Es ist nicht das erste Mal, dass Nancy Faeser überraschend Personal auswechselt. Zur zweiten Legislaturperiode – und nach gescheiterter Hessenwahl, will sie ihr Haus neu aufstellen. Dafür schickt sie zwei Expert:innen in den frühzeitigen Ruhestand. Die Nachfolger:innen hatten bisher andere Schwerpunkte.
Europa hat in den vergangenen Jahren seine Kräfte im Supercomputer-Bereich gebündelt und den Aufbau weltweit führender Rechner vorangetrieben. Entscheidend war dabei die Organisation EuroHPC. Aber der KI-Boom stellt nun das Erreichte in Frage.
Einige Chatbots laufen bereits, doch der große Roll-out ließ bislang auf sich warten. Dabei sollen die Dialog-Maschinen bald Fragen an Behörden beantworten, beim Formularausfüllen helfen und telefonieren. Geplant sind die Bundesbots seit langem, ein Spezialist aus Österreich entwickelt sie nun.
Mit dem Maßnahmenpaket zur Bürokratieentlastung macht die Bundesregierung den Weg frei für rein digitale Arbeitsverträge. Doch es gibt Ausnahmen. Auch die Fluggastabfertigung und öffentliche Versteigerungen sollen digitaler werden.
KI-Systeme können helfen, bessere Entscheidungen zu treffen. Doch weil auch Maschinen Fehler machen, bleibt der Mensch im Spiel. Ein neues Forschungsprojekt geht der Frage nach, wie die Mensch-Maschine-Kooperation ausgestaltet werden sollte.
Für seine Sprachlern-App bedeutet KI die nächste Entwicklungsstufe, für die Gesellschaft hofft Luis von Ahn, dass KI-Regulierung aus Europa die Technologie in die richtigen Bahnen lenkt. Im Interview spricht er darüber, wie Duolingo sich an den Techniken von Social Media bedient und nach Regierungen richten muss.
Der scheidende Bundesdatenschutzbeauftragter Ulrich Kelber mahnt an, die Aufsichtsfrage mit Blick auf die nationale Umsetzung des AI Act rasch zu klären – und sieht seine Behörde an vorderster Front. Er fordert auch mehr Kompetenzen gegenüber den Sicherheitsbehörden.
Wegen eines Faux-Pas wurde ein Gespräch deutscher Luftwaffenoffiziere abgehört. In Reaktion forderten einige Politiker:innen ein Huawei-Verbot. Das eine hat mit dem anderen wenig zu tun. In der Huawei-Debatte gibt es keine Bewegung. Ein Zwischenstand.
An Innovation für Mobilfunktechnologie kam wenig aus Europa in den vergangenen Jahren – und noch weniger aus der Bundesrepublik. Das soll sich beim nächsten Mobilfunkstandard 6G ändern. Dafür will das Forschungsministerium Millionen in junge Unternehmen stecken. Heute startet das neue Förderprogramm.
Die Verhandlungsergebnisse der Ampel beim Digitale-Dienste-Gesetz werden von Verbänden wie Verbraucherschützern begrüßt. Das Gesetz soll morgen final vom Bundestag beschlossen werden.
Heute stellt Ulrich Kelber seinen wohl letzten Tätigkeitsbericht als Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit vor. Die Suche nach seiner Nachfolge läuft, doch viele Expert:innen sehen das Amt nun als beschädigt an.
Heute treffen sich die Digitalbeauftragten von Bund und Ländern zur Sitzung des IT-Planungsrats in Düsseldorf. Auf der Agenda stehen dabei die föderale IT-Strategie, Blockaden bei der Registermodernisierung und der Fitko-Ausbau.
Nach mehrmaligen Verstößen gegen die Richtlinien der Plattform Tiktok hat das Unternehmen die Reichweite des AfD-Politikers Maximilian Krah eingeschränkt. Im Gegensatz zu anderen Parteien hat die AfD eine große Reichweite. Das veranlasste weitere Parteien, stärker auf Tiktok aktiv sein zu wollen. Seit Montagabend ist auch Karl Lauterbach dabei.
