euro steigen. Die Verkehrsministerinnen und -minister der Länder verständigten sich auf eine Erhöhung um neun Euro ab 2025. Ob der Flatrate-Fahrschein darüber hinaus Bestand hat, bleibt nach wie vor offen.
Angesichts der Krise der Autoindustrie könnte Wirtschaftsminister Robert Habeck bei seinem Austausch mit der Branche heute neue Fördermaßnahmen für Elektroautos ankündigen. In der Politik und im VW-Konzern gibt es Sympathien für das französische Sozialleasing. Doch das wäre nicht kurzfristig umzusetzen – auch wegen der Haushaltsverhandlungen.
In kleinen Schritten kommen die Autobauer dem autonomen Fahren näher. Renata Jungo Brüngger, Vorständin für Integrität, Governance und Nachhaltigkeit bei Mercedes, zeigt sich mit Blick auf rechtliche und ethische Fragen gelassen. Doch nicht jede Entwicklung lasse sich vorhersehen, sagt die Schweizerin.
Aus einer internen Präsentation für den Aufsichtsrat der Deutschen Bahn geht hervor, wie schlecht die wirtschaftliche Lage des Staatskonzerns ist, wo Personal eingespart werden muss und wie viele Milliarden Euro vom Bund ab 2028 fehlen.
Die Autoindustrie läuft Sturm gegen die geplante Erhöhung der CO2-Grenzwerte für Verbrenner und fordert einen Aufschub. Die Bundesregierung ist sich uneins: Die FDP steht hinter einer früheren Revision, das Grünen-geführte Umweltministerium hält die Ziele für erreichbar.
Am Montag treffen sich die Verkehrsministerinnen und -minister der Länder, um über eine Preiserhöhung für das Deutschlandticket ab Januar 2025 zu beraten. Die Vorstellungen liegen teils weit auseinander. Dass das Ticket über das kommende Jahr Bestand hat, ist auch bei einem höheren Preis längst nicht sicher.
Pkw-Besitzerinnen und -Besitzer trauen Autoherstellern nur bedingt zu, sie vor Angriffen von Cyber-Kriminellen zu schützen. Dabei unterscheidet sich das entgegengebrachte Vertrauen zwischen verschiedenen Marken erheblich. Chinesische Modelle schneiden deutlich weniger gut ab, zeigt eine neue Studie.
Im Transparenzregister der EU sind knapp 12.500 Interessenvertreter eingetragen, tatsächlich dürften es doppelt so viele sein. In einer Serie stellt Tagesspiegel Background einflussreiche Lobbyisten der Mobilitätsbranche vor – bekannte Namen, aber auch Menschen, die im Hintergrund wirken. Den Auftakt macht die Autoindustrie.
Der designierte EU-Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas ist auf EU-Ebene bisher nicht aufgefallen. Wahrscheinlich wird er sich für die Schifffahrt einsetzen, die für die griechische Wirtschaft eine wichtige Rolle spielt. In Ursula von der Leyens Mission Letter fällt ein Vorschlag zur Elektrifizierung von Unternehmensflotten auf.
Das Momentum für mehr Klimaschutz aus den 2010er-Jahren, von dem die Radlogistik profitierte, hat nachgelassen. Für viele Betriebe ist der Umstellungsdruck vom Verbrenner-Transporter aufs Lastenrad weniger groß. Für einen Entwicklungsschub soll die neue Bundesförderung sorgen.
Bahnverbände warnen wegen der im Bundeshaushalt 2025 vorgesehenen Eigenkapitalerhöhung für die Deutsche Bahn vor drastisch steigenden Trassenpreisen. Die Verbände erwarten von der Politik ein schnelles Gegensteuern – und machen eigene Vorschläge.
Kurz vor der Messe IAA Transportation hat die bundeseigene Autobahn GmbH die Ausschreibung für die Ladeinfrastruktur an unbewirtschafteten Rastanlagen an Autobahnen veröffentlicht. Die Autoindustrie ist zufriedener als die Energiewirtschaft. Auf der IAA zeigen die Hersteller eine große Palette an E-Lkw.
