Grundsätzlich unterstützen alle Fraktionen das Ziel, die THG‑Quote schnell weiterzuentwickeln. Doch bei Fragen wie der künftigen Quotenhöhe, dem Umgang mit Kraftstoffen aus Anbaubiomasse und der Rolle von grünem Wasserstoff stehen noch wichtige Entscheidungen aus.
Kurz vor der geplanten Vorstellung des Industrial Accelerator Act (IAA) spitzen sich im EU-Wettbewerbsrat die Fronten zu. Deutschland, Frankreich, Italien und andere Mitgliedstaaten ringen um den richtigen Kurs für Europas Industriepolitik. Doch selbst in der Kommission sucht man noch nach einer konsensfähigen Linie bei „Made in Europe“.
Mehr als 3300 Meldungen hat der VCD zu blockierten Gehwegen gesammelt. Städte planen langsam um, scheitern beim täglichen Freiräumen der Wege aber oft an Personalressourcen. In Bremen erhöht der Umweltverband mit einer Kinderklage vor Gericht nun den Druck, um sichere Gehwege durchzusetzen.
Jeroen van Tilburg, CEO des Ladesäulenbetreibers Ionity, rechnet mit der deutschen Politik und der Autoindustrie ab: Sie würden die Kunden verunsichern und damit den Hochlauf der E-Mobilität behindern. In anderen Ländern funktioniere auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur deutlich besser.
2025 ist die Zahl der Verkehrstoten wieder gestiegen, ein Rückschlag für das Regierungsziel der Vision Zero. Verkehrsverbände schlagen Alarm und drängen auf Tempolimits und mehr Kontrollen. Doch das Bundesverkehrsministerium verweist auf andere Prioritäten.
Die Regierung will Planungsverfahren beschleunigen, Umweltverbände melden deutliche Vorbehalte an: Mit dem Infrastruktur‑Zukunftsgesetz drohten Schutzstandards zu fallen, Beteiligungsrechte zu schrumpfen und Alternativen kaum noch geprüft zu werden. Beim heutigen Fachgespräch im Bundestag zeigt sich, wie tief der Konflikt inzwischen reicht.
Auf der Konferenz des Bundesverkehrsministeriums zu klimafreundlichen Bussen wird klar: Jetzt muss der Hochlauf von E-Reisebussen beginnen. Die Technik geht in Serie, aber noch fehlt die Ladeinfrastruktur in Städten. Dazu müsste auch die EU-Regulierung angepasst werden.
Friedrich Merz spricht auf seiner China-Reise mit deutschen Autobauern. Ihre Geschäfte auf dem größten Automarkt der Welt laufen wegen der starken heimischen Konkurrenz nicht mehr rund. Die chinesischen Wettbewerber machen derweil auch auf dem europäischen Markt Boden gut – trotz Importzöllen.
Eine Petition für einen langsameren Deutschlandtakt hat es in den Petitionsausschuss des Bundestages geschafft. Die Befassung im Ausschuss wurde zur Grundsatzdebatte über den Hochgeschwindigkeitsverkehr auf der Schiene.
Im transatlantischen Handelsstreit herrscht neue Unsicherheit. Nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs und dem neuen Zoll-Hammer von Donald Trump legt die EU die eigentlich schon ausgehandelte Zoll-Vereinbarung vorerst auf Eis. Und fordert nun von Washington vor allem eines: verbindliche Klarheit.
Während Lagerhallen automatisiert sind, scheitert der digitale Frachtbrief in Europa an Freiwilligkeit und fehlenden Standards. Spanien macht nun Ernst und zwingt die Branche zu digitaler Dokumentation. Doch noch sind Fragen offen.
Der Verkehrsausschuss des Bundestags befasst sich am heutigen Montag in einer Anhörung mit der StVG-Novelle. Darin geht es unter anderem um eine Digitalisierung der Führerscheine, eine digitale Parkraumkontrolle sowie einen digitalen Datenaustausch in der Verwaltung. Die Sachverständigen sehen die Novelle positiv, haben aber auch Klärungsbedarf.
Der Emissionshandel soll die Schifffahrt in erster Linie klimafreundlicher machen. Doch erste Analysen zeigen: Seit der Einbeziehung in das EU-ETS verschieben sich Routen, Marktanteile und Investitionen europäsicher Hubs. Während Europas Drehkreuze unter Druck geraten, gewinnen Nicht-EU-Häfen dadurch an Bedeutung.
