Der Zuschnitt der Ressorts war bis zuletzt offen. Volker Wissing soll eine ganze Reihe Abteilungen, Referate und Budgets für Digitales bekommen. Sein Haus könnte so womöglich gar noch zu einem verkappten Digitalministerium werden.
Nancy Faeser wird sich im Innenressort um viele Digitalthemen kümmern müssen. Ihr Fachgebiet war das in der Vergangenheit nicht.
Bei den #WirVsVirus- und #wirfürschule-Hackathons im Sommer 2020 entstanden zahlreiche Projekte, doch die wenigsten davon kamen erfolgreich im deutschen Bildungssystem an. Heute wird ein Policy Paper vorgestellt, das die Erfahrungen auswertet und aufzeigt, wie mehr Innovationen in der Bildungslandschaft zu etablieren wären.
Der finnische KI-Lernkurs "Elements of AI" ist eine Erfolgsgeschichte und wird inzwischen auch auf Deutsch angeboten. Auch in der Wirtschaft wächst das Interesse, nun sollen weitere branchenspezifische Angebote folgen.
Auf der am vergangenen Freitag zu Ende gegangenen Innenministerkonferenz standen zahlreiche Themen auf der Agenda. Die Ressortchefs von Bund und Ländern wollen unter anderem mehr Einsatz gegen Cybercrime, mit KI den Katastrophenschutz und die Krisenbewältigung unterstützen und Messenger stärker regulieren. Eine Übersicht.
In Deutschland werden Daten immer noch hauptsächlich in Silos genutzt, ein Austausch und die Realisierung des im OZG versprochenen „Once only“-Prinzips scheinen in weiter Ferne. Die Ampel-Parteien möchten das ändern. Als Inspiration lohnt ein Blick in andere Länder – denn in den meisten gibt es interoperable Systeme schon seit vielen Jahren.
Was wie der Beginn eines Nachrufs klingt, ist vielmehr die Erfolgsgeschichte von fünf Gründern aus Konstanz am Bodensee, die mit Hilfe von Bundesförderungen zum letzten deutschen Industrie-Robotik-Bauer wurden und sich kürzlich 17 Millionen Euro an Wagniskapital sichern konnten.
In absehbarer Zukunft können die meisten gängigen Verschlüsselungen geknackt werden. In Berlin wird daher mit QuNET ein neues, abhörsicheres Quantenkommunikationssystem für die Regierung entwickelt. Ein Blick ins Labor zeigt den Stand.
Deutsche KI-Start-ups hadern trotz hohem Innovations- und Wirtschaftspotenzial mit den politischen Rahmenbedingungen, befindet eine Studie des Bundesverband Deutsche Start-ups. Demnach warten sowohl beim Frauenanteil des Sektors, als auch bei verfügbaren Investitionskapital und Vorab-Regulierungen einige Aufgaben auf die neue Ampel-Koalition.
Noch melden sich Ämter und Behörden am liebsten per Post bei Bürgerinnen und Bürgern. Dabei gibt es mit dem elektronischen Siegel längst einen Weg, auch digital gesicherte Dokumente zu versenden. Rebekka Weiß, Leiterin der Abteilung für Vertrauen und Sicherheit bei Bitkom, erklärt warum das Siegel noch nicht in der Breite angewendet wird.
Mit einer ab Dezember gültigen Gesetzesänderung steigt der Druck auf die Internetanbieter, den Verbraucher:innen die vertraglich zugesicherte Bandbreite auch wirklich zu liefern. Verbraucherschützer feiern dies als großen Schritt in die richtige Richtung.
Treuhandmodelle sind die neue Zauberformel, um Probleme der Datenökonomie zu lösen. Doch die geplante Regulierung ist problematisch und auch sonst gibt es teils bessere Lösungen als Datentreuhänder.
Dass es bezüglich des Wissens über KI in Deutschland noch viel Nachholbedarf gibt, zeigt nun erneut eine Studie des DIW und der TU Berlin. Demnach wissen viele Erwerbstätige gar nicht, dass sie bei ihrer Arbeit schon längst und sehr regelmäßig KI-basierte Systeme nutzen. Das Einzige was da hilft, schreiben die Autor:innen, ist Weiterbildung.
