In einem Pilotversuch hat die Technologiestiftung Berlin in Schöneberg ein mit Solarstrom betriebenes Notfall-WLAN aufgebaut. Eine Krisenübung hat gezeigt, wie Bürger:innen damit bei einem Zusammenbruch der Kommunikationsinfrastruktur die Feuerwehr erreichen können. Senatskanzlei und Rettungsdienste denken über eine Fortsetzung im größeren Maßstab nach.
Die Stadt Olpe testet seit August vergangenen Jahres einen „smarten“ Zebrastreifen. Der neue Fußgängerüberweg soll sicherer für Fußgänger sein, die Verkehrsplanung verbessern und klimafreundlich mit Solarenergie versorgt werden. Doch in der Praxis zeigt sich: Die Sache hat nicht nur einen Haken.
Rund ein Drittel der Deutschen lebt in Kleinstädten – wie können diese voneinander lernen? Der erste Kleinstadtkongress in Wittenberge bringt über 300 Vertreter aus Politik, Verwaltung und Verbänden zusammen. Gastgeber ist die neue Kleinstadtakademie – eine Plattform für Austausch, Lösungen und Zukunftsideen.
Unternehmen haben rund 200 Behördenkontakte im Jahr. Dabei müssen sie aber oft noch Stift und Papier bemühen. Ein digitales Konto sollte das eigentlich ändern – doch bis die Einzelteile zusammengesetzt werden, wird es noch Jahre dauern.
Akteneinsicht, Aufklärung über den Verbleib von 200 Millionen Euro und Neustart: Der Fraktionschef der SPD im Landtag Nordrhein-Westfalens, Jochen Ott, über das Scheitern der NRW-Schulplattform Logineo – und die Verantwortung der Schulministerin.
Smart ist immer nur die City, die Region bleibt außen vor. Dabei steckt dort auf die Fläche gesehen mindestens so viel Infrastruktur wie in den Städten. Mit dem Bundeskongress „Tag der Regionen“ wird versucht, auch dort besser hinzuschauen: Am Beispiel Häfen lässt sich gut illustrieren, was das bedeutet.
Hamburg präsentiert sich auf dem UITP Summit als Vorreiterstadt in Sachen Verkehrswende und Digitalisierung. Der Pilot einer digitalen Haltestelle sorgt für unterschiedliche Reaktionen und eine städteübergreifende Plattform für sämtliche Mobilitätsangebote ruft Sorgen um den Verlust lokaler Identitäten hervor.
Bis 14. Oktober benötigen knapp 100.000 Rechner in Berlins Behörden ein Update. Ob das pünktlich klappt, ist fraglich.
In Berlin wurde am Dienstag der Standort des „House of Games“ bekanntgegeben. In der Oberbaum-City soll ein Ökosystem der regionalen Computerspielbranche entstehen. Berlin will damit deutschlandweit zum Produktionsstandort Nummer eins werden – doch auch in anderen deutschen Städten gibt es Zentren für die Branchenvernetzung. Ein Überblick.
Im Koalitionsvertrag hat sich die Bundesregierung vorgenommen, Daten nicht mehr doppelt zu erheben. Stattdessen sollen die Informationen innerhalb der Verwaltung ausgetauscht werden. Dabei gibt es nur ein Problem: Deren Datenbestände müssen dringend aufgeräumt werden.
Die Arbeitsweise von Start-ups und Behörden ist sehr unterschiedlich. Doch das soll laut Bundesdigitalminister Wildberger nicht so bleiben. Er betont gern den neuen Spirit seines Ministeriums für die Verwaltung. Das gilt nicht nur für die obersten Behörden – auch Kommunen können von der Start-up-Mentalität profitieren.
Dass Daten für Städte und Gemeinden immer wichtiger werden, ist inzwischen allgemein bekannt. Dass immer mehr Kommunen auf urbane Datenplattformen setzen, ist daher nur logisch. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat nun eine Studie veröffentlicht, in der es die verschiedenen Plattformen auf dem Markt analysiert. Das ist das Ergebnis.
