Die Vorlage für die Bereinigungssitzung des Haushalts am Donnerstag lässt keine großen Sprünge bei Digitalprojekten erwarten. Trotz kleiner Änderungen werden die Ausgaben für Digitalisierung insgesamt gekürzt.
Quantencomputer versprechen die nächste Revolution, doch woraus diese gefertigt sein werden, ist noch unklar. Bisher galten supraleitende Qubits als die Favoriten, doch neutrale Atome holen auf. Ein deutsches Unternehmen will es mit den Tech-Giganten aufnehmen.
Der Bund wird die polizeiliche Analyseplattform VeRa des US-Herstellers Palantir nicht verwenden. Welche Alternativen diskutiert werden und wie der Stand bei einer möglichen selbst entwickelten Plattform für die zentrale Speicherung von Polizeidaten ist.
Wer Vertretern des Bundesgesundheitsministeriums in den vergangenen Monaten zugehört hat, weiß, dass die Digitalgesetze durchaus als lebendige Dokumente verstanden werden. Und so zeigt sich die Bundesregierung offen für Nachbesserungen – verteidigt aber auch so manchen Plan.
Die Entscheidungen von Black-Box-Algorithmen zu verstehen, stellt Forschende vor eine Herausforderung auf dem Weg zu vertrauenswürdiger KI. Erklärbare KI soll Abhilfe schaffen. Einem Berliner Team gelang es nun erstmals, die Entscheidung einer KI anhand von verständlichen Konzepten zu erklären.
Dass es mehrere Chip-Hersteller dank zugesagten Subventionen nach Ostdeutschland zieht, stimmt Branchenkenner optimistisch. Um ein ganzes Ökosystem für Mikroelektronik zu schaffen, müsse nun allerdings auch der nächste Schritt folgen, hieß es von vielen Experten am Donnerstag auf einer Veranstaltung des ZVEIs.
Seit vier Jahren kommen die Digitalminister:innen der Bundesländer regelmäßig zusammen, um über digitalpolitische Themen zu sprechen. Bislang waren die Treffen allerdings nur informell. Das soll sich nun ändern.
30 Anbieter von Produktvergleichen bemängeln in einem offenen Brief an die EU-Kommission das Design der Google-Suchseite: Nach einem Update im August würde diese nicht mehr den Regeln des Digital Markets Acts entsprechen, meinen sie. Sie fürchten um ihre Existenz und fordern ein schnelles Handeln.
Die EU-Kommission will die Arbeitsbedingungen der Fahrerinnen und Fahrer von Uber, Bolt & Co. verbessern. Fast zwei Jahre nach ihrem Richtlinienvorschlag und mühsam erzielten Kompromissen drohen im Trilog die alten Fronten wieder aufzubrechen.
Die eIDAS-Verordnung wurde im finalen politischen Trilog beschlossen. Streitthema waren dabei bis zuletzt die Vorgaben zu Webseitenzertifikaten und der Schutz von Transaktionsdaten.
In ihrem Jahresgutachten verpassen die Wirtschaftsweisen der deutschen Datenpolitik eine wohlformulierte Ohrfeige. Sie sezieren, wo überall Daten für die Entscheidungsfindung fehlen und machen detaillierte Vorschläge, wie sich das ändern ließe.
Für die Förderung digitaler Technologien auf Experimentierfeldern hat das Agrarministerium aus dem Beirat zur Digitalstrategie viel Zuspruch und einige Verbesserungsvorschläge bekommen. Das Ressort will den Ansatz erweitern.
Während innerhalb der Ampel Einigkeit bei der Einführung einer ePA für alle herrscht, dürfte es bei der Ausgestaltung noch zu Diskussionen kommen. Die Industrie fordert währenddessen bereits, Ärzte mehr in die Pflicht zu nehmen.
Die Bundesforschungsministerin hat die komplette Version ihres KI-Aktionsplans vorgelegt. Die Reaktionen darauf sind gemischt, ob die Bundesregierung mit einem Gesamtplan folgt, weiter offen.
