NRW will den Weg für ÖPNV-Taxi-Systeme als Alternative zu teuren On-Demand-Verkehren ebnen. Die Taxis sollen Lücken im Nahverkehrsnetz schließen und Kosten senken. Erste erfolgreiche Projekte gibt es bereits.
Wales hat vor eineinhalb Jahren ein Tempolimit von 20 Meilen pro Stunde eingeführt, das sind etwa 32 km/h. Was zunächst breiter gesellschaftlicher Konsens war, entwickelte sich schnell zu einem Kulturkampf. Doch erste Zahlen geben dem damaligen Minister recht – die Zahl der Verkehrstoten ist gesunken.
Rund 160 veraltete Server sind bei der Berliner Verwaltung nach wie vor in Gebrauch. Teurer technischer Support muss dafür in den USA gekauft werden.
Forscher treiben die Entwicklung innovativer KI-Technologien voran: Sie optimieren den Bahnverkehr, verbessern autonome Fahrzeuge und testen Lieferroboter. Zudem untersuchen Wissenschaftler, wie sicher E-Motorrad-Batterien nach Unfällen sind.
In den Trilog-Verhandlungen zur eIDAS-Verordnung wurde um nichts mehr gestritten als um die einheitliche Personenkennziffer. Nur sehr eingeschränkt einzusetzen, hieß schließlich der Kompromiss. Mit einem neuen Rutsch der Durchführungsrechtsakte könnten diese Einschränkungen aufgelöst werden – doch Deutschland will sich dagegenstellen.
Smart City bedeutet Digitalisierung, unendliche Datenmengen und hochkomplexe Technik? Nicht unbedingt. In Rostock verfolgt man einen anderen Ansatz – und ist dabei eine Besonderheit auf der deutschen Smart-City-Landkarte.
Viele Städte kämpfen bei der Entwicklung von smarten und innovativen Projekten mit knappen öffentlichen Budgets. In Zürich unterstützen sogenannte Innovationskredite solche Projekte finanziell. Wie sehr helfen diese Finanzspritzen?
In der deutschen Verwaltung liegen Aufgaben nicht immer dort, wo sie am besten erfüllt werden können. Diese gewachsenen Strukturen hemmen die Effizienz des Staates. Der Normenkontrollrat hat am Montag nun ein Gutachten vorgestellt, wie die Aufgaben neu verteilt werden könnten.
Luftqualitätsdaten sind bisher eine Sache, die Kommunen messen, die den Menschen aber kaum zugutekommen. Das britische Start-up Air Aware Labs will das ändern. Es plant, Daten zur Luftqualität allen bereitzustellen und individuell nutzbar zu machen. Im Interview erklärt Gründer Will Hicks, warum.
In Deutschland gibt es immer mehr E-Scooter. Es gibt jedoch erhebliche Unterschiede zwischen dem Wachstum bei privaten E-Scootern und dem der Sharing-Anbieter. Für die Interpretation der Unfallzahlen fehlen teilweise noch Relationen.
Im digitalen Raum können Initiativen und Netzwerke zur Unterstützung und Verteidigung von Demokratie und demokratischen Institutionen entstehen. Wie vielfältig und international sich diese Bewegung inzwischen entwickelt hat, war am Wochenende auf der Konferenz „Political Tech Summit“ in Berlin zu erfahren. Auch Kommunen nehmen die Macher in den Blick.
Innovative Projekte wie Lieferdrohnen in Nordfriesland warten auf zugesagte Fördergelder. Hunderte Vorhaben deutschlandweit sind betroffen. Ein Vertrauensverlust in die Innovationsförderung droht. Doch nun könnte Bewegung in die Sache kommen. Ein Happy End scheint greifbar.
Trotz vorläufiger Haushaltsführung und anstehender Wahl veröffentlicht das Bundesdigitalministerium einen neuen Förderaufruf für die Gigabitrichtlinie 2.0. Die Branche reagiert verhalten.
Noch bevor es eine Strategie gab, war Dresden vorne dabei in der deutschen Smart City-Landschaft. Mit einem klaren Fahrplan will die sächsische Landeshauptstadt nun noch mehr Erfolgsprojekte anschieben.