Glasfaser, Mobilfunk und Rechenzentren – um alles drei soll sich das neu gegründete Kompetenzzentrum Digitale Infrastruktur in NRW kümmern. Das Zentrum soll Ausbauhürden abbauen und Akteur:innen besser miteinander vernetzen. Dafür laufen zwei bestehende Zentren allerdings aus.
Seit Februar hat Brandenburg ein eigenes Digitalministerium. Im Interview erklärt der Digitalminister des Landes, Benjamin Grimm, warum dazu das Justizministerium ausgebaut wurde und warum ein zentrales Digitalbudget für ihn das entscheidende Steuerungsinstrument ist.
Jena will Smart City für digitale Einsteiger sowie Profis sein. Austausch und Digitalkompetenz stehen an erster Stelle. Auf der Suche nach Lösungen für die künftige Gesundheitsversorgung lohnt außerdem ein Blick nach Jena-Lobeda: Dort wurde der erste Telemedizinraum eröffnet. Dabei wäre das Projekt fast gescheitert.
Die Telekommunikationsnetze sollen Vorrang vor Natur- oder Denkmalschutz bekommen. Die Ampel-Regierung konnte sich darauf nicht mehr einigen. Nun will die neue Bundesregierung so den Ausbau digitaler Infrastrukturen beschleunigen.
Deutschlands Bürgerämter sind unterschiedlich digital. Die gute Nachricht ist aber: Es geht vorwärts. Eine Studie der Gisma University for Applied Sciences hat nun herausgefunden, welche Stadt in Deutschland besonders gut abschneidet – und natürlich, warum.
Kommunen besitzen viele Daten, die besser genutzt werden könnten. Dem steht häufig ein ganzes Geflecht aus Hindernissen im Weg, wie ein Forschungskonsortium aufzeigt. Eine neue Plattform könnte zwischen Govtech-Unternehmen und Kommunen vermitteln.
Gaming und Stadtplanung haben nichts miteinander zu tun? Alan Stewart sieht das anders. Er hat mit einer Open-Source-Version von Minecraft Hannover-Sahlkamp nachgebaut, um gemeinsam mit Kindern Ideen für deren Umgebung zu generieren. Wie, erzählt der Medienpädagoge, der sich auf Creative Gaming und digitale Bildung fokussiert, im Interview.
Mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) werden Züge noch smarter. Sie erkennen, wann ein Teil repariert werden muss. Sie verscheuchen Wild aus dem Gleis. Durch eine bessere Abstimmung mit der Steuerungszentrale wird der Betrieb flexibler und energieeffizienter. Fahrer werden in immer mehr Städten überflüssig.
Die umstrittene Schulplattform Logineo NRW steht vor dem Scheitern. Die Deutsche Telekom hat Verträge gekündigt, da technische Probleme nicht gelöst werden konnten. Das 200 Millionen Euro teure Projekt war seit Jahren in der Kritik.
Fünf bis zehn Prozent der Menschen in Deutschland könnten mit rückgewonnener Wärme aus Abwasser versorgt werden. Das Thema hat es zwar in den Koalitionsvertrag geschafft, doch in Deutschland ist die Technologie bislang kaum im Einsatz. Warum eigentlich?
Das neue Bundesdigitalministerium soll Digitales bei sich bündeln – nicht aber Smart-City-Themen. Spannend bleibt, wie künftig die Koordination der Bereiche geregelt werden soll. Mehr Tempo fordern die kommunalen Spitzenverbände beim Smart-City-Stufenplan.
Bonn kennt man als Bundesstadt, als Geburtsort Beethovens, als Standort internationaler Organisationen. Weniger im Fokus steht bislang die digitale Transformation der Stadt – obwohl sie dort seit Jahren systematisch vorangetrieben wird. Und das, wie der Chief Digital Officer (CDO) betont, bewusst nicht unter dem Begriff „Smart City“.
Der KI-Roboter Willi ist ein Pilotprojekt und einzigartig in Berlin. Mit den Bewohnern des Pflegeheims Friedrichshagen spricht er über den Alltag oder Zitronenfalter. Wie kommt er bei ihnen an?
