Nach dem Kurswechsel der US-Regierung muss sich Europa selbst verteidigen. Dabei spielt die Verkehrsinfrastruktur der Drehscheibe Deutschland eine zentrale Rolle. Doch ihr schlechter Zustand und die deutsche Bürokratie wären im Ernstfall verhängnisvoll.
Eine neue Studie von Aurora Energy Research zeigt große Preisunterschiede bei der Herstellung von E-Fuels in Europa. Während Schweden durch günstige erneuerbare Energien die niedrigsten Kosten hat, ist die Produktion im Rest Europas, auch in Deutschland, deutlich teurer. Ohne entgegenwirkende Maßnahmen der EU bleibt der Markt für E-Fuels weiter unattraktiv.
Frankreich ist mehr als Paris. Auch Lyon setzt auf innovative Verkehrspolitik mit Stärkung des Radverkehrs und gestaffelten Parkgebühren. Neue Mobilitätskonzepte wie Fahrgemeinschaften und Schulstraßen sollen Verkehrssicherheit und Nachhaltigkeit fördern. Spannend bleibt, wie diese Maßnahmen bei den nächsten Wahlen politisch bewertet werden.
Die Wahl ist vorbei. Tagesspiegel Background gibt eine Übersicht, welche Verkehrspolitiker:innen den Wiedereinzug in den Bundestag geschafft haben – und wirft einen ersten Blick auf die Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD.
Vor den Augen der europäischen Verbündeten erpresst US-Präsident Donald Trump die Ukraine und fordert strategische Rohstoffreserven für bereits geleistete Militärhilfe. Es geht um Rohstoffe in einem Wert von 500 Milliarden Dollar. Offenbar stehen die Verhandlungen kurz vor einer Einigung.
Nicht nur Amazon will mit Drohnen abheben und den Paketversand revolutionieren. Doch technische Pannen und regulatorische Hürden verzögern den Durchbruch. Aktuell hakt es – mal wieder.
50 Tonnen Gewicht und 100 Tonnen CO2: Nach Plänen der EU-Kommission sollen die Klimazölle erst greifen, wenn Importeure bei der Einfuhr von emissionsintensiven Gütern wie Stahl oder Strom Bagatellgrenzen überschreiten. Diese und andere angedachten Änderungen sind offenbar Teil des ersten „Omnibus“-Gesetzespakets.
Union und SPD hätten als Koalitionspartner diverse Konfliktpunkte in der Verkehrspolitik: das Verbrenner-Aus, den Finanzierungskreislauf „Straße finanziert Straße“, die Förderung von E-Mobilität oder die Zukunft der Bahn. In einer Kenia-Koalition würde es noch komplizierter. Was gemeinsam gehen könnte und wie die Branche auf das Wahlergebnis reagiert.
Das Klagelied der deutschen Autoindustrie über die schlechten Rahmenbedingungen in Deutschland hält sich in den Charts. Hohe Energiekosten oder Bürokratie, so heißt es, beschädigten die Wettbewerbsfähigkeit. Analysen von Investoren und Volkswirten zeigen ein differenzierteres Bild.
Die Elektrifizierung des Güter- und Personenverkehrs verschärft die Herausforderungen für das Stromnetz. Auf einer Konferenz des Bundesverbandes Energiespeicher-Systeme wurde deutlich, wie Akkus das System entlasten können, was Unternehmen heute schon tun und wie sie dabei mit der Verwaltung zu kämpfen haben.
In der nächsten Legislaturperiode könnte sich der Zuschnitt des Bundesverkehrsministeriums drastisch verändern. Das ergibt sich aus Hinweisen auf ein neues Digitalministerium und Spekulationen um eine neue Superbehörde.
Die EU-Kommission möchte Europa und damit auch die Verkehrsbranche nachhaltiger und wettbewerbsfähiger machen – mit Social Leasing, grünen Kraftstoffen und mehr Investitionen. Doch aus Brüssel und der Industrie kommen gemischte Reaktionen. Oft ist zu hören: Die Richtung stimmt, doch die Umsetzung ist weiterhin fraglich.
Angesichts der Konkurrenz aus osteuropäischen Staaten stehen kleine Transportunternehmen aus Deutschland unter Druck. Von der Politik fühlen sich viele enttäuscht und alleingelassen. Wohl deshalb verfangen bei einigen die Versprechen der AfD, wie sich bei der Wahlarena eines Branchenverbands zeigte.