Skandale wie jener um die britische Datenanalysefirma Cambridge Analytica haben den Regulierungsdruck rund um politische Online-Werbung erhöht. Nun haben sich der Rat und das Parlament der EU auf eine neue Verordnung geeinigt – die jedoch erst nach den EU-Wahlen 2024 gelten wird. Kritiker:innen zweifeln zudem an der Schlagkraft.
Auf der Ministerpräsidentenkonferenz wurde auch ein neuer IT-Staatsvertrag beschlossen. Er soll für mehr finanzielle Beinfreiheit bei der Föderalen IT-Kooperation (Fitko) sorgen. Diskutiert wurde zudem der Digitalpakt 2.0, den die Länder gerne schneller an den Start bringen wollen, als vom Bund geplant.
Die Arbeit am Sprind-Gesetz ist in den letzten Zügen, kommende Woche könnte es schon final beschlossen werden. Bei der Anhörung im Bundestag fordern Experten heute jedoch noch letzte Nachbesserungen.
Lange hat es gedauert - nun endlich haben sich Bund und Länder auf einen Pakt zur Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren geeinigt. Besonders im Bereich des Mobilfunkausbaus bieten die Maßnahmen dabei viel Potenzial. Und das digitale Verfahren soll in Zukunft zum Standard werden.
Erste Kunden aus Industrie und Verwaltung setzen bereits auf das 2019 gegründete Start-up Aleph Alpha. Im Gegensatz zu Wettbewerbern im Bereich der generativen KI verspricht das Heidelberger Unternehmen Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Souveränität. Ein Konsortium um Bosch und die Schwarz-Gruppe beteiligt sich nun mit einem Rekordinvestment.
Diese Woche gehen die Verhandlungen zur eIDAS-Verordnung in die Endrunde. Damit werden wichtige Weichen für die Zukunft digitaler Identitäten gestellt. Einige Fragen bleiben dabei jedoch noch offen.
Mit zwei Monaten Verspätung kommt am Dienstag der KI-Aktionsplan des Bundesforschungsministeriums, der Beitrag des Ministeriums zum geplanten Update für die KI-Strategie der Bundesregierung. Tagesspiegel Background hat einen ersten Blick hineingeworfen.
Die Debatte um den Rechtsrahmen für digitale Betriebsratsarbeit reißt trotz der Modernisierung des Betriebsverfassungsgesetzes vor zwei Jahren nicht ab. Heute findet im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales eine Anhörung dazu statt.
Beim Einsatz generativer KI auf Regierungsebene geht das Auswärtige Amt voran: Derzeit wird im Ministerium ein Supercomputer installiert, auf dem ab dem kommenden Jahr ein für den diplomatischen Dienst maßgeschneidertes KI-Modell laufen soll. Auch andere Ressorts sind an der Technologie interessiert.
Am Donnerstag stellten Bundesinnenministerin Nancy Faeser und BSI-Präsidentin Claudia Plattner den jährlichen Lagebericht zu Cyberbedrohungen vor. Die größte Gefahr besteht weiterhin aus Ransomware-Angriffen, doch auch neue Möglichkeiten durch KI werden relevant.
Mehr als sieben Milliarden Euro hätten die Kommunen gerne in diesem Jahr vom Bund für den Glasfaserausbau. Viel mehr als es das Budget von drei Milliarden Euro hergibt. Nun gibt es schon wieder Streit um die Gigabit-Förderung – denn die Vorstellungen von Ländern, Bund und Branche liegen weit auseinander. Doch ein Land könnte zum Vorbild werden.
In den nächsten zehn Jahren könnte mehr digitale Integration die Wirtschaftsleistung der Union steigern, meint der Forschungsdienst des EU-Parlaments. Bei Untätigkeit drohe das Potenzial verlorenzugehen. Besonders wichtig seien hier mittelständische Unternehmen, Cybersicherheit und die Plattformwirtschaft.
Zum ersten Tag des britischen KI-Gipfels präsentieren die Teilnehmenden die Erklärung von Bletchley. Es geht um eine verstärkte Zusammenarbeit für mehr Sicherheit bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz. Zu den Unterzeichnern zählen neben Gastgeber Großbritannien, Deutschland oder den USA auch China.