Hamburg gibt sich eine neue Digitalisierungsstrategie. Auf 51 Seiten hat die Stadt ausgebreitet, was sie sich unter guter Digitalisierung vorstellt. Erwartungsgemäß nimmt das Thema Künstliche Intelligenz eine zentrale Rolle ein. Was die Hansestadt in ihrer Strategie sonst noch festschreibt.
Städte smart zu machen, ist eine der wichtigen Aufgaben dieser Tage. Viele sehen darin eine Optimierungsaufgabe, andere sagen: Städte sind eher wie ein lebender Organismus, der Raum zur Entwicklung braucht. Zu ihnen gehört auch der Architekturprofessor Christos Chantzaras. Er sagt: Oft fehlt der Blick aus der Architektur.
Das drohende Aus einer veralteten Software könnte Berlins zwölf Lokalparlamente lahmlegen. Das Problem ist lange bekannt – doch die Zuständigkeit ungeklärt. Dabei geht es auch ums Geld.
Bald ist Donald Trump wieder Präsident der USA. In seinem Schatten steigt auch Elon Musk auf und wird bald das Department of Government Efficiency leiten. Ibrahim Köran, Govtech-Leiter beim Investor Heliad, sagt: Bevor man über Effizienz spricht, muss Verwaltung messbar sein.
Deutschland verliert sich im Kleinklein. So sieht es Lutz Goebel, der Chef des Nationalen Normenkontrollrats (NKR). Stattdessen schlägt er weniger Kontrollen, mehr Pauschalen und eine zentrale Steuerung von Digitalisierung und Bürokratieabbau vor. Außerdem hätte er für zu komplizierte Gesetze gerne ein Veto.
München grüßt von der Spitze: Im Smart City Ranking des IT-Branchenverbands Bitkom belegt die bayerische Landeshauptstadt den ersten Platz. Was läuft dort besser als anderswo – und was nicht?
CDU und SPD haben in Sachsen keine eigene Mehrheit mehr. Doch trotz der erschwerten Bedingungen hat sich die gerade gestartete Minderheitsregierung von Michael Kretschmer einiges vorgenommen. Ein Überblick.
Auch 2025 ist ein gutes Jahr, um Städte zu digitalisieren und Smart City-Initiativen anzuschieben. Prognosen wären einfacher, wenn da nicht die Bundestagswahl den Blick nach vorn versperren würde. Trotzdem haben viele Akteurinnen Ideen, was in diesem Jahr passieren könnte. Ein Überblick.
Cloud, digitale Identitäten, Registermodernisierung, Onlinezugangsgesetz: Wie geht es mit den Großprojekten der Verwaltungsdigitalisierung 2025 weiter? Ein Überblick über die Zeitpläne.
In Madrid werden Pakete mit der Metro ausgeliefert. In Hamburg testet ein Quartiersprojekt multimodale Logistik, um Emissionen zu reduzieren. Risikokapital fließt in innovative Lösungen für die letzte Meile, Routenoptimierung per KI und Drohneneinsatz. Praktiker und Forscher sehen einen Engpass: Personalmangel.
Die Parteien ziehen in den Wahlkampf. Nach der geplant verlorenen Vertrauensfrage des (noch) Kanzlers Olaf Scholz (SPD) veröffentlichen die Parteien, was sie in den kommenden Jahren mit Deutschland vorhaben. Was steht zu den Themen Smart City und digitale Verwaltung in den Programmen?
Die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider fordert digitale Souveränität im Vergaberecht, spricht sich für Datenschutzkonformität beim Registerzensus aus und fordert Anpassungen im BSI-Gesetz zur Vermeidung doppelter Meldepflichten.
Von mehr direkter Bürgerbeteiligung, über digitale Plattformen für mehr Erlebnistourismus bis hin zu Cybersicherheitskooperationen – von welchen Kommunen und Regionen können andere lernen? Die Redaktion hat nachgefragt und stellt die Antworten vor.
