Am Arabischen Golf könnte es bald einen neuen Konkurrenten für Emirates, Qatar Airways und Co. geben. Als Teil seiner Vision 2030 will Saudi-Arabien nun auch größer im Fluggeschäft mitmischen. Riyadh Air ist für das Königreich von strategischer Bedeutung.
Die EU bereitet sich auf Gegenmaßnahmen zu den von Donald Trump verhängten Importzöllen auf europäische Autos vor. Noch hofft man auf eine Verhandlungslösung. Doch hinter der US-Zollpolitik könnte mehr stecken – und der Schaden für die Autobauer und die EU riesig werden.
Aus der Sanierung der Riedbahn hat die DB InfraGO einige Lektionen für die nächsten Korridorsanierungen gelernt, wie ihr Chef Philipp Nagl erklärt. Wirkliche Entlastung für die Rhein-Main-Region wird aber erst die Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim in der zweiten Hälfte der 2030er-Jahre bringen.
Fragen nach seiner Zukunft als Bahnchef unter der neuen Bundesregierung beantwortet Richard Lutz bei der Bilanz-Pressekonferenz ausweichend. Er lobt aber das Sondervermögen, das auch Planungssicherheit für die Bauindustrie schaffe. DB Cargo sieht er als noch wichtigeren Partner für Bundeswehr und Nato.
Mit dem Landesmobilitätsgesetz hat Verkehrsminister Winfried Hermann die rechtliche Grundlage für die digitale Parkraumüberwachung geschaffen. Die Mobilitätsabgabe bleibt dagegen ein zahnloser Tiger.
Drohnen sind die Waffe der Gegenwart. Europa will mit Milliarden den Aufbau stärken, um verteidigungsbereit und technologisch unabhängig zu werden. Auch Deutschland zieht nach. Zwischen Verfügbarkeit, KI und Einsatzregeln stellt sich die Frage: Können wir uns künftig mit Drohnen verteidigen?
Der digitale Zwilling macht Produktion und Recycling von Batterien in E-Autos effizienter. In Zukunft werden die Kunden die Batterie-Daten per Smartphone abrufen können. Weitere Produktpässe für Autos sollen folgen, kündigen Fachleute auf dem Mobility Innovation Summit des Verbands der Autoindustrie an, den Jens Tartler gestern besucht hat.
Union und SPD haben bei zentralen Instrumenten der Förderung der Elektromobilität und beim Thema CO2-Flottenregulierung noch Diskussionsbedarf. In einem Tagesspiegel Background vorliegenden Papier der AG Wirtschaft, in der auch die Automobilindustrie verhandelt wird, zeigen sich die wichtigsten Streitpunkte.
Zwischen Klimazielen und geopolitischen Krisen soll die maritime Wirtschaft Kurs halten. Kurz vor dem Regierungswechsel zieht der scheidende Maritime Koordinator Dieter Janecek (Grüne) im Gespräch mit Background Bilanz: „Die Musik spielt zukünftig auf den Weltmeeren.“
Die künftigen Koalitionäre Union und SPD setzen im Verkehrsbereich auf schnelleres Bauen und geschlossene Finanzierungskreisläufe. Das Deutschlandticket bleibt, die Bahnreform kommt. Das geht aus einem Entwurf des Ergebnispapiers der zuständigen Arbeitsgruppe hervor, den Background ausgewertet hat.
Die EU-Kommission hat am Dienstag eine erste Liste mit strategischen Rohstoffprojekten vorgestellt. Aus Deutschland sind vier Unternehmen dabei. Während die Industrie die Auswahl begrüßt, kritisieren Umweltschützer die Intransparenz und fordern verbindliche Reduktionsziele statt neuer Minen.
Die bundesweite Befragung „Mobilität in Deutschland“ zeigt: Die Änderungen zwischen 2017 und 2023 sind eher klein, die Tendenz scheint im Sinne einer Mobilitätswende aber in die richtige Richtung zu gehen. Der Fußverkehr legt am stärksten zu, der Autoverkehr wird weniger.
Wie kommen Software-definierte Autos aus Europa schneller auf die Straße? Wie nehmen Hersteller und Zulieferer Fahrt auf? Welche geopolitischen Hürden stehen aktuell im Weg? Auf dem VDA Innovation Summit in Berlin diskutiert die Branche eine lange To-do-Liste.