Morgen treffen sich die Digitalbeauftragten von Bund und Ländern zur letzten IT-Planungsratssitzung dieses Jahr. Auf der Agenda stehen Grundsatzfragen zu Cloud und Registermodernisierung, Absprachen zur Efa-Betriebsfinanzierung und ein Neuanfang für die föderale Digitalstrategie.
Heute tritt André Göbel sein neues Amt als Fitko-Chef an. Im Interview erzählt er, was in den ersten Monaten auf seiner To-do-Liste steht, wie die Organisation skaliert werden kann und welche Architekturentscheidungen jetzt getroffen werden müssen.
Die Firma Space X von Elon Musk soll insgesamt vier wichtige Satelliten für Europa ins All bringen. Auch wenn die EU-Kommission den Auftrag noch nicht bestätigt hat, zeigt er die Lücke in Europas Space-Politik auf.
Die Konturen des künftigen globalen KI-Rechtsrahmens werden allmählich sichtbar: Im Vorfeld des AI Safety Summits der britischen Regierung hat gestern die US-Regierung ein umfassendes Dekret erlassen. Auch die freiwillige Selbstverpflichtung der G7-Staaten für KI-Entwickler ist in trockenen Tüchern.
Ulrich Ahle ist ab morgen neuer CEO der europäischen Gaia-X Association. Er kommt vom deutschen Open-Source-Anbieter Fiware, der Smart-City-Lösungen entwickelt. Beim Mega-Cloud-Projekt Gaia-X will er mehrere Baustellen angehen. Firmen und Städte aus Deutschland sollten sich in den nächsten zwei Jahren auf Ergebnisse einstellen.
Seit Juli können Unternehmen oder Gemeinden Fälle von doppeltem Glasfaserausbau bei der Bundesnetzagentur melden. Nun teilt die Behörde mit, wie sie bei der Auswertung der Fälle vorgeht.
Die Bundesförderung für Games liegt derzeit auf Eis, weil die Fördergelder schon vergriffen sind. Wie es weitergeht, entscheidet der Haushaltsausschuss Mitte November. Die fehlende Planungssicherheit hat bereits etliche Games-Projekte sabotiert.
„Heads on“ wollen die Briten die Gefahren von KI angehen, vor denen in dieser Woche, pünktlich zum AI Safety Summit im britischen Bletchley Park, auch internationale Expert:innen abermals ausdrücklich warnen. Gut möglich, dass bei dem Gipfel schon Fakten geschaffen werden, bevor die EU oder die anderen G7-Staaten so weit sind.
Digitalisierung und Klimaschutz müssen gemeinsam gedacht werden, sagen Expert:innen. Welche Probleme und Fortschritte es dabei gibt, haben sie auf der Clean-IT Konferenz am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam diskutiert.
Nach Oracle, Microsoft und Google: Überraschend geht nun auch Amazon Web Services mit einem europäischen Public-Cloud-Angebot an den Start.
Lange war der Markt für Kryptowährungen unreguliert, mit der Mica-Verordnung hat die EU im Frühjahr 2023 das Ende dieser Ära eingeläutet. Das Bundesfinanzministerium hat nun einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der die Verordnung in nationales Gesetz überführen soll. Auch mehr Cybersicherheit im Finanzsektor ist dem Ministerium ein Anliegen.
In Zeiten der Klimakrise müssen Behörden auch die Digitalisierung der Verwaltung nachhaltig gestalten. Dafür wählen Bund, Länder und Kommunen unterschiedliche Wege und berücksichtigen die Empfehlungen des IT-Planungsrats aus dem März 2022 zu Green IT bisher nur zum Teil.
Eine generative Künstliche Intelligenz lauscht dem Arzt-Patienten-Gespräch und erstellt automatisch Notizen. Peter Durlach schwärmt von dem Konzept des Kopiloten. Im Interview spricht der Vice Executive President und CSO bei Nuance über seine Erwartungen an den AI Act in Europa und warum Nuance-Produkte in den USA nicht durch die FDA reguliert werden.
Zum ersten Mal seit 1999 trifft sich die private Internetverwaltung ICANN wieder in Deutschland, diesmal in Hamburg. Auf der Agenda für die Woche stehen das Multi-Stakeholder-Prinzip der Organisation und neue Top Level Domains.