Brüssel wirft Peking unerlaubte staatliche Subventionen vor. Nun entscheidet sich, ob Strafmaßnahmen noch abzuwenden sind. Für den 25. September ist eine Abstimmung unter den EU-Staaten geplant.
Sollte Deutschland an der nationalen Quote für E-Kerosin festhalten, wenn auch die ReFuel Aviation-Verordnung auf EU-Ebene Beimischquoten für nachhaltige Flugkraftstoffe festlegt? Das fordern zumindest E-Fuels-Produzenten und Klimaschützer in einem offenen Brief, der heute veröffentlicht werden soll.
Die Branche dringt auf mehr Tempo, um den Hochlauf einer Wasserstoffwirtschaft in Deutschland anzukurbeln. Die Diskussion darüber, ob das Gas auch in Pkw zum Einsatz kommen sollte, hält an – trotz des Umbaus der Förderstrukturen und obwohl es für andere Verkehrsarten dringender gebraucht wird.
Dem Audi-Werk in Brüssel droht das Aus. Die Arbeiter stehen nun seit Wochen vor dem Eingangstor, doch die Konzernleitung in Deutschland bleibt stumm. Sie wollen Klarheit über ihre Zukunft, aber sie ahnen, dass es schon ganz andere Pläne gibt.
Obwohl ihre Klimawirkung immens sein soll, werden die Nicht-CO2-Emissionen von Langstreckenflügen in den kommenden beiden Jahren nicht wie eigentlich geplant gemessen. Die EU hat eine entsprechende Verordnung geändert, die Bundesregierung wird nachziehen. Viele Widersprüche bleiben.
Sie sollen Einkäufe für Senioren erledigen, Pakete ausfahren oder Essen liefern: Mobile Lieferroboter gelten als das nächste große Ding der Logistik. Ein fehlender Rechtsrahmen bremst den kommerziellen Einsatz jedoch aus.
Die Bahn braucht deutlich mehr Geld. Darin sind sich SPD, Grüne und FDP bei der Bewertung des Etatentwurfs des Bundeshaushalts für das nächste Jahr einig. Wie sich der Sanierungsstau über 2025 hinaus auflösen lässt – darüber gehen die Meinungen der Ampelpartner allerdings auseinander.
Die Verkehrsinfrastruktur leidet nicht nur direkt unter häufigerem Extremwetter infolge der Klimakrise. Mit steigenden Risiken sieht sich die Branche auch mit höheren Versicherungsbeiträgen konfrontiert. Betreiber können diese Folge abschwächen. Probleme wird es trotzdem geben.
Der Bund will bei der Digitalisierung der Schiene und in der Fläche sparen. Wo genau, wird hinter verschlossenen Türen im DB-Konzern entschieden. Morgen tagt der Aufsichtsrat der DB InfraGO, die gemeinwohlorientiert handeln soll. Kritiker bezweifeln das.
Die Berliner Senatsverkehrsverwaltung legt den Großteil der geplanten Radverkehrsschnellwege und Fahrradparkhäuser auf Eis. Die Organisation Changing Cities und der SPD-Koalitionspartner machen dafür ideologische Gründe verantwortlich. Hausintern wächst die Sorge, für Fachkräfte weniger attraktiv zu werden.
Im Streit um die Digitalisierung des deutschen Schienennetzes kommt eine überraschende Intervention aus der Schweiz: Hubert Giger, Präsident des dortigen Lokführerverbandes, stellt fest, dass bei der ETCS-Technik das Nutzen-Kosten-Verhältnis negativ sei. Doch die Deutsche Bahn verteidigt die Technik.
Der Expansionsdrang chinesischer Autobauer ist ungebrochen. Höhere Importzölle beschleunigen die Standortsuche in Europa. Aber nicht nur die höheren Kosten sind ein Risiko. Geachtet wird auch auf politische Stabilität und Rechtssicherheit.
Wenn es um Verkehrsversuche geht, dürften viele Menschen an die Berliner Friedrichstraße denken. Doch nicht alle Reallabore sind zum Scheitern verurteilt. Worauf es ankommt, erklären drei Expert:innen.
