Per App oder Anruf buchbare Sammeltaxis sollen die Mobilität in ländlichen Regionen verbessern – doch viele Projekte laufen aus, bevor sie sich etablieren können. Expert:innen fordern neue Finanzierungsmodelle, gemeinsame Standards und den Einsatz von KI, um flexible Angebote dauerhaft in den ÖPNV zu integrieren.
Mit einer Förderung wollte das Verkehrsministerium die gestiegene Schienenmaut ausgleichen. Doch nach Kritik aus dem Bundestag kommt nun das Förder-Aus für 2025. Branche und Opposition kritisieren das Vorgehen scharf.
Das Reiner-Lemoine-Institut hat für Agora Verkehrswende durchgerechnet, was das bidirektionale Laden von Pkw und Lkw in verschiedenen Szenarien bringt. Der Nutzen für das Energiesystem ist hoch. Die jährlichen Einsparungen betragen beim Pkw bis zu 1800 Euro, beim Lkw noch weit mehr.
Eine Aufweichung der CO2-Flottenregulierung in der EU würde nach Einschätzung von Wissenschaftlern nicht nur die europäische Klimapolitik und den ab 2027 geplanten Emissionshandel ETS2 zurückwerfen, sondern auch den Unternehmen langfristig nicht helfen.
Die EU will mit zwei Verordnungen den Einsatz klimafreundlicher Kraftstoffe im Verkehr vorantreiben. Während die Luftfahrt auf klare Quoten setzt, erlaubt die Schifffahrt mehr technologische Freiheit. Diese Unterschiede sind kein politischer Zufall, sondern klimapolitisch notwendig. Ein neuer Investitionsplan könnte beide Systeme bald besser verzahnen.
Auf 96 Seiten hat das Bundesverkehrsministerium aufgeschrieben, wie viel Geld für die Aus- und Neubauvorhaben bei Schiene, Straße und Wasserstraße nötig wäre. Die Finanzierungslücke ist riesig und wird immer größer. Die Grünen und die Industrie fordern eine Priorisierung und realistische Pläne.
Bei der Verkehrsministerkonferenz im bayerischen Straubing ging es unter anderem um die Senkung der Führerscheinkosten, Maßnahmen zur Stärkung des Luftverkehrsstandorts und die ÖPNV-Finanzierung. Tagesspiegel Background gibt einen Überblick über die wichtigsten Themen.
Die Bundesregierung muss die Treibhausgasminderungsquote bei Kraftstoffen neu regeln. Um den Entwurf haben die Ministerien lange gerungen, nun ist er in der Ressortabstimmung. Die Änderungen: Die Quote im Jahr 2040 soll erhöht werden. Für Luft- und Schifffahrt gilt die Quote nicht. Kohlenstoffarmer Wasserstoff soll nach 2031 angerechnet werden können.
Nach der Parlamentswahl in den Niederlanden stehen schwierige Koalitionsverhandlungen bevor. Ein Blick in die Wahlprogramme der möglichen Regierungsparteien zeigt, wo die künftigen Partner in der Verkehrspolitik gemeinsame Ziele verfolgen und wo große Unterschiede bestehen, die Kompromisse erschweren könnten.
Echtzeitinformationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Baustellen, Ladeinfrastruktur und Sharing-Angeboten sollen künftig zentral, einheitlich und leicht zugänglich über die Plattform bereitgestellt werden. Die Branche sieht Nachbesserungsbedarf.
Die EU-Kommission will ihre milliardenschwere Förderlinie für Verkehr und Energie neu aufstellen. Doch obwohl Brüssel die Mittel für Infrastruktur verdoppelt, warnen Städte und Branchenvertreter vor einer falschen Verwendung: Ohne Investitionen in Metro, Bahn und Bus drohe ein Ungleichgewicht.
Im Auftrag von Transport & Environment wurden Standortkosten und Passagierzahlen an 101 europäischen Flughäfen analysiert. Einen direkten Zusammenhang und eine empirische Grundlage für die Klagen der Branche gebe es nicht. Doch die hält dagegen: Der Bund müsse endlich sein Entlastungspaket schnüren.
Die Verkehrsministerkonferenz in Straubing diskutiert weiterhin über die Zukunft des Deutschlandtickets, Regionalisierungsmittel und Infrastrukturinvestitionen. Die Verkehrsminister:innen der Länder fordern mehr Geld und schnellere Umsetzung vom Bund.