Die Geschäftsführer der österreichischen Westbahn sprechen im Interview über rasant wachsende Fahrgastzahlen, neue Streckenpläne – und massive Qualitätsprobleme im deutschen Schienennetz. Trotz „importierter Verspätungen“ setzt das Unternehmen auf Expansion und will den Wettbewerb mit ÖBB und Deutscher Bahn weiter anheizen.
Die verlustreiche staatliche Güterbahn DB Cargo will weitere 6000 Stellen streichen und viele Standorte aufgeben. Das Konzept des neuen Sanierers Bernhard Osburg gilt als letzte Chance – andernfalls droht wegen der EU-Auflagen die Zerschlagung.
Am 22. März wird in Rheinland-Pfalz ein neuer Landtag gewählt. Aktuell liefern sich SPD und CDU ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Staatskanzlei in Mainz. Die derzeitige Ampel könnte durch eine Große Koalition abgelöst werden. Theoretisch ist aber auch ein rot-grün-rotes Bündnis noch in dem Bereich des Möglichen.
Was Hacker anrichten können, zeigt die jüngste Attacke auf die Deutsche Bahn. Globale Cyberangriffe bedrohen auch Unternehmen der Autoindustrie. Ihre verzweigten Lieferketten und Produktionsnetze sind häufig zu wenig geschützt – auch eine Folge des Kosten- und Zeitdrucks in der Branche.
Carsten Schneider hat sich mit Vertretern der ostdeutschen Autobranche getroffen. Der Bundesumweltminister warb für den Erhalt von Arbeitsplätzen und für den Klimaschutz. Das E-Auto kann dem Standort eine Zukunft geben.
Massive Cyberattacken legen die Buchungssysteme der Deutschen Bahn zeitweise lahm und blockieren Kundenkonten beim DB Navigator und auf bahn.de. Insider gehen davon aus, dass die sogenannten DDoS-Angriffe aus Russland kommen.
Auszubildende müssen derzeit je nach Bundesland unterschiedlich viel für ein Deutschlandticket zahlen – trotz niedriger Gehälter. Eine bundesweite Lösung lässt auf sich warten, es gibt jedoch verschiedene Ansätze dafür in den Ländern.
Die deutsche Luftverkehrswirtschaft fordert eindringlich politische Unterstützung. Der Standort falle wegen überhöhter staatlicher Kosten international immer weiter zurück. Eine Abschaffung der Luftverkehrsteuer helfe auch dem Finanzminister.
In Grünheide entscheidet die Tesla-Belegschaft Anfang März über Macht, Mitbestimmung – und über Elon Musks größten Konflikt in Europa. Zuvor hatten Drohungen des Managements, wachsende Spannungen im Werk und ein bizarrer Polizeieinsatz den Kampf zwischen dem Autobauer und der IG Metall eskalieren lassen.
Der internationale Verband für Ladestandards warnt: China versucht, seine Technologie für E-Lkw nicht nur in Asien durchzusetzen, sondern auch in Lateinamerika und Afrika. Dabei hilft auch der Export gebrauchter Busse und Lastwagen mit elektrischem Antrieb. Eine schlechte Nachricht für das Megawatt Charging System.
Mit einer neuen globalen UNECE-Regulierung rückt autonomes Fahren regulatorisch in greifbare Nähe. Doch Europas Ansatz setzt weniger auf Tempo als auf Vertrauen: Safety Case, Zertifizierbarkeit, Governance. Reicht dieser normative Vorsprung – oder verliert die EU im Wettlauf mit Tech-Giganten an Geschwindigkeit?
Die Bahntochter DB InfraGO schiebt die Verzögerung bei der Korridorsanierung Hamburg–Berlin auf den harten Winter. Erst am 13. März soll es Klarheit über den Eröffnungstermin geben. Pro Bahn, die Güterbahnen und Mofair lassen das nicht durchgehen.
In der Debatte um mehr Sicherheit in Zügen fordern Politiker und Bahnvertreter ein fälschungssicheres Ticket – teils sogar mit Foto. Das soll Konflikte bei Ausweiskontrollen vermeiden. Der Verkehrsverband VDV setzt dagegen auf digitale Lösungen. Welche Variante sich durchsetzt, sollen die Bundesländer Ende März beraten.