Am 29. April will der Europäische Gerichtshof über den Rechtsstreit zwischen der bundeseigenen Autobahn GmbH und dem Ladesäulenbetreiber Fastned entscheiden. In dem Fall geht es um Ladeinfrastruktur für E-Pkw, doch die Branche fürchtet auch große Auswirkungen auf Ladesäulen für Lkw.
Fürs Klima und den Lärmschutz sind die vielen neuen Akkuzüge in Deutschland ein Gewinn. Doch die Infrastruktur ist noch nicht ideal auf die Technologie abgestimmt. Deshalb kommt es in allen bestehenden Netzen zu Zwischenfällen. Diverse Übergangslösungen werden bereits ausprobiert, aber der große Wurf fehlt bisher.
Italien verfügt über wichtige strategische und kritische Rohstoffe. Gebraucht werden sie für den Bau von Wind- und Solaranlagen sowie für E-Autos. Doch die Vorkommen liegen in Naturschutzgebieten und der Abbau ist kostspielig. Auch deshalb soll das Recycling ebenfalls ausgebaut werden.
Vorstandschef Richard Lutz verspricht für dieses Jahr die Trendwende beim Staatskonzern und wieder schwarze Zahlen. Doch die vertrauliche Planung für 2025 zeigt, wie die trübe Lage schöngerechnet wird.
Die Bundesländer haben eine neue Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung gebilligt. Verbände und Politik zeigen sich überwiegend erleichtert, dass im Vorfeld geäußerte Änderungswünsche weitgehend abgelehnt wurden. Kritik kommt von der Fußgängerlobby.
Das historische Finanzpaket hat Bundestag und Bundesrat passiert, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichnete am Samstag das Gesetz. Wie kommt das Geld aus dem Sondervermögen auf der Schiene oder Straße an? Experten fordern eine langfristige Planung und eine effiziente Mittelverwendung.
Die Bahnbranche fordert bei der Verteilung des Sondervermögens höchste Priorität für sich – auch wegen des im Grundgesetz festgeschriebenen Ziels der Klimaneutralität bis 2045. Die Bauindustrie und die Spediteure dringen auf Strukturreformen, damit die 500 Milliarden Euro Wirkung entfalten.
Eine neue DLR-Studie offenbart gestiegene Standortkosten im deutschen Luftverkehr. Experten empfehlen eine Senkung der Luftverkehrsteuer und die Stärkung des Wettbewerbs, um die Branche zu fördern.
Nach Inkrafttreten der EU-Importzölle und der Wiederwahl Donald Trumps richtet sich das Interesse chinesischer Autohersteller stärker auf Europa. BYD sucht angeblich einen Produktionsstandort in Deutschland – trotz höherer Kosten und einer höheren Wachsamkeit der Politik bei Datenschutz und Subventionen.
Die Standards im Schiffsrecycling sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen, doch ein Flickenteppich aus Vorschriften sorgt für Unsicherheit. Im Juni 2025 tritt die Hongkong-Konvention in Kraft. Wie sie mit den bestehenden Regeln harmonieren soll, ist unklar. Die Branche fürchtet ein regulatorisches Chaos und fordert Klarheit – am liebsten vor Juni.
Bei DB Cargo sind die Verluste wieder höher als geplant. Saniererin Sigrid Nikutta hat ihre Ziele erneut verfehlt. Schwarze Zahlen der Güterbahn sind in weiter Ferne, und wegen Betriebsproblemen stehen Güterzüge still. Im Aufsichtsrat wächst die Kritik.
Die geplanten neuen Prüfungsregeln für Taxi- und Mietwagenfahrer sorgen für Kontroversen. Während ein Taxiverband die Einführung ablehnt, hält ein anderer an ihrer Einführung fest. Hamburg plant die Umsetzung.
Mit mehr als 40 Änderungsanträgen versuchen einige Länder, die Spielräume für die Kommunen in der Verwaltungsvorschrift zur StVO wieder einzuschränken. Die Fußgängerlobby schlägt Alarm und das Bundesverkehrsministerium warnt vor einem Scheitern der mühsam ausgehandelten Reform im Bundesrat.
