Das Wirtschaftsministerium will keine länger geltenden Zielmarken für die Expansion der Erneuerbaren mehr festlegen, sondern spricht von einem „dynamischen Prozess“, bei dem die Ausbaupfade regelmäßig geändert werden. Grund sei die Unsicherheit beim Netzausbau.
Die EU macht Ernst mit ihrer langfristigen Klimastrategie: Schon in knapp zwei Wochen soll es dazu ein großes Hearing in Brüssel geben. Interessengruppen und Thinktanks bringen sich bereits in Stellung.
Bis 2023 steigt China zum größten Erdgasimporteuer der Welt auf und der Gasverbrauch der Industrie übertrifft erstmals den des Energiesektors. Dies prognostiziert der Marktausblick „Gas 2018“ der Internationalen Energieagentur (IEA).
Ob die Weltgemeinschaft es schafft, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, ist für viele Regionen auf dem Planeten eine entscheidende Frage. Entsprechend wird der Bericht des Weltklimarats IPCC dazu mit Spannung erwartet. Nun steht eine Zusammenfassung im Netz.
Die Bundesregierung veröffentlicht ihren Energiewende-Bericht mit einem halben Jahr Verspätung – und die begutachtende Kommission ist zunehmend alarmiert aufgrund der fehlenden Fortschritte. Insbesondere Verkehr und Netzausbau sind Sorgenkinder.
Mit Umweltschutzgütern und -dienstleistungen wurden 2016 rund 70 Milliarden Euro durch deutsche Unternehmen erlöst. Das ist das erste deutliche Plus seit Jahren. Der Klimaschutz gibt den Ton an – insbesondere die Windkraft, wie die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen.
In einem neuen internationalen Ranking der Energieffizienz steht Deutschland gar nicht so schlecht da. Das liegt aber vor allem an der Erhebungsmethode. Im Detail hinken viele Bereiche dem Aktionsprogramm Klimaschutz hinterher. Abhilfe soll 2019 eine Energieeffizienzstrategie schaffen.
Anlässlich der ersten Sitzung der Kohle-Kommission und der anstehenden Herkulesaufgabe sind die vier Vorsitzenden bemüht, Optimismus zu verbreiten. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke macht deutlich: Einen Ausstieg aus der Kohle bis 2040 hält er für sehr ambitioniert.
Auto-Knatsch in der großen Koalition: Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) streiten über die CO2-Grenzwerte bei Neuwagen. Auch an anderer Stelle bleibt der Verkehr Sorgenkind: Deutsche Städte stehen weiterhin vor dem Problem hoher Stickoxid-Emissionen.
Die Genehmigungen für die Zwischenlager für radioaktive Abfälle laufen ab Mitte der 2030er Jahre aus. Die Endlagerbehörde BfE sucht den Dialog darüber, wie die Zwischenlagerung gestaltet wird. Aus Sicht von BfE-Präsident Wolfram König muss dabei auch die Standortfrage geklärt werden.
Die Lager der Klimaschutz- und der Kohle-Fans sind in der Kohle-Kommission weitestgehend ausgewogen. Beschlüsse werden mit Zweidrittelmehrheit gefasst, besagt der Entwurf der Geschäftsordnung. Damit könnten die neutralen Experten den Unterschied ausmachen.
Weniger Dämmung, mehr Erneuerbare und intelligente Technik – bei der Energiewende im Gebäudebereich braucht es einen Paradigmenwechsel, fordert der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen auf Basis einer umfangreichen Studie.
Brüssel führt ein neues Regelwerk für Stromnetze und daran angeschlossene Anlagen ein. Die Umsetzung der Netzcodes ist technisch und juristisch anspruchsvoll. Die von der Branche geforderte Übergangsregelung bleibt die Koalition schuldig.
Deutschland drohen erhebliche Kosten aufgrund verfehlter Klimaziele bei Verkehr, Landwirtschaft und Gebäude. Tagesspiegel Background hat Reaktionen und Forderungen von Politik und Verbänden zusammengetragen.