Das Digitalministerium zeigt sich sehr zufrieden damit, wie die Gigabitförderung im vergangenen Jahr gelaufen ist – und das, obwohl die beantragte Summe das Budget um fast das doppelte überschritten hat. Der Evaluierungsbericht zeigt die Zahlen im Detail.
Wenn man sich die Ergebnisse der ersten Förderrunde der Agentur anschaut, hat das mit der ursprünglichen Mission nicht viel zu tun. Auch haben bayerische Standorte überproportional abgesahnt. Währenddessen zieht sich der Gründungsprozess weiter hin.
In dieser Woche werden die letzten Änderungen am Digitale-Dienste-Gesetz vorgenommen. Auf den letzten Metern konkretisiert die Bundesregierung Anforderungen an die DSC-Leitung und fordert einen jährlichen Bericht über Meldungen beim Bundeskriminalamt.
Kristian Kersting, Professor für maschinelles Lernen an der TU Darmstadt, erklärt, wie kompliziert es ist, in Traingsdaten für Künstliche Intelligenz (KI) Missbrauchsbilder zu identifizieren. Und was das für das Experimentieren mit KI in der Schule bedeutet.
Ende der vergangenen Woche haben sich der Rat der EU und das Parlament auf einen vorläufigen Kompromiss beim europäischen Gesundheitsdatenraum geeinigt. Während der europäische Verbraucherverband zu wenig Kontroll- und Wahlmöglichkeiten bei den Patient:innen sieht, kommt aus vielen Parteien Lob an der Einigung.
Obschon erst knapp drei Monate alt, scheint ein Thema das Jahr klar mitzubestimmen – die Cloud. Neben verschiedenen Ausschreibungen steht das Thema auch bei der Sitzung des IT-Planungsrates am Mittwoch auf der Agenda. Genauer: die Delos Cloud und Anforderungen für souveräne Clouds.
Heute ist die wohl letzte Beiratssitzung, bevor die Bundesnetzagentur ihre Vorstellung für die kommende Frequenzvergabe veröffentlichen wird. Immer noch steht alles im Zeichen des Wettbewerbs.
VLOPs und VLOSEs müssen seit DSA-Start im August 2023 Wissenschaftler:innen Zugang zu öffentlichen Daten in Echtzeit gewähren. Doch aus Sicht der Wissenschaft hat sich praktisch nichts verändert. Erste Untersuchungsergebnisse der EU-Kommission und Metas Ankündigung Crowdtangle abzuschaffen untermauern diesen Eindruck. Das hat im Superwahljahr fatale Folgen.
Die digitale Infrastruktur ist nicht nur an Land wichtig, sondern muss auch unter dem Wasser besser geschützt werden. Das wollen die Industrie- und Digitalminister der G7-Staaten in einer gemeinsamen Erklärung zu Unterseekabeln am heutigen Freitag bekräftigen. Für mehr Resilienz unterstützt das BMDV auch neue Kabel-Verbindungen.
Die immer weiter steigenden Zahlen an online bestellten Paketen überlasten die europäischen Zollbehörden. Hinzu kommen Betrugsmaschen und fehlende Zusammenarbeit. Die EU arbeitet deshalb an einem Reformpaket, das Schlupfwinkel schließen soll. Auch eine neue Zollbehörde ist geplant.
Funktioniert der Wettbewerb am deutschen Mobilfunkmarkt? Ja, ergab kürzlich ein Gutachten im Auftrag der Bundesnetzagentur. Doch in einem neuen Gutachten heißt es, die Studie sei fehlerhaft und nicht geeignet, die Wettbewerbssituation abzubilden.
Die SPD hatte lange überlegt, wer die Nachfolge von Wilhelm Eschweiler, Vizepräsident der Bundesnetzagentur, antreten soll. Nun hat man eine Entscheidung getroffen: Mit Daniela Brönstrup, derzeit Abteilungsleiterin für Digital- und Innovationspolitik im Wirtschaftsministerium, hat man eine Kandidatin mit fachlicher und politischer Expertise gefunden.
