Vom obersten Verbraucherschützer zum Chef der Regulierungsbehörde für Energie und Telekommunikation: VZBV-Vorstand Klaus Müller rückt an die Spitze der Bundesnetzagentur. Beobachter sehen in der Personalie ein Signal der Ampel-Koalition.
Internetseiten der ukrainischen Regierung werden mit einem merkwürdigen „digitalen Graffiti“ verunstaltet, kurz danach entdecken IT-Sicherheitsexpert:innen Spuren einer Schadsoftware. Ein weiterer Schachzug aus Moskau, um die Situation weiter zu eskalieren? Eine Übersicht der bisherigen Erkenntnisse und Einschätzungen.
Die Ärzt:innen in Deutschland stehen vielen Aspekten der Digitalisierung bekanntlich kritisch gegenüber. Aber welche Anwendungen bewerten sie als besonders problematisch und was sind die Gründe dafür? Der aktuelle DAK-Digitalisierungsreport gibt Antworten und zeigt auch auf, wo die Akzeptanz wächst.
Die Erfahrungen aus dem ersten Lockdown zeigen: Im Distanzunterricht muss digitale Bildung mehr können, als Schulstoff vermitteln. Denn wenn der Präsenzunterricht wegfällt, sind die psychosozialen Belastungen für Kinder und Jugendliche enorm. Wie können diese Herausforderungen im Homeschooling besser bewältigt werden? Ein Überblick.
Im September hat die Landesregierung von Schleswig-Holstein ein Digitalisierungsgesetz auf den Weg gebracht. Ein Teil davon regelt den Einsatz von KI in der Verwaltung – bislang Neuland in der Bundesrepublik. Heute nehmen in einer Anhörung Expert:innen dazu Stellung. Dabei wird es auch um die Frage gehen: Braucht es das Gesetz überhaupt?
Mit einer 70-Milliarden-Dollar-Übernahme von Activision Blizzard will Microsoft zum drittgrößten Computerspielekonzern der Welt aufsteigen. Der Deal soll auch eine Schlüsselrolle im Kampf um Metaverse-Plattformen spielen.
In vielen Bundesländern ist das Einchecken, etwa über die Luca-App, beim Zutritt zu einer Veranstaltung oder eines Restaurants zur Gewohnheit geworden. Aber nicht nur die App selbst steht in der Kritik. Mit den neuen Quarantäne-Regeln unter anderem für Geboosterte stellt sich die Frage, warum diese Daten überhaupt noch erhoben werden.
Manager von Unternehmen sehen in Cyberangriffen inzwischen die größte Gefahr, noch vor Pandemien. Ein Netzwerk, das auch deutsche Kommunen lahmgelegt hat, wurde nun von den Sicherheitsbehörden zerschlagen.
Im Dezember kündigte der neue Justizminister Marco Buschmann einen Discovery Sprint an, um den Zugang zu Recht digitaler und leichter zu machen. Vorarbeiten dafür wurden schon geleistet. Worum geht es?
Bis Quantencomputer praktisch eingesetzt werden können braucht es noch Jahre. Doch schon jetzt nutzen Forscher:innen und Firmen Quantensimulatoren und Annealer. Zwei solche Systeme stehen neu in Deutschland und Österreich zur Verfügung.
Wie gut ist Robert Habeck auf die Rolle als Games-Minister vorbereitet? Ein Entwickler über die Aufholjagd der deutschen Branche, Videospiele als Schlüsseltechnologie – und ihre Abgründe.
Nach der massiven Cyberattacke auf Regierungs-IT gehen Sicherheitsforscher:innen von Microsoft mittlerweile von einem erhöhten Risiko für alle Computer-Systeme in der Ukraine aus. Annalena Baerbock reist heute zu Gesprächen nach Moskau und Kiew.
Laut Koalitionsvertrag plant die Ampel ein Dateninstitut. Mit welcher Priorität und Fokussierung dieses Projekt an den Start geht, ist aber noch unklar. Deshalb versucht eine Stakeholdergruppe, die seit zwei Jahren ein Open-Data-Institut für Deutschland fordert, den Faden aufzunehmen.