Barbara Praetorius, Professorin für Nachhaltigkeit in Berlin, sitzt im Vorsitz der Kohle-Kommission. Was die 31 Mitglieder beim ersten Treffen der Kommission besprechen werden und welche Bedeutung der Erfolg der Kommission für den Klimaschutz hat, erklärt sie im Interview mit Tagesspiegel Background.
EU-Energiekommissar Miguel Arias Cañete will den CO2-Reduktionsbeitrag der EU im Rahmen des Pariser Klimaabkommens erhöhen: von minus 40 Prozent auf minus 45 Prozent bis 2030 gegenüber 1990.
Belgiens Stromversorgung ist wegen der unzuverlässigen Atomkraftwerke angespannt. Abhilfe soll 2019 ein Hochspannungskabel in der Nordsee nach Großbritannien schaffen. Beim Stromaustausch nutzen die Länder auch die unterschiedlichen Nachfragespitzen durch die Zeitverschiebung.
Neue Berechnungen, die Background vorliegen, zeigen, dass selbst bei moderaten Klimaschutz-Erfolgen bis zu 30 Milliarden Euro an Zahlungen drohen. Der Grund: EU-Vorgaben für Verkehr und Gebäude werden wohl deutlich verfehlt. Dann müssen Quoten von anderen Mitgliedsländern gekauft werden.
Amprion und Open Grid Europe legen Pläne zum Bau einer ersten großen Anlage vor, die überschüssigen Strom in Wasserstoff für das Gasnetz umwandelt. Das soll Stromleitungen einsparen. Die Kosten müssten die Verbraucher über die Netzentgelte tragen. Die Bundesnetzagentur lehnt das Vorhaben ab.
Wenn Umweltministerin Svenja Schulze am Montag ihre EU-Amtskollegen trifft, reist sie voraussichtlich ohne eine deutsche Position zu CO2-Grenzwerten für Pkw an. Die Minister Peter Altmaier und Andreas Scheuer bremsen Schulzes Ehrgeiz.
Nach einer weiteren Nachtsitzung haben Rat und Parlament eine Einigung zur Governance-Verordnung erzielt. Die Umsetzung der 2030-Ziele wird damit abgesichert und ein CO2-neutrales Europa bis 2050 ins Visier genommen.
Beim Petersberger Klimadialog fand die Kanzlerin deutliche Worte zur Notwendigkeit des Klimaschutzes. Konkrete Ankündigungen aber blieb sie schuldig. Dafür einigten sich Deutschland und Frankreich bei einem Ministertreffen darauf, ein klimaneutrales Europa bis 2050 anzustreben.
Die EU wird ihr Energieeffizienzziel für 2030 deutlich erhöhen. Das ergaben Verhandlungen am Dienstagabend. Im Einklang mit den Klimazielen von Paris ist die EU damit aber noch nicht, kritisiert der WWF.
Jamaika scheiterte auch an Energie- und Klimafragen. Und heute? Die Energiepolitiker Ingrid Nestle (Grüne) und Lukas Köhler (FDP) sind regelmäßig in Kontakt. Mit Background sprechen sie über den Emissionshandel, sieben Gigawatt Kohle und neue Wege zu Jamaika.
Die Jamaika-Koalition ist auch an Unstimmigkeiten bei der Energie- und Klimapolitik gescheitert. Ingrid Nestle, Sprecherin für Energiewirtschaft der Grünen-Bundestagsfraktion, und Lukas Köhler, klimapolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, treffen sich regelmäßig, damit es beim nächsten Mal besser klappt. Ein Gespräch über den Emissionshandel, sieben Gigawatt Kohle und neue Wege zu Jamaika.
Der erste deutsche Top-Manager muss wegen des Skandals um manipulierte Motoren zumindest vorläufig ins Gefängnis und verliert sein Amt. Rupert Stadler ist wegen der Verdunkelungsgefahr in der Dieselaffäre festgenommen worden – sein Vertriebschef wird vorläufiger Nachfolger.