Die US-Regierung kippt Emissionsgrenzen für die Autoindustrie. Die US-Hersteller freut es, deutsche Autobauer sortieren sich noch. Auf ihrem Weg in die Elektromobilität ergeben sich nun neue wirtschaftliche und rechtliche Risiken.
Flix will den asiatisch-pazifischen und lateinamerikanischen Busmarkt erobern. Bis jetzt gab es vor allem Erfolge zu verzeichnen – doch in Peru scheitert das Unternehmen bislang am Rechtsrahmen. Die Behörden verlangen eigene Fahrzeuge, die Flix nicht besitzt.
Nach aktuellen Umfragen erscheint nach der Wahl in Baden-Württemberg eine weitere Zusammenarbeit von Grünen und CDU wahrscheinlich – womöglich aber unter Führung der Union. Für Grün-Rot-Rot, eine Ampel oder eine Deutschland-Koalition sehen die Meinungsforschungsinstitute aktuell keine Mehrheit.
Beim informellen EU-Gipfel in Alden Biesen setzen Merz, Macron und Meloni unterschiedliche Akzente in der Wettbewerbsdebatte. Während Berlin und Paris Tempo fordern, drängt Rom auf konkrete Entlastungen. Ursula von der Leyen kündigt einen Fahrplan an.
Verkehrsminister Patrick Schnieder will Fahrschüler künftig selbst mit ihren Eltern üben lassen – als Alternative zu teuren Fahrstunden. In Österreich ist das Modell seit 2003 etabliert, aber mit deutlich strengeren Vorgaben. Auch Frankreich setzt auf begleitetes Fahren und stark digitalisierte Theorie per App.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder wirbt für eine entschlackte, günstigere Fahrausbildung – inklusive Laienfahrstunden. Doch Fahrlehrer, Verbände und Opposition warnen weiterhin vor sinkender Qualität und neuen Risiken.
Am Mittwoch hat EU-Kommissarin Henna Virkkunen einen Drohnen-Aktionsplan vorgestellt, der auf die Absicherung ziviler Infrastruktur ausgerichtet ist. Hobbydrohnenpiloten müssen mit mehr Auflagen rechnen. Ferner basiert der EU-Plan aber auf Freiwilligkeit.
Heute will das Verkehrsministerium seine überarbeiteten Eckpunkte für die Fahrschulreform vorstellen. Ein geleakter Entwurf kursierte bereits am Dienstag. Das Papier sieht deutlich schärfere und konkretere Reformen vor – von digitaler Theorie über den Einsatz von Simulatoren bis hin zur Laienausbildung nach österreichischem Vorbild.
Europas Staats- und Regierungschefs beraten am Donnerstag beim informellen EU-Gipfel über die Wettbewerbsfähigkeit Europas. Im Zentrum: der Industrial Accelerator Act, Buy European und die Frage, ob Vereinfachung oder Deregulierung den Ton angibt.
Der Mobilitätspass, der in Baden-Württemberg theoretisch seit vergangenem Jahr eingeführt werden kann, stößt vielerorts auf Skepsis. Bürokratie, fehlendes ÖPNV-Angebot und politische Vorsicht bremsen das Modell vorerst aus. Eine Stadt wagt zumindest eine vertiefende Prüfung.
Der Gebäude- und Verkehrssektor liegen im Jahr 2030 rund 225 Millionen Tonnen über dem gesetzlich festgeschrieben Limit. Das Klimaschutzprogramm kann die Lücke kaum reduzieren, wie ein Entwurf zeigt. Das Bundesumweltministerium kommentiert den Entwurf nicht, macht aber klar: Es verhandelt weiter innerhalb der Bundesregierung.
Die Kosten für die Modernisierung wichtiger Strecken explodieren, und die Vollsperrungen führen zu noch größeren Betriebsproblemen und Verspätungen. Der Schienenverkehr droht Kunden und Anbieter zu verlieren. In der Branche wächst die Kritik: Der verantwortliche DB-Konzern sollte umsteuern – und den Bau-Marathon nochmals verlängern.
In den USA werfen Gewerkschafter Mercedes-Benz vor, eigene Standards zu verlassen und Beschäftigte gezielt an der Organisierung zu hindern. Die US-Arbeitsbehörde NLRB ermittelt bereits wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Arbeitnehmerrechte in Mercedes-Standorten.