Die digitalpolitischen Pläne der Ampel-Koalition und die KI-Regulierung auf EU-Ebene dürften Matthias Spielkamp 2022 gehörig auf Trab halten. Warum der Mitgründer und Geschäftsführer von AlgorithmWatch den Eindruck hat, dass Digitalisierung beim neuen Bundeskanzler keine Priorität genießt, erklärt er im Interview.
Bei der ersten richtigen Grundsatzdebatte zur Digitalpolitik im Bundestag wurde nur am Rande über Digitales gesprochen. Die zuständigen FDP-Minister:innen bekamen zwar inhaltlich Lob für ihre Pläne, mussten sich jedoch grundsätzliche Zweifel der Opposition anhören, ob diese umsetzbar sind.
Durch die Neuformierung und Umbenennung einiger Ministerien ändern sich auch Internetadressen. Zwei Häuser haben die passenden Domains gekauft, zwei andere verzichten.
Seit Ausbruch der Corona-Pandemie hat sich für viele Menschen im Land das Arbeitsleben schlagartig verändert. Das große Stichwort lautet: Homeoffice. Die Bundesregierung will es zur künftigen Standard-Option machen. Arbeitgeber sind alles andere als begeistert.
Zahlen des Chaos Computer Club Freiburg legen nahe, dass die Luca-App in den Gesundheitsämtern derzeit kaum noch genutzt wird. Dazu kommt ein Fall von Datenmissbrauch und weiterhin Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit. Ein Bundesland hat den Vertrag zur Nutzung von Luca bereits gekündigt. Folgen weitere?
Der neue Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung ist der Grünen-Politiker Kai Gehring. Im Interview spricht er unter anderem darüber, welche digitalen Themen er in der Bildungs- und Forschungspolitik voranbringen will.
Seit der EuGH im Juli 2020 das EU-US-Privacy Shield gekippt hat, sind Datentransfers über den Atlantik eine heikle Angelegenheit. Bis Ende 2021 sollte ein neues Abkommen stehen. Doch mittlerweile glaubt auch die EU-Kommission nicht mehr an eine schnelle Lösung. Zu viele komplexe Fragen müssen geklärt werden. Ein Überblick.
Quantenbasierte Technologien, Künstliche Intelligenz und autonome Schiffe: Der Hamburger Hafen wandelt sich zum Smart Port. Sowohl an Land als auch auf dem Wasser übernehmen Maschinen zunehmend die Arbeit. Gewerkschaften beobachten die Entwicklungen mit Sorge.
Frankreich hat sein Programm für den Ratsvorsitz veröffentlicht. Digitale Souveränität und die Entwicklung vertrauenswürdiger KI werden darin ebenso als Prioritäten genannt wie die Stärkung der Cybersicherheit. Darüber hinaus kündigt die französische Regierung an, zahlreiche bereits angestoßene Digitalvorhaben 2022 voranbringen zu wollen.
Nach vielen vollmundigen Versprechen schlägt selbstfahrenden Autos bisher viel Skepsis entgegen. Doch ihre Entwickler sehen sich vor dem Sprung in den Straßenverkehr. Zwar wieder erst in mehreren Jahren – diesmal aber wirklich.
Wer folgt auf Jochen Homann an der Spitze der Bundesnetzagentur? Geheimfavoritin Ingrid Nestle von den Grünen lehnt den Job der Präsidentin dankend ab. Die schwierige Suche fiele leichter, wenn die Behörde zweigeteilt würde. Doch dazu kann sich die neue Bundesregierung wohl noch nicht durchringen.
Ein Auto des iPhone-Herstellers Apple soll 2025 auf den Markt kommen. Branchenkenner Christian Malorny berichtet über konkrete Verhandlungen mit dem Auftragsfertiger Magna. Künftig werde es zudem nur noch zwei Betriebssysteme im Auto geben.
Die Berliner Code University versteht sich als Gründeruniversität. In der ersten Jahre hat sie 30 Start-ups hervorgebracht, eins wurde schon verkauft. Ein Teil des Gewinns stecken die Studenten nun in die Fachhochschule.