Von der Förderung von Digitalkompetenzen über mehr Verbindlichkeit im Wissensaustausch bis zu mehr Lust auf die digitale Zukunft – was braucht es, damit die Verwaltungen und Kommunen in Deutschland und Europa smarter werden? Die Redaktion hat nachgefragt und stellt die Antworten vor.
Von digitaler Visavergabe über Mobility-as-a-Service-Angeboten bis zur digitalen Wohnsitzanmeldung – an zahlreichen Orten in Deutschland und Europa haben Projekte die Verwaltung und Kommunen smarter gemacht. Die Redaktion hat nachgefragt und stellt die Antworten vor.
Wann kommt die Delos Cloud und was wird sie kosten? Das sind die Fragen, die im Moment viele in der Verwaltung umtreiben. Die Positionen der Länder sind gemischt, vielen wollen sich mit der Kaufentscheidung noch Zeit lassen. Was bedeuten die Entwicklungen für Kommunen?
Start-up-Methoden im Smart City-Kosmos? Ja! Jedenfalls, wenn man dem neuen Report des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) glaubt. Das BBSR hat sich angeschaut, was Smart City-Projekte erfolgreich macht – und einen Leitfaden für Kommunen entwickelt, wie sie sich Ideen abschauen können.
Jahre hat es gedauert, nun könnte der Digitalpakt II gelingen. Der geschäftsführende Bildungsminister hatte mit den Ländern eine Blitzeinigung hergestellt. Doch noch wackelt diese. Aber egal, ob er kommt oder nicht kommt – Kommunen zahlen die Zeche für die digitale Infrastruktur der Schulen sowieso.
2030 sollen fahrerlose Fahrzeuge Alltag sein. Das hat sich das Bundesverkehrsministerium in der gestern veröffentlichten Strategie zum autonomen Fahren vorgenommen. Darin werden auch die noch zu nehmenden Hürden benannt.
Städte digitalisieren sich. Nicht immer geht das so schnell, wie viele sich das wünschen. Aber es geht voran. Das jedenfalls geht aus dem Smart Cities und Smart Regions-Report des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor, der Tagesspiegel Background exklusiv vorab vorliegt. Was zeigen die 30 Beispiele?
Berlin setzt mit einem neuen Aktionskonzept auf mehr digitale Verwaltung, um die Wirtschaft zu entlasten. Bis Ende 2025 sollen alle relevanten behördlichen Dienstleistungen digital verfügbar sein, von der Gewerbeanmeldung bis hin zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse.
Fahrgemeinschaften mit privaten Pkw sind unter anderem in Hamburg testweise Teil des öffentlichen Nahverkehrs. Das Ziel fürs erste Jahr wird das Ridesharing-Experiment schon viel früher erreichen. Wie funktioniert das Projekt, und welche Regionen folgen dem Vorbild bald?
Die neue Legislaturperiode rückt näher und damit auch die Frage, wie Digitalpolitik und der Staat besser organisiert werden können. Dabei steht auch die Zukunft der Kommunen im Fokus.
2014 wurde .berlin von der globalen Internetbehörde ICANN als neue Internetendung eingeführt, gefolgt von .hamburg, .koeln sowie .bayern, .nrw und .saarland. Dirk Krischenowski, Geschäftsführer von .berlin und .hamburg, war an vielen Bewerbungen beteiligt. Ein Rückblick auf die größte Strukturreform des Internets.
Zu Hochzeiten arbeiteten allein im Ruhrgebiet um die 500.000 Menschen im Steinkohlebergbau, inzwischen haben auch die letzten Zechen geschlossen. Ein Überbleibsel ist die milliardenschwere RAG-Stiftung, die in Essen ein europaweit führendes Ökosystem für Tech-Start-ups schaffen will. Ein Vor-Ort-Besuch.
DIN-Normen sind bekannt. Die DIN-Spec ist die kleine Schwester der Norm. Das Deutsche Institut für Normung (DIN) hat eine solche für kommunale Digitale Zwillinge veröffentlicht. Warum das nötig war, erzählt Nicole Schubbe, Projektmanagerin Smart City der Stadt Hamburg.