Die Erneuerbaren-Verbände schlagen Alarm, weil die große Koalition bei Klimaschutz und Ökostrom-Ausbau nicht liefert. Hermann Albers vom Windverband zeigt, wie sich Windräder auch nach Auslaufen der EEG-Förderung rechnen könnten.
Im Jahr 2017 kosteten Ausgleichsmaßnahmen im überlasteten Stromnetz über 1,4 Milliarden Euro, trotz der Eröffnung einer wichtigen neuen Leitung. Insbesondere die Windräder im hohen Norden werden häufig ausgeschaltet. Union und Grüne ziehen daraus ganz unterschiedliche Schlüsse.
Die Industriegesellschaft soll nachhaltiger werden, ohne dass es deswegen zu sozialen Verwerfungen kommt, sagte Umweltministerin Schulze am Montag beim Petersberger Klimadialog. Der Frage nach einem schnelleren Kohleausstieg wich sie aus.
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) prognostiziert, dass die Brüsseler Vorgaben für 2020 um mehr als 1,5 Prozentpunkte verfehlt werden. Allein der Stromsektor liefert. Das Defizit müsste über Vereinbarungen mit anderen Mitgliedsstaaten kompensiert werden.
Der Präsident des Elektrotechnik-Verbandes dringt auf Hilfestellung – allerdings nicht auf Subventionen. Energieeffizienz, Sektorkopplung und Verteilnetzausbau, die Politik müsse die Energiewende in ihrer zweiten Phase schlau unterstützen, sagte Michael Ziesemer im Interview. Die schleppende Einführung von Smart Metern prangert er an.
Amtlicher Blick in die Zukunft: Der Szenariorahmen für das Stromnetz des Jahres 2030 zeigt, wie gewaltig die Aufgaben für die kommenden Jahre sind. Die Kraftwerkskapazität schwindet rasant, erneuerbare Energien dominieren – denn die Behörde kalkuliert mit 65 Prozent Erneuerbaren-Anteil.
Gasturbinen für Kraftwerke werden ihren fliegenden Kollegen ähnlicher, nämlich leichter und flexibler. In der neuen Energiewelt müssen sie schnell hoch- und runterfahren und auch Wasserstoff verbrennen können. Background sprach mit den Entwicklern.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze wirbt bei der Energiewirtschaft für mehr Klimaschutz und einen allgemeinen CO2-Preis. Eon-Chef Johannes Teyssen springt ihr bei. „Damit hat sich die Kohle dann von selbst erledigt“, sagte der Manager.
Beim Ziel für erneuerbare Energien für 2030 einigen sich die EU-Institutionen auf einen Kompromiss, der niemanden vollends enttäuscht. Überraschend ist allerdings, dass der Eigenverbrauch sehr umfänglich geschützt werden soll. Das könnte den entsprechenden Geschäftsmodellen Auftrieb verleihen.
Die Lücke zum Klimaziel 2020 beträgt nun offiziell acht Prozentpunkte. Auch das sei noch sehr positiv gerechnet, erklärt das Bundesumweltministerium. Vor allem der Verkehrssektor müsse endlich liefern. Die Energiebranche klopft sich auf die Schulter: Sie konnte ihre CO2-Emissionen reduzieren.
Privilegien für selbst erzeugten und verbrauchten Strom unterliegen strengen Beschränkungen. Ein aktuelles Urteil zeigt aber: Zumindest über eine Anliegerstraße hinweg darf Strom aus einem Blockheizkraftwerk verkauft werden, ohne dass Netzentgelte anfallen.
Das Eis der Antarktis schmilzt immer schneller. Das steht fest, obwohl der Verlust schwierig zu berechnen ist. Noch aber können die schlimmsten Folgen verhindert werden.
