Webcrawler sammeln zunehmend auch KI-Trainingsdaten. Google schlägt daher ein Update des Robots Exclusion Protokolls vor. Doch es gibt Alternativen, die Urhebern und Onlineverlegern deutlich bessere Kontrollmöglichkeiten bieten würden.
Vor der Verabschiedung des Freiheitsgesetzes hat Forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger die Sprind besucht. Auf ihrer Sommertour kündigte sie zudem ein Update der KI-Strategie an und auch in Sachen KI-Rechenzentren soll etwas passieren.
Weltweit wird viel Geld in digitale Bildung investiert – doch nur selten profitieren davon die Lernenden, kritisiert die UNESCO in einer Studie, die heute präsentiert wird. Auf einer prominent besetzten Konferenz in Montevideo soll dann über Konsequenzen beraten werden.
Im Rahmen der Open Government Partnership plant die Bundesregierung eine Reihe an Projekten: Die Umsetzung eines Transparenzgesetzes, eine Datenbank zu Rüstungsexporten und den Ausbau der Plattform für öffentliche Ausschreibungen. Vieles davon kommt aus dem Koalitionsvertrag, wird aber konkreter oder ausgedehnt. Auch die Länder machen mit.
Der Open-AI-Chef Sam Altman will die Augen aller Menschen scannen und ihnen dafür Worldcoins schenken. Die Kryptowährung soll der Einstieg in ein universelles Grundeinkommen sein, ohne das es nicht mehr gehe, wenn KI-Firmen große Teil der Wirtschaft dominieren.
Bei Allgemeinzweck-KI rennt die Politik den technologischen Entwicklungen hinterher. Deshalb will die Stiftung Neue Verantwortung mit einer umfassenden Analyse einen holistischen Überblick über die mit den Systemen verbundenen Risiken liefern, an dem sich Entscheidungsträger orientieren können.
Die Bundesregierung hat bei der nationalen Umsetzung des Digital Services Act auf eine explizite Einbindung der Landesmedienanstalten verzichtet – was von diesen als „Politik auf Kosten des Schutzes von Kindern und Jugendlichen“ kritisiert wird. Verbraucherschützer und Industrievertreter sehen die Regierungspläne hingegen positiver.
Die Vorbereitungen für die Weltfunkkonferenz laufen seit Monaten. Für den Mobilfunk in Europa geht es in Dubai Ende des Jahres um einiges. Unter anderem wird dort verhandelt, was mit dem oberen Frequenzspektrum im Bereich von 6 Gigahertz passieren soll. Das könnte für den Mobilfunk oder für WLAN genutzt werden. Die Bundesregierung hat eine klare Meinung.
Reise- und Verkehrsinfrastrukturen sollen künftig unter das von den Ampel-Parteien angekündigte Mobilitätsdatengesetz fallen, Fahrzeugdaten nicht. Das geht aus dem Entwurf für die Eckpunkte zum geplanten Gesetz hervor. Tagesspiegel Background hat das Papier ausgewertet.
Nachdem im Mai bereits ein Entwurf zur Umsetzung der europäischen NIS-2 Richtlinie öffentlich wurde, hat das BMI nun den Referentenentwurf in die Ressortabstimmung gegeben. Kommt das Gesetz in seiner aktuellen Fassung, müssten rund 29.000 Unternehmen neue Mindeststandards bei Cybersicherheit erfüllen.
Wir stehen als Gesellschaft vor großen Problemen, „wenn derjenige, der die öffentlichen Räume vorhält, gleichzeitig die Inhalte schafft“, sagt Matthias Hornschuh. Der Sprecher der Initiative Urheberrecht hält die Regulierung generativer KI für unzureichend. Im Interview spricht er über Lücken im Urheberrecht, degenerative KI und Identitätsdiebstahl.
Die Gematik soll zur Digitalagentur umgebaut und der Chef zum Jahreswechsel abgelöst werden: Zunehmend stellt sich aber die Frage, wie der Zeitplan zu halten ist. Das BMG hat nun Roland Berger beauftragt, die Umstrukturierung zu begleiten. Und eine Personalagentur sucht offenbar nach einer Leyck-Dieken-Nachfolge.
Der Sparkurs im Haushalt hat massive Folgen für die Quantencomputing-Initiative. Allein beim DLR werden 200 Millionen Euro gestrichen. Ist die deutsche Aufholjagd schon wieder zu Ende?