Dänemark, speziell die Stadt Kopenhagen, zeigt, wie es möglich ist, die Versorgung in öffentlichen Küchen gesünder, leckerer und nachhaltiger zu machen. Auch in Deutschland wurden erste Ansätze aus Dänemark übernommen. Ein Bericht.
Ein Experiment im öffentlichen Nahverkehr läuft derzeit in einer ländlichen Region bei Flensburg. Die Beteiligten investieren zig Millionen in ein komfortables Mobilitätsangebot. Wie nehmen es die Menschen an? Und wie lange kann es noch aufrechterhalten werden?
In einem Kasseler Uniprojekt sollen Möglichkeiten für einen digitaleren und sichereren Radverkehr untersucht werden. Der Sprecher des Projekts berichtet, was smarte Uhren oder Ringe und vibrierende Lenker damit zu tun haben.
Am heutigen Mittwoch tritt der IT-Planungsrat zusammen. Die Tagesordnung ist eine Tour de Force durch die kommunale Digitalisierung. Alle Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf Registermodernisierung und Finanzierung. Zudem eröffnet ein Entwurf der föderalen IT-Strategie einen Blick in die Zukunft.
Züge kommen zu spät, Verwaltungstermine lösen Grauen aus, Brücken stürzen in die Elbe – Deutschlands Strukturen sind verkrustet, die Infrastrukturstrukturen veraltet und marode. Eine Initiative, deren Schirmherr der Bundespräsident ist, soll einen Plan erarbeiten, das zu ändern.
Seit mehr als einem Jahr hat die Stadt Wiesbaden ein Dezernat mit ausgewiesenem Smart City Schwerpunkt. Bald könnte es sogar drei eigene Datenplattformen der Stadt geben. Die zuständige Dezernentin berichtet, warum das so ist und was Speeddating in der Verwaltung verloren hat.
Smart-Home-Elemente können Menschen im Alter helfen, selbständig zu wohnen. Kommunen haben das für die Wohnberatung entdeckt. Hannover betreibt beispielsweise eine Smart-Home-Musterwohung. Bundesweit müht sich der Digitalpakt Alter um mehr Musterwohnungen.
Seit knapp vier Jahren leitet Georg Dunkel das Münchner Mobilitätsreferat. Im Interview mit Tagesspiegel Background zieht er Bilanz. Dunkel spricht über die Konflikte in der Stadt bei der Neuordnung des Straßenraums, fordert mehr Pragmatismus und verrät, warum München nur bedingt vom Mobilitätsvorbild Paris lernen kann.
Daten werden auch für Kommunen in Zukunft immer wichtiger sein. Die Stadt Fulda in Hessen beginnt deshalb nun Daten zu sammeln und für alltägliche Abläufe zu nutzen. Dabei setzt die Stadt auf neue Technologien und althergebrachte Infrastruktur.
Eine neue europäische Ad-Hoc-Gruppe sucht nach Gemeinsamkeiten erfolgreicher Projekte zu klimaneutralen und smarten Städten. Zwei Mitglieder berichten, warum Standards auch Kommunikation sind und autoritäre oder zentralisierte Ansätze hier wenig Erfolg versprechen.
Die letzte Liefermeile ist die Nemesis vieler Unternehmen. Sie ist wichtig, aber teuer – gerade in ländlichen Gebieten, wo die Lieferketten ohnehin Probleme haben. Ein Projekt in Hessen will das mit Künstlicher Intelligenz ändern. Was muss passieren, damit das klappt?
Wer bestellt, muss zahlen. Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus war selbst im Beirat des Smart-City-Stufenplans. Der Plan sei ihr wichtig. Dennoch muss der Bund die Finanzierung des Smart-City-Stufenplans selbst klären, fordert die CDU-Politikerin.
Eine ehemalige Schiffswerft in New York hat eine bewegte Geschichte. In der Brooklyn Navy Yard produzierten die USA jahrzehntelang Kriegsschiffe, bis die Anlage in den Sechziger Jahren still gelegt wurde. Heute ist sie ein bunter Innovationsstandort: Elektromobilität trifft hier auf Deeptech.
