Der Boom von Rädern mit breiten Reifen in den Niederlanden führt zu einem rasanten Anstieg der Unfallzahlen. Das Nachbarland debattiert über ein Verbot der hippen, aber gefährlichen Gefährte. Hierzulande sind die Bikes noch ein Randphänomen. Allerdings sehen Unfallforscher durchaus Risiken. Regulierung könnte helfen.
Nicht die Tatsache, dass Richard Lutz als Bahnchef gehen muss, ist überraschend, sondern die plötzliche Verkündung. Background erklärt, wie es dazu kam, wie die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin abläuft und wer Chancen hat.
August ist Reisezeit, auch für viele Verkehrspolitiker:innen. Background hat fünf von ihnen nach ihren schönsten Mobilitätsmomenten, größten Pannen und ihren Lieblingsorten zwischen Gleis, Gate und Rastplatz gefragt – und was sie als Minister:in sofort ändern würden, damit Sommerreisen nicht zur Geduldsprobe werden.
Nach der vorzeitigen Ablösung des Bahn-Chefs braucht der Staatskonzern frisches Führungspersonal. Auch andere Vorstände dürften wohl ihren Job verlieren. Verkehrsminister Schnieder will am 22. September vorstellen, was die neue Bahn-Spitze umsetzen muss.
Der defizitäre Staatskonzern verlangt nun 3,5-fach höhere Abstandszahlungen beim Betreiberwechsel von Fahrkartenautomaten. Der Konkurrent Transdev protestiert beim Kartellamt – und bekommt dafür vom Ex-Monopolisten eine fragwürdige Quittung.
2030 wird Marokko eines der Gastgeberländer der Fußball-WM sein. Kürzlich präsentierte das Königreich einen Plan für ein Milliarden-Bahn-Investment. Von Kenitra an der Atlantikküste soll eine 430 Kilometer lange Strecke nach Marrakesch gebaut werden. Mit dabei: das deutsche Unternehmen Vossloh.
Der Hamburger Hafen ist nicht nur ein Symbol der Hansestadt, sondern zentraler Knotenpunkt des gesamten europäischen Handels – und das seit hunderten von Jahren. Der Hafen musste sich immer wieder neu ausrichten und versucht nun, den Spagat zwischen Wettbewerbsfähigkeit und grüner Zukunft zu meistern.
2022 hat der damalige Verkehrsminister Volker Wissing den Brückengipfel ausgerufen. Doch es wird nach wie vor zu wenig von der Autobahn GmbH saniert. Das liegt unter anderem an den nicht besetzten Stellen. Wie der Industrie fehlen dem Unternehmen Ingenieur:innen.
E-Autos boomen, aber nicht bei Geringverdienern. Strom- und Anschaffungspreise zeigen: E-Mobilität ist für viele unerschwinglich. Eine Förderung für kleine Einkommen wäre über eine Ladekarte mit Guthaben sinnvoll, findet der Importeursverband VDIK. Das ist in der Branche umstritten.
Die Probleme sind bekannt, die Lösungen eigentlich auch – dennoch steckt die deutsche Luftfahrt seit Jahren in der Krise. Weil erste Airlines ihre Flugzeuge bereits ins Ausland verlagern, fordert der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen für 2025 endlich regulatorische Änderungen.
E-Bike-Fahrer von Essenslieferdiensten gehören in Großstädten zum Straßenbild, oft sind es indische Studenten. Doch weil sich die „Rider“ häufig selbst um ihre Arbeitsmittel kümmern müssen, kaufen sie mitunter am Zoll vorbei chinesische Billig-Modelle. Die EU-Richtlinie zur Plattformarbeit könnte ihre Situation verbessern.
Die Bundesregierung will mit einem Gesetzesvorstoß die Stromsteuer für das produzierende Gewerbe und die Landwirtschaft dauerhaft absenken sowie Vereinfachungen bei Stromspeichern und Mieterstrom vornehmen. Die Stromsteuersenkung für alle fehlt erwartungsgemäß in der Reform des Strom- und Energiesteuergesetzes.
Für die vom Bund versprochene Ertüchtigung maroder Schleusen steht im Haushaltsentwurf 2025 sowie in der Finanzplanung für 2026 zu wenig Geld bereit, kritisiert die Branche. Nach der Sommerpause will sie nachverhandeln – auch über eine Berücksichtigung im Sondervermögen.