Hochrisikosysteme, grundlegende Modelle, regulatorische Sandkästen und Autonomie-Kriterium: Nachdem Kommission, Rat und Parlament ihre Positionen zum AI Act gefunden haben, startet heute der Trilog zur Mutter aller KI-Gesetze. Bitkom und zivilgesellschaftliche Organisationen haben neue Forderungen.
Bereits im vergangenen Jahr hatte es erste Eckpunkte gegeben, nun ist der Entwurf zum Kritis-Dachgesetz da und geht in die Ressortabstimmung. Darin geht es vor allem auch um die Überschneidung zwischen dem Schutz physischer Infrastruktur und dem Cyberschutz von Kritischer Infrastruktur. Ein Überblick.
Mit dem AI Act legt die Europäische Union ein umfassendes Regelwerk für Produkte mit Künstlicher Intelligenz vor. Doch wie das praktisch umgesetzt werden soll, sei damit nicht klar, sagen Stimmen aus der Wirtschaft. Ein Bündnis aus Unternehmen will dies durch ein Vertrauenslabel für KI deutlich machen.
Lang ist die Liste potenzieller Verbrechen im Metaverse. Fachleute sowie Interpol und Europol warnen vor allem vor Finanzdelikten wie Betrug, Geldwäsche oder dem Diebstahl von Kryptowährungen, Daten und Identitäten. Mikko Hyppönen, langjähriger Forschungschef von Withsecure, hat eine eigene Sicht.
Schluss mit nervigen Werbebannern bei jedem Aufruf einer Webseite: Den Ärger rund um die Einwilligung in Werbe-Cookies möchte das Bundesdigitalministerium am liebsten mit einer neuen Verordnung lösen. Doch auch der zweite Entwurf stößt auf breite Kritik.
Digitale Behördendienste sind seit der Coronapandemie international im Aufwind und werden stärker genutzt als je zuvor – nur nicht in Deutschland. Laut einer aktuellen Umfrage der Boston Consulting Group profitiert die Bevölkerung hierzulande nicht wie andere von der Dynamik.
Seit mehr als einem Jahr werkelt der Digital Service inzwischen schon an Neu-Ris, dem neuen Rechtsinformationssystem des Bundes. Wie läuft die Entwicklung? Wie steht es um die Zusammenarbeit mit den Dokumentationsstellen der Gerichte? Und noch wichtiger: Wann wird das System fertig?
Eigentlich hat niemand erwartet, dass der Gigabit Infrastructure Act ein besonders politisches Thema ist. Doch nun häufen sich die Änderungsanträge im Europäischen Parlament. Und auch der Rat beschäftigt sich mit dem Regelwerk. Allerdings geht der Kompromiss nicht in eine Richtung, die der Bundesregierung gefallen dürfte.
Ein Wunsch-Gesetzentwurf aus dem Hause von Finanzminister Christian Lindner soll eine Reihe von Entlastungen für Unternehmen bringen. Die geplante Investitionsprämie fällt aber deutlich weniger digital aus als geplant, die steuerliche Forschungsförderung wird ausgeweitet und Grundlagen für digitales Spenden werden gelegt.
Der Bund prüft die Entwicklung eines eigenen Sprachtools für die Verwaltung. Bundes-CIO Markus Richter will den Einsatz von KI in der Bundesverwaltung stärker koordinieren und sich auch bei der Regulierung für mehr Möglichkeiten für Behörden einsetzen.
Der Entwurf für das Digitale-Dienste-Gesetz befindet sich nun in der Ressortabstimmung. Er enthält einige Änderungen gegenüber der früheren Version, darunter die Mittelausstattung für den DSC, BfDI und neue Kompetenzen einer Stelle für digitalen Kinderrechtschutz.
Mit der 10. GWB-Novelle hatte der Gesetzgeber 2021 die Kompetenzen des Kartellamts gestärkt, um schneller und effektiver gegen große Digitalkonzerne vorzugehen. Laut Bundeskartellamtschef Andreas Mundt gibt es seitdem schon greifbare Verbesserungen auf dem Markt. Wie die Behörde gegen die Online-Gatekeeper vorgeht, zeigt der Jahresbericht.
Das Metaverse steckt noch in den Kinderschuhen. Aber welchen Nutzen könnte es einmal für die Verwaltung haben? Einige, findet Dorian Wachsmann. Zum Beispiel könnten damit Weiterbildungen, die Kommunikation mit Bürger:innen oder deren Akzeptanz für Großprojekte gefördert werden.
