Deutschland schneidet allerdings vergleichsweise gut ab, ergab eine Untersuchung eines Think-Tank-Zusammenschlusses. US-Präsident Trump will indes alte Kohle- und Atomkraftwerke zusätzlich staatlich fördern.
Als neues Material für die Energiewende ist Graphen ein Hoffnungsträger. Ein Milliarden-Projekt erforscht die Möglichkeiten. Erste Anwendungen gibt es schon. Das Laden von Elektroautos könnte damit schneller gehen, als Benzin zu tanken.
Die chinesische Welle von Investitionen in den europäischen Energiemarkt macht Brüssel nervös. Das EU-Parlament fordert jetzt, die Hürden zu erhöhen. Es geht auch um den Netzbetreiber 50Hertz und Chinas wachsende Energiemacht in Ost- und Südeuropa.
Der Chef der Deutschen Energie-Agentur, Andreas Kuhlmann, hat die Bundesregierung hart für ihr Versagen bei der Reduktion der CO2-Emissionen kritisiert. Jetzt müsse sie aktiv werden, um die Klimaziele für 2030 und 2050 zu schaffen.
Ein Jahr nach dem angekündigten Austritt aus dem Klimaabkommen sind die USA isoliert. Zwar kann Präsident Trump die Gesetze zugunsten der fossilen Energien lockern. Aber sogar vor seinem Golfclub wächst ein Windpark heran.
Siemens hat mit der Auslieferung der ersten digitalen Transformatoren begonnen. Im Gespräch mit Background erklärt die Trafo-Chefin des Münchner Konzerns, was die neuen Geräte für die Steuerung des Stromnetzes bringen.
Eine Steuerförderung für die energetische Gebäudesanierung schien so gut wie sicher zu sein. Doch im Bundeshaushalt 2018 ist dafür kein Geld eingeplant. Damit will sich ein Bündnis quer durch alle gesellschaftlichen Gruppen nicht abfinden.
Der Verband der industriellen Großverbraucher ist mit der EU-Entscheidung zur Rückzahlung von Netzentgelt-Rabatten insgesamt zufrieden. Allerdings warnt er vor „drastischen Rückzahlungsforderungen“. Die Gesamtsumme der erlassenen Netzentgelte liegt wohl höher als zunächst angegeben.
Wie Bauern in den kommenden Jahren Landwirtschaft betreiben, wird ein Vorschlag der EU-Kommission zur Agrarpolitik maßgeblich mitbestimmen. Umweltverbände werten die bisher durchgesickerten Informationen zum Klimaschutz kritisch.
Der Verkehrssektor hinkt in Sachen Klimaschutz hinterher. Der Weltenergierat Deutschland macht Vorschläge für einen neuen Regulierungsrahmen, der die Sektorkopplung und den Einsatz emissionsarmer strombasierter Antriebe fördert.
Das Kabinett hat eine Entscheidung über die Kohle-Kommission erneut vertagt. Grund sei Abstimmungsbedarf bei Personalfragen gewesen, heißt es aus Regierungskreisen. Die Verzögerung geht von Innenminister Horst Seehofer (CSU) aus, der am Dienstagabend der Besetzung nicht zustimmen wollte.
Vier Finanzminister hat Südafrikas Präsident Jacob Zuma schon verschlissen, einen davon - Pravin Gordhan - sogar zwei Mal. Und alles nur, weil Zuma sechs neue Atomkraftwerke bauen will, die für Südafrikas Volkswirtschaft viel zu teuer sein könnten. Aber die mit Zuma eng verbundene indische Industriellen-Familie Gupta hat größtes Interesse an dem Deal.
Die Debatte über die künftige Finanzierung des Ausbaus erneuerbarer Energien ist in vollem Gang. Ein halbes Dutzend Vorschläge liegen auf dem Tisch. Der Thinktank Agora Energiewende hat nun die wissenschaftliche Basis für die Debatte nachgeliefert. Ein Überblick über die Studie und die Vorschläge.
Die EU will ab 2021 weniger Geld für die Angleichung der Lebensverhältnisse in der Union ausgeben. Dafür wird die kohlenstoffarme Wirtschaft im Entwurf des langjährigen Finanzrahmens gestärkt. Für den Klimaschutz gibt es nur mit Hilfe von Rechentricks die zugesagten 25 Prozent Anteil.
Die Versorgungsicherheit in der EU ist hoch, und Kraftwerksausfälle nehmen ab. Trotzdem sorgen Versorgungsunterbrechungen für einen jährlichen Wohlfahrtsverlust von bis zu 25 Milliarden Euro. Dies legt eine Studie für die EU-Kommission offen.