Verbände der deutschen Automobilwirtschaft rufen immer lauter nach politischer Unterstützung. Hersteller und Zulieferer dringen auf eine Änderung der CO2-Regulierung in Brüssel. Werkstätten und Händler fordern Bürokratieabbau und Steuererleichterungen.
Wie bei Stuttgart 21 explodieren auch beim Digitalen Knoten Stuttgart die Kosten. Zudem sind nach dem Scheitern der Ampelkoalition 239 Millionen Euro Fördermittel verfallen. Die neue Regierung erbt einen schweren Sanierungsfall.
Obwohl E-SAF als ein Schlüssel für die klimaneutrale Luftfahrt gilt, ist der Markt blockiert. Es fehlt an Investitionen. EU-Kommissar Tzitzikostas will im Clean Industrial Deal schnell mit 570 Millionen Euro nachhelfen. Und Stakeholder haben konkrete Lösungsvorschläge, wie privates Kapital fließen kann.
Führende Wirtschaftsvertreter aus der Mobilitätsbranche warnen vor den Folgen einer starken AfD bei der Bundestagswahl. Sie sehen Risiken für die EU, die Klimaziele, die Fachkräftesicherung – und ihre Geschäftsmodelle. Ein Gutachten des IW Köln bestätigt die Bedenken der Unternehmen.
Zunehmende Abhängigkeiten von Satelliten und eine sich rasant verändernde geopolitische Lage: All das rückt den Weltraum als Schauplatz für Wettbewerb und Verteidigung in den Fokus. Für Deutschland ergeben sich dringende Fragen der Souveränität und Sicherheit. Das haben die Fachleute der Parteien künftig im Weltraum und im New Space vor.
Wales hat vor eineinhalb Jahren ein Tempolimit von 20 Meilen pro Stunde eingeführt, das sind etwa 32 km/h. Was zunächst breiter gesellschaftlicher Konsens war, entwickelte sich schnell zu einem Kulturkampf. Doch erste Zahlen geben dem damaligen Minister recht – die Zahl der Verkehrstoten ist gesunken.
Seit der Wiederwahl von Donald Trump wächst der politische Einfluss auf die US-Luftfahrtbehörde FAA. Während Elon Musk nun selbst an deren Umbau arbeitet, sieht die europäische Luftfahrtbehörde EASA erste Veränderungen in der Zusammenarbeit. Experten warnen: Europa könnte unter anderem bei Sicherheitsstandards unter Druck geraten.
Wie der Seeverkehr sauberer werden kann, darüber verhandelt ab heute die UN-Schifffahrtsorganisation IMO in London. Der Umweltverband Nabu, Hapag-Lloyd und weitere Reedereien warnen vor der Nutzung von Biokraftstoffen vom Acker. Einige Unternehmen nutzen bereits nachhaltige Alternativen. Doch intransparente Lieferketten und Betrugsfälle werfen Fragen auf.
Vor der Bürgerschaftswahl Anfang März ist Verkehr ein zentrales Thema in der Hansestadt. Während die CDU mehr Autoförderung fordert, setzen SPD und Grüne auf ÖPNV-Ausbau und Radverkehr – ähnlich wie in Berlin. Umstritten sind Parkplätze und E-Scooter.
Die Geschichte wiederholt sich, deutsche Hersteller setzen im strategischen Dialog mit der EU-Kommission auf die Rückendeckung der Bundesregierung. Verbände und Konzerne sind sich aber nicht einig, wie genau sie die Politik unterstützen soll – zum Beispiel bei drohenden Strafzahlungen.
Die Europäische Kommission hat ihr Arbeitsprogramm für 2025 vorgestellt. Der Fokus liegt auf dem Bürokratieabbau und der Wettbewerbsfähigkeit. Während Konservative die Pläne begrüßen, suchen andere Fraktionen nach konkreten Lösungsvorschlägen im Programm. Auch die Auto- und die Bahnindustrie reagieren verhalten. Ein Überblick über die wichtigsten Stimmen.
Verkehrspolitikerinnen und -politiker von SPD, CDU, Grünen und FDP stritten in einer Videokonferenz über die Frage, wie es 2025 weitergehen soll. Vor allem zwischen den Grünen und der FDP zeigte sich, dass eine der größten Herausforderungen der kommenden Legislatur ein Reizthema bleibt: die Finanzierung der Infrastruktur.