Bei den Neuzulassungen von Elektroautos befindet sich Deutschland wieder auf Rekordkurs. Die Förderpolitik und Kommunikation der schwarz-roten Koalition dürften wenig dazu beigetragen haben. Andere europäische Länder beschleunigen die Antriebswende deutlich engagierter.
Am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr liegt Europas größter Binnenhafen. Der Duisport ist weit mehr als ein Güterumschlagplatz: ein Innovationsmotor, ein Modell für Logistikentwicklung – und ein Schlüsselakteur der Energiewende. Ein Blick in die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Duisburger Hafens.
Auf dem G7-Gipfel Ende Juni feierte Ursula von der Leyen einen Meilenstein für den Aufbau einer eigenen EU-Magnetindustrie, die unabhängig von China und seinen Seltenen Erden ist. Dauermagneten werden in E-Motoren verwendet. Autohersteller verzichten aber zunehmend auf die problematischen Rohstoffe.
Trotz Zusagen von Bund und Ländern bleibt die langfristige Finanzierung des Abo-Fahrscheins unklar. Eine Preiserhöhung ab 2026 steht im Raum. Experten warnen vor den Folgen eines möglichen Scheiterns für den ÖPNV.
Zugverkäufe, Abbestellungen, Leasing, Verschrottung und „temporäre Stilllegungen“ – interne Papiere offenbaren, welche Einschnitte die DB Fernverkehr AG bei ihrem Fuhrpark plant.
Die autogerechte Stadt Hannover soll fit für die Zukunft gemacht werden, allen voran das Schnellwegesystem. Nachdem die Bürgerbeteiligung beim Südschnellweg für Frust gesorgt hat, setzt die Straßenbaubehörde beim Westschnellweg auf ein mehrstufiges Verfahren. Zentral ist dabei ein Bürgerrat, der derzeit Lob von allen Seiten erhält.
Die US-Umweltschutzbehörde will die CO2-Regulierung zugunsten von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor kippen. Deutsche Autobauer haben Milliarden in die Produktion von E-Autos in den USA investiert.
Während die großen Anbieter auf Masse setzen, wählt ein ukrainisches Start-up die Nische. Getmancar bringt ein anderes Carsharing-Modell nach Berlin, München und Frankfurt.
Auch eine Woche nach dem Zoll-Deal zwischen der EU und den USA bleiben viele Fragen offen. Die Einführung der 15-Prozent-Abgaben wurde verschoben, eine gemeinsame Erklärung von EU und US-Seite steht noch aus. Die Luftfahrtbranche atmet dennoch auf, weil die Nullzollregelung für sie eine Rückkehr zu alten Sicherheiten bedeutet.
Nach dem Bundestagsmandat wartet das echte Leben – mit Familie, Hobbys und Urlaub. Während manche Verkehrspolitiker:innen in ihren Ursprungsberuf zurückgehen, entscheiden sich andere für Lobbyarbeit. Eine andere Option ist der Ruhestand. Doch ganz ohne Politik schaffen es die wenigsten.
Die Zulieferbranche steht unter massivem Kosten- und Konsolidierungsdruck. Die Großen stoßen Unternehmensteile ab und streichen Zehntausende Stellen. Das Interesse an Übernahmen wächst – bei Finanzinvestoren und chinesischen Wettbewerbern.
Die Deutsche Bahn bleibt trotz harter Sanierungsmaßnahmen in der Verlustzone. Aus der Politik werden die Stimmen nach besserer Steuerung und mehr Geld laut. Zunächst kommen auf Belegschaft und Bahnkunden jedoch weitere Zumutungen zu.
Der US-Fahrdienst Lyft hat die Übernahme von Free Now für 175 Millionen Euro abgeschlossen. Damit expandiert der Uber-Konkurrent nach Europa – und will sich als Taxi-Vermittler etablieren. Die Branche steht unter Druck.
Gut ein Viertel mehr Unfälle sind im vergangenen Jahr durch E-Scooterfahrende verursacht worden. Gleichzeitig wurden die Vehikel jedoch auch deutlich mehr genutzt. Eine Helmpflicht, wie in Österreich geplant, stößt in Deutschland auf wenig Gegenliebe.