Unter dem Eindruck der Coronakrise hat die europäische Industrie erstmals seit zehn Jahren ihre F&E-Ausgaben zurückgefahren. Gleichzeitig stiegen diese in den wichtigsten Wettbewerbsregionen jedoch rasant an.
Die Rechenlasten von KI-Anwendungen verbrauchen große Mengen an Energie. Wissenschaftler arbeiten deshalb immer mehr an Lösungen, um den CO2-Fußabdruck von KI-Rechenoperationen zu verringern. Ein Überblick.
Erst acht Prozent der deutschen Unternehmen nutzen KI. Tatsächliche Wertschöpfung gelingt dabei nur einem Bruchteil. Wie das geändert werden kann.
Erstmals wird einem Digitalkonzern eine überragende marktübergreifende Bedeutung zugesprochen. Nun kann das Kartellamt gegen wettbewerbswidrige Praktiken vorgehen. Zwei Untersuchungen dazu laufen bereits.
Künftig sollen Impf-, Genesenen- und Testzertifikate schon bei einer Online-Buchung über die CWA validiert werden können. Datenschützer:innen kritisieren die Neuerung, das BMG versucht zu beschwichtigen und verweist auf weitere Tests und eine Prüfung des Bundesdatenschutzbeauftragten.
Zwei Milliarden Euro steckt die Regierung in den Bau von Quantencomputern. Lange wurde über die Verteilung des Geldes gestritten, nun starten neun Konsortien. Gleich drei davon kommen aus München.
Datenräume ebnen der Mobilitätsindustrie den Weg in die Zukunft. Daimler setzt auf Blockchain-Technologie. Dazu wurde Acentrik gegründet, ein dezentraler Marktplatz für Daten. Hartmut Müller, Vice President IT Technology & Cross Functions bei Daimler, erläutert im Interview, wie der Konzern Daten teilen, aber die Souveränität über diese behalten will.
Brandenburgs Wissenschaftsministerium startet im Januar eine neue breit aufgestellte Strategie zur Künstlichen Intelligenz. Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) hat schon eine Vorstellung, von welchen Anwendungen gerade die märkischen Kommunen profitieren könnten.
Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes geht in den Endspurt (und dann in die Verlängerung), der Digitalpakt wird neu aufgelegt und die Europäische Union will die Halbleiterindustrie mit einem Chips-Rechtsakt stärken – das steht 2022 alles auf der digitalpolitischen Agenda. Ein Überblick.
Im Berliner Regierungsviertel tummeln sich Tausende Lobbyisten. Wer von ihnen wie auf welche Gesetzesvorhaben Einfluss nimmt, liegt bisher im Verborgenen. Das soll sich jetzt mit einem digital geführten Lobbyregister ändern. Doch schon jetzt stellt sich die Frage: Ist es ein zahnloser Tiger?
2022 muss das Jahr der Umsetzung von Digitalvorhaben werden. Was Ampel-Entscheider:innen, Opposition, Wirtschaftsvertreter:innen und die Macher:innen in der digitalen Zivilgesellschaft sich für das neue Jahr vorgenommen haben und von der Regierung erwarten.
Bei allen Problemen gilt die Pandemie als Katalysator für die Digitalisierung. Doch im entsprechenden Index von IW und Wirtschaftsministerium zeigt sich der Digitalisierungsschub nur begrenzt. Teils hat Corona die Entwicklung wohl sogar gebremst.
Im Namen der Gesundheit die Kontakte reduzieren – was macht das mit unserer psychischen Verfassung? Und ist Online-Kommunikation hier ein vollwertiger Ersatz oder stresst sie uns noch mehr? Im Interview spricht der Sozialpsychologe Gerald Echterhoff über die Auswirkungen von Zoom & Co.
Sie haben Google und Facebook die Stirn geboten, die Digitalisierung der Verwaltung auf unterschiedlichen Ebenen vorangebracht und dabei wichtige Perspektiven vertreten – unsere Background-Köpfe des Jahres.