Der SWR berichtet, die Deutsche Bahn wolle die Digitalisierung nur noch auf wenigen Strecken vorantreiben und den Rest mit Technik aus den 1990er-Jahren ausrüsten. Die DB dementiert, doch das ist nur die halbe Wahrheit.
Nach den Paralympics in Paris fordert Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, mehr Einsatz für Barrierefreiheit in Deutschland. Trotz Fortschritten bleibe die Infrastruktur vielerorts unzugänglich. Ohne verbindliche Maßnahmen sieht er keine Chance, 2040 die Paralympics in Deutschland auszurichten.
Am 22. September wird in Brandenburg ein neuer Landtag gewählt. Laut aktueller Umfragen könnte das Land danach vor einer komplizierten Regierungsbildung stehen. Bis zu sieben Parteien könnten den Einzug in den Landtag schaffen. Verkehrspolitisch liegt das Hauptaugenmerk auf der Anbindung des ländlichen Raums und Pendlerverkehren.
Die IAA Nutzfahrzeuge will eine Plattform für nachhaltigen Transport sein, keine reine Lkw-Messe. In ihrem klassischen Metier fordert Hildegard Müller, Präsidentin der Autoindustrie, dass CO2-Strafzahlungen für Lkw-Hersteller nicht verhängt werden, wenn der Ausbau der Ladeinfrastruktur lahmt.
Mit ferngesteuerten Schiffen könnte die Binnenschifffahrt deutlich effizienter werden und dem extremen Personalmangel begegnen. Für die ersten Versuche hat ein Projektteam den Rhein und das westdeutsche Kanalnetz ausgesucht. Auf landschaftlich sehr reizvollen Strecken hat die Technik ein Problem.
Die Erhöhung der Luftverkehrsteuer wurde von manchen Airlines heftig kritisiert. Auch andernorts ist die Abgabe umstritten, die Argumente sind ähnlich. Einen Wettbewerbsnachteil durch eine Ticketabgabe geben die Zahlen nur bedingt her.
Volkswagen wird 500.000 Autos nicht los, die Verkäufe von etwa zwei Werken. Mit seinem Sparprogramm steuert der Vorstand auf einen Großkonflikt mit der eigenen Belegschaft zu. Massiv wird der Vorstand auf einer Betriebsversammlung kritisiert. Der Bund gewährt derweil neue Steuererleichterungen für Elektro-Dienstwagen.
Die Absolventen der Studiengänge für (Rad)verkehrsplanung sind bei Städten und Kommunen heiß begehrt. Schon während der Praxissemester versuchen sie, die künftigen Planer:innen an sich zu binden. Zwei Studierende berichten.
Auf der nächsten Verkehrsministerkonferenz wollen die Bundesländer einen neuen Anlauf für die Trennung von Netz und Betrieb im Schienenverkehr nehmen. Verkehrsminister Volker Wissing hat seine Anforderungen an das Sanierungsprogramm der Deutschen Bahn präzisiert.
Die Lokführertauschplattform Wilson.Share und die Lokführergenossenschaft Fair Train wollen jeweils die Personalknappheit und frustrierende Arbeitsbedingungen auf der Schiene bekämpfen. Wie gut gelingt das den Projekten bisher?
Verkehrsminister Volker Wissing will der Deutschen Bahn eine verschärfte Sanierung verordnen. Doch leistet er sich einen gezielten Affront gegen mögliche Mitstreiter für Reformen: Zeitgleich zu deren Kongress setzt Wissing eine Pressekonferenz an.
Das Verkehrsministerium hat einen harten Schnitt gemacht: Mit Beschluss des Aufsichtsrats vom 30. August wurde Kurt-Christoph von Knobelsdorff als Geschäftsführer und Sprecher der bundeseigenen Förderorganisation NOW GmbH abberufen. Über die Gründe wird auch in der Belegschaft gerätselt.
Fernab des Luftfahrtstandorts Frankfurt sucht die Lufthansa Digitalentwicklungen rund um die Reisebranche und darüber hinaus. Warum sich der Konzern seit einer Dekade ein „Innovation Hub“ in Berlin leistet, erklärt dessen Geschäftsführer Xavier Lagardère.