Der Entwurf für den Bundeshaushalt 2026 sieht Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur vor. Verkehrsverbände und die Industrie kritisieren jedoch, dass die geplanten Mittel unzureichend seien. Finanzminister Klingbeil kündigt für die kommenden Jahre einen harten Sparkurs an.
Eigentlich steht die Senkung der Luftverkehrsteuer im Koalitionsvertrag. Doch die Bundesregierung rudert zurück. Airlines und Verbände kritisieren das heftig.
Das Berliner Start-up Theion verspricht eine revolutionäre Batterie: leicht, leistungsfähig, kostengünstig und umweltfreundlich. An der Lithium-Schwefel-Technik haben sich auch schon andere versucht, aber Theion will die einschlägigen Probleme dank seines Masterminds Marek Slavik gelöst haben.
Die Bahn wird den Klimawandel stark zu spüren bekommen. Nicht nur Hangrutschungen sind dabei eine Gefahr für die Schieneninfrastruktur, sondern auch Stürme und lange heiße Sommer. Um damit umzugehen, sind Früherkennung und eine resiliente Infrastrukturplanung notwendig.
Die schwarz-rote Koalition will den Weg, den sie bei der Aufstellung des Entwurfs für 2025 eingeschlagen hat, weitgehend fortsetzen. Dabei werden einzelne Titel aus dem Verkehrs-Kernhaushalt in den Klima- und Transformationsfond verschoben. Aus dem Verteidigungsetat und dem Sondervermögen kommen weitere Milliarden, vor allem für die Schiene.
Die Details sind noch unklar, doch der Zoll-Deal zwischen der Europäischen Union und den USA betrifft die Autobauer unterschiedlich. Die mögliche Streichung von Importzöllen für Fahrzeuge, die aus den USA nach Europa exportiert werden, hilft nicht allen.
MAN-Chef Alexander Vlaskamp fordert im Background-Interview, dass die EU die CO2-Strafzahlungen für die Lkw-Hersteller aussetzt. Sein Unternehmen könne autonom fahrende Lkw in vier bis fünf Jahren auf Level 4 auf die Straße bringen. Um bei Künstlicher Intelligenz und Sensorik unabhängig zu werden, sei eine Anschubförderung nötig.
Das Bundesverkehrsministerium ermöglicht in Deutschland ferngesteuertes Fahren. Die neue Verordnung schafft einen Rechtsrahmen für eine fünfjährige Erprobungsphase. Die Branche reagiert überwiegend positiv.
Der Zustand der Bahnanlagen unterscheidet sich regional erheblich. Ostdeutschland profitiert bis heute von der Modernisierung der maroden DDR-Infrastruktur nach der Wiedervereinigung. Experten sehen die veralteten Stellwerke als besonders kritisch an.
Jochen Flasbarth ist als beamteter Staatssekretär ins Bundesumweltministerium zurückgekehrt. Im Interview spricht er über die Strategie seines Hauses, alle Bundesministerien für den Klimaschutz zu gewinnen, und die Frage, wie der neue EU-Emissionshandel für Verkehr und Gebäude gelingen kann.
Das Bundesverkehrsministerium plant eine Reform für einen günstigeren Führerschein. Die Fahrschulbranche hat nun Vorschläge vorgelegt, die teilweise sehr umstritten sind. Darunter: Private Übungsfahrten als Alternative zu vielen praktischen Stunden in der Fahrschule.
Die umstrittene Neubaustrecke Hannover-Hamburg wird wahrscheinlicher. Die Deutsche Bahn ist ohnehin dafür. Die Bundesregierung und die Landesregierung von Niedersachsen dürfen das nicht offen aussprechen, um die Menschen vor Ort nicht zu verprellen.
Interne Unterlagen zeigen das wahre Ausmaß des Debakels. Der Staatskonzern deckt hohe Verluste seiner ICE-Flotte – daher könnte wie bei DB Cargo ein EU-Verfahren wegen verbotener Beihilfen drohen. Eine Schrumpfkur soll helfen.
BYD tut sich schwer beim Start auf dem internationalen Automarkt. Doch die Chinesen bleiben selbstbewusst. Als globale Marke habe der Hersteller erschwingliche Produkte und überlegene Technologien, für die es eine große Nachfrage in Europa gebe, sagt Europachefin Maria Grazia Davino im Background-Interview.