Entgegen inzwischen jahrelanger Forderungen liegen Gesundheitsdaten nach wie vor oftmals in „Silos“. Einerseits überwiegen die Partikularinteressen noch vielerorts, andererseits dürfen manche Akteure ihre Daten trotz Verfügbarkeit weder teilen noch nutzen. Viele Daten, die in der Forschung genutzt werden könnten, sind bereits vorhanden.
Die Berliner Verwaltung ist nicht als innovativ bekannt. In ihrem neuen Koalitionsvertrag setzen SPD, Grüne und die Linke nun für alte Probleme auf neue Strukturen und versprechen eine konsequente Verwaltungsdigitalisierung.
In Deutschland gibt es zwar vereinzelt spannende Beispiel für Innovationen in der öffentlichen Verwaltung – aber die skalieren nicht in die Breite. Wie sich das ändern könnte, zeigt eine neue Studie der Berliner Hertie School und des Beratungsunternehmens McKinsey.
Auf EU-Ebene wird seit Monaten um die Ausgestaltung eines regulatorischen Rahmens für KI-Anwendungen gerungen. Im Vorfeld der Befassung im EU-Parlament beziehen die Interessensgruppen Stellung. Der Industrieverband BDI hat bereits vor drei Wochen ein Papier vorgelegt. Heute zieht der DGB nach.
Bei der Ampel deutet sich an, dass viele verschiedene Häuser für die Digitalpolitik zuständig bleiben. Was kann man von Volker Wissing als Infrastrukturminister, Bettina Stark-Watzinger als Bildungs- und Forschungsministerin, Robert Habeck als Wirtschaftsminister und Christine Lambrecht als Innenministerin erwarten? Eine Einordnung.
Auf Druck Deutschlands wollen die EU-Staaten manipulative Designtricks im Netz verbieten. Doch beim geplanten Verbot der „Dark Patterns“ im Digital Services Act sind zentrale Anbietergruppen ausgenommen.
In Deutschland bewegen sich Cybersicherheitsforschende schnell in einem halblegalen Graubereich. Mit einem gestern veröffentlichten Whitepaper macht ein Team aus Forscher:innen auf die schwierige Rechtslage aufmerksam und fordert Änderungen. Auch Unternehmen könnten davon profitieren.
Die Ampel plant eine ambitionierte Digitalpolitik in ihrem gestern vorgestellten Koalitionsvertrag. Wie die neuen Strukturen und Zuständigkeiten dafür aussehen sollen, ist aber weitgehend unklar. Ein Überblick über die Pläne für die kommende Legislaturperiode und die offenen Fragen.
Die EU-Kommissarin für Forschung und Innovation, Mariya Gabriel, hat große Pläne: Ein europäisches Innovationsökosystem, Förderung für Scale-ups und ein EU-Forschungsraum. Kritiker zweifeln jedoch daran, dass sie ihre Rolle füllen kann.
Kommende Woche will die Europäische Kommission ihre Gateway-Initiative als Reaktion auf Chinas Seidenstraße vorstellen. Zu den strategischen Infrastrukturprojekten gehören auch Unterseekabel. Warum es die digitalen Leitungen für die globalen Datenströme braucht.
Aus der Evaluierung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) ergibt sich Änderungsbedarf an bestehenden Regeln. Die aktuell gültigen Vorschriften beschäftigen auch die Justiz und den Beirat Beschäftigtendatenschutz. Ein Überblick über die Baustellen der angebrochenen Legislaturperiode.
Messenger sollen interoperabel werden und die möglichen Milliardenstrafen werden verdoppelt: Die EU-Abgeordneten drängen im Gesetz über digitale Märkte (DMA) auf harte Vorgaben für Gatekeeper.
Car.OS ist die Vision deutscher Hersteller: Ein neues Betriebssystem für das Auto der Zukunft. Doch die parallele Entwicklung ist komplex, teuer und sie kostet Zeit. Der Ruf nach einer Zusammenarbeit wird lauter.