CDU, CSU und SPD planen ein Infrastruktur-Zukunftsgesetz zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsprozessen. Ziel ist es, wichtige Verkehrsprojekte schneller umzusetzen. Experten fordern auch EU-weite Anpassungen. Widerstand kündigt sich an.
Nexperia führt der deutschen Mobilitätsindustrie vor Augen, dass sie durch chinesische Lieferanten erpressbar geworden ist. Nach der Chipkrise während Corona haben Politik und Unternehmen nur halbherzig umgesteuert. Nun zeige sich, dass nach neuen Regeln gespielt werden müsse, sagt Wolfgang Weber, Geschäftsführer des Elektronik-Verbands ZVEI, im Interview.
Der verlustreiche Staatskonzern muss die Mehrkosten von sieben Milliarden Euro komplett alleine tragen. In der Branche wird befürchtet, dass nun noch mehr Geld für wichtige Bahnprojekte fehlt. Wirtschaftsprofessor Böttger warnt zudem vor noch höheren Trassenpreisen.
Die Stiftungsprofessuren für Radverkehr galten als Prestigeprojekt unter dem damaligen Verkehrsminister Andreas Scheuer. Doch nach dem Ende der staatlichen Förderung droht vielen Lehrstühlen der Rückfall zum Ein-Personen-Betrieb. Ohne Drittmittel steht die Forschung auf der Kippe – und mit ihr wertvolles Know-how für die Mobilitätswende.
Anwohnerparken ist in deutschen Städten oft sehr preiswert. In Berlin decken die Einnahmen nicht einmal die Verwaltungskosten. Doch es gibt noch mehr Möglichkeiten als den Preis, um den Parkdruck zu reduzieren.
Die Länderchefs wollen Verbrennungsmotoren auch nach 2035 zulassen. Im Anschluss an ihr Treffen in Mainz forderten sie am Freitag günstigere E-Autos, mehr Biokraftstoffe und Wasserstoff sowie Entlastungen für Luftverkehr und Schifffahrt.
Im langfristigen EU-Haushalt sind zehnmal so viele Mittel für militärische Mobilität vorgesehen wie bisher. Ende 2025 will die Kommission ihr „Military Mobility Package“ vorstellen – ein Paket für schnellere Truppen- und Materialbewegungen. Welche Erwartungen Verbände und Regionen daran knüpfen, zeigen die Rückmeldungen im Rahmen der jüngsten Konsultation.
Von der baltischen Idee zum Tech-Mammutprojekt gegen Drohnen: Die EU plant mit Eddi den größten Verteidigungsschirm ihrer Geschichte. Milliarden sollen in Sensoren, KI-Klassifizierungen und Abfangdrohnen fließen, doch große Fragen von Koordination und Interoperabilität bleiben noch ungelöst.
In der schwarz-roten Koalition konkretisieren sich Überlegungen zur Wiedereinführung direkter Kaufanreize und zu einem Social-Leasing-Programm für E-Autos. Auf deutliche Vorbehalte stößt dies in der Wirtschaft – und nicht nur dort.
Während Elektroautos in vielen EU-Staaten längst an Fahrt gewinnen, steckt der Markt für Vans und Lieferwagen fest. In einem Webinar des Europäischen Herstellerverbandes Acea wurde deutlich: Die Hürden sind nicht technischer Natur – sondern strukturell, regulatorisch und ökonomisch.
Sigrid Nikutta muss als Chefin von DB Cargo gehen. Als Nachfolger wird ein Manager von Thyssenkrupp gehandelt. Bei DB Cargo ist man überrascht, dass die neue Konzernchefin Evelyn Palla sich so schnell von Nikutta trennt.
Die neuerlich drohende Chipkrise der europäischen Autoindustrie ruft die Politik auf den Plan. Unternehmen und Verbände fordern Unterstützung, die Bundesregierung zeigt sich besorgt. EU und China haben kommende Woche einen Gesprächstermin.
Die Spitzenverbände der Autoindustrie und des Maschinenbaus arbeiten mit Huawei und Microsoft zusammen, um die Batterieforschung und -produktion voranzubringen. Ansatzpunkt ist die weltweite Modellierungssprache OPC UA. Geleitet wird die Arbeitsgruppe von der Fraunhofer Forschungsfabrik in Münster.