Nicht immer kommen Online-Bestellungen auf Anhieb beim Empfänger an. Gebündelte Out-of-Home-Zustellungen an Paketshops und Automaten sollen mehr Optionen bieten, das Klima schonen und die Zusteller entlasten. Doch es gibt offene Fragen – und Nachholbedarf, vor allem bei anbieterunabhängigen Lösungen.
Noch spielt E-Mobilität in Afrika kaum eine Rolle. 11.000 E-Neuwagen-Verkäufe reichten 2024 nicht einmal für einen Marktanteil von einem Prozent. Doch die Ambitionen einiger Länder sind groß. Sinkende Batteriepreise und günstige Solarenergie machen die Technologie attraktiv.
Die Beziehungen zwischen Brüssel und Peking werden unter anderem vom Streit über Elektroautos und Seltene Erden belastet. Ob die Probleme bei dem am Donnerstag beginnenden Gipfel gelöst werden können, ist mehr als fraglich.
Über nachhaltige Flugkraftstoffe (SAF) und die Frage, welche Regeln ihren Hochlauf wirklich unterstützen, wird in Brüssel seit Jahren gestritten. Eine neue Studie des ICCT verdeutlicht nun, dass ohne gezielte Anreize die ReFuelEU-Ziele nicht erreicht werden – und fordert deshalb einen neuen Mechanismus zur Einnahmensicherung.
In 17 der 20 größten deutschen Städte sind heute mehr Pkw auf Privatpersonen zugelassen als noch vor der Coronapandemie. Viele Stadtverwaltungen können sich nicht erklären, wie es zu dem Anstieg der Auto-Bestände kam.
Der Verband der Güterbahnen stellt heute sein Modell für eine Reform der Trassenpreise vor. Der Kern: Grenzkostenpreise und dadurch eine Entlastung der Bahnunternehmen. Die DB InfraGO soll keinen Gewinn mehr machen. Stattdessen gibt es einen Effizienzzuschlag, falls die Qualität des Netzes besser wird.
Im Berliner Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (Labo) liegen 2500 Anträge auf neue Taxi-Konzessionen. Die Taxibranche kämpft wegen niedriger Umsätze ums Überleben. Gleichzeitig versuchen Unternehmer, hunderte neue Autos auf die Straße zu bringen. Was steckt dahinter?
Deutschland investiert so viel wie nie in die Schieneninfrastruktur. Doch der Rekordwert pro Kopf reicht noch lange nicht, um Länder wie die Schweiz oder Österreich einzuholen. Es fehlen klare Vorgaben, eine verlässliche Finanzierung – und Tempo beim Ausbau. Auch die Digitalisierung stockt: Das Leitsystem ETCS kommt in Italien schneller voran.
Unter Hochdruck mussten 27 Expert:innen innerhalb weniger Wochen Ergebnisse liefern. Die Verbände loben das Bundesverkehrsministerium für das eingesetzte Expertenforum klimafreundliche Mobilität und Infrastruktur. Doch was das Ministerium mit den vorgeschlagenen Maßnahmen macht, wird sich erst zeigen.
Deutsche Autobauer und Zulieferer wollen gemeinsam eine Open-Source-basierte Software für autonomes Fahren entwickeln. Das Ziel: Raus aus den Abhängigkeiten von branchenfremden Hightech-Anbietern. Nach teuren Fehlschlägen muss jetzt umgedacht und schnell gehandelt werden.
Weil die Stromnetze in vielen europäischen Ländern am Limit sind, errichtet das Unternehmen Milence seine Ladeparks für E-Lkw künftig in der Nähe von Windrädern und großen Solaranlagen. Im Gespräch mit Background sagt Chefin Anja van Niersen, in welchen Ländern der Hochlauf gut läuft und wann Milence Gewinne macht.
Die Nachtzugrenaissance dauerte nur kurz. Auch die österreichische ÖBB reduziert ihre Bestellungen für neue Nachtzüge. Denn die Rahmenbedingungen der EU sind weiterhin nicht hilfreich. Hinzu kommt das Problem mit der Pünktlichkeit. Ein Blick nach Fernost zeigt, wie es besser gehen kann.