Der multinationale Stellantis-Konzern vollzieht eine Vollbremsung im verlustreichen Elektro-Geschäft. Er ist kein Einzelfall, auch andere Autobauer steuern um. Beobachter sehen einen Mitverursacher der Krise: die orientierungslose und widersprüchliche Politik.
Volocopter und Lilium standen einst für deutsche Innovationskraft, scheiterten aber an fehlender Unterstützung. Während China und die USA ihre eVTOL‑Industrie gezielt fördern, droht Deutschland den Anschluss zu verlieren – trotz seiner politischen Strategie.
Wer von Singapur in asiatische Nachbarländer will, fliegt meistens. In Zukunft könnte sich das dank einer neuen Zugstrecke teilweise ändern. Der Asean-China-Korridor soll mehrere Länder per Schnellzug verbinden. Doch die Frage bleibt: Profitieren auch arme Länder der Region, oder betreibt China Geopolitik auf Schienen?
Der neue Fonds bei der Europäischen Investitionsbank sei ein erster Schritt für sozialen Klimaschutz, argumentiert eine Gruppe von EU-Parlamentarier:innen. Die Abgeordneten werben für Maßnahmen wie Sozial-Leasing und Sanierungszuschüsse. Die Einnahmen bauen auf dem ETS 2 – doch seine Einführung gilt noch immer als politische Zitterpartie.
Über 80 Prozent des Welthandels werden auf dem Seeweg transportiert – meist mit klimaschädlichem Schweröl. Das Büro für Technikfolgenabschätzung beim Bundestag zeigt in einer Studie, welche Kraftstoffe und Technologien die Schifffahrt dekarbonisieren könnten. Doch Experten sehen erhebliche Lücken – und warnen vor politischer Blockade.
Die EU-Kommission stellt in Kürze ihre Pläne für eine „Made in Europe“-Regulierung für E-Autos vor. Deutsche Hersteller und Zulieferer haben ein gemeinsames Interesse an einer Stärkung des Standorts. Doch auf „Buy European“ können sie sich nicht einigen.
Der tödliche Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz hat eine Debatte darüber ausgelöst, wie sich solche Vorfälle in Zukunft verhindern lassen. Die Gewerkschaften sehen vor allem die Politik in der Verantwortung.
Während die USA im globalen Wettlauf um kritische Rohstoffe den Gang höher schalten, drohen Europa laut EU-Rechnungshof Engpässe. Trotz der Bemühungen, Chinas Rohstoffmonopol zu überwinden, pilgerten im Januar zahlreiche westliche Staatsoberhäupter nach Peking.
In einem Sonderbericht nimmt der Europäische Rechnungshof die urbane Mobilität in der EU unter die Lupe. Sein Befund: Trotz Milliardeninvestitionen und neuer Pflichten für Städte bleibt die Wirkung oft begrenzt. Die EU-Kommission kündigt nun Nachbesserungen an, Verbände fordern mehr Freiheiten für Kommunen.
Seit Jahren wird in Brüssel über die Zukunft der maritimen Wirtschaft und der Häfen diskutiert. Mit dem geplanten Ocean Act sowie zwei neuen Strategien will die EU-Kommission das regulatorische Feld neu ordnen. Die Entwürfe zeigen, welche Antworten Brüssel auf Wettbewerbsdruck, Transformation und Sicherheit sucht.
Die EU-Kommission will eine neue elektrische Kleinwagen-Klasse einführen: M1E. Die klassischen Pkw-Hersteller werden mit „Super-Credits“ gelockt, die Microcar-Lobby sieht sich vom Wettbewerb ausgeschlossen.
Mit einem neuen ÖPNV-Taxi wagt Lüneburg einen schnellen, ungewöhnlichen Schritt: Taxiunternehmen werden zum festen Teil des Nahverkehrs – und die Nachfrage ist enorm. Doch je erfolgreicher das Angebot, desto größer die finanzielle Belastung für den Landkreis. Andere Kommunen schauen gespannt zu.
Am Rücktritt von ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand zeigt sich wie unter einem Brennglas, wie polarisiert die Debatte um die Mobilitätswende geführt wird. Und welche Macht ein Shitstorm auf Social Media entfalten kann.
Die fehlende Finanzierung fünf baureifer Bahnprojekten sorgt weiterhin für Unverständnis – besonders auf lokaler Ebene. Während die Landesverkehrsminister zurückhaltend reagieren, sind Politiker:innen in den betroffenen Kommunen irritiert über die Kommunikation und das Vorgehen in Berlin. Mühldorfs Bürgermeister wendet sich in einem offenen Brief an Merz.