Berlin sieht sich als Vorreiter bei der Bereitstellung öffentlicher Daten. Im Jahresbericht 2024 unterstreicht die Senatskanzlei diese Absicht und nennt Herausforderungen dabei. Dazu zählen auch strukturelle Veränderungen.
Für Städte ist es attraktiv, ein Leuchtturm zu sein und innovative Projekte vorzeigen zu können. Doch für viele Kommunen wäre Nachnutzung viel sinnvoller – was allerdings kaum gefördert wird. Vorschläge dazu, wie sich Förderung verändern müsste, erarbeitet die Agora Digitale Transformation.
Potsdam steht für Parks und Schlösser, die als Welterbe der UNESCO ausgezeichnet sind. Plattenbauten zählen dagegen nicht zu den Tourismusmagneten. In einer smarten Stadt sollen diese Gegensätze zusammenfinden. Dazu soll auch eine städtische Datenplattform beitragen.
Die neue Bundesregierung will einen Deutschland-Stack aufbauen. Doch was hat das Vorhaben mit Euro Stack, Govstack und der Deutschland-Architektur zu tun? Was ist eigentlich ein Tech Stack? Und wie soll der Deutschland-Stack aussehen?
Wenn die Milliarden aus dem Sondervermögen schnell und effizient verbaut werden sollen, kommt es entscheidend auf die Kommunen an. Einige Städte wenden bereits Laserscanverfahren, Augmented Reality und KI-gestützte Plattformen zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren mit Erfolg an.
Seit fünf Jahren leisten sich 80 bodenständige Mittelständler „vom Land“ einen gemeinsamen Edel-Coworking-Space in der Hauptstadt. Mitten im Latte-Macchiato-Kiez von Prenzlauer Berg. Warum nur?
Dem designierten Kanzler sind noch einige Überraschungen gelungen: Merz' Wahl für den Digitalminister hatte in der Szene keiner auf der Bingokarte. Wer der Quereinsteiger aus der Wirtschaft ist und wer neben ihm im Digital-Team der nächsten Bundesregierung sitzt.
Deutschland will digitaler werden. Doch weil viele Kommunen jahrelange auf proprietäre Software gesetzt haben, kommen sie auf dem Feld kaum voran. Neuerdings drängt aber die Frage der digitalen Souveränität. Heißt das: Muss Deutschland auf Open Source umstellen? Und wenn ja: Wie?
Rot-Grün hat in Hamburg seinen Koalitionsvertrag für die kommenden fünf Jahre vorgestellt. Die Koalition will ihre Digitalprojekte fortführen und ausbauen. Schwerpunkte legt sie auf KI und Innovationen.
Die Produktion von Computerspielen wird in Deutschland sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene gefördert. Doch seit die Bundesförderung stockt, haben viele kleine Computerspielfirmen Probleme – besonders in förderschwachen Bundesländern wie Hessen oder Mecklenburg-Vorpommern.
Baden-Württemberg schickt zum neuen Schuljahr acht Vans mit digitalen Werkbänken los. Schulen sollen 3D-Drucker, Tonstudios, Mechatronik- und Textilstationen testen können. „Wir für Schule“ und Rossmann fördern die Makerspaces bundesweit.
Deutschlands Verwaltung führt tausende Register, viele davon kommunal. Doch ist es sinnvoll, dass jede Behörde den Server im Keller stehen, jeder Bürgermeister die Daten auf dem Rechner im Gemeindebüro liegen hat? Die neue Bundesregierung, das Programm Registermodernisierung der Fitko und einige Kommunen plädieren für Cloud-Register.
Weil es mit der Digitalisierung der Behörden nur in kleinen Schritten vorangeht, verliert das Land Berlin Geld und Zeit. Auch online gestellte Anträge werden immer noch analog bearbeitet.
Trier liegt an der Grenze zu Luxemburg. Genau das ist einer der Gründe, warum die Stadt auf eine Smart-City-Transformation setzen muss. Dabei macht sie Fortschritte, auch wenn sie bisher auf große Förderungen verzichten musste. Wie schafft eine der kleinsten Großstädte Deutschlands es, zur smartesten City in Rheinland-Pfalz zu werden?