Der Trilog zur Energieeffizienz- und Erneuerbare-Energien-Richtlinie ist am Mittwoch ohne Ergebnis ausgegangen. Dafür klang die Rede von EU-Energiekommissar Miguel Arias Cañete umso ambitionierter.
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will die in der Koalition vereinbarten Sonderausschreibungen für Wind- und Solarstrom verschieben. Auch über den ganzen Pfad zu einem Erneuerbaren-Anteil von 65 Prozent will Altmaier erst entscheiden, wenn es beim Netzausbau Klarheit gibt.
Der Klimawandel erhöht die Gefahr von Fluten. Treten Flüsse in China viel öfter als bislang über die Ufer, trifft das nicht nur die Werkbank der Welt. Die Folgen für die globalisierte Wirtschaft sind dann auch in Deutschland zu spüren. Einige Länder könnten aber sogar profitieren.
Mehrere Energieversorger und Netzbetreiber errichten ein Funknetz in 450-Megahertz-Technik. Dieses Netz soll schneller, sicherer und kostengünstiger sein als die bisherige Kombination aus Glasfaser- oder Kupferkabel und Mobilfunk.
Der Übertragungsnetzbetreiber schlägt Alarm: Ohne Berücksichtigung neuer Techniken seien bis zu 6000 Kilometer neuer Stromtrassen notwendig. Die Netzplanung müsse reformiert werden. Doch Netzagentur und Branche äußern sich skeptisch und halten den bisherigen Prozess für ausreichend.
Ein Forschungsprojekt hat die Fortschritte von Industrie, Haushalten und Verkehr bei der Energieeffizienz ermittelt. Das Ziel von 20 Prozent Energieeinsparungen bis 2020 wird nach jetzigem Stand weit verfehlt.
In Brüssel wird aktuell über CO2-Grenzwerte für Pkw verhandelt. Eigentlich sollen die Emissionen sinken. Doch der Vorschlag der EU-Kommission ermöglicht das Gegenteil, kritisieren Fachleute.
Bisher hat der Konzern zurückgewiesen, dass an der Abgasreinigung seiner Diesel etwas nicht rechtens sein könnte. Verkehrsminister Andreas Scheuer sieht das anders – mit unangenehmen Folgen für den Autohersteller.
Beim Energieministergipfel in Luxemburg zeigte sich der deutsche Wirtschaftsminister hartleibig. Zugeständnisse über eine Minimalposition hinaus will er sich offenbar für die Verhandlungen mit dem Parlament aufsparen.
Das Europäische Parlament will durchaus saftige Gebühren für Fahrer von Pkw und Lkw einführen, die zu Stauzeiten die Straßen benutzen. Die Grünen im Parlament loben den Plan, die CDU will lieber neue Straßen bauen. Auch Mitgliedsstaaten wie Österreich kündigen Widerstand an.
Eklat beim G7-Gipfel: US-Präsident Donald Trump hatte der Abschlusserklärung zugestimmt, das dann aber zurückgezogen. Für den Klimaschutz ändert das jedoch nichts. Sechs Staaten bekennen sich weiterhin zum Pariser Abkommen.
Bulgarien, das gerade die EU-Ratspräsidentschaft hat, will die Trilogverhandlungen zur Erneuerbare-Energien- und zur Effizienz-Richtlinie sowie zur Governance-Verordnung noch in diesem Monat abschließen. Ein Überblick über die Baustellen.
Dass die Bundesrepublik ihr Klimaschutzziel für 2020 verfehlen wird, steht fest. Jetzt ist klar: Die Lücke, die bislang mit „fünf bis acht Prozentpunkten“ angegeben wurde, beträgt selbst nach Einschätzung der Bundesregierung acht Prozentpunkte.
Kann der G7-Gipfel in Kanada große Würfe beim Klimaschutz bringen? Das entscheidet sich auch in Nordamerika. Die einen sagen, dass sich Kanadas Premier Justin Trudeau nicht gegen US-Präsident Donald Trump stellen will. Doch Trudeau ist nachhaltig verärgert, sagen die anderen. Das könnte helfen.
