Mehrere Insolvenzen, steigende Kosten und sinkende Nachfrage: Im Glasfasermarkt kriselt es. Laut VATM-Chef Frederic Ufer drohe gar ein Abzug von Investitionen in Höhe von 50 Milliarden Euro, wenn die Politik nicht tätig wird. Doch in der Branche gibt es Widerspruch.
Die Bundesregierung warnt vor dem immer größeren Fachkräftemangel. Wie stark dieser insbesondere Digitalberufe trifft, zeigen neue Zahlen. Auf einem Kongress diskutierten die Minister über Gegenmaßnahmen.
Der Europäische Datenschutzausschuss will entscheiden, ob große soziale Medien Pur-Abo-Modelle als Alternative zur Verarbeitung personenbezogener Daten für Werbung anbieten und wenn ja, wie viel sie dafür verlangen dürfen. Die Stellungnahme könnte im äußersten Fall dem Geschäft der personalisierten Werbung ein faktisches Ende setzen.
Heute beginnt die dreizehnte Minister:innenkonferenz der Welthandelsorganisation. Neben einer allgemeinen Reform wird es auch um digitalen Handel gehen: Das bestehende Moratorium auf digitale Zölle muss verlängert werden, die Verhandlungen für ein dauerhaftes Verbot machen nach einem Rückzieher der USA Fortschritte.
Immer neue, immer bessere KI-Tools kommen auf den Markt, mit denen nicht nur Texte und Bilder, sondern auch Videos künstlich erzeugt werden können. Entsprechend groß ist der Bedarf an Methoden, mit denen die Ergebnisse sicher als solche erkannt werden können.
Um noch bestehende Schwachstellen des E-Rezepts zu beheben, plant Karl Lauterbach Anpassungen – etwa bezüglich der viel beklagten Retaxationen. Was er genau vorhat, schreibt der Bundesgesundheitsminister in einem Antwortbrief an seinen Parteikollegen Matthias Mieves.
Kartellamtschef Andreas Mundt setzt große Hoffnungen in den Digital Markets Act. Im Interview sorgt er sich dagegen um verschärfte Wettbewerbsprobleme durch KI. Dabei könnten Killerakquisitionen durch Kooperationen abgelöst werden.
Die Bamberger Generalstaatsanwaltschaft schafft mit einer Kooperationsvereinbarung die Grundlage für eine dauerhafte Beteiligung am Nationalen Cyberabwehrzentrum. Das Mandat gilt aber zunächst nur bis Ende 2025. Auch darüber, wie weitere Länder beteiligt werden sollen, gibt es noch keine klare Linie.
Es wird befürchtet, dass Quantencomputer künftig Verschlüsselungsstandards in kürzester Zeit brechen können. Doch die Technologie bietet beim Schutz vor Cyberangriffen auch viele neue Möglichkeiten, die Sicherheit von IT-Systemen zu erhöhen.
Der Standort Deutschland hat eine Reihe von Problemen. Dietmar Harhoff spricht darüber, wie das Land wieder innovativer werden kann und welche Rolle Agenturen wie die Sprind oder die Dati dabei spielen.
Sie fliegen über Stau und Verkehrschaos hinweg – schnell, leise und umweltfreundlich. In Lüdenscheid hebt eine voll automatisierte Drohnenflotte ab, die Unternehmen benötigte Teile liefert. Das Projekt ist bundesweit der erste kommerzielle Linienflugbetrieb. Für die Zukunft sehen Experten große Chancen in der Technologie.
Lange erwartet war er, der Digital Networks Act, der zumindest für diese Legislatur letzte große Aufschlag von Binnemarkt-Kommissar Thierry Breton. Breton will einen echten Binnenmarkt für Telekommunikation schaffen. Wie das funktionieren soll, hat er gestern in Brüssel vorgestellt.
Um mit KI und Robotik in Testinfrastrukturen experimentieren zu können, fördert die EU vier Projekte – so auch das Reallabor TEF-Health für das Gesundheitswesen. Die Leiterin Petra Ritter hat große Pläne für das Konsortium und will etwa die Simulation von digitalen menschlichen Zwillingen ermöglichen.
Eine Fraunhofer-Analyse knöpft sich die Regelsetzung für die Digitalisierung des Energiesystems vor. Insgesamt gibt es für die vergangenen Jahre klare Fortschritte zu vermelden, lautet ein Fazit, auch wenn bei vielen Details noch Fragen offen sind. Auch eine politische Gesamtstrategie fehlt aus Sicht des CINES-Konsortiums schmerzlich.