Der Ruhestand währte nicht lange. Seit Anfang Februar hat Claus Weselsky eine neue Aufgabe. Der frühere Chef der Lokführergewerkschaft GDL möchte die Genossenschaft Fair Train voranbringen. Bislang findet sich für das vorgesehene Leiharbeitsmodell zu wenig Personal. Der Vorstand versucht jetzt, die Strategie zu ändern.
Der Bund will heute die lange erwartete Fußverkehrsstrategie verabschieden. Die erste Fassung wurde so stark überarbeitet, dass jetzt auch der Lobbyverband Fuß e.V. zufrieden ist.
Nach den Modellversuchen mit Oberleitungs-Lkw müsste die Politik eigentlich eine Entscheidung für oder gegen einen Ausbau des Netzes treffen. Durch die Haushaltslage sieht es schlecht aus für die Technik – obwohl sie auch für das Stromnetz einige Vorteile hat.
Die Schifffahrt hat ein ehrgeiziges Ziel: Klimaneutralität bis 2050. Weil grüne Kraftstoffe wie E-Methanol noch nicht flächendeckend verfügbar sind, gehen Reedereien bis dahin andere Wege, um Emissionen einzusparen. Welche Strategien bereits laufen und wo es noch hakt, zeigt ein Blick hinter die Kulissen der maritimen Industrie.
In einem geleakten Entwurf ihres Arbeitsprogrammes legt die EU-Kommission den Schwerpunkt auf Bürokratieabbau und Wettbewerbsfähigkeit. Außerdem soll die Schiene gestärkt und die Produktion von E-Fuels angekurbelt werden. Die Revision der CO2-Flottengrenzwerte hat die Kommission noch ausgespart.
Die EU kündigt Gegenmaßnahmen an, sollte Donald Trump Zölle auf EU-Waren erheben. Die deutsche Autoindustrie findet die Drohungen des US-Präsidenten „besorgniserregend“ und fürchtet höhere Kosten.
Die US-Regierung unter Donald Trump will die Elektromobilität bremsen und hat ein wichtiges Programm zum Ausbau der Ladeinfrastruktur gestoppt. Bundesstaaten und Autohersteller reagieren unterschiedlich, Klagen werden erwartet.
Die Parteien setzen bei der Bundestagswahl unterschiedliche Schwerpunkte in der Verkehrspolitik. Themen wie Deutsche Bahn, Infrastruktur, E-Mobilität und Deutschlandticket stehen im Fokus. Konsens herrscht über Investitionsbedarf. Tagesspiegel Background stellt die Positionen der Parteien einander gegenüber.
Der klamme Staatskonzern hat erstmals mit der Bahnindustrie den Bau teurer digitaler Leit- und Sicherungstechnik langfristig fest vereinbart – trotz wackliger Finanzplanung nach dem Ampel-Aus. Warum der Megadeal über bis zu sieben Milliarden Euro erst jetzt richtig bekannt wird und wer profitiert.
In Österreich verhandeln FPÖ und ÖVP über eine neue Regierungskoalition. Die geschäftsführende Klimaschutzministerin Leonore Gewessler spricht im Background-Interview über die möglichen Auswirkungen einer rechtspopulistischen Regierung für Klima- und Verkehrspolitik – und warnt vor einem dramatischen Backlash.
Die neue Beimischungsquote für nachhaltige Flugkraftstoffe (SAF) macht der Luftfahrtbranche zu schaffen. Während europäische Airlines die hohen Kosten tragen, profitieren Wettbewerber aus Drittstaaten von den Lücken im System. In Brüssel fordern deutsche und französische Verbände nun Nachbesserungen – und die EU-Kommission reagiert.
Der chinesische Hersteller Comac will mit dem Mittelstreckenflugzeug C919 auf den Weltmarkt. Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten hat die Pläne durchkreuzt. Doch Airbus und Boeing können den neuen Wettbewerber im wichtigsten Segment des Flugzeugmarktes nicht ignorieren.
Investoren haben die Lithiumvorkommen der Ukraine schon lange im Visier. Nun könnten sie zur Verhandlungsmasse zwischen Kyjiw und Washington werden. Zugleich kommt das russische Militär einer besonders wichtigen Lagerstätte immer näher. Eine profitable Erschließung wäre aber selbst ohne den Krieg schwierig.
Die Emissionen müssten hierzulande deutlich schneller zurückgehen, damit die Bundesrepublik ihre Klimaziele erreicht. Der Expertenrat für Klimafragen sieht besonders Fehlentwicklungen im Verkehr und bei Gebäuden. Eine Empfehlung lautet, das „Klimakabinett“ wieder einzuführen.