Welche Auswirkungen auf die Arbeitsmärkte durch KI bevorstehen, hat die OECD in ihrem aktuellen Beschäftigungsausblick analysiert. Zwar bestehe für gut ein Viertel aller Jobs ein hohes Automatisierungsrisiko, jedoch würden nicht all diese Stellen wegfallen. Die Politik und die Betriebe müssten jedoch rasch handeln.
Die EU hat heute die neue Rechtsgrundlage für den transatlantischen Datenverkehr beschlossen. Doch ob das Data Privacy Framework die Unsicherheit dauerhaft beendet ist offen. Max Schrems sieht kaum Änderungen zum gekippten Privacy Shield und kündigte eine neue Klage an.
Die Ampel hat sich mit einem „Recht auf Open Data“ viel vorgenommen in dieser Legislaturperiode. Ein einklagbares Recht auf die Bereitstellung von Behördendaten könnte tatsächlich einen Paradigmenwechsel bedeuten. Das Bundesinnenministerium muss sich nun zu einem kleinen oder großen Wurf bekennen.
Der Bundestag gibt die dort gehaltenen Reden schon länger als Open Data heraus, aber nicht in der Qualität, wie man sie für detaillierte Analysen brauchen würde. Um diese Lücken zu füllen, haben Freiwillige den Open Discourse-Datensatz erstellt. Der ist für Forschende sehr nützlich, aber Probleme gibt es auch.
Sachsen will bis 2025 zu den Top-KI-Standorten des Landes aufrücken – und setzt dafür geschickt die für den Strukturwandel vorgesehenen Mittel ein. Warum es nicht nur um Technologie, Transfer und Anwendung, sondern vor allem auch um Fachkräfte geht.
Für das Training ihrer KI-Modelle schöpfen Open AI, Meta und Google aus einem riesigen kulturellen Fundus. Das Urheberrecht läuft dabei bislang ins Leere. An mehreren Fronten kämpfen Kulturschaffende daher für Widerspruchsmöglichkeiten und Vergütungsmodelle. Auch die spanische Ratspräsidentschaft will Urheberrechtsfragen bei KI aufgreifen.
Heute stimmt der Bundesrat über seine Änderungswünsche am OZG 2.0 ab. In den Empfehlungen der Ausschüsse kommt bereits einiges an Nachbesserungspotenzial zusammen.
Gestern fiel in Genf der Startschuss für die „Global Initiative on AI for Health“. Im Interview verrät Thomas Wiegand, Vorsitzender der Initiative und Leiter des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts, welche Ziele die internationale Gruppe verfolgt, wer besonders davon profitieren könnte und welche Herausforderungen sich aus der Arbeit im UN-Kontext ergeben.
Es gibt bereits zahlreiche Beispiele für den Einsatz von Large Language Models im Gesundheitsbereich – tatsächlich reguliert werden diese Anwendungen allerdings nicht. Ein aktuelles, in Nature Medicine erschienenes Paper macht nun Vorschläge für die Behörden.
Morgen stellt Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) ihre Pläne für die Deutsche Agentur für Transfer und Innovation vor. In drei Aufbauphasen sollen dafür organisatorische und finanzielle Fragen geklärt werden, bevor es an die Umsetzung geht.
Nicht nur die Datenschutzbehörden, auch die Wettbewerbshüter der EU-Staaten dürfen den Datenschutz in ihrer Aufsichtstätigkeit prüfen. So entschied gestern der Europäische Gerichtshof zu einem Rechtsstreit vor dem OLG Düsseldorf. Für den US-Plattformriesen Meta ist dies ein Rückschlag.
Im Bundeshaushalt 2024 ist weniger Geld als in den vergangenen Jahren für Digitalisierung vorgesehen. Deutliche Kritik daran kommt von vielen Seiten. Der Bereich Cybersicherheit kommt im neuen Haushaltsentwurf dagegen vergleichsweise gut weg.
Mit Blick auf den Trilog zum AI Act fordert die Linke schärfere Regeln für Hochrisiko-Systeme und höhere Transparenzauflagen. KI-Bundesverband und Union befürchten hingegen Nachteile für die europäischen KI-Unternehmen und setzten sich für regulatorische Erleichterungen ein.