Europa will unabhängiger von Rohstofflieferanten wie China werden. Die Luxemburger Prüfer attestieren der EU auf diesem Weg aber Ambitionslosigkeit und unklare Ziele.
Mehr als 1700 Expertinnen und Experten haben beim Verkehrsgerichtstag in Goslar über die Zukunft der Verkehrssicherheit beraten – und Empfehlungen an die Politik formuliert. Neue Promillegrenzen fürs Rad, strengere Handy-Strafen: Vieles könnte den Alltag im Straßenverkehr spürbar verändern.
Nach ihrem Erfolg vor dem Bundesverwaltungsgericht in Sachen Klimaschutzprogramm ruft die Deutsche Umwelthilfe 2026 als „Jahr der höchstinstanzlichen Klimaklagen“ aus. Tagesspiegel Background gibt eine Übersicht, welche Verfahren die DUH noch angestrengt hat.
Auf der Bahnstrecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim sorgte die Infrastruktur auch nach Abschluss der Bauarbeiten für Zehntausende Verspätungsminuten. Die Deutsche Bahn gibt an, aus den Problemen Schlüsse für die folgenden Korridorsanierungen zu ziehen.
Beim Wettbewerbssymposium der Deutschen Bahn stand die Reform des Trassenpreissystems im Mittelpunkt. Das Bundesverkehrsministerium hat sich noch nicht für ein Modell entschieden, machte aber deutlich, dass die Länder auf Regionalisierungsmittel in Milliardenhöhe verzichten müssten, wenn die Trassenpreise sinken sollen.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder fordert mit Blick auf die Deutsche Bahn mehr Realismus. Im Background-Interview spricht er außerdem über die Mobilität im ländlichen Raum, einsturzgefährdete Brücken und den Luftverkehrsstandort Deutschland.
Die Bundesregierung wagt den Neustart bei der Wasserstoffförderung und stellt 220 Millionen Euro für H2‑Tankstellen und ‑Lkw bereit. Damit soll ein Grundnetz für den Schwerverkehr entstehen. Die Logistikbranche mahnt, dass nur eine verlässliche Abnahme und abgestimmte Standards den Wasserstoff aus der Nische holen können.
Volkswagen hat sein wichtiges China-Geschäft umgebaut und will von niedrigen Kosten profitieren – auch beim Export aus der Volksrepublik. Im Verbrennergeschäft ist der Autobauer Marktführer, aber das Segment schrumpft rasant. Bei Elektroautos geben heimische Hersteller den Ton an.
Das Deutschlandticket galt lange als Einfallstor für Fahrscheinbetrug. Nun verspricht die Branche eine Wende: Strukturen werden vereinheitlicht und Schwachstellen geschlossen. Auch strengere Kontrollen könnten helfen. Dennoch bleiben Risiken bestehen.
Drohnen sind längst mehr als Technikspielzeug: Sie prägen moderne Kriegsführung, fordern Europas Sicherheit heraus und werfen zugleich komplexe Rechtsfragen im zivilen Luftraum auf. Zwischen dem neuen Aktionsplan aus Brüssel und zivilem Alltag entscheidet sich, wie resilient Europa wirklich ist.
Während Wien mit großem Winterdiensteinsatz und durchgehend befahrenen Oberleitungen alle Linien am Laufen hält, stand der Berliner Straßenbahnverkehr nach extremem Eisregen tagelang still. Die Deutsche Bahn hat für Extremfälle spezielle Putzloks im Einsatz.
Mit der steigenden Beliebtheit von Elektrokleinstfahrzeugen passieren auch immer mehr Unfälle, zeigen die neuesten Zahlen der Plattform Shared Mobility. In Relation zur Fahrleistung hat sich das Unfallrisiko dagegen kaum erhöht. Verbände fordern eine verbesserte Unfallstatistik für mehr Sicherheit.
Der Pariser Nahverkehrsbetreiber RATP könnte Ende des Monats einen neuen Chef bekommen, wenn das Parlament die Nominierung des von Präsident Macron vorgeschlagenen Kandidaten absegnet. Ihn erwarten eine Reihe von Aufgaben, von der Liberalisierung über den Sozialdialog bis zur Rentabilität der Gruppe.