Die Koalitionsverhandlungen haben erst begonnen. Doch es kristallisiert sich bereits heraus, dass der Sozialdemokratie ein altes Projekt aus der vergangenen Legislaturperiode besonders am Herzen liegt: der Ausbau- und Modernisierungspakt. Dass dieser nun doch kommen soll, fordern auch zahlreiche Verbände.
Betriebsräte wenden sich mit einer Warnung an die künftigen Koalitionäre. In einem Positionspapier schlagen Arbeitnehmervertreter aus verschiedenen Branchen Alarm: „Die Leistungsfähigkeit des Schienenverkehrs ist akut gefährdet.“
Beim Sanierungsprogramm S3 erwägt der verlustreiche Staatskonzern inzwischen auch die Aufgabe ganzer Standorte für die Instandhaltung von Zügen. Betriebsräte und Gewerkschaften sind alarmiert. DB Cargo will Wartungsaufträge teils ins günstigere Ausland verlagern.
Das Recycling von E-Autoakkus leidet nicht nur unter dem schleppenden Hochlauf der EU-Batterieindustrie. Politik und Industrie tappen im Dunkeln, weil wichtige Daten nicht erfasst werden. Gleichzeitig strömt Schwarzmasse, der strategische Stoff für das Batterierecycling, in unbekannten Mengen ins EU-Ausland.
Deutschlands Treibhausgasemissionen sinken insgesamt, aber der Verkehrssektor stagniert nahezu. Die EU-Vorgaben für den Klimaschutz werden weiterhin verfehlt, Strafzahlungen drohen. Experten fordern ein schnelles Handeln der neuen Regierung.
Der Verkehrssektor in Deutschland ist männerdominiert. Tagesspiegel Background hat den neuen Gleichstellungsbericht analysiert, der das Problem untersucht. Ein Experte fordert im Gegensatz zu den Verhandler:innen des Koalitionsvertrags mehr Parität und eine Bundesverkehrsministerin.
Ein Mittel gegen die Reichweitenangst in Elektroautos feiert ein Comeback: Reichweitenverlängerer. Autos mit kleinen Benzinmotoren, die die Batterie laden, sind in China und in den USA sehr gefragt. Auch in Europa könnte es bald Angebote geben.
Mexikos Autoindustrie steht im Zentrum des Zollkriegs von US-Präsident Donald Trump. Die Präsidentin hat die Produktion eines mexikanischen E-Autos angekündigt, das für alle Mexikaner erschwinglich sein soll. Doch die geringe Anschub-Investition wirft Fragen auf.
Der verlustreiche DB-Konzern rechnet weiterhin mit hohen Gewinnen aus dem Betrieb des Schienennetzes. Interne Papiere, die Tagesspiegel Background exklusiv vorliegen, zeigen auch die geplanten Dividenden und Verlustausgleiche. Die Unterdeckung ist groß.
Der Verband der Güterbahnen warnt: Die von der Deutschen Bahn geplanten 41 Korridorsanierungen sind nicht durchfinanziert, und der Rest des Netzes wird vernachlässigt. Die Dauer der Vollsperrungen und der Nutzen stehen in einem ungünstigen Verhältnis, die Planung der DB ist so schlecht, dass Baukostensteigerungen nicht überraschen können.
Am heutigen Donnerstag starten Union und SPD ihre Koalitionsverhandlungen. Jetzt ist auch klar, wie die Arbeitsgruppe für Verkehr, Infrastruktur, Bauen und Wohnen genau besetzt ist. In der AG finden sich einige bekannte Namen.
Das EU-Parlament hat am Mittwoch erstmals den Aktionsplan der EU-Kommission zur Unterstützung der europäischen Automobilindustrie beraten. Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas warb erfolgreich um Unterstützung, erntete aber auch scharfe Kritik. Aus der Branche kamen neue Hiobsbotschaften.
Deutz setzt auf neue Geschäftsmodelle, um dem sinkenden Umsatz im Bereich Bau- und Landmaschinen etwas entgegenzusetzen. Für große Maschinen sieht der Motorenhersteller keine schnelle Alternative zum Verbrenner. An die neue Bundesregierung hat Unternehmenschef Sebastian Schulte konkrete Erwartungen.
Das vergangene Geschäftsjahr war nicht gut für den VW-Konzern, aber auch nicht schlechter als prognostiziert. Zu den hausgemachten Schwächen kommen nun weitere geopolitische Risiken hinzu. Vor allem in Nordamerika sucht der Autobauer noch nach politischer Orientierung.