Das EU-Parlament will Anbieter hochriskanter KI-Systeme verpflichten, zunächst ein Grundrechte-Assessment durchzuführen. Doch das sei aufwendig und kostspielig, warnen Experten. Auch die spanische Ratspräsidentschaft scheint skeptisch zu sein. Heute wird im Rat erstmals auf technischer Ebene über die Vorlage beraten.
Im Auftrag des Bundes hat Hamburg eine Plattform entwickelt, mit der Mitarbeitende in Verwaltungen selbst Fachverfahren bauen können – für die kleinen, wiederkehrenden Aufgaben, die sonst nicht digitalisiert würden. Jetzt soll der bundesweite Roll-out starten.
Ob digitale Bildung, Künstliche Intelligenz oder Games – um die Schuldenbremse einzuhalten, reduziert die Ampelkoalition die Ausgaben für Digitalisierung in vielen Bereichen. Nur einzelne Projekte sollen 2024 mehr Geld bekommen.
Knapp ein Jahr ist es her, dass die Bundesregierung ihre Gigabitstrategie vorgelegt hat. Für das Digitalministerium ein Anlass, um heute mit der Telekommunikationsbranche ein erstes Fazit zu ziehen. Nicht in allen Punkten konnte die Regierung ihre Versprechen halten.
Die Mitglieder des IT-Planungsrats kommen zur Sommersitzung in Wiesbaden zusammen. Auf der Agenda stehen ein wichtiges Update zum IT-Staatsvertrag, eine neue Organisationsstrategie bei der Registermodernisierung und offene Fragen rund um die zentrale Betriebsfinanzierung der „Einer für Alle“-Leistungen.
Der IT-Planungsrat will bei seiner Sitzung festlegen, wie es mit der geplanten Verwaltungscloud weitergeht. Dabei soll die Fitko künftig die Arbeit koordinieren und bis Jahresende die Grundlagen für ein Cloud-Service-Portal legen.
Bekannte Köpfe der deutschen KI-Szene haben sich zusammengetan. Mit ihrem Start-up Nyonic entwickeln sie eine Alternative zu ChatGPT. Für ein ähnliches Projekt in Frankreich haben Ex-Meta-Mitarbeiter eine Rekordfinanzierung erhalten.
KI wird in immer mehr Bereichen eingesetzt – im Personalwesen ist die Technologie aber noch Neuland. Dorthin hat sich vor rund einem Jahr Vodafone gewagt. Bei dem Konzern ist die interne Karriere- und Weiterbildungsplattform Grow im Einsatz. Diese bietet viele Potenziale – aber besonders in der Einführung auch einige Hürden.
Bei Data Act und eIDAS-Verordnung ging diese Woche einiges voran. Dennoch bleibt die digitalpolitische Agenda der morgen beginnenden spanischen Ratspräsidentschaft ambitioniert – denn vor den EU-Wahlen im kommenden Jahr sollen noch einige weitere große Vorhaben eingetütet werden. Ein Überblick.
Um Daten zu schützen, aber gleichzeitig nutzbar zu machen, sollen Datentreuhänder Verbraucher:innen zur Seite springen. Bisher gibt es jedoch noch wenig Akzeptanz dafür, Daten in andere Hände zu legen, wie Wissenschaftler:innen herausgefunden haben. Ihre Ergebnisse stellen sie heute auf dem Datentag der Stiftung Datenschutz vor.
Ein Jahr nach der Abmahnung der Deutschen Bahn durch das Bundeskartellamt ist nun der endgültige Beschluss gefallen: Der Staatskonzern soll unter anderem künftig Mobilitätsplattformen Provisionen für den Vertrieb seiner Tickets zahlen. Die DB will dagegen Beschwerde einlegen.
Am Mittwoch hat die EU-Kommission ihre Vorstellungen für einen digitalen Euro präsentiert. Um Kritikern Wind aus den Segeln zu nehmen, soll zudem der Zugang zu Bargeld erleichtert werden. Doch die Sorge um einen Wegfall von Scheinen und Münzen ist nicht der einzige Kritikpunkt.
Trotz der Warnungen großer Unternehmen hat sich die EU auf den „Data Act“ geeinigt. Damit sollen Daten aller möglichen Geräte von der Kaffeemaschine bis zum Windrad besser genutzt werden können. Nicht alle sind mit den geplanten Regelungen glücklich.
Nach der Startphase ziehen die Macher des KI-Campus ein positives Fazit. Nun geht es darum, eine dauerhafte Perspektive für die Lernplattform zu Künstlicher Intelligenz zu entwickeln.