Der Staat stellt viel Geld zur Verfügung für den Internetausbau und sorgt damit für schlechte Laune in Teilen der Telekommunikationsbranche. Das sei zwar gut gemeint, sagt ein Manager - aber nicht gut durchdacht.
In den Koalitionsgesprächen von SPD, Grünen und FDP ist bis zuletzt offen, auf welche Ministerien Verantwortlichkeit für digitale Infrastruktur, Verwaltung oder Querschnittsaufgaben wie die IT-Sicherheit, Innovations- und Technologiepolitik verteilt werden – und wie eine Koordinierung im Kanzleramt aussehen soll. Schnelle Erfolge braucht die Ampel trotzdem.
Der Aachener IT-Dienstleister Kisters hat viele Kunden in der Energiewirtschaft. Vor zwei Wochen sperrten Hacker ihn aus seinem eigenen System aus. Bei manchen Netzbetreibern sind deshalb wichtige Prozesse unterbrochen.
Im Interview mit Tagesspiegel Background spricht der Chef der EU-Cyberbehörde über die künftige EU-Regulierung, Cybersicherheit als Kommunikations- und Wahrnehmungsproblem und darüber, warum es oft schon bei elementaren Sicherheitsstandards hakt.
Spielende Kinder, Radfahrende oder Seniorinnen im Rollstuhl: Automatisierte Fahrzeuge sehen sich im Straßenverkehr mit brenzligen Situationen konfrontiert. Wie sicher ein solches System tatsächlich ist, lässt sich schwer überprüfen. Forscherinnen und Forscher suchen nach Lösungen.
Aus dem theoretischen Konzept von Datenräumen werden nun konkrete Projekte. Dabei gibt es viele Herausforderungen und skeptische Nutzer:innen. Ein neuer Ansatz soll ihnen die Angst vorm Datenteilen nehmen.
Heute endet der Kongress „Digitaler Kapitalismus“ der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung. Es ging um die Frage, wie sozialdemokratische Werte im Transformationsprozess verankert werden können. Die neue Regierung müsse für eine „Digitalpolitik aus einem Guss“ stehen. Ein Überblick.
Lange Zeit hat Deutschland die Digitalisierung im Gesundheitswesen verschlafen. Nun ging es in den letzten Jahren ganz schnell: ePA, E-Rezept, DiGA, TI heißen die Schlagworte, mit denen der Sprung ins digitale Zeitalter geschafft werden soll. Wo Deutschland bei diesem Transformationsprozess steht, versucht der heute erscheinende eHealth Monitor zu vermessen.
In einem ihrer wohl letzten Interviews als Bundeskanzlerin zieht Angela Merkel eine technologiepolitische Bilanz. Mit Reuters hat sie dabei über KI, Quantencomputing und das schwierige Verhältnis zu China gesprochen.
Der Soziologe Dominik Piétron erklärt im Interview, warum eine öffentliche Mobility-as-a-Service-Plattform große Potenziale für die Verkehrswende hätte, wie die Nutzer:innen dafür gewonnen werden könnten und worauf es beim Umgang mit Verkehrsdaten ankommt.
Die Digitalisierung ist für die Minderheit der Sorben wichtig, um Sprache und Kultur zu erhalten und für junge Menschen attraktiv zu machen. Wie das gelingen kann, wird nun auf einer Digitalkonferenz diskutiert.
Die Entwicklung des Cloudprojekts Gaia-X verzögert sich. Grundsatzdebatten lähmen das Vorhaben, bei einem Gipfel soll nun diskutiert werden, wie es weiter geht.
Das Austauschprogramm soll digitalisiert werden. Der Zeitplan für die Digitalprojekte ist eng bemessen. Nun ist geklärt, wer Projekte wie den europäischen digitalen Studierendenausweis im Auftrag der EU-Kommission entwickeln wird.