Das Recycling von Autos und die Wiederverwertung von Bauteilen und Rohstoffen sollte von der künftigen Bundesregierung besser reguliert werden. Der vom Bundeswirtschaftsminister berufene Expertenkreis Transformation der Automobilwirtschaft (ETA) hat dazu Handlungsempfehlungen veröffentlicht.
Die Autoindustrie schaut wegen des drohenden Handelskrieges schon nervös nach Washington. Auch die Luftfahrtbranche könnte es treffen. Strafzölle auf europäische Produkte könnten Lieferketten stören und Preise in die Höhe treiben. Doch wie realistisch ist das? Experten und Verbände sind uneins.
An Warnungen vor den maroden Öltankern Russlands und Appellen, sie stärker zu sanktionieren, mangelt es nicht. Aber die Kontrolle in der Ostsee gestaltet sich schwierig. Die EU zeigt sich entschlossen, passiert ist bisher kaum etwas. Profitiert haben von den Tricks der Russen auch deutsche Reeder.
Forscher treiben die Entwicklung innovativer KI-Technologien voran: Sie optimieren den Bahnverkehr, verbessern autonome Fahrzeuge und testen Lieferroboter. Zudem untersuchen Wissenschaftler, wie sicher E-Motorrad-Batterien nach Unfällen sind.
Die Methanemissionen aus dem Seeverkehr in der EU haben sich zwischen 2018 und 2023 verdoppelt bis verfünffacht. Das geht aus dem neuen European Maritime Transport Environmental Report hervor, der heute in Lissabon veröffentlicht wird. Der CO2-Ausstoß nähert sich dem Vor-Pandemie-Niveau an.
Die Union hat ihr Sofortprogramm verabschiedet – und damit auch eine deutlichere Verschärfung ihrer Migrationspolitik. Expert:innen warnen vor negativen Folgen für die Fachkräftegewinnung. Die Verkehrsbranche betont die Bedeutung ausländischer Mitarbeiter:innen. FDP und CDU versuchen, in der Debatte zu differenzieren.
Die US-Regierung macht Ernst: Mexiko, Kanada und China werden mit Zöllen von bis zu 25 Prozent bestraft. Auch auf die EU könnten schon im März ähnliche Maßnahmen zukommen. Die deutschen Autohersteller sind schon jetzt die großen Verlierer.
Der Lkw-Hersteller MAN und der Ladesäulenproduzent ABB warnen, der Zustand der Transportbranche sei „alarmierend“. Sie stellen konkrete Forderungen an die nächste Bundesregierung und bekommen Unterstützung von der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur.
Der Schienenverkehr nach Frankreich wächst und ersetzt viele umweltschädliche Flüge. Mit dem Start von Stuttgart 21 soll das Angebot nochmals deutlich ausgeweitet werden, stellt der Leiter des internationalen Fernverkehrs bei der DB in Aussicht.
Beide bereiten eigene Gesetze für den Weltraum vor. Die EU-Kommission will dabei harmonisieren und nationale Alleingänge vermeiden, Deutschland und Italien pochen auf nationale Kompetenzen. Die Ampel-Regierung wollte Haftungsfragen regeln, die Union strebt zum Mars. Sinnvoll wäre ein gemeinsamer Ansatz.
Das Wettbewerbssymposium der Deutschen Bahn wurde überschattet von der Absage der Güterbahnen. Sie vermissen das Thema Wettbewerb. Erfreulicher für den Staatskonzern: Verkehrsminister Volker Wissing warnt vor einer schnellen Trennung von Netz und Betrieb.
Der E-Scooter-Bestand in Deutschland ist weiter gestiegen. Es gibt jedoch erhebliche Unterschiede zwischen dem Wachstum bei privaten E-Scootern und dem der Sharing-Anbieter. Für die Interpretation der Unfallzahlen fehlen teilweise noch Relationen.
Für Schweröl und Schiffsdiesel müssen Reedereien in der Europäischen Union nun CO2-Zertifikate abgeben. Doch das derzeitige Preisniveau dürfte keine Investitionen in klimaschonende Alternativen anreizen, schätzt der Forscher Martin Cames vom Öko-Institut. Er regt eine systematische Förderung nachhaltiger Kraftstoffsysteme an.