Tempolimit 200 für ICE? Der Grünen-Bahnexperte Matthias Gastel hat bessere Vorschläge – doch nicht alle hält die Deutsche Bahn für sinnvoll. Sie gibt die Schuld für verspätete Züge vor allem der maroden Infrastruktur.
Fahrradbus, Bike Bus, Bici Bus: Weltweit fahren Kinder gemeinsam mit dem Fahrrad zur Schule, um zu zeigen, dass der Verkehr nicht für sie gedacht ist. Eltern und Lehrkräfte fordern, dass Kinder in der Verkehrsplanung eine Priorität werden und dafür Autos von den Schulwegen verschwinden.
Bis 2030 wird Deutschland absehbar europäische Klimavorgaben reißen. Der aktualisierte Nationale Energie- und Klimaplan (NECP) zeigt nun, dass die Bundesregierung mit verschiedenen Maßnahmen gegensteuern will. Belastbare Zahlen zur Klimaschutzwirkung bleibt sie schuldig – und es fehlen konkrete Pläne für den Abbau fossiler Subventionen.
Die Suche für die Nachfolge des scheidenden Parlamentarischen Staatssekretärs Michael Theurer bei der FDP gestaltet sich schwierig. Nach Länderproporz müsste die Person aus Baden-Württemberg kommen. Doch danach sieht es nicht aus. Die Fraktion wünscht sich eine fachliche Lösung.
Frankreich hinkt seinen Nachbarn beim Güterzugverkehr hinterher. Die Regierung will seinen Anteil am Frachtverkehr bis 2030 nahezu verdoppeln. Doch jetzt droht die Branche durch die geplante Aufspaltung des bisher größten Akteurs Fret SNCF durcheinander gewirbelt zu werden.
Es kann regnen, stürmen oder schneien, am Urlaubsort will man trotzdem pünktlich ankommen. Oft funktioniert das aber nicht, wenn auf dem Weg Straßen gesperrt sind oder Züge ausfallen. Expert:innen gehen davon aus, dass es immer schlimmer wird. Infrastrukturbetreiber versuchen, das steigende Risiko einzudämmen.
In Russland werden weiter teure Neuwagen deutscher Hersteller verkauft, obwohl Sanktionen der EU dies schon lange verbieten. Ins Visier geraten deutsch-chinesische Joint Ventures. Man könne nicht alles kontrollieren, behaupten die Hersteller. Sanktionsexperten halten das für eine Ausrede.
Die Mineralölkonzerne haben die Quote zur Minderung von Treibhausgasen 2022 übererfüllt, die Ausgleichszahlungen hielten sich in Grenzen. Das zeigt ein Bericht der Bundesregierung, der heute im Kabinett beschlossen werden soll. Die Autoindustrie drängt bereits auf höhere Quoten – vor allem für E-Fuels.
Das stagnierende Flugangebot in Deutschland ist Ausdruck eines internationalen Flugzeugmangels. Die Airlines setzen ihre Maschinen dort ein, wo es sich am meisten lohnt. Deutschland gehört immer weniger dazu. Besserung ist vorerst nicht in Sicht.
Wer sich auf dem Land von A nach B bewegen will, ist häufig auf sein Auto angewiesen. Mitfahrbänke sollen den öffentlichen Nahverkehr dort ergänzen, wenn der Bus nicht ausreicht. Dass die Bürger:innen das Angebot annehmen, ist allerdings nicht selbstverständlich.
Drei Professoren mit starkem Praxisbezug warnen vor Strafzöllen auf chinesische E-Autos. Durch Gegenmaßnahmen könnte die deutsche Autoindustrie ruiniert werden. Die Wissenschaftler erklären auch, was Politik, Industrie und Wissenschaft in China besser machen.
Pressereisen gehören zum Instrumentenkasten für erfolgreiches Stadtmarketing. Wien und andere Städte nutzen diese, um eigene Verkehrsprojekte in der Öffentlichkeit zu streuen. Manchmal auch, um interne Kritik zu ersticken. Worauf kommt es bei der kritischen Berichterstattung über städtische Verkehrsprojekte an?