Die Digitalministerkonferenz hat den Smart-City-Stufenplan erstmal auf die lange Bank geschoben. Finanzielle Zusagen fehlen ebenso wie eine verantwortliche Arbeitsgruppe.
Eine schwedische Informationsseite zu Gleichstellung in Unternehmen, eine Plattform für ländliche Dienstleistungen in Spanien, QR-Codes für Tourist:innen in Nordnorwegen. In Brüssel wurden in der vergangenen Woche eine Menge Projekte vorgestellt. Forderungen gab es auch.
F13 kommt! Der KI-Assistent für die Verwaltung ist gestern auf der Smart Country Convention offiziell vorgestellt worden. Es war nicht der erste Anlauf, aber jetzt soll alles besser sein. Das versprechen Hersteller und Vertreiber.
In einem Fortschrittsbericht feiert sich das Digitalministerium dafür, dass der Großteil der Maßnahmen der Gigabitstrategie bereits umgesetzt sind. Es geht offenbar so gut voran, dass man nun an noch mehr Maßnahmen arbeiten will. Die kritischsten Themen sind aber weiterhin offen.
Die Smart City-Projekte in Deutschland rufen fast doppelt so viel Geld ab wie im Vorjahr. Das geht aus einem Bericht des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hervor und das ist erstmal eine gute Nachricht, denn das heißt: Es passiert etwas. Doch fließt das Geld auch in gute Projekte?
Jahr für Jahr zeigt der E-Government-Monitor, wie weit die Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland voranschreitet und zugleich die Zufriedenheit der Bürger mit dieser Verwaltung. Die aktuelle Version, die an diesem Dienstag erscheint, zeigt: Es gibt noch viel zu tun.
Die Berliner Verwaltung hadert seit Jahren mit der schleppenden Digitalisierung, doch in den Justizvollzugsanstalten klappt es deutlich besser. Viele Haftplätze haben einen Internetanschluss.
Die Bundesregierung will den Verbrauch von Flächen begrenzen, gleichzeitig braucht es Raum für Gewerbe oder Wohnungen. Ein Teil der Lösung könnten ehemalige Industrieflächen sein, die nachgenutzt werden. Ein Potenzial, das noch lange nicht ausgeschöpft ist, meinen Experten.
Den eigenen Pkw mit Freunden und Familie teilen – diese Idee steckt hinter dem Start-up „Leih dir mein Auto”. Anbieter mit ähnlichen Modellen sind in der Vergangenheit bald wieder vom Markt verschwunden. Warum die Gründer glauben, am Markt Bestand zu haben.
Für nachhaltige Smart-City-Projekte hätte diese Person sich lieber auf Datenformate und nachhaltige Basisinfrastruktur fokussiert und mit anderen Abteilungen der Verwaltung kooperiert. Stattdessen lag der Fokus auf schnellen Lösungen. Und die Vorgaben rund um die Förderung sorgten für Stress.
Etwas für die Heimatstadt tun, die Digitalisierung voranbringen, konkrete Projekte umsetzen: Diese Ziele trafen auf ein Förderprojekt in den Kinderschuhen, bürokratische Auflagen und lange Planungsphasen. Dass dabei auch noch auf externe Beratung statt interne Kompetenzen gesetzt wurde, führte zum Ausstieg aus der Verwaltung.
Matthias Wieliki verantwortet in Bad Naunheim unter anderem die Digitalisierung. Mit speziellen Formaten versucht er, das Thema in alle Fachbereiche zu tragen und in Regelstrukturen zu integrieren. Die Hürden für Innovation in der Verwaltung kennt er. Mitarbeiter:innen brauchen vor allem viel Rückhalt, ist er überzeugt.
Als ITler in die Verwaltung zu wechseln war ein krasser Kontrast. Dass im Smart-City-Projekt „Glitzer-Projekte“ umgesetzt wurden, statt die Grundlagen einer digitalen Verwaltung zu legen, sorgte in diesem Fall für Frust und eine Kündigung.