In Zeiten klammer Kassen hoffen die Kommunen auf Geld von Bund und Ländern, um ihre Innenstädte fußgängerfreundlicher zu machen. Beim Deutschen Fußverkehrskongress fordert Verkehrsminister Volker Wissing unterdessen Schwarz-Rot auf, sich schnell auf das Infrastrukturpaket zu einigen.
Die EU und Indien verhandeln über ein neues Handelsabkommen, von dem auch die Luftfahrtbranche profitieren könnte. Während Indien seinen Luftverkehr massiv ausbaut, profitieren europäische Unternehmen von der Expansion. Insbesondere das UDAN-Programm und neue Kooperationen mit deutschen Firmen zeigen, wie eng die Verbindungen inzwischen sind.
Man könne Klima im Sondervermögen „unterbringen“, so soll CDU-Chef Friedrich Merz der Grünen-Spitze per Sprachnachricht offeriert haben. Das bringt bei den Grünen das Fass zum Überlaufen. Dem Finanzpaket von Union und SPD wollen sie so nicht zustimmen. Am Abend wurde weiter gesprochen.
Das Umweltministerium hat eine Studie zum Bundesverkehrswegeplan zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt veröffentlicht. Diese kritisiert die bisherige Planung und bewertet vier Autobahnprojekte neu. Die Ergebnisse sorgen für Kontroversen zwischen den Parteien – auch bezüglich des Sondervermögens.
Trotz aller Probleme mit Ladeinfrastruktur und Netzanschlüssen: Die Elektrifizierung der Logistik auf der Straße kommt voran. Es gibt etliche gute Beispiele. Doch die Regulierung und die Finanzierung der Umstellung durch die Banken bremsen.
Kaufanreize für E-Autos, eine Erhöhung der Pendlerpauschale und Beratungen über das Deutschlandticket verspricht das am Samstag veröffentlichte Sondierungspapier von Union und SPD. Konfliktpunkte spart es aus. Nicht nur von den Grünen kommt harsche Kritik.
Der US-Präsident sorgt für Chaos: US-Importzölle gegen Mexiko und Kanada sind kurz nach dem Inkrafttreten für einen Monat wieder ausgesetzt. Wie es danach weitergeht, ist ungewiss. Auch deutsche Hersteller könnten mit massiven Kostensteigerungen konfrontiert sein.
Wenn die zusätzlichen Milliarden für die Verkehrsinfrastruktur aus dem geplanten Sondervermögen zügig verbaut werden sollen, müssen sich auch die Strukturen in Deutschland verändern. Experten machen Vorschläge.
Steigende Verteidigungsausgaben könnten sich als Wachstumsmotor für Autobauer und Zulieferer erweisen. Viele Unternehmen sind bereits im Militärbereich tätig und werden wohl von den geplanten Investitionen profitieren.
Im Handelsstreit mit China zündet das Weiße Haus die nächste Eskalationsstufe – mit Folgen für deutsche Exporteure und europäische Reedereien. Trumps Plan könnte globale Lieferketten ins Wanken bringen.
Das von Union und SPD geplante milliardenschwere Sondervermögen für Infrastruktur stößt auf geteilte Reaktionen. Noch bevor klar ist, ob die Pläne überhaupt durch den Bundestag kommen, sind die Verteilungskämpfe um die Mittel für Schiene, Straße und Wasserstraße schon in vollem Gange.
Ein „Sondervermögen“ von 500 Milliarden Euro für die öffentliche Infrastruktur – das klingt gewaltig. Doch angesichts des Investitionsbedarfs der Deutschen Bahn relativiert sich die Summe. Aus internen Unterlagen des Staatskonzerns geht auch hervor, dass die Bahn Österreich und nicht die Schweiz als Vorbild sieht.
Die EU-Kommission hat einen Innovationsfahrplan für softwaredefinierte Fahrzeuge vorgelegt. Continental-Vorstandsmitglied Jean-François Tarabbia erklärt im Gespräch mit Background, wie Europa im Wettbewerb mit den USA und China bestehen kann.
Brüssel will mehr Spielraum statt Strafen für die Autobauer, bessere Anreize für E-Auto-Käufer und „Booster“ für Batterien, Ladeinfrastruktur und autonomes Fahren. Die Branche hatte mehr und Konkreteres erwartet.