An guten Ideen, wie der Innovationsstandort Deutschland vorangebracht werden kann, mangelt es im Gutachten der Expertenkommission für Forschung und Innovation nicht. Doch die alles entscheidende Frage ist ja: Welche Punkte greift die Politik auf?
Die Zentralisierungsdebatte gewinnt an Auftrieb: Der Bundes-CIO will sich verstärkt dafür einsetzen, dass Leistungen aus einer Hand kommen. Und auch bei der Cloud sieht er einen harten Konsolidierungsprozess anstehen.
Das EU-Parlament hat den AI Act mit großer Mehrheit angenommen. Was jetzt bis zur endgültigen Verabschiedung noch zu tun ist, und wie die Stakeholder auf den Beschluss reagierten.
Die EU-Kommission will wissen, ob der Markt für generative KI funktioniert. Im Rahmen der Konsultation wurden massive Warnungen vor weiterer Machtkonzentration geäußert. Außerdem Vorschläge, was im Rahmen des DMA zu tun sei.
30 Jahre war sie im Untergrund und nach 30 Minuten fand sie ein Journalist im Internet – die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette wurde vor zwei Wochen von Ermittelnden festgenommen. Der Journalist verwendete ein automatisiertes Recherchetool. Für Polizeibehörden ist die Rechtslage für den Einsatz KI-gestützter Bilderkennung allerdings komplex.
Heute will das EU-Parlament den AI Act endgültig beschließen. Dann geht der Zoff auf nationaler Ebene weiter – in Deutschland etwa um weitergehende Regeln zu biometrischer Überwachung.
Während die Kultusminister noch diskutieren, ob ChatGPT in Schulen genutzt werden sollte, ist die breite Nutzung längst Realität. Das belegen neue Zahlen, die im Auftrag der Vodafone-Stiftung erhoben wurden. Einige Länder haben auch schon längst Verträge mit EdTech-Unternehmen, die eine datensparsame Version anbieten.
Im April will das BMDV den neuen Aufruf für die Gigabitförderung starten. Doch noch ist nicht nur die genaue Ausgestaltung unklar. Auch das Beihilferecht der EU könnte für neuen Zoff sorgen.
Verwaltungsleistungen zentral an einer Stelle zu betreiben, ist keine neue Idee. Doch seit dem OZG-Gipfel im Bundeskanzleramt kommt langsam Bewegung in die Sache. Derweil feilen einige Länder an ihren eigenen Zentralisierungsideen.
Seit über zwei Jahren gibt es das „Recht auf schnelles Internet“. Nun hat die Bundesnetzagentur erstmals die Versorgung eines Haushalts angeordnet. Weitere Fälle und höhere Versorgungsansprüche könnten folgen.
Das Bundesforschungsministerium wirbt für die Zeitenwende in der Wissenschaft. Die Trennung zwischen ziviler und militärischer Forschung soll überdacht werden. Wie ist die Lage an deutschen Universitäten? Tagesspiegel Background hat nachgefragt.
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat das Ziel vorgegeben: Um bestmöglich für die Landes- und Bündnisverteidigung aufgestellt zu sein, soll die Bundeswehr neu strukturiert werden. Wie das konkret aussehen soll, hat die zuständige Projektgruppe nun in einem Ergebnisbericht skizziert.
Während in Deutschland das autonome Fahren kaum vom Fleck kommt, macht China Tempo und weitet das Geschäftsmodell aus. Zu den Testfeldern gehört Peking. Doch die Auflagen des Staates für die Robotaxis-Betreiber sind weitreichend.
Mit dem KI-Bundeswettbewerb soll das Thema Künstliche Intelligenz stärker in den Schulen verankert werden. Gerade ist die diesjährige Runde angelaufen. Um die Reichweite zu erhöhen, haben die Initiatoren eine Aufnahme in die KMK-Wettbewerbsempfehlungen beantragt.
Auch 2024 sind Frauen in technischen Bereichen noch viel zu wenig vertreten. Im Interview erzählt Sheila Beladinejad, warum wir bei der Geschlechtergerechtigkeit im Tech-Bereich immer noch auf der Stelle treten.