Das lange Warten auf den Digitalpakt 2.0 wird noch länger, denn das BMBF will das Projekt auf 2025 verschieben. Da jedoch der Digitalakt Schule im kommenden Mai ausläuft, droht eine monatelange Förderlücke, die die Schuldigitalisierung weiter bremst. Die Verärgerung ist groß.
Die neuen Möglichkeiten des Bundeskartellamts stehen auf dem Prüfstand. Amazon hat gegen die härteren Wettbewerbsregeln geklagt, nun hat sich der Bundesgerichtshof erstmals damit befasst. Vor einer Entscheidung könnte auch noch der Europäische Gerichtshof befragt werden.
Als erstes deutsches Unternehmen hat der Online-Modehändler Klage beim Gericht der EU-Kommission eingereicht, um eine strengere Regulierung abzuwenden. Dass es bei zahlreichen Regelungen des Digital Services Act noch Klärungsbedarf gibt, stand auch gestern bei einer Veranstaltung der EU-Kommission im Fokus.
Dass die Bundesnetzagentur die Rolle des Digital Services Coordinator in Deutschland übernehmen soll, ist seit längerer Zeit bekannt. Darüber hinaus hat sich die öffentliche Debatte aber nicht viel weiter bewegt. Noch immer wird über die Zuständigkeiten weiterer Behörden gerungen. Dabei soll die DSA-Aufsicht ab Februar 2024 ihre Arbeit aufnehmen.
Nach knapp vier Wochen Verhandlungszeit haben sich SPD, Grüne und Linkspartei in Bremen auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. In dem rund 170-seitigen Dokument wird deutlich, dass sie bei vielen Bereichen rund um die Stadtgesellschaft, Verwaltung, Bildung und Arbeit künftig Digitalisierungsaspekte mitdenken wollen.
Der EU Data Act soll der Wirtschaft helfen, gegen die US-Tech-Giganten zu bestehen. Hersteller fürchten vor dem dritten Trilog jedoch, zur Weitergabe von Geschäftsgeheimnissen gezwungen zu werden. EU-Parlament und Nutzer sehen darin einen Vorwand.
Seit 2021 arbeitet die Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft daran, Funklöcher mit Fördermitteln zu stopfen – und trifft dabei auf ähnliche Hürden wie die Netzbetreiber. Um sich auszutauschen, lädt die Behörde zu ihrer ersten Fachtagung nach Naumburg. Derweil ist noch ungewiss, wie es nach 2024 mit der Mobilfunkförderung weitergeht.
Die Autobranche rückt zunehmend von ihrem selbst gesteckten Ziel ab, das Betriebssystem für das Auto selbst zu entwickeln. Die Zusammenarbeit mit Tech-Spezialisten birgt jedoch die Gefahr neuer Abhängigkeiten. Ein Beratungsgremium der Bundesregierung setzt deshalb auf eine Open-Source-Lösung.
Heute treffen sich die Digitalminister:innen der Bundesländer, um über KI, Fachkräftemangel in der Verwaltung und den Digital Services Act zu sprechen. Seit vier Jahren gibt es das informelle Treffen, eine echte Fachministerkonferenz ist es aber nicht. Das könnte sich ändern.
Für Saskia Esken ist klar: Biometrische Überwachung in Echtzeit ist in jedem Fall abzulehnen. Damit positioniert sich die SPD-Parteivorsitzende anders als das Innenministerium. Was Esken über KI-Regulierung, Verwaltungsdigitalisierung und den Digitalpakt denkt, verrät sie im Interview.
Klappt der Rollout des Bundesclients doch schneller als gedacht? Das Bundesinnenministerium hat untersucht, wie die Frist bis 2028 halten könnte, um alle Häuser mit dem standardisierten Computerarbeitsplatz zu versorgen. Umsonst ist das Vorhaben aber nicht.
Nach wenigen Monaten als kommissarischer Präsident der Fitko ist für Jörg Kremer klar, dass er weitermachen will. Wie die Zukunft der Bund-Länder-Anstalt aussehen könnte, welche Themenbereiche dort angesiedelt werden sollten und warum die Registermodernisierung neu diskutiert werden muss, erklärt er im Interview.
Bisher können Autobauer Google Maps in ihren Fahrzeugen nur in Kombination mit anderen Diensten des Techkonzerns anbieten. Das Bundeskartellamt sieht darin den Wettbewerb bedroht und spricht eine Abmahnung aus. Endgültig ist die Entscheidung noch nicht.