Vergangenen Samstag trat der Digital Services Act europaweit in Kraft, die deutsche Umsetzung – das Digitale-Dienste-Gesetz, dürfte noch einige Monate dauern. Im Digitalausschuss diskutieren heute Expert:innen über die konkrete Ausgestaltung.
China und die USA fahren mit fahrerlosen Taxidiensten vorneweg. Ein Beratergremium der Bundesregierung legte gestern Empfehlungen vor, wie auch in Deutschland beim autonomen und vernetzten Fahren der Sprung vom Labor auf die Straße klappen soll.
In dieser Woche wird in Brüssel im Trilogverfahren über den European Health Data Space (EHDS) beraten. Der Bundesverband der Deutschen Industrie drängt darauf, von nationalen Öffnungsklauseln abzusehen, wie der Rat sie umsetzen will. Sie würden das Risiko von Sonderlösungen und unvollständigen, für die Forschung nicht nutzbaren Datenbeständen bergen.
Wie wird die Bundesnetzagentur wichtige Frequenzen vergeben? Wenn es nach Ralph Dommermuth geht, nicht so, wie zuletzt vorgeschlagen. Das verstoße laut neuem Gutachten sogar gegen die Verfassung. Im Interview erklärt der 1&1-Chef, welche Vergabe ihm am liebsten wäre und wozu sich der vierte Netzbetreiber verpflichten würde.
Die Bundesbank sieht im digitalen Euro eine Möglichkeit, staatliche Leistungen direkt an Bürger auszuzahlen. Die EZB versucht derweil, Sorgen der Banken zu zerstreuen.
Noch immer ist unklar, wann und wie es in diesem Jahr mit der Gigabit-Förderung weitergeht. Viel ändern am System des vergangenen Jahres will das BMDV nicht, wie aus einem internen Papier hervorgeht. Drei Anpassungen sollen dennoch vorgenommen werden.
Das Sparkonto von Apple und die von Facebook einst angedachte Digitalwährung sind nur prominente Beispiele: Tech-Giganten wollen auch im Finanzsektor Geschäfte machen. Die EU-Finanzregulierer weisen auf Risiken hin – und planen eine strengere Beaufsichtigung.
Die Bahn will wieder pünktlicher und zuverlässiger werden – auch mithilfe der Digitalisierung. Im Interview spricht die DB-Digital- und Technikvorständin Daniela Gerd tom Markotten über Künstliche Intelligenz, Augmented Reality und Quantencomputing.
Die Verhandlungen der Ampelfraktionen sind geschafft, das Update für das Onlinezugangsgesetz ist da. Digitale Behördengänge sind zukünftig einklagbar, das BMI hat eine Frist für Standards und die Authentifizierung bei der Bund-ID wird vereinfacht.
Hybride Risiken, der Cyber- und Informationsraum als Konfliktziel oder das Wettrennen um Schlüsseltechnologien – auch die Themen auf der Münchner Sicherheitskonferenz zeigen zunehmend eine Verquickung der analogen mit der digitalen Welt.
Zum Jahreswechsel hat Florian Hartge die Geschäftsführung in der Gematik übergangsweise übernommen. Im Interview spricht der Interims-CEO über die Entwicklung zur Digitalagentur sowie darüber, wie der Wechsel zur Telematikinfrastruktur 2.0 vorangeht und warum er für den weiteren Zeitplan der ePA optimistisch ist.
An der Universität der Bundeswehr in München hat das Bundesinnenministerium am Donnerstag seine Eckpunkte für eine angepasste „Nationale Wirtschaftsschutzstrategie“ vorgestellt. Vorgesehen ist mehr Verzahnung, Kooperation und Austausch. Was drin steht und was Expert:innen dazu sagen.
Morgen tritt der Digital Services Act für alle Anbieter digitaler Dienste in der Europäischen Union in Kraft. In das Gesetz werden viele Hoffnungen gesetzt, auch über die EU hinaus. Wieviel Schlagkraft der DSA haben wird, hängt trotz Frist noch von vielen auszuhandelnden Details und Strukturen ab.
Microsoft hat seine bislang größte Investition in Deutschland angekündigt. Für mehr als drei Milliarden Euro sollen bis Ende 2025 neue Rechenzentren in Nordrhein-Westfalen und Frankfurt am Main entstehen.