Rekordtemperaturen und eine brisante Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zur Kühlung des Kohlekraftwerks Moorburg rücken den extremen Wasserbedarf bei der Stromerzeugung in den Blickpunkt. Schon mehrfach mussten E-Werke im Sommer ihre Produktion drosseln.
Die Mitglieder der Kohle-Kommission kommen unter anderem aus den Gewerkschaften, den betroffenen Regionen, der Industrie, dem Klimaschutz, der Arbeitsmarktforschung und der Telekommunikation. Die Liste ist noch nicht final. Ergänzend kommen Vertreter der Bundestagsfraktionen, Kanzleramt und der Bundesländer ohne Stimmrecht dazu.
Politiker und Wissenschaftler vereinen ihre Stimmen für einen CO2-Preis anlässlich des bevorstehenden G7-Gipfels in Kanada und des G20-Gipfels in Argentinien. Kanada will das Thema auf die Agenda setzen. Die G20 konnten sich aber bisher nicht einmal auf den Ausstieg aus fossilen Subventionen einigen.
Das Verkehrsministerium setzt Daimler eine Frist von zwei Wochen, um Licht ins Diesel-Dunkel zu bringen. VW stoppt die Produktion wichtiger Modelle. Und Umweltministerin Svenja Schulze drängt auf eine gezielte Nachrüstung.
Die EU-Kommission hat entschieden, dass die Befreiung von Netzentgelten 2012 und 2013 illegal war. Nach Background-Informationen muss die Bundesregierung nun deutlich mehr als 100 Millionen Euro von Großverbrauchern einfordern.
Am Mittwoch will das Kabinett über die Kohle-Kommission entscheiden. Unklarheiten bei der Besetzung könnten das aber wieder verzögern. Im Interview mit Background kritisiert Grünen-Chefin Annalena Baerbock, dass die Bundesregierung einen gesetzlichen Kohleausstieg bereits hätte festlegen müssen.
Deutschland soll 2019 ein Klimaschutzgesetz bekommen. In Europa gilt als Klimaschutzgesetz-Vorbild Schweden. Großbritannien hat den „Climate Change Act“. Weltweit gibt es etwa 1200 Gesetze zum Klimaschutz.
Die Grünen im Europaparlament glauben, dass der Bau der Gaspipeline noch zu stoppen ist, sagt ihr Vorsitzender Reinhard Bütikofer. Die Europäische Kommission will im Streit zwischen Russland und der Ukraine vermitteln und Ex-Kanzler Schröder wirft den USA Eigensucht vor.
Eine Studie im Auftrag des Wirtschaftsministeriums beziffert Einsparpotenziale beim Netzengpassmanagement. Wenn die Erneuerbare und KWK-Anlagen häufiger abgeregelt würden, könnten die Kosten um mehr als ein Viertel gesenkt werden.
Am Mittwoch will das Kabinett voraussichtlich über die Kommission „Wachstum, Strukturwandel, Beschäftigung" entscheiden. Laut Grünen-Chefin Annalena Baerbock ist bereits in ihrem Mandat angelegt, sich um klare Maßnahmen für mehr Klimaschutz zu drücken. Wann Deutschland aus der Kohle aussteigt, hätte die Bundesregierung längst festlegen müssen, so Baerbock im Interview mit Tagesspiegel Background.
Beim Global Solutions Summit kommende Woche diskutieren Experten auch über den Klimaschutz. Die USA wollen das Pariser Abkommen verlassen. Im G20-Forum heißt das: 19 Staaten gegen einen. Ist das Weltklima trotzdem zu retten? Ein Überblick.
Die EU-Kommission und Gazprom haben sich im Streit über die Wettbewerbspraktiken des Unternehmens in Osteuropa geeinigt. Die Kommission beschloss am Donnerstag detaillierte Regeln für das Geschäft von Gazprom auf den Gasmärkten Mittel- und Osteuropas.
Die CDU-Politikerin Ursula Heinen-Esser wird neue Umweltministerin in Nordrhein-Westfalen. Als Kandidatin für den dritten Vorsitz der Kohle-Kommission sei sie aus dem Rennen, ist aus Regierungskreisen zu hören. Wen wird die Landesregierung in Düsseldorf nun vorschlagen?
Das deutsche Eichrecht bremst den Aufbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos. Da es bisher keinen rechtskonformen Zähler für Gleichstrom gibt, darf nicht pro Kilowattstunde abgerechnet werden. Doch das könnte sich bald ändern.
Die Welle der Klimaklagen erreicht nun auch die EU: Zehn Familien aus Europa, Kenia und Fidschi rufen das Europäische Gericht wegen zu schwacher CO2-Minderungsziele der Union an. Ob die Klage zugelassen wird, steht aber noch nicht fest.