In Österreich wird das Klimageld direkt aufs Konto überwiesen. Davon ist Deutschland weit entfernt. Das Neun-Euro-Ticket hat aber gezeigt, dass es geht: Klima- und Sozialpolitik lassen sich miteinander vereinbaren.
Autohersteller dürfen die Emissionen von eigenen und konkurrierenden Marken gemeinsam abrechnen, um die EU-Grenzwerte einzuhalten. Wegen des schwachen Absatzes von E-Autos werden die umstrittenen Pools länger gebraucht als geplant.
Der Bau einer Großfabrik für strombasiertes E-Methanol in Schweden wurde im fortgeschrittenen Stadium abgebrochen. Der Kraftstoff gilt weiter als Hoffnungsträger für eine klimaneutrale Schifffahrt. Doch die Reedereien wollen sich nicht festlegen und die Regulierung ist noch zu wenig anspruchsvoll.
Die Planung von Fahrradinfrastruktur ist für die lokalen Verkehrsbehörden nicht immer einfach. Das Programm AcceleRAD hilft drei ausgewählten Städten und Kommunen dabei, bei der Planung den Turbo einzuschalten. Background hat mit den Verantwortlichen in Ansbach und Kirkel gesprochen.
Mecklenburg-Vorpommerns Infrastrukturminister Reinhard Meyer (SPD) ist unzufrieden mit dem Schienenersatzverkehr und der Kommunikation der Deutschen Bahn bei der Sperrung der Strecke Berlin-Hamburg. Im Background-Interview spricht er außerdem über das Deutschlandticket, Rufbusse, Häfen und Werften sowie über das Wasserstoffkernnetz.
Das Verkehrsministerium reagiert auf die für 2026 angekündigte Erhöhung der Trassenpreise um fast 20 Prozent: Das Eigenkapital der DB InfraGO soll nicht mehr mit 5,9 Prozent verzinst werden, sondern nur noch mit zwei Prozent. Die Güterbahnen rechnen aber vor, dass die Belastung trotzdem enorm steigen wird.
Bei einer angenommenen Nutzungsdauer von 25 Jahren müssten alle neuen Flugzeuge ab Mitte der 2030er-Jahre bereits klimaneutral unterwegs sein. Dann könnten sie mit dem restlichen CO2-Budget die Klimaziele der Luftfahrtorganisation Icao erreichen, erklärt eine Studie. Doch das wird sehr knapp.
Das BMWK hat gestern einen Bericht zu klimaschädlichen Subventionen veröffentlicht. Demnach ist das Einsparpotenzial vor allem im Verkehr enorm. Monatelang hing das fertige Papier in Bearbeitungsschleifen – Umweltverbände sind entsetzt.
Nur noch vier Parteien könnten im kommenden Thüringer Landtag vertreten sein. Die Regierungsbildung dürfte entsprechend schwierig werden. Verkehrspolitisch sind sich CDU, BSW und Linke in den Schwerpunkten einig, Unterschiede gibt es aber doch.
Die geplanten Umschichtungen von Geld im Haushalt 2025 für die bundeseigene Deutsche Bahn verheißen aus Sicht von Verbänden und Politikern nichts Gutes. Eigenkapitalerhöhungen führten zu steigenden Trassenpreisen, was die Bahn im Vergleich zur Straße teurer mache.
Gut einen Monat nach dem Start des Großprojekts Riedbahn will Verkehrsminister Volker Wissing morgen eine erste Bilanz ziehen. Bei den nächsten Sperrungen viel befahrener Strecken könnte es Chaos geben, warnt die EVG, vor allem beim Schienenersatzverkehr mit Bussen.
Der Bund nimmt sich der Klagen der Luftfahrtbranche über zu hohe Gebühren an und stellt in Aussicht, die Flugsicherungskosten im kommenden Jahr „abzufedern“. Das sei der einzige Kostenfaktor, für den man zuständig sei, so das Verkehrsministerium.