Weder Polizei noch Bundeswehr sind in der Lage, die wachsende Zahl an Drohnenflügen über militärischen Anlagen oder Kritischer Infrastruktur abzuwehren. Die Technik ist da, die Zuständigkeiten komplex. Die Innenminister der fünf norddeutschen Bundesländer wollen nun ihre Kräfte bündeln, um die Abwehr zu verbessern.
Das Expertenforum klimafreundliche Mobilität und Infrastruktur hat seinen Abschlussbericht vorgelegt. Darauf aufbauend will Verkehrsminister Patrick Schnieder ein Klimaschutzprogramm für sein Ressort erarbeiten. Der Bericht offenbart, dass viele Punkte unter den Experten strittig bleiben. Kritik kommt von Umweltverbänden.
Die EU-Kommission will mit einem Rekordhaushalt von zwei Billionen Euro Europas Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit stärken. Während der Agrarsektor Einsparungen hinnehmen muss, fließt künftig mehr Geld in den Ausbau der Infrastruktur und die militärische Mobilität. Für Unmut sorgt vor allem der Finanzierungs- und Verteilungsplan.
Mehr Mittel aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz bieten die Chance auf mehr Schienenreaktivierungen. Während Baden-Württemberg den Nutzen alter Strecken schon länger erkannt hat, holen Länder wie das Saarland und Rheinland-Pfalz auf. Besonders hoch sind die Hürden in Bayern.
Das einstige Vorzeigeprojekt ist zum Rohrkrepierer mutiert: Die Vollendung des Radschnellwegs Ruhr (RS1) quer durch das Ruhrgebiet scheitert unter anderem am Zuständigkeitsdschungel der Behörden. Dennoch will das Verkehrsministerium in NRW das Stückwerk beenden und das Projekt in absehbarer Zeit realisieren.
Das Bundesverkehrsministerium will durch eine Änderung des Fernstraßen-Überleitungsgesetzes die außertarifliche Bezahlung bei Autobahn GmbH und Fernstraßen-Bundesamt erleichtern. Der Bundesrechnungshof hatte der Bundesregierung rechtswidriges Verhalten vorgeworfen.
Frankreich und Deutschland testen induktives Laden für E-Lkw. Spulen unter dem Asphalt übertragen während der Fahrt Energie – ganz ohne Kabel. Das soll Reichweitenprobleme lösen und CO2-Emissionen drastisch senken. Doch hohe Kosten und offene Fragen zur Effizienz bremsen den Durchbruch.
US-Präsident Trump platzt mit einer neuen Zoll-Drohung in die laufenden Verhandlungen mit der EU. Zwar ändert sich für die deutschen Autobauer zunächst nichts. Doch die Sorge vor einer Eskalation des Handelsstreits treibt die Branche um. Die EU-Kommission setzt weiter auf eine Einigung.
Der mehrfach verzögerte Milliardenbau beeinträchtigt den Zugverkehr im Südwesten seit Jahren massiv. In dieser Woche beraten die Projektpartner in einer Sondersitzung die gestufte Eröffnung ab Dezember 2026. Der Zeitplan soll weiter gestreckt werden – auch um nicht noch mehr Bahnkunden zu vergrätzen.
Der Bund gibt der Bahn nicht genug Geld für den Schienen-Ausbau, zeigt eine Auskunft des Verkehrsministeriums. Die Finanzierungslücke wird bis 2029 immer größer. Das Geld werde für „teure CSU-Wahlkampfversprechen“ genutzt, kritisieren die Grünen.
Im Bundesverkehrsministerium gibt es Unmut über Staatssekretär Stefan Schnorr. Einige vermuten, dass sich Minister Patrick Schnieder doch noch von ihm trennen wird, sobald die Haushalte 2025 und 2026 verabschiedet sind. Dann hätte Schnorr seine Schuldigkeit getan.
Die Krise der Automobilindustrie treibt mittelständische Zulieferer in die Rüstungsbranche. Der Umstieg ist komplex, bietet aber Chancen. Experten sehen Herausforderungen bei Fachkräften und Investitionen.
Die EU-Kommission hat den Rechtsrahmen für kohlenstoffarme Kraftstoffe vorgestellt. Trotz einiger Änderungen im Vergleich zum Entwurf aus dem März gibt es viel Kritik – aus der Gaswirtschaft und von Umweltverbänden.