Die Friedensnobelpreisträgerin und Menschenrechtsaktivistin Jody Williams geht mit ihrer Kampagne „StopKillerRobots“ gegen autonome Waffensysteme vor. Von diesen sieht sie größere Gefahren ausgehen als von nuklearen Waffensystemen. Im Interview mit Monika Ermert erklärt sie, warum und welche Hoffnungen sie auf die Wiener Konferenz im April setzt.
Seit einem Jahr hat Microsoft KI in seine Suchmaschine integriert. Die Fehlerquote ist auch bei einfachen Fragen weiterhin hoch und schwappt nun auch in die normalen Suchergebnisse. Daher wird Bing auch zum Fall für den DSA.
Der Digitalisierungsgrad der deutschen Gesellschaft stagniert, die digitale Resilienz sinkt und die Skepsis steigt. Mit Künstlicher Intelligenz können hingegen deutlich mehr Menschen als in den vergangenen Jahren etwas anfangen.
Die technologischen Abhängigkeiten in Deutschland und der EU sieht Ralf Wintergerst als ein Sicherheitsrisiko. Der Präsident des Digitalverbandes Bitkom plädiert im Interview mit Oliver Voß und Johannes Steger für ein digitales Regierungsressort, das mit Vetorecht und Budget durchgreifen kann. Für den Digitalpakt 2.0 fordert er „höchste Priorität“.
Die Mehrheit der Bundesländer möchte Bezahlkarten für Geflüchtete einführen. In Hannover und dem Ortenaukreis wird seit Dezember mit diesem System für Sozialleistungen gearbeitet. Erste Tests sollen im März auch in Bayern starten. Ziel ist, den Aufnahmeprozess zu vereinfachen, bürokratische Prozesse zu beschleunigen – und die Zahl der Asylanträge zu senken.
In den europäischen Gesundheitsdatenraum sollen künftig anonymisierte Wellness- und Gesundheitsdaten einfließen. Ein Team aus Forschenden fordert einen partizipativen Ansatz für die medizinischen Bürger:innendaten, die etwa durch Smartphones und Smartwatches entstehen. Wie sie sich das vorstellen, schreiben sie in einem aktuellen Paper.
Die Pläne für das Forschungsdatengesetz nehmen konkrete Formen an. Im Bundesforschungsministerium wurden erste Eckpunkte ausgearbeitet. Als neue zentrale Institution ist ein Mikrodatenzentrum geplant.
Demokratische Diskurse sind gefährdet, Betroffene von Hass im Netz ziehen sich zurück – online und offline. Das ist eines der Ergebnisse der umfangreichsten Studie zu Hass im Netz seit 2019. Die Initiator:innen sprechen von besorgniserregenden Ergebnissen und fordert die Politik zum Handeln auf.
In zwei Aufsichtsschreiben hat das Bundesamt für Soziale Sicherung die Krankenkassen aufgefordert, den Ärzten bei der Verordnung Digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGA) nicht ins Handwerk zu pfuschen. Am 26. Februar läuft die Frist ab, bis zu der die Kassen durch Übermittlung ihrer Arbeitsanweisungen belegen müssen, dass sie die Botschaft verstanden haben.
Krieg im Gazastreifen und der Ukraine, Spannungen in der Indo-Pazifik-Region: Der Munich Security Report 2024 registriert mit Sorge die weltweite Zunahme zwischenstaatlicher Konflikte. Auch Konkurrenzdenken im Technologiesektor und bei Künstlicher Intelligenz kritisieren die Autor:innen.
Wie können wir begreifen, wie Algorithmen sich auf die Gesellschaft auswirken? Elena Esposito, Politikwissenschaftlerin und Soziologin, beschäftigt sich mit der Berechenbarkeit der Zukunft und algorithmischen Vorhersagen. In ihrem heute erscheinenden Essay ordnet sie ein, welche Sorgen berechtigt sind und welche nicht.
Das Aspen Institute Deutschland hat über ein Jahr hinweg Influencer aus Osteuropa, Deutschland und der Ukraine mit Politik, Wissenschaft und Online-Plattformen zusammengebracht. Obwohl die Influencer:innen Desinformation und Hassrede oft an vorderster Front begegnen, werden sie im politischen Diskurs noch wenig gehört.