Die Brüsseler Kommission setzt sich ab heute mit Autobauern, Zulieferern, Gewerkschaften und NGOs an einen Tisch. Über das Ziel des Strategie-Dialogs herrscht Einigkeit: mehr Klimaschutz und internationale Wettbewerbsfähigkeit. Über die notwendigen Maßnahmen wird gestritten.
Brüssel diskutiert mögliche Elektrofahrzeug-Quoten für große Flotten- und Leasingunternehmen. Nun regt sich Widerstand: Autovermieter lehnen dies ab, warnen vor wirtschaftlichen Schäden und verweisen auf die mangelnde Ladeinfrastruktur.
Das bidirektionale Laden von E-Autos hat ein riesiges Potenzial für die Energiewende. Das wird bisher noch nicht gehoben, aber bald könnte der Markt in Schwung kommen. Auf einem Kongress haben Fachleute beschrieben, welche Probleme in Sachen Regulierung, Stromnetze und Fahrzeuge wann und wie gelöst werden müssen.
Im Markt zur Vorbereitung auf die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) tummeln sich viele unseriöse Anbieter. Auf dem Verkehrsgerichtstag in Goslar diskutieren Experten darüber, wie die Qualität gesichert und das Vertrauen in die MPU gestärkt werden kann.
Das Kraftfahrzeuggewerbe begeht heute seinen Neujahrsgipfel mit Friedrich Merz. Doch das Verhältnis zwischen Werkstätten, Autohäusern und Herstellern ist angespannt. Verbandspräsident Arne Joswig erklärt im Gespräch mit Background, wie es sich verbessern kann, was er von der nächsten Regierung erwartet und wie sein Gewerbe die E-Mobilität voranbringt.
Innovative Projekte wie Lieferdrohnen in Nordfriesland warten auf zugesagte Fördergelder. Hunderte Vorhaben deutschlandweit sind betroffen. Ein Vertrauensverlust in die Innovationsförderung droht. Doch nun könnte Bewegung in die Sache kommen. Ein Happy End scheint greifbar.
Bis am Himmel über Deutschland unbemannte Lieferdrohnen fliegen können, müssen Gesetze, Technik und Infrastruktur noch modernisiert werden. Schon heute gibt es aber Einsatzfelder – und Versuche, mit den Luftwegen der Zukunft Geld zu verdienen.
Durch eine Verwaltungsvorschrift will die Bundesregierung den Schutz von Vögeln und Eidechsen bei der Elektrifizierung und Erneuerung von Bahnstrecken vereinheitlichen und damit Verfahren vereinfachen. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen sieht dagegen Risiken für die Korridorsanierung und den Deutschlandtakt.
Strengere Vorgaben für den Zertifikate-Handel im Verkehrssektor zeigen erste Wirkung: Die Preise zur Erfüllung der THG-Quote sind erstmals seit Langem gestiegen. Der Biokraftstoffbranche reicht das nicht. Sie fordert stärkere Kontrollen ausländischer Produzenten. Und auch für die Wasserstoffproduktion zeichnet sich bislang kein Business Case ab.
Nach Jahrzehnten der Stagnation bauen die USA erste Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecken. Wie könnte sich die Präsidentschaft von Donald Trump auf die Vorhaben auswirken?
Die EU-Abgeordnete Monika Hohlmeier hat im Parlament angeprangert, dass die Generaldirektion Umwelt der EU-Kommission Nichtregierungsorganisationen für Lobbyaktivitäten gegenüber anderen EU-Institutionen bezahlt hat. Dabei erhält Hohlmeier selbst Geld vom Agrarhändler BayWa, der von genau diesem LIFE-Programm profitiert.
NRW will den Weg für ÖPNV-Taxi-Systeme als Alternative zu teuren On-Demand-Verkehren ebnen. Die Taxis sollen Lücken im Nahverkehrsnetz schließen und Kosten senken. Erste erfolgreiche Projekte gibt es bereits.
Gerade für die deutsche Handelsflotte mit ihren vielen Container- und Massengutfrachtern ist der Panamakanal wichtig. Die hiesigen Reeder sind mit dem Betrieb durch Panamas Kanalbehörde zufrieden. Sollte es einen Wechsel in der Verwaltungsstruktur geben, so hätte dies weitreichende Auswirkungen, warnen sie.
Die umstrittene Maut in Teilen von New York City wirkt sich auf das Verkehrsaufkommen aus: In den ersten Tagen nach Inkrafttreten waren in der ausgewiesenen Zone weniger Autos unterwegs als zuvor, wie Daten der zuständigen Behörde zeigen.