Als „Partner auf Augenhöhe“ haben CDU, CSU und SPD Länder und Kommunen in ihrem Koalitionsvertrag gewürdigt. Versprochen wird mehr Geld, auch für Digitales. Das ist gut, reicht aber nicht, um die Probleme zu lösen, sagen die kommunalen Spitzenverbände. Klare Zusagen fehlten.
In der Neuen Grundschule in Potsdam nutzen bereits Viertklässler selbstständig Sprach-KI. Die private Einrichtung ist eine von mehr als 100 Bitkom-Smartschools und versteht Medienkompetenz als Grundlage für die Demokratiebildung. Ein Bericht aus dem Klassenzimmer.
Digitale Zwillinge sollen den Stadtverkehr smarter, nachhaltiger und effizienter gestalten. Doch in der Praxis scheitert die Technologie oft an veralteten Daten, fehlender Echtzeitvernetzung und mangelnder Koordination. Warum das Konzept noch nicht hält, was es verspricht – und wo dennoch Potenzial liegt.
Die E-Akte ist kein Shared Doc. Dass Behörden gemeinsam mit denselben E-Akten arbeiten, ist selten. Das hat rechtliche und systemische Gründe. Doch auch technisch gibt es noch wenige Übertragungswege. Dabei gibt es schon Lösungen.
Können Daten Städte lebenswerter machen? Im Interview erklärt Daniel Trauth, warum digitale Mülleimer der Beginn smarter Städte sind und interoperable Plattformen zur Folge haben können. Der Appell des Gründers eines Daten-Start-ups: mehr ausprobieren und machen.
Ein halbes Dutzend Länder der Republik bringt Sprach-KI erst im Jahr 2026 in die Schulen. Das ergibt einen Rückstand von drei Jahren gegenüber Schülern in Mecklenburg-Vorpommern. Das Saarland schaut sich nach neuen Lösungen um, Niedersachsens Wirtschaft protestiert.
Die Koalitionsverhandlungen sind in vollem Gange. Auf dem Weg zu einem Koalitionsvertrag haben CDU, CSU und SPD die Fachthemen in 16 Arbeitsgruppen abgeklopft. Was für Kommunen darin stehen könnte, zeigt ein Blick in die Ergebnisse.
Mit dem Landesmobilitätsgesetz hat Verkehrsminister Winfried Hermann die rechtliche Grundlage für die digitale Parkraumüberwachung geschaffen. Die Mobilitätsabgabe bleibt dagegen ein zahnloser Tiger.
Der lange Weg zur E-Akte: In Rathäusern ist die Digitalisierung besonders kompliziert. Potsdam sieht sich aber im bundesweiten Vergleich sehr gut aufgestellt.
Mithilfe von Strategien versuchen Städte ihre Vision von einer digitaleren Zukunft aufs Papier zu bringen. Was innovativ klingt, ist dabei allerdings nicht immer das beste Rezept im Einzelfall, warnen Experten. Förderprogramme, Vernetzung und Zusammenarbeit können helfen, aber auch hier gibt es Fallstricke.
Welche Werkzeuge braucht es, um eine Stadt smarter zu machen? Darauf sollen Verwaltungsfachleute Antworten bei der Smart City Akademie finden. Im April startet die erste Programmrunde. Wie das Weiterbildungsangebot funktioniert, erklärt Michael Boronowsky vom Institut für qualifizierende Innovationsforschung und -beratung (IQIB).
Die Bundesländer müssen ihre Verwaltungen cybersicher machen. Dazu müssen sie die Anforderungen der EU-NIS-2-Richtlinie erfüllen. Berlin hat anscheinend noch keinen Plan dafür, obwohl die Frist vor fünf Monaten abgelaufen ist.
Städte müssen digitaler werden – das ist unstrittig. Dabei liegt es nahe, Bürgern städtische Dienste direkt aufs Smartphone zu bringen. Detmold, Worms und Bochum zeigen, wie das geht.