Künftig können iPhone-Nutzer auch Anwendungen aus alternativen App-Marktplätze verwenden. Damit reagiert Apple auf rechtliche Vorgaben durch den Digital Markets Act (DMA). Doch der US-Konzern warnt, dass dies die Sicherheit beeinträchtigen könnte. Manch einer wittert da eher Panikmache. Bytedance scheiterte derweil in Sachen DMA erst einmal vor Gericht.
Mit dem geplanten Forschungsdatengesetz sollen viele Potenziale für die wissenschaftliche Forschung gehoben werden. Doch die Details werden entscheidend sein, auch etwa für die Arbeitsweise eines möglichen Datentreuhandzentrums. Der SPD-Politiker Ruppert Stüwe mahnt Tempo bei dem Vorhaben an.
Die Gerüchteküche brodelte, als die russische Top-Level Namenszone .ru in der vergangenen Woche einen massiven Ausfall erlebte. Steckte etwa ein Cybersicherheitsvorfall dahinter? Experten erkannten ein anderes Problem – und das ist gar nicht so selten.
Die Klage der New York Times gegen Open AI und Microsoft war ein Paukenschlag für die KI-Branche, die nun aufmerksam in Richtung der US-Gerichte blickt. Die Urheberrechtsexpertin Silke von Lewinski vom Münchner MPI für Innovation und Wettbewerb ordnet die Klage ein und erläutert die Unterschiede zwischen dem US- und EU-Urheberrecht.
Entgegen früherer Ankündigungen hat die EU-Kommission noch immer keinen Entwurf zur Regulierung von Fahrzeugdaten vorgelegt. Eine Verbände-Allianz hofft nun auf die Bundesregierung. Für Dienstleister rund ums Auto steht viel auf dem Spiel.
Schon im vergangenen Mai hätte ein Gesetz, mit dem der Ausbau digitaler Infrastrukturen beschleunigt werden soll, im Kabinett beschlossen werden sollen. Am Mittwoch ist der Entwurf erneut von der Agenda gepurzelt. Der Grund: BMDV und BMUV sind sich über ein Wort nicht einig. Und das sorgt jetzt für den nächsten Ampel-Streit.
Die Ampel hat am Mittwoch ihre Datenschutzreform verabschiedet. Obwohl noch kurzfristig Regeln für das Verbraucherscoring in das Gesetz verhandelt wurden, hat sich bei dem eigentlichen Ansinnen, die Datenschuztaufsicht zu stärken, wenig getan. Enttäuschung darüber ist vorprogrammiert.
Nachdem der Digital Services Act (DSA) bereits seit dem Sommer für sehr große Anbieter gilt, tritt das EU-Gesetz ab 17. Februar vollumfänglich in Kraft und erfasst dann alle Plattformen und Suchmaschinen. Der Thinktank Stiftung Neue Verantwortung analysiert in einer Studie, wo der DSA aktuell steht – und welche Fragen noch zu klären sind.
Es ist geschafft: Der Gigabit Infrastructure Act, die Verordnung, mit der der Netzausbau in der EU schneller und günstiger gemacht werden soll, ist zu Ende verhandelt. Wirklich begeistert über das Ergebnis ist allerdings niemand – dafür sprechen viele von verpassten Chancen.
Die eigentlich schon lange fertige internationale Digitalstrategie geht ins Kabinett. Dazu hat Digital-Staatssekretär Stefan Schnorr nun erste weitere Schritte angekündigt, wie eine Beobachterstelle in New York und einen neuen Anlauf, einen Chefposten bei der Fernmeldeunion für Deutschland zu sichern.
Gestern eröffnete Innenministerin Nancy Faeser in Bonn das neue Nationale IT-Lagezentrum. Zugleich gab sie den Startschuss für die Initiative „Cybernation Deutschland“.
Zum Safer Internet Day zieht Bundesverbraucherschutzministerin Steffi Lemke (Grüne) Bilanz: Ob süchtigmachende Designtricks, stromhungrige KI-Systeme oder Manipulation mithilfe von Künstlicher Intelligenz – der neue Kanon der Digitalregulierung reicht noch nicht aus, um Nutzerinnen und Nutzer zu schützen.
Zahlreiche Chefwechsel, ein Absturz an der Börse und Schulden in Milliardenhöhe: Der französische IT-Konzern Atos rutscht immer tiefer in die Krise. Einen Anteil daran hatte der langjährige Chef, der heutige EU-Industriekommissar Thierry Breton. Nun wird um mögliche Retter und die Folgen für die digitale Souveränität gestritten.