Nach dem DMA-Startschuss spitzt sich der Streit zwischen Apple und dem „Fortnite“-Macher Epic Games zu. Auch prominente Ökonomen sehen die neuen App-Konditionen kritisch und vermuten einen DMA-Verstoß. Die Bundesregierung will zur Durchsetzung eine Aufsichtsgebühr.
In der IT und Cybersecurity sind Frauen unterrepräsentiert. Das will der Verein Eurobits ändern. Der Bochumer Zusammenschluss aus Instituten und Unternehmen für IT-Sicherheit hat in der „Eurobits Women Academy” ein Pilotprogramm für Quereinsteigerinnen entwickelt. Im Interview erläutert Nadine Nagel, stellvertretende Vorsitzende bei Eurobits, die Ziele.
Vier große Verbände gibt es in Deutschland, die allein politische Interessensvertretung für Unternehmen der Telekommunikationsbranche betreiben. Alle mit dem Ziel, der Deutschen Telekom mehr von ihrer Marktmacht zu nehmen. Doch darüber, wie man das tun sollte, herrscht Uneinigkeit. So viel, dass ein Verband nun seine zwei Gründungsmitglieder verloren hat.
Die EU erhöht den Druck auf Tiktok. Im Zentrum der Prüfung steht auch, ob die Kurzvideoplattform die öffentliche Meinung manipuliert. Trotz zunehmender Sicherheitsbedenken nutzen mehr und mehr EU-Politiker die Plattform, um junge Wähler zu erreichen.
Im November hat Fabian Mehring (Freie Wähler) sein Amt als neuer bayerischer Digitalminister angetreten. Der Minister startet mit großen Versprechen und hat reichlich Buzzwords im Gepäck. Im Interview lobt er einige Erfolge der bisherigen Digitalpolitik des Landes – und hofft, dass die Menschen bis zur Mitte der Legislatur einen Modernisierungsschub spüren.
Braucht das Urheberrecht angesichts generativer KI ein Update? Bei der ersten Konferenz zu Generativer KI und Urheberrecht im Bundesjustizministerium diskutierten Vertreter aus Politik, Musik- und Medienbranche und Wissenschaft über potenzielle Lücken im Urheberrecht und offene Vergütungsfragen.
Die großen Digitalkonzerne müssen nun die neuen EU-Regeln befolgen und Praktiken wie die Selbstbevorzugung beenden. Zahlreiche Änderungen wurden vorgenommen. Dabei zeigt sich bereits, wie versucht wird, die Regeln des Digital Markets Acts zu unterlaufen.
Wenige Monate vor dem vorläufigen Auslaufen der EU-Gelder für die Datenlabore ist noch nicht klar, ob die Bundesregierung die Innovationseinheiten in den Ministerien und im Kanzleramt weiterführt. Das könnte zur Hängepartie werden. Eine Studie soll weitere Argumente liefern.
Russland spioniert Bundeswehr-Offiziere aus. Experten sprechen von einem Cyberkrieg. Die Bundesregierung ist allerdings nur bedingt abhörsicher.
Frauen nutzen digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) häufiger als Männer, außerdem sind die meisten Anwendenden im erwerbsfähigen Alter. Das zeigt der aktuelle Arztreport der Barmer, der besonders DiGA in den Blick nimmt. Auch geht daraus hervor, welche Kritik die Krankenkasse, Patient:innen und behandelnde Ärzt:innen sowie Therapeut:innen anbringen.
Kommende Woche sollen die Verhandlungen zur KI-Konvention des Europarats abgeschlossen werden. Doch auf der Zielgeraden gibt es noch zwei große Streitfragen, die sehr an das Trilog-Drama um den AI Act erinnern.
Bei der Umsetzung von EU-Vorgaben zur Cybersicherheit will das Bundesinnenministerium die Bundesverwaltung stärker in die Pflicht nehmen als formal erforderlich. Mit dem zweiten Referentenentwurf ist man bereits ein Stück zurückgerudert – und nicht nur da.
Die eIDAS-Verordnung hat es durch das EU-Parlament geschafft und soll in wenigen Wochen in Kraft treten. Was das Update mit sich bringt und wie es nun weitergeht.