Die aufwendigen Studien „Klimapfade für Deutschland“ des BDI und „Integrierte Energiewende“ der Dena im Vergleich: Bei allen Unterschieden im Detail senden die beiden Untersuchungen ein eindeutiges gemeinsames Signal an die Politik.
Die Mineralölbranche springt auf den Klimazug auf und will verstärkt synthetische Kraftstoffe anbieten. Eine Prognos-Studie hat durchgerechnet, wie die Kosten und der Rollout bis 2050 aussehen könnten.
Der Vorstandsvorsitzende von RWE, Rolf Martin Schmitz, lehnt es ab, verstärkt in Gaskraftwerke zu investieren, um die geringere Stromerzeugung aus Atom und Kohle auszugleichen. Diese Investitionen rechneten sich nicht.
Das Bundeskabinett hat die Kohle-Kommission eingesetzt. Die Ministerien Wirtschaft, Umwelt und Arbeit machten noch einmal deutlich, dass der Fokus zunächst darauf liegt, den Strukturwandel zu organisieren.
Die Berechnungen des Forschungsinstituts sollen zeigen, dass durch einen hohen Wind- und Sonnenstromanteil an der Erzeugung Speicherbedarf und Abregelungen nicht extrem ansteigen müssen. Sinns These von den Grenzen des „Zappelstroms“ werfen sie „methodische Schwächen“ vor.
Um die Governance-Verordnungen mit ihren Zielen für den Ausbau der Erneuerbaren und die Energieeffizienz stehen schwierige Verhandlungen an. Deutschland zeigt sich hartleibig und könnte damit den Ausschlag geben.
Ein Vergleich: "Integrierte Energiewende" (Dena) und "Klimapfade für Deutschland" (BDI)
Rund 75.000 Arbeitsplätze in der Antriebstechnik und im Motorenbau könnten durch die Umstellung auf E-Autos wegfallen. Sollte deren Marktanteil allerdings stärker als erwartet steigen, könnten rund die Hälfte der derzeit 210.000 Jobs in der Produktion von Antriebssträngen gestrichen werden. Das erwarten die IG Metall und ein Fraunhofer-Institut.
Die Volksrepublik tritt beim Ausbau der Sonnenenergie voll auf die Bremse und startet so eine Marktbereinigung. Das plötzliche Überangebot könnte weltweit zu noch schneller sinkenden Preisen bei Solarmodulen führen.
Der Konflikt um eine Reform der Energieabgaben in der Bundesregierung spitzt sich zu. Wirtschaftsminister Altmaier (CDU) sprach sich am Dienstag zum ersten Mal klar gegen einen CO2-Preis aus, die Debatte spiele „keine Rolle“. Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) ist weiter für eine Reform.
Die Governance-Verordnung wird bis 2030 bestimmen, welche Energie- und Klimaziele die EU-Mitgliedsstaaten erreichen müssen und wie sie dorthin kommen. Wie ehrgeizig diese Ziele sein werden, steht in den kommenden Tagen zur Diskussion.
Jetzt aber (vielleicht) wirklich: Das Kabinett will am Mittwoch die Kohle-Kommission einsetzen. Während die CSU eine weitere Politikerin entsenden darf, bekommen FDP, Grüne, Linke und AfD gar keinen Sitz. Die Opposition fühlt sich verschaukelt und Klimaschützer rufen zur Großdemonstration auf.
Bei der Energiepolitik ist Deutschland bislang zu langsam, um die selbstgesteckten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, hat eine Kommission festgestellt. Mehr Tempo will die Kanzlerin jedoch nicht versprechen.
Der Übertragungsnetzbetreiber Amprion rechnet mit Rekordkosten für 2017. Um das Ausbauziel von 65 Prozent Erneuerbaren bis 2030 zu schaffen, seien vermutlich zwei zusätzliche Nord-Süd-Stromtrassen notwendig, sagte Geschäftsführer Hans-Jürgen Brick.