Smart Cities sind eins der zentralen Themen auf der Konferenz South by Southwest in Austin. Dabei geht es längst nicht nur um Verwaltung, sondern um Fragen wie: Wie baut man Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge? Wie macht man Städte klimafest? Wie gestaltet man digitale Zwillinge so, dass sie wirklich zum Einsatz kommen? Bastian Hosan berichtet aus Texas.
Sultan Sharrief aus Los Angeles arbeitet an der Zukunft der Stadtplanung. Mit digitalen Zwillingen und Tools wie der Unreal Engine will er urbane Entwicklungen in Echtzeit simulieren. Im Interview auf der South by Southwest erklärt er, wie Städte künftig digital geplant, getestet und optimiert werden – lange bevor der erste Stein gesetzt wird.
In vielen Bundesländern ist die E-Akte schon Standard. Vier Firmen teilen sich den Markt, eine scheint auf dem Rückzug. Gleichzeitig stecken vier Länder noch mitten in einem großen Rollout.
Freiburg gehört im Smart-City-Ranking des Bitkom zu den Spitzenreitern und hat ehrgeizige Pläne, die Digitalisierung voranzutreiben. Dabei blickt die Stadt weit über ihre Grenzen hinaus.
Die digitale Transformation ist in vollem Gange. In dem aktuellen D21-Digitalindex zeigt sich, ob die Gesellschaft mitkommt und wo Hürden liegen.
Ein Bündnis aus Politprominenz, Wirtschaft und Verwaltung drängt auf eine Reform, um den Staat zu modernisieren. Ihre Vorschläge: Eine neue föderale Aufgabenverteilung, gesamtgesellschaftliche Zusammenarbeit und moderne Verwaltungsprozesse.
Um seine Smart-City-Ziele zu erreichen, setzt Stuttgart auf eine interaktive Website, den ‚Digitalmonitor‘. Dieser soll dabei helfen, die Projekte der Stadt zu zeigen und Verwaltungsakte greifbarer zu machen. All das mit dem übergeordneten Ziel: Sichtbarkeit und Teilhabe.
Der Bitkom hat erneut sein Smart City-Ranking veröffentlicht. Es zeigt: Deutschland ist wieder digitaler geworden. Vor allem im Bereich Mobilität bewegt sich etwas. Aber auch in den anderen Bereichen, etwa Verwaltung oder Energie und Umwelt, passiert was. Eine Sache ist hingegen gleich geblieben.
Viele Konzepte für ein Digitalministerium sehen die Gründung einer Digitalagentur vor, die zentrale Aufgaben in der digitalen Transformation der Bundesverwaltung übernehmen soll. Wie das funktionieren kann und worauf es dabei ankommt.
Nicht nur Amazon will mit Drohnen abheben und den Paketversand revolutionieren. Doch technische Pannen und regulatorische Hürden verzögern den Durchbruch. Aktuell hakt es – mal wieder.
Bochum gehört zu den Vorreitern der digitalen Stadtentwicklung. Im Bitkom-Ranking schiebt sich die Stadt kontinuierlich nach oben. Aus gutem Grund: Die Digitalisierung wird hier nicht nur als technologische Herausforderung, sondern als strategisches Querschnittsthema begriffen – fest verankert in der Bochum-Strategie.
Digitale Souveränität ist das Wort der Stunde. Donald Trump könnte die Abhängigkeiten gegen Europa ausspielen. Doch diesmal ist Europa halbwegs vorbereitet. Die Delos Cloud hat die Preisliste für souveräne Microsoft-Dienste veröffentlicht. Die Kommunen könnten die ersten sein, die souveräne Microsoft-Produkte einsetzen.
Unternehmensleistungen nur noch digital: Das sieht das Onlinezugangsgesetz vor. Doch das Konto für Unternehmensleistungen bleibt hinter den Erwartungen der Wirtschaft deutlich zurück. Denn die Einzelteile müssen erst zusammengesetzt werden.
Worms soll noch in diesem Jahr eine App bekommen, in der die Bürger:innen nach und nach alle Dienstleistungen der Stadt wahrnehmen können. Gebaut hat sie das Unternehmen Kobil, das auch die City-App von Istanbul und den TAN-Generator entwickelt hat. Was eine solche App benötigt, erklärt Gründer Ismet Koyun.