Bund und Länder wechseln sich turnusmäßig mit dem Vorsitz des IT-Planungsrats ab. 2021 war Hamburg dran. Im Interview spricht Chef der Hamburger Senatskanzlei Jan Pörksen über seine Zeit an der Spitze des Gremiums und Herausforderungen für das nächste Jahr der Verwaltungsdigitalisierung.
Das Wirtschaftsministerium unter Robert Habeck übernimmt das Thema Games. Die Entscheidung hat viele überrascht. Was darf man dort künftig in Sachen Computerspiele erwarten?
Zum 1. Januar sollte das E-Rezept der Gematik eingeführt werden, das „eRezept Deutschland“ von TK, Barmer, DAK und Co. dann auslaufen. Auf Drängen der Kassen wird das nun vom BMG verschoben. Für die Autorität der halbstaatlichen Gematik ist dies ein herber Rückschlag.
Die rechtsextremen Aktivitäten auf Telegram sorgten zuletzt für Forderungen aus der Politik nach stärkerer Regulierung. Dass große Plattformen wie Facebook oder Youtube trotz NetzDG oftmals eine wesentliche Rolle im Austausch mit dem umstrittenen Messengerdienst spielen, zeigt der Jahresbericht des Institute for Strategic Dialogue.
Der Digitalausschuss des Bundestages gewinnt in der neuen Wahlperiode an Bedeutung. Im Interview spricht die neue Vorsitzende, Tabea Rößner, über die digitalpolitischen Herausforderungen der kommenden Jahre.
Das Prestigeprojekt ID-Wallet ist von dem Debakel um den digitalen Führerschein angeschlagen und kämpft um einen Weg nach vorne. Wer sich in Zukunft darum kümmert und wie die neue Bundesregierung das Projekt fortsetzt, ist unklar. Und auch bei der Smart eID hakt es.
Heute gehen die VN-Gespräche über ein Verbot autonomer Waffensysteme zu Ende. Eine Einigung ist nicht in Sicht, denn die Staaten, in denen die Killerroboter produziert werden, sitzen mit am Tisch. Deshalb mehren sich die Forderungen nach einem neuen Rechtsinstrument außerhalb der Vereinten Nationen. Doch auch das ist nicht unproblematisch.
Migration von Kupfer zu Glasfaser, neue Formen der Frequenzvergabe, Kritik am TKG, Interoperabilität für OTT-Dienste: Die Themen in der gemeinsamen Vorstellung des Tätigkeitsberichts der Bundesnetzagentur und des Sektorgutachtens der Monopolkommission im Bereich Telekommunikation waren vielseitig. Ein Überblick.
Die kritische Lücke in der log4j-Bibliothek ist nur ein Beispiel für Sicherheitsrisiken von weit verbreiteten Open-Source-Bausteinen in Software und Internet-Infrastruktur. Gleichzeitig ist ist moderne Software-Entwicklung ohne Open-Source undenkbar. Eine Analyse.
Die neue Innenministerin Nancy Faeser will strenger gegen Hass und Hetze auf Telegram vorgehen. Doch das Unternehmen sitzt in Dubai und ignoriert die deutsche Justiz. Braucht es hier neue Regulierung – oder fehlt nur der Wille, konsequent gegen digitale Gewalt vorzugehen?
Die Ampel-Regierung will die Nutzung von Daten in die Breite bringen und plant unter anderem ein neues Datengesetz. Doch ein nationales Gesetz ist kaum notwendig oder machbar, sagt der Datenschutzexperte Nils Lölfing von der Anwaltskanzlei Bird & Bird im Interview.
NetID bietet eine Alternative zu den Login-Verfahren von Facebook oder Google. Doch bisher ist der große Erfolg ausgeblieben. Können neue Gesetze und Regeln für Datentreuhänder das ändern?
Über hundert Projekte seit Gründung: Seit knapp zwei Jahren ist der Cyber Innovation Hub fester Teil der BWI – und scheint die Eingliederung trotz unterschiedlicher Arbeitsweisen gut zu vertragen. Offen ist jedoch, wie es nach 2022 mit dem Hub weitergeht.