Auf der Kartellkonferenz in Berlin räumten die Wettbewerbshüter Fehler im Umgang mit „Big Tech“ ein. Gleichzeitig äußerten viele Sorgen, vor einem KI-Oligopol. Und auch der Digital Markets Act verspricht nur begrenzt Abhilfe.
Am Montagnachmittag präsentiert das Wirtschaftsforum der SPD im Rahmen einer Digitalkonferenz ein umfassendes Positionspapier zu Künstlicher Intelligenz. Das Wichtigste im Überblick.
Um das Gesundheitssystem zukunftsfähig zu gestalten, müssen es die beteiligten Akteure patientenorientiert und sektorenübergreifend aufstellen, heißt es auf dem Digitalforum Gesundheit. Dort diskutierten Expert:innen des Gesundheitswesens darüber, wie sie die medizinische Versorgung auch weiterhin bundesweit sicherstellen können.
Gestern traf sich in Brüssel die Arbeitsgruppe des EU-Rats zum digitalen Euro. Auf der Agenda stand die Offline-Nutzung der geplanten Digitalwährung, das Vorgehen gegen Geldwäsche und wieviel Macht die Kommission bei den Feinheiten der Umsetzung haben soll.
Die private Weiterbildungsplattform für Lehrer Fobizz kannte vor dem Aufkommen von ChatGPT kaum jemand. Spätestens mit dem Kauf eines KI-Start-ups ist das Hamburger Unternehmen nun die erste Adresse für KI an Schulen. Das bringt auch Risiken mit sich.
Der AI Act steht – doch Rechtssicherheit gibt es dank unscharfer Formulierungen, nationaler Umsetzungsspielräume und mangelhafter Abgrenzung zu anderen Gesetzen noch nicht. Umso schwieriger ist es für Unternehmen, sich auf die neuen Regeln einzustellen.
Gestern hat die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) ihren aktuellen Jahresbericht überreicht. Ein Schwerpunkt liegt auf Künstlicher Intelligenz. Hier gebe es erheblichen Aufholbedarf gegenüber China und den USA. Dafür brauche es exzellente Grundlagenforschung, leistungsfähige Infrastruktur und KI-Kompetenzen.
Als Reaktion auf den Pegasus-Skandal hatte das EU-Parlament Empfehlungen vorgelegt, wie besser mit Spyware umgegangen werden sollte. Kommission und Mitgliedstaaten setzten aber wenig bis nichts um. Eine Abgeordnete fühlt sich nun erneut alleingelassen.
Apple steigt aus seinem Auto-Projekt aus und konzentriert sich auf die Entwicklung generativer Künstlicher Intelligenz. Auch Bosch sieht hier großes Potenzial für das autonome Fahren und geht eine Kooperation mit Microsoft ein. Gegen die EU-Regulierung hat der Autozulieferer nichts – mit einer Einschränkung.
Auslöser für die Entscheidung war eine Forderung des Beschäftigungsausschusses, der sich über mehrere nicht zustande gekommene Treffen mit dem Unternehmen beschwerte. Amazon weist den Vorwurf zurück und kritisiert Einseitigkeit. NGOs begrüßten die Entscheidung.
Lange wurde beim AI Act um die Regeln für Basismodelle gerungen. Ausnahmen sollen europäische Anbieter wie Mistral schützen. Angesichts der Kooperation mit Microsoft hätte man sich das sparen können, klagen Kritiker.
Der Pegasus-Untersuchungsausschuss (Pega) hat auf EU-Ebene den Einsatz der Spionage-Software untersucht und Empfehlungen veröffentlicht, welche die Kommission aber bis heute nicht umgesetzt hat. Mitglied war auch die Grünen-Politikerin Hannah Neumann. Im Interview äußert sie scharfe Kritik.
KI als Gemeingut – das fordern die Autorinnen einer umfassenden Studie zu gesellschaftlichen Risiken der Entwicklung und Nutzung Künstlicher Intelligenz, die heute vorgestellt wird. Was bedeutet das konkret?