Das Digitalministerium möchte das Telekommunikationsgesetz vereinfachen, um den Netzausbau zu beschleunigen. Dazu hatte das Ministerium einen entsprechenden Entwurf im August vorgelegt, nun endet die Konsultationsphase. Das Fazit von Verbänden und Ländern: Der große Wurf bleibt vorerst aus.
KI-betriebene Chatbots stellen Wahlen vor neue Herausforderungen. Manipulierte Wahlprognosen und von Vorurteilen gespickte Wahlempfehlungen, sind das Ergebnis. Christopher Nehring führt in seinem Gastbeitrag aus, wozu Chatbots fähig sind und was es an Regelungen für notwendig erachtet.
Hateaid und der Juristinnenbund machen auf das wachsende Problem von Deepfake-Pornos aufmerksam. In Deutschland gibt es Strafbarkeitslücken, auch die Anbieter von Manipulationstechnologien und App-Stores müssen in die Pflicht genommen werden.
Große technologische Hoffnungen werden in Quantencomputer projiziert, wann diese wirklich marktreif sind, steht aber auf einem anderen Blatt geschrieben. Dabei sind andere Quantentechnologien wie Quantensensoren schon jetzt breit im Einsatz, mit Anwendungsfällen in der Medizin oder Mobilität. Ein Überblick über den Entwicklungsstand in Deutschland.
Die Verhandlungen zum AI Act sind weit fortgeschritten, doch jetzt kommen die dicken Brocken auf den Tisch. Zur Hochrisiko-Liste, den Foundation Models, biometrischer Überwachung und anderen heiklen Themen müssen noch Kompromisse gefunden werden. Einige will der Ratsvorsitz schon morgen abräumen. Ein Überblick.
Das neue EU-Datengesetz könnte helfen, den Datenschatz im Auto zu heben, glaubt die Allianz. Gleichzeitig sehen die Versicherer weiteren Regelungsbedarf. Derweil sucht die Bundesregierung nach einer gemeinsamen Position.
Heute diskutiert der Beirat zur Digitalstrategie die vom Agrarministerium geförderten Experimentierfelder. Doch inwieweit die dort getesteten digitalen Anwendungen das Zeug haben, Flächenwirkung zu entfalten, ist schwer zu beurteilen. Das Ressort müsse mehr Informationen liefern, heißt es aus dem Beirat.
Karl Lauterbach will einer nutzerzentrierten Digitalisierung den Weg ebnen, die ePA zur Massenanwendung machen. In Gematikchef Markus Leyck Dieken hat er einen Verbündeten – den er gerade vor die Tür setzt. Mit schlechtem Timing könnte der Minister sich bei der Digitalisierungsstrategie selbst ein Bein gestellt haben.
Das Besserstellungsverbot macht den Forschungseinrichtungen in Deutschland zu schaffen: Oft bremst die Regelung das Anwerben und Halten von Spitzenpersonal aus. In einer Anhörung des Forschungsausschusses haben fünf Experten ihre Lösungsvorschläge vorgestellt.
Goodbye Projektdenken: Ein Forschungsprojekt der Agora digitale Transformation untersucht, wie die Digitalpolitik der Regierung wirkt – und wirkungsorienterter werden kann. Das erfordert ein grundlegendes Umdenken.
Das neue Zentrum für Digitale Souveränität ist auf dem Papier vor fast einem Jahr gegründet worden, aber hatte bisher kein eigenes Personal. Jetzt sind erste Ausschreibungen online. Die nächsten Meilensteine warten und auf EU-Ebene gibt es bereits Partner.
Der Überbau von Glasfasernetzen in Deutschland wirft ökonomische und rechtliche Fragen auf. Eine Studie des WIK beleuchtet das Problem und soll nun eine erste Datengrundlage liefern. Die Branchenverbände sehen sich bestätigt.
Das EU-Parlament hat seinen Entwurf für eine geplante Plattform beschlossen, die strategische Technologien fördern soll. Dabei fordert das Parlament zwar mehr Geld als die Kommission, an das US-Vorbild reicht die Plattform trotzdem nicht heran. Die Kommission soll sich das Thema deshalb in zwei Jahren noch einmal anschauen.