Das EU-Parlament will mit dem DMA eine übergreifende Kommunikation zwischen Messengern ermöglichen. Zur Machbarkeit gibt es verschiedene aktuelle Untersuchung und manche Zweifel.
Das Schriftformerfordernis gilt als ein großer Hemmschuh bei der Verwaltungsdigitalisierung. Die Ampel will das mit einer Grundsatzklausel lösen. Tagesspiegel Background hat bei den Ländern nachgefragt, wie sie das Problem angehen.
Seit dem Bekanntwerden einer potenziell kritischen Sicherheitslücke in einer weit verbreiteten Open-Source-Softwarebibliothek müssen zahlreiche Betroffene ihre Systeme schützen. Das BSI stufte den Fall am Wochenende auf Warnstufe Rot hoch.
Zum Jahreswechsel übernimmt Deutschland den G7-Vorsitz von Großbritannien. Die britische Regierung hat die Rolle genutzt, um eine Reihe digitalpolitischer Themen anzustoßen. Hier gilt es anzuknüpfen, Prozesse voranzubringen und eigene Akzente zu setzen. Ein Ausblick.
Zahlreiche Kliniken in Deutschland werben bereits mit dem Einsatz von 5G: Vitaldaten können kontinuierlich beobachtet werden oder sogar Operationen aus der Ferne stattfinden. Doch noch handelt es sich dabei um Projekte. Und auch nicht jeder Einsatz der neuen Mobilfunktechnologie ist sinnvoll.
Im Bundesforschungsministerium wechselt die Ministerin und die tonangebende Fraktion. Doch in der Antrittsrede von Bettina Stark-Watzinger (FDP) finden sich mehr Kontinuitäten als Neuanfänge. Was ist aus den zuvor geforderten Plänen einer stärkeren Transfer- und Innovationspolitik geworden?
Die EU-Kommission hat Vorschläge zur Regulierung von Plattformarbeit präsentiert. Es geht um die Klärung des Arbeitnehmerstatus, algorithmische Überwachung, die Rolle von Kontrollbehörden und den sozialen Dialog. Während Gewerkschaften die Initiative loben, reagiert der Wirtschaftsverband Business Europe erbost.
Das Verkehrsministerium wird namentlich an erster Stelle Digitalministerium. Doch auch wenn dort mehr Themen gebündelt werden, verbleiben zentrale Digitalthemen doch im BMI und BMWi.
Wie sollen Deutschland und Europa die eigenen Versäumnisse bei der Digitalisierung aufholen? Geht es nach der "Open Source Business Alliance", dann sind offene Technologien dabei ein entscheidender Hebel. In einem Manifest werden zahlreiche Forderungen und Handlungsempfehlungen formuliert.
Die Hoffnung, die Corona-Pandemie mit digitalen Tools zu bekämpfen oder zumindest einzudämmen, war und ist in vielen Regionen der Welt groß. Ein Bericht der NGO AlgorithmWatch kommt nun zu dem Ergebnis, dass diese Hoffnung oft nicht nur unerfüllt bleibt, sondern gar Gefahren für Privatsphäre und Sicherheit birgt.
Die Bundesnetzagentur hat Regeln festgelegt, nach denen Verbraucher:innen ihre Monatszahlungen kürzen können, wenn die Internetgeschwindigkeit nicht hält, was der Provider verspricht.
Lange haben die Abgeordneten um den Digital Services Act gerungen, nun liegt die Kompromissentwurf des EU-Parlaments auf dem Tisch: ohne ein Verbot personalisierter Werbung, aber mit mehr Transparenz, Datenzugang und Schadensersatzanspruch.
Der SVR-Vorsitzende Ferdinand Gerlach befürwortet zwar eine ePA für jeden Bürger, glaubt aber nicht, dass sich diese in der aktuellen Konstruktion durchsetzt. Der Ampel-Koalitionsvertrag mache währenddessen Hoffnung auf Korrektur.