Seit April dieses Jahres kann man sich auch mit der Corona-Warn-App (CWA) in Restaurants, Museen und Bars einchecken. Für die Kontaktdatenerfassung reicht die anonyme CWA jedoch in den meisten Bundesländern nicht aus. Das will der Bund nun ändern und könnte damit einen Paradigmenwechsel in der Pandemie-Politik einleiten.
Obwohl die Covid-Krise noch nicht ausgestanden ist, werden bereits ihre sozialen Auswirkungen erforscht – auch die durch digitale Technik. Die Deutschen sind durch monatelanges Homeschooling und Homeoffice aufgeschlossener geworden, doch manche fühlen sich abgehängt.
Richtlinien für ethische KI gibt es genug, könnte man meinen. Doch die UNESCO beschließt nun ihren Beitrag zur weltweiten KI-Debatte – und damit das erste wirklich globale Regelwerk. Darin werden große Hoffnungen gesteckt, auch wenn die Regeln autoritäre Staaten wie China nicht formell verpflichten.
Statt der ursprünglich geplanten zwei Konsortien, werden bald in einem Dutzend Projekten Quantencomputer gebaut. Das ersten Vorhaben und Standorte stehen fest und sorgen teils für Diskussionen.
Die wirtschaftlichen Potenziale von Open-Source-Software sind groß. Um sie besser auszuschöpfen, braucht es zielgerechte Förderprogramme. Heute wird eine vom BMWi beauftragte Machbarkeitsanalyse für einen „Sovereign Tech Fund“ vorgestellt, die zeigt, worauf es ankommt.
Um den Zugang zur Justiz zu vereinfachen, haben die Fellows von Tech4Germany für das Bundesjustizministerium ein Online-Klagetool entwickelt. Doch damit der Prototyp Wirkung entfalten kann, müssen in der Justiz laut Expert:innen erst wichtige Weichen gestellt werden.
London ist Vorreiter in Sachen Daten. Schon seit mehr als zehn Jahren gibt es in der britischen Metropole ein Open-Data-Portal, das nicht nur der Verwaltung, sondern auch der Zivilgesellschaft und Wirtschaft hilft. Nun plant die Stadt eine neue Plattform. Wie die aussehen soll und warum Städte um ihre Daten kämpfen müssen, verrät CDO Theo Blackwell.
Auch wenn sie dazu nicht verpflichtet sind, haben viele kleinere und mittlere soziale Netzwerke wie gutefrage.net oder nebenan.de längst ihre eigenen Melde- und Moderationssysteme etabliert. Manche von ihnen funktionieren so gut, dass sie auch ohne ein NetzDG auskämen. In der Politik findet die Perspektive der „Kleinen“ bislang allerdings noch kaum Gehör.
Fast täglich machen Cyberangriffe derzeit Schlagzeilen. Thomas Tschersich, Chief Security Officer (CSO) der Deutschen Telekom, wundert das nicht – im Interview bemängelt er ein fehlendes Bewusstsein für die eigene Gefährdung und welche Themen in der Bewertung von Cybersicherheit heute noch zu kurz kommen.
Wenn heute die Justizministerinnen und Justizminister der Länder zusammentreten, stehen viele bekannte Punkte auf der Digitalagenda: Virtuelle Zäune für Drohnen, ein Pakt für den digitalen Rechtsstaat und ein moderner Zivilprozess. Die Länder fordern, dass der Bund handelt.
Immer öfter wird KI genutzt, um Naturkatastrophen vorherzusagen. Um entsprechendes Know-How auszutauschen und Standards zu entwickeln, bringt die UN Experten in einer eigenen Gruppe zusammen.
Die Bundesregierung startet einen Online-Kurs und eine Ringvorlesung an Hochschulen in ganz Deutschland, die Lust aufs Gründen machen sollen. Ob das „Start-up“ Ampel das Herzensprojekt des Digitalrates fortsetzt, ist noch offen.
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat eine Richtlinie festgelegt, nach der Praxen E-Rezepte und elektronische Krankschreibungen (eAU) bis Ende Juni weiterhin auf Papier ausstellen dürfen. Holger Rostek, stellvertretender Vorstandschef der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, erklärt die Gründe dafür.