Bis Ende des Jahres soll die internationale Digitalstrategie fertig sein. Im Bundestag wollen sich die Abgeordneten des Digitalausschusses heute in einer Anhörung die Meinung von Expert:innen dazu einholen. Vorab wird deutlich, dass diese bei dem umfassenden Themenfeld klare Prioritäten fordern.
Deutschland hinkt bei der Schuldigitalisierung hinterher, doch die Anschlusslösung des Digitalpakts wurde verschoben. Schüler, Eltern und Lehrer fürchten schon, sie könne letztlich ganz entfallen. Nun verleiht ein Bündnis der Forderung nach einem Digitalpakt 2.0 Nachdruck.
Fehlende Rechenhardware ist ein großes Problem für KI-Forscher und Start-ups in Deutschland. Die Supercomputing-Zentren sollen die Lücke schließen, bisher ist die Spezialhardware für KI großteils ungeeignet. Doch das Forschungszentrum Jülich baut seine Kapazität nun deutlich aus.
Erstmals in der Geschichte des Internet Governance Forum (IGF) hat ein amtierender Präsident der UN-Generalversammlung bei der Konferenz gesprochen. Was Dennis Francis zum Abschluss der fünftägigen Zusammenkunft in Kyoto zu sagen hatte, nährte aber eher die Sorge über eine Verschiebung der Machtverhältnisse. Die Konferenz im Rückblick.
Die Verbote der EU-Kommission hätten sie aus heiterem Himmel getroffen, sagen Tiktok-Deutschlandchef Tobias Henning und Public Policy Leiter Tim Klaws. Im Interview sprechen sie über den Umgang mit Hass und Desinformation, neue Schutzmechanismen und das vermeintlich lückenhafte Wissen des BND.
Immer mehr Bürger:innen nutzen digitale Verwaltungsangebote oder können sich dies vorstellen. Gleichzeitig steigt aber bei vielen die Skepsis gegenüber der Leistungsfähigkeit der Behörden. Andere wurden schon durch negative Erfahrungen mit Online-Diensten abgeschreckt – oder meiden diese schlicht aus Gewohnheit.
Schon seit einiger Zeit setzen Telekommunikationsunternehmen für unterschiedliche Bereiche Künstliche Intelligenz ein. Doch die Technologie bietet für den Sektor noch viel nicht ausgeschöpftes Potenzial – und könnte sogar zum neuen Geschäftsmodell werden.
Seit gut sechs Monaten läuft der neue Förderaufruf für die Gigabitförderung des Bundes nun und schon übersteigt das Volumen der Anträge die Mittel um ein Vielfaches. Einen Förderstopp soll es aber nicht geben, heißt es vom BMDV. Die Branche reagiert unterschiedlich.
Es ist eine Debatte, die seit mehr als zehn Jahren läuft – und wahrscheinlich immer noch nicht beendet ist. Am Dienstagabend stellte die EU-Kommission die Ergebnisse der Konsultation über eine mögliche Infrastrukturabgabe vor. Unklar bleibt allerdings, ob diese nun kommt oder gescheitert ist. Die Auslegungen sind unterschiedlich.
Nach dem Überfall der Terrororganisation Hamas auf Israel mehren sich die Falschinformationen. EU-Kommissar Breton hat nun Plattformen wie X und Facebook-Mutterkonzern Meta zum Handeln aufgerufen. Doch die Netzwerke dürfte das vor Herausforderungen stellen.
Bisher tut sich Brandenburg noch nicht mit KI-Innovationen hervor. Den Schub soll eine neue Landesstrategie bringen. Beim tatsächlichen Einsatz, zum Beispiel an Schulen, nimmt man es mit dem Motto „Made in Brandenburg“ aber nicht so ernst. Pragmatisch also.
Zum 18. Mal trifft sich das Internet Governance Forum (IGF) – die UN-Konferenz wurde am Montag vom japanischen Ministerpräsidenten Fumio Kishida in Kyoto eröffnet. Ein zentrales Thema sind Chancen, Risiken und Regulierung von Künstlicher Intelligenz. Tobias Bacherle (Grüne) nimmt an der Konferenz teil und berichtet im Interview.