Aktionismus vermeiden, Klimaziele im Blick behalten und keinen hartnäckigen Zertifikate-Überschuss schaffen: Diese und andere Forderungen stellen Forschende mit Blick auf Brüsseler Reformpläne für den zweiten europäischen Emissionshandel. Am Dienstagabend gab die Kommission mehr Details zu ihrem Vorhaben bekannt.
Das Europaparlament hat am Dienstag eine Gesetzesreform beschlossen, mit der unter anderem Fahrverbote wegen übermäßigen Rasens oder Alkohol am Steuer künftig EU-weit gelten sollen. An den Vorschriften innerhalb Deutschlands ändert sich wenig. Die ersten Reaktionen fallen gemischt aus.
Die Diskussion um die Antriebswende ist längst mehr als eine technische Frage – sie steht auch für den Rhythmus der Elektrifizierung des Verkehrssektors in Europa. Während die Politik um Tempo und Richtung ringt, positioniert sich der italienische Hersteller Iveco als einer der zentralen Akteure im öffentlichen Verkehr.
In seinem neuen Masterplan Ladeinfrastruktur kündigt das Verkehrsministerium Förderprogramme für Mehrfamilienhäuser und Betriebe an, die E-Lkw nutzen. Beides steht aber unter Finanzierungsvorbehalt. Außerdem soll es Erleichterungen im Alltag geben wie die Abschaffung der Blockiergebühren in der Nacht.
Die EU streitet über die Klimaziele 2040 und kann sich vor der kommenden Konferenz in Brasilien nicht auf eine einheitliche Linie verständigen. Eine Studie im Auftrag der Grünen-Fraktion des Europäischen Parlaments warnt vor einer Klagewelle, sollten die Vorgaben verwässert werden.
Das spanische Parlament hat ein Mobilitätsgesetz für mehr Nachhaltigkeit im Verkehr verabschiedet. Es setzt Dekarbonisierungsziele, fördert öffentliche Verkehrsmittel und plant eine Überarbeitung der Fahrzeugplaketten.
Nach Jahren teurer Testphasen soll der autonome Nahverkehr in Deutschland endlich in die Umsetzung gehen. Politik und Industrie fordern skalierbare Lösungen, eine zentrale Beschaffung – und ein Ende der Einzelanforderungen der Kommunen.
Um den Platz in der Stadt tobt ein Kampf. Mit Folgen: Berlin hat die Kontrollen beim Parken von Sharing-Mopeds auf Gehwegen verschärft. Seitdem ist die Anzahl ausgestellter Bußgeldbescheide stark gestiegen. Betreiber Emmy fordert eine Gleichbehandlung und kämpft um Profitabilität.
Auf dem Nachhaltigkeitsforum der Deutschen Bahn wird deutlich, dass die Klimakrise auch für Unternehmen eine Bedrohung ist. Einige Produktionsstandorte sind nicht mehr versicherbar. Die Bahn gehört immerhin zu den Verkehrsträgern, die klimaresilient gemacht werden können.
Eine Reihe von Mitgliedstaaten und mehrere EU-Abgeordnete haben jüngst gefordert, dass der Emissionshandel für Gebäude und Verkehr sozialverträglicher ausgestaltet wird. Die EU-Kommission soll nun zwei Änderungen ins Auge gefasst haben: das Vorziehen der ETS-2-Einnahmen und eine Reform der Marktstabilitätsreserve.
Bis zu 4500 Euro kostet der Führerschein heute. Mit mehreren Maßnahmen will Verkehrsminister Patrick Schnieder die Kosten senken. Eine davon ist heikel. Doch das größte Problem kann er nur bedingt lösen.
Die Deutsche Bahn kürzt auch bei ihrer ICE-Flotte. Die EVG befürchtet, dass ganze Regionen abgehängt werden könnten. Die Politik sollte die Weichen neu stellen, rät Bahnexperte Lukas Iffländer – mit Kurs auf mehr Wettbewerb und Ausschreibungen wie im Regionalverkehr. Eine noch unveröffentlichte KCW-Studie für die Regierung weist den Weg.
Beim Nato-Verteidigungsministertreffen in Brüssel rückt die Bedrohung durch Drohnen einmal mehr in den Fokus. Während die Allianz an einer gemeinsamen Abwehrstrategie arbeitet, erlebt Europas Industrie einen Aufbruch: Start-ups und Rüstungskonzerne investieren Milliarden in neue Systeme.