Die US-Regierungsbehörde OSTP schlägt eine „Bill of Rights für das KI-Zeitalter“ vor. Eine öffentliche Konsultation ist bereits angelaufen. Der Ansatz überrascht, denn bislang sollte der Markt die Standards setzen. Nun könnte ein Regulierungsrahmen entstehen, der jenem ähnelt, den die EU gerade entwickelt.
Der Bund schüttet seit Jahren Hunderte Millionen Euro in smarte Kommunen und Regionen. Doch ist das wirklich zielgerichtet und was muss sich unter einer neuen Bundesregierung ändern? Tagesspiegel Background hat die kommunalen Spitzenverbände befragt.
Nach Ansicht der Facebook-Whistleblowerin Frances Haugen hat Europa gute Chancen, die Plattformen zu regulieren. Worauf es dabei ankommt, erläuterte sie ausführlich im Europaparlament.
Laut aktuellen Umfragen ist die Mehrheit der Deutschen skeptisch, ob die Ampel-Koalition ihre digitalpolitischen Ziele erreichen kann. Derweil könnte die Personalie Lars Klingbeil der SPD helfen, ihr schwaches digitalpolitisches Profil aufzupolieren.
Im Katastrophenfall sollen Bürger:innen auch via der Cell-Broadcast-Technologie (CB) gewarnt werden, hatte die Bundesregierung im September beschlossen. Das BMWi hat jetzt eine Verordnung veröffentlicht, um notwendige Details zu klären. Mobilfunkanbieter sollen unter anderem dazu verpflichtet werden, ihre Kunden regelmäßig über CB zu informieren.
Quantentechnologien stehen in Deutschland und Europa vor dem entscheidenden Schritt von einer Randdisziplin zur wirtschaftlichen Reife. Experten haben klare Vorstellungen, was es jetzt braucht, um diesen Weg konsequent zu gehen. Geld allein reicht nicht.
Ein Digitalministerium gilt vielen als Heilsbringer für die bisher schleppend verlaufende Digitalisierung in Deutschland. Doch andere Varianten könnten erfolgsversprechender sein. Tagesspiegel Background wagt den Blick andere europäische Länder.
Die EU-Kommission möchte den europäischen Bildungsraum digitalisieren. Ein neuer Hub soll dabei helfen, Best Practices in den Mitgliedstaaten bekannt zu machen. Noch ist unklar, wer den Hub betreiben soll – Akteure aus der Privatwirtschaft oder die Bildungseinrichtungen selbst.
Ein Bund-Länder-Programm für mehr KI in der Hochschullehre steht noch in den Startlöchern. Die Potenziale sind groß doch gibt es überhaupt genug qualifiziertes Personal, um die Einführung der neuen Technologien im Unialltag zu stemmen?
Niedersachsen soll zum Vorreiter beim Bau von Quantencomputern werden und verfolgt dabei einen neuen technischen Ansatz. Das Herz des Systems schlägt an der Physikalisch Technischen Bundesanstalt bereits.
Mirko Caspar, Co-Chef von Mr. Spex, hat schon vor über zehn Jahren ein Metaversum gebaut. Im Interview spricht er über das Comeback der Idee, Facebooks Chancen und die Rolle von Cyberbrillen.
Das Wirtschaftsministerium plant derzeit eine Verordnung, die Nutzer:innen mehr Datensouveränität sichern und Anbietern von Einwilligungsassistenten klare Vorgaben geben soll – ganz unabhängig von der Regierungsbildung. Das bald in Kraft tretende Datenschutzgesetz TTDSG ist mit der heißen Nadel gestrickt – und könnte trotzdem eine Blaupause werden.
Lockdowns und Kontaktbeschränkungen infolge der Pandemie haben die Zahl der mediensüchtigen Jugendlichen hochschnellen lassen. Die Zahl pathologischer Computerspieler stieg seit 2019 um 52 Prozent, die der Social-Media-Abhängigen um 44 Prozent. Experten zeigen sich besorgt, sie drängen auf mehr Prävention. Und die Drogenbeauftragte mahnt die Eltern.