Ursula von der Leyen will die Autoindustrie bei den CO2-Strafzahlungen entlasten und Herstellern mehr Zeit geben, um die Grenzwerte einzuhalten. Während die Industrie die Entscheidung befürwortet, sprechen Umweltverbände von einem „beispiellosen Geschenk“. Morgen soll Verkehrskommissar Tzitzikostas den Aktionsplan offiziell vorstellen.
BGL-Vorstandssprecher Dirk Engelhardt fordert von einer möglichen schwarz-roten Koalition, den Straßengüterverkehr zu fördern und Bürokratie abzubauen. Im Background-Interview drängt er auf schnelle Maßnahmen gegen den Fahrermangel. Die größten Hürden sieht Engelhardt beim „Finanzierungskreislauf Straße“.
Union und SPD erwägen ein Sondervermögen für Infrastruktur. Experten begrüßen den Vorstoß. Gleichzeitig weisen sie darauf hin, dass dies allein nicht reichen wird – und bringen einen neuen Anlauf für eine Pkw-Maut ins Spiel.
Heute trifft EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen abschließend Vertreter der Autokonzerne, Zulieferer, Sozialpartner und Interessengruppen. Am Ende des kurzen strategischen Dialogs mit der Branche legt Brüssel am Mittwoch einen Aktionsplan vor. Fachleute sind sich uneins, ob ein Kurswechsel bei der Regulierung der Branche nachhaltig helfen würde.
Menschen weltweit folgen Protestaufrufen gegen Elon Musk und fordern den Verkauf von Tesla-Anteilen. Ziel ist es, den Börsenwert des Unternehmens zu senken und auf die mutmaßlich kriminellen Aktivitäten von Musk hinzuweisen. Den Tech-Milliardär könnte dies empfindlich treffen.
Die Deutsche Bahn fährt weitere Verluste ein. Interne Papiere zeigen, dass die Schuldenlast auch nach dem Schenker-Verkauf schnell wieder steigen wird. Der Staatskonzern braucht immer größere Finanzhilfen – die neue Regierung muss rasch Lösungen für die Sanierung und Modernisierung der Schienen finden.
Österreichs designierte Regierung steuert auf ein „Weiter so“ im Verkehrsbereich zu. Zwar gibt es weniger Geld für Klimaschutzmaßnahmen, und Autobahnausbaupläne sollen wieder aufgenommen werden, aber im Grundsatz setzt die Koalition aus ÖVP, SPÖ und den liberalen Neos auf die Bahn – mit einem Hauch von Seilbahn und Fahrrad.
EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra traf sich kürzlich hinter verschlossenen Türen mit Autoherstellern. Ein exklusiv vorliegendes Dokument zeigt nun: Der Spitzenpolitiker hat dabei klargemacht, dass er an den CO2-Flottengrenzwerten festhält – gegen den Willen einiger Regierungen. Das Szenario von Milliardenstrafen hält Brüssel außerdem für unplausibel.
Das Bundesverkehrsministerium lässt untersuchen, welche Zielgruppen das Deutschlandticket noch nicht erreicht und inwiefern es für weniger Autoverkehr sorgt. Ein erster Zwischenbericht zeigt, wie das Abo noch erfolgreicher werden könnte. Tagesspiegel Background hat den Bericht vorab exklusiv.
In Großbritannien müssen in den nächsten zehn Jahren Tausende von Dieselzügen ersetzt werden. Auf sieben wichtigen Strecken könnten kostengünstige Batteriezüge fahren. Gleichzeitig bremst die Labour-Regierung den Wettbewerb auf der Schiene.
Die EU-Kommission will Europas Industrie mit 100 Milliarden Euro wettbewerbsfähiger und gleichzeitig klimafreundlicher machen. Der Clean Industrial Deal setzt auf Investitionen zur Dekarbonisierung und Bürokratieabbau – doch gleich das erste Omnibus-Paket und die Verschiebung des EU-Lieferkettengesetzes sorgen bei Verbänden und Politikern für Streit.
In Ottobrunn bei München werden zwei Flugzeugmodelle des Traditionsherstellers Dornier wiederbelebt. Die bewährte Technik wird modernisiert. Und es gibt weitere Vorhaben, die eine gute Zukunft des Produktionsstandorts Deutschland verheißen.