Die schwarz-rote Koalition ist sich nicht einig, mit welcher Position sie in Brüssel beim Thema Verbrenner-Aus auftreten soll. Die Union will die CO2-Regulierung lockern, in der SPD gehen die Meinungen weit auseinander. Ein Kompromiss ist nicht in Sicht. Stattdessen gibt es aus der SPD-Fraktion einen neuen Vorschlag für die E-Auto-Förderung.
Die Autohersteller und ihre Branchenverbände verteidigen Plug-in-Hybride. Sie setzen beim elektrischen Fahranteil an und argumentieren, die Autos könnten in Städten per Geofencing zwangsweise in den E-Modus versetzt werden. Umweltverbände finden beides nicht überzeugend.
Ein Jahr nach der EU-Erklärung zum Radverkehr zieht Brüssel Bilanz – und die fällt gemischt aus. Während die Kommission Fortschritte bei Daten, Strategien und Fördermitteln sieht, fordert die Branche mehr Planungssicherheit und eine stärkere Stimme in der Politik. Beim European Cycling Summit in Brüssel kam die Branche nun zusammen.
Durch den Volksentscheid für ein klimaneutrales Hamburg 2040 wird sich auch die Verkehrspolitik in Deutschlands zweitgrößter Stadt verändern. Der Senat fordert den Bund auf, seine Rahmenbedingungen entsprechend anzupassen. Doch der reagiert nicht.
Bus und Bahn haben ihr Corona-Tief überwunden, der Autoverkehr noch nicht. Derweil entwickelt sich das Verkehrsaufkommen von Lastwagen und Fahrrädern anders als erwartet, zeigt eine neue Auswertung von Agora Verkehrswende.
Etablierte Autohersteller stehen unter wachsendem Kostendruck. Chinesische Wettbewerber produzieren etwa 20 bis 40 Prozent günstiger – auch dank staatlicher Subventionen. Neue Produktionsweisen und eine konsequente Plattformstrategie können helfen.
Der Reichweitenverlängerer für E-Autos galt bei deutschen Herstellern als gescheitert. Doch der Erfolg in China, politisches Entgegenkommen und kompetente Zulieferer könnten Range Extendern beim Neustart helfen. Es kommt auf das Tempo an.
Die Deutsche Bahn verzichtet im Fernverkehr auf Preiserhöhungen zum Fahrplanwechsel. Experten warnen jedoch vor künftigen Steigerungen und fordern Nachbesserungen bei der geplanten Reform der Schienenmaut. Auch Industrie und Güterbahnen sehen in dem Gesetzentwurf nur einen ersten Schritt.
Der Weltmarktführer für Batterien baut in China ein System mit Wechselakkus im großen Stil auf und will dieses auf Europa übertragen. Im Gespräch mit Tagesspiegel Background kündigt CATL-Europachef Matt Shen noch leistungsfähigere Batterien an und verteidigt das CO2-Ziel der EU für 2035.
Eigentlich wollte Verkehrsminister Patrick Schnieder 15 Milliarden Euro zusätzlich für den Aus- und Neubau von Straßen. Beschlossen hat der Koalitionsausschuss nur drei Milliarden. Bayern, Baden-Württemberg, die Autobahn GmbH und die Bauindustrie sind trotzdem zufrieden – die Grünen nicht.
Die Bundesregierung will mit EU-Unterstützung ein milliardenschweres Förderprogramm für kleine und mittlere Einkommen auflegen. Der Verkauf günstiger E-Autos soll angekurbelt werden. Beim Autogipfel sagt der Kanzler zu, in Brüssel einen „harten Schnitt“ zu Lasten der Autobranche im Jahr 2035 verhindern zu wollen.
In letzter Zeit haben Billigairlines in Deutschland ihr Angebot vermehrt reduziert. Begründet wird das meist mit zu hohen Gebühren. Kritik daran übt auch Wizz Air. Gleichzeitig bezeichnet die ungarische Airline, die beim Marketing so manches anders macht, Deutschland als „Wachstumsmarkt“.
Bis deutlich nach Mitternacht drangen aus dem Koalitionsausschuss keine Ergebnisse zum Thema Verbrenner-Aus. Tagsüber hatte sich ein Kompromiss zumindest angedeutet. Vor dem Autogipfel am Donnerstag haben Industrie und Umweltverbände den Druck erhöht.