Heute finde die letzte von drei Sitzungen der Trilog-Verhandlungen zum Gigabit Infrastructure Act statt. Noch in diesem Monat soll die Verordnung, mit der Brüssel den Netzausbau weniger bürokratisch, günstiger und schneller machen will, verabschiedet werden. Doch im Vorfeld gibt es noch mehrere Punkte, die heftig umstritten sind.
KI-Pionier Sepp Hochreiter entwickelt eine schlankere Alternative zu großen Sprachmodell-Architekturen. Nun wurde eine Firma dafür gegründet, Unterstützung bekommt der Professor dabei von zwei bekannten österreichischen Unternehmern, die Millionen investieren. Was hat das Trio vor?
Die Sozialträger wollen schnell Zugang zu Cloudlösungen und haben dazu einen Cloud-Broker ausgeschrieben. Warum sie sich für diesen Weg entschieden haben und was das mit Microsoft Teams zu tun hat, erklärt der CIO der Bundesagentur für Arbeit, Stefan Latuski.
Je mehr der Glasfaserausbau voranschreitet, desto näher rückt die Frage: Wie kann der Umstieg vom aktuell genutzten Kupfernetz auf die Glasfaser gelingen? Und: Wann kann das Kupfernetz endgültig abgeschaltet werden? Das soll nun in drei Pilotprojekten in Hessen und Thüringen herausgefunden werden.
Zentrale Datenspeicherung, unsichere Berechtigung, zu wenig Absicherung: Die Kritik am Gigabit-Grundbuch reißt nicht ab. Wie das System, in dem wichtige Daten zu Telekommunikations-Infrastrukturen zu finden sind, sicherer werden kann, zeigt ein neues Strategiepapier. Es folgt dabei dem Vorbild eines Nachbarlandes.
Schon im Oktober hatten sich die Unterhändler von EU und Japan darauf geeinigt, den Verkehr von Daten zu liberalisieren. Aber kurz vor Schluss gibt es nun noch einmal Kritik von Juristinnen, dem obersten EU-Datenschützer und den Grünen im Parlament.
Nach dem Scheitern der Verhandlungen der Sozialpartner soll nun die Kommission neue EU-Regeln zum Homeoffice einführen. Angestellte sollen außerhalb von Arbeitszeiten nicht auf Nachrichten antworten müssen. Bis zur Europawahl wird das Vorhaben aber sicher nicht durchkommen.
Auf dem Govtech-Campus soll ein Reallabor entstehen, in dem sich Cloudanbieter und öffentliche Hand austauschen können. Der Plan: Standards für den Einsatz von Public Clouds erarbeiten.
Weltweit sind Kreativschaffende beunruhigt, dass ihre Arbeit durch generative KI ersetzt wird. Eine großangelegte Studie der deutschen Verwertungsgesellschaft Gema und ihrer französischen Schwestergesellschaft Sacem untermauert diese Befürchtungen nun zum ersten Mal mit konkreten wirtschaftlichen Zahlen in Bezug auf die Musikindustrie in Europa.
5G, Glasfaser, Cloud – Europa hinkt hinterher, was digitale Infrastrukturen angeht. Doch bei einigen Innovationen liegt man immerhin vor Nordamerika, wie ein neuer Report feststellt. Derweil macht die Tech-Branche auch Vorschläge, wie die EU ihre Konnektivitätsziele erreichen kann – und will selbst mitmischen bei der Infrastruktur.
Der Beschluss steht, die Bundesregierung wird dem AI Act zustimmen – und zugleich versuchen, weitere Nachbesserungen zu erreichen und ihre Interessen bei der nationalen Umsetzung geltend zu machen. In der Community überwiegt die Erleichterung.
Nach der aktuellen Haushaltsplanung sieht es mit den Mitteln für Verwaltungsdigitalisierung mager aus. Das Budget aufpolstern sollen Ausgabereste aus dem Vorjahr – doch diese sind deutlich niedriger als gedacht.
Zur Causa Kelber gab es auf dem Datenschutztag keine Neuigkeiten. Dafür tut sich bei zwei lang erwarteten Gesetzen nun etwas. Und der Wechsel beim Vorsitz der Datenschutzkonferenz muss warten.