Um sich kritische Rohstoffe zu sichern, setzt der Westen auf den Lobito-Korridor, der Angola mit Zentralafrika verbindet. China antwortet mit der Wiederbelebung der noch unter Mao errichteten Tazara-Bahnstrecke Richtung Osten.
Europa will den Schwerlastverkehr elektrisieren – doch zwischen AFIR-Ziel und Wirklichkeit klafft eine Lücke. Eine neue Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) zeigt: Die EU braucht bis 2030 hunderttausende Ladepunkte und massive Netzinvestitionen. Sonst droht der E-Lkw-Hochlauf an fehlender Infrastruktur zu scheitern.
Angesichts vermehrter Drohnensichtungen in sicherheitskritischen Bereichen hat Bayern ein Gesetz zum Abschuss durch die Polizei auf den Weg gebracht. Auf Bundesebene gibt es noch politischen Streit um die Zuständigkeiten. Die Industrie steht indes schon bereit.
Autohersteller, die nachhaltigen Stahl und Aluminium aus Europa nutzen, könnten bei den CO2-Zielen mehr Spielraum bekommen. Umweltverbände halten die Überlegungen der Bundesregierung für sinnvoll. Die EU präsentiert derweil neue Handelsbeschränkungen gegen Dumping-Stahl.
Autonomes Fahren befindet sich in Italien noch in der Testphase. Im kommenden Jahr startet ein erstes unternehmerisches Projekt, doch noch fehlt es an breiter Akzeptanz bei den Nutzern. Die soll durch autonomes Carsharing gefördert werden.
Das EU-Projekt Circles of Life will dafür sorgen, dass Werften ihre Umwelteinflüsse erfassen und grüner werden. In einem Whitepaper warnt das Konsortium vor einer zunehmenden Abhängigkeit von Drittstaaten – und wirbt damit, dass Know-how über Umwelteinflüsse immer wichtiger wird, auch für Kapitalgeber.
Viele Milliarden Euro sind in die öffentliche Förderung und den Markthochlauf der Elektromobilität geflossen. Nun fordert die Automobilindustrie mehr Zeit und Geld. Das stößt bei Fachleuten, Steuerzahlern und in der Regierung auf Kritik.
Die Bundesnetzagentur prüft eine weitere Beschwerde wegen der Vermischung von Infrastruktur und Wettbewerbssparten beim Staatskonzern. Sorgt die neue DB-Chefin Evelyn Palla im Vorstandsbereich Kommunikation und Marketing für bessere Entflechtung?
Vom Ende des Fahrradbooms bleibt auch Dienstradleasing-Marktführer Jobrad nicht verschont. Nach dem starken Wachstum der vergangenen Jahre muss sich das Unternehmen schlanker aufstellen. Dem Branchenverband Zukunft Fahrrad fehlt die politische Unterstützung für das Geschäftsmodell.
Die Zukunft des Deutschlandtickets beschäftigt heute Fachleute im Verkehrsausschuss des Bundestages. In einer Anhörung fordern sie langfristige Lösungen über das kommende Jahr hinaus und mehr Geld. Die Preiserhöhung auf 63 Euro ab 2026 wird kritisch gesehen.
Die EU-Kommission will ein Schutzpaket für den Stahlsektor vorstellen. Geplant sind Importquotensenkungen und Zollerhöhungen. Stahl- und Autoindustrie versuchen, Einfluss auf die deutsche Handelspolitik zu nehmen. Die Bundesregierung stellt erneut einen staatlich subventionierten günstigeren Industriestrompreis in Aussicht.
Der Herbst ist eigentlich noch Radsaison. Doch der Weg zur Arbeit oder Touren werden Radfahrer:innen häufig verdorben durch Ärgernisse, die sogar lebensgefährlich sein können. Tagesspiegel Background hat mit Expertinnen die negativen Top 10 zusammengestellt.
Die Deutsche Bahn rüstet ihre Schienen für die Zukunft. Auch der mittlerweile veraltete Bahnfunk soll ein Upgrade bekommen. Damit bietet sich die einmalige Chance, zeitgleich den Mobilfunk entlang der Strecken zu verbessern. Wer die Masten letztlich kontrolliert, ist jedoch noch unklar.
Zürich beschließt ein günstiges ÖPNV-Jahresabo nach dem Wiener Modell und gewichtsabhängige Parkgebühren. Die Maßnahmen sollen den Umstieg vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel fördern. Doch es gibt auch Kritik.