Der Chef der Europa-Grünen, Reinhard Bütikofer, im Interview zum umstrittenen Pipelineprojekt Nord Stream 2 und Gerhard Schröders Rolle.
Mission Innovation, das Förderprogramm für die Forschung an sauberen Energien, hat die Hälfte seiner Laufzeit erreicht. Pläne gibt es viele, bald sollen auch konkrete Ergebnisse folgen. Doch die Mitglieder der Initiative müssten noch mehr tun, fordert das World Economic Forum.
Wie schon beim Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen, wollen China und Europa den Iran-Deal gegen Donald Trump verteidigen. Auch deutsche Solar- und Windparkbauer hoffen am heutigen Donnerstag auf einen Durchbruch: Angela Merkel verhandelt in Peking.
EU-Kommission und Bundesregierung sind der Ansicht, dass es nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs keine Grundlage mehr für Vattenfalls Klage vor einem internationalen Schiedsgericht gibt. Der Konzern widerspricht.
Seit dem G20-Gipfel in Hamburg heißt es beim internationalen Klimaschutz: 19 gegen einen. Denn die USA wollen das Pariser Abkommen verlassen. Ist das Weltklima trotzdem zu retten?
Jochen Homann, Chef der Bundesnetzagentur, argumentiert in einem Interview, die Kapazitäten könnten deutlich sinken, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden. In der Argumentationsgrundlage, die die Netzbetreiber erstellt haben, ist der Ton aber kritischer.
Kohlendioxid-Abscheidung und -Speicherung im großen Stil ist immer noch Zukunftsmusik. US-Klimaforscher setzen ihre Hoffnungen jetzt auf CO2-umwandelnde Felslandschaften. Das Mercator Research Institute forderte am Dienstag auch die deutsche Politik zum Handeln auf.
Das Kabinett vertagt erneut eine Aussprache zur Kohle-Kommission. Grund dafür seien aber nicht Meinungsverschiedenheiten, heißt es aus Regierungskreisen. Es sei schlicht an einer vom Bundeskanzleramt verfrüht gesetzten Frist zur Einreichung der Themen gescheitert.
Die Bundesregierung hat als Ziel für 2030 einen Erneuerbaren-Anteil am Strommarkt von 65 Prozent ausgegeben. Dazu werden weitere Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen notwendig, erwartet der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW. Background hat mit den Geschäftsführern gesprochen.
Eine Art CO2-Steuer könnte die maritime Energiewende beschleunigen, glauben Wissenschaftler. Wäre Treibstoff teurer, würden sich Investitionen in neue LNG- oder Biokraftstoff-Technik lohnen. Die kosten aber auch – und die Reeder sind nach Jahren in der Krise nicht in Spendierlaune.
Der US-Klimaskeptiker Patrick Moore hat bei einem Auftritt in Cottbus den von Menschen verursachten Klimawandel infrage gestellt. Seine These ist alt und vielfach widerlegt. Dass Moore von der CDU in die Kohle-Region eingeladen wurde, zeigt deren Verzweiflung angesichts einer starken AfD.
EU-Umweltkommissar Karmenu Vella will überprüfen, ob die Messstationen zum Testen der Luftqualität in Städten richtig stehen. Der deutsche Verkehrsminister Andreas Scheuer hat die Hoffnung, durch Veränderungen bessere Werte zu erzielen. Umweltministerium und Umweltbundesamt widersprechen.
Die Bundesregierung hat als Ziel für 2030 einen Erneuerbaren-Anteil am Strommarkt von 65 Prozent ausgegeben. Welche Aufgaben stellt diese Anhebung der Politik und den Übertragungsnetzbetreibern? Darüber hat Background mit Werner Götz, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung von TransnetBW, und Rainer Pflaum, dem für Finanzen und Netzwirtschaft zuständigen Geschäftsführer, gesprochen. TransnetBW ist am Bau der großen Gleichstromtrassen SuedLink und Ultranet beteiligt.
Die Formel E hat in Weltmetropolen wie New York, Hongkong und Berlin ihr Publikum gefunden. Jetzt wird sie zur Technologie- und Werbeplattform für Energie- und Autokonzerne. Für ABB, Viessmann oder Porsche geht es um mehr als nur Elektroautos.
Die USA sind gegen den Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 und werden versuchen, sie mit diplomatischen Mitteln oder auch mit Sanktionen zu verhindern. Erneuerbare Energien sieht eine Diplomatin des Außenministeriums nur als eine Energiequelle unter vielen.
Die jüngste Ausschreibung für Windkraft an Land hatte zum ersten Mal eine geringere Gebotsmenge als das ausgeschriebene Volumen. Bürgerenergiegesellschaften sind bei Weitem nicht mehr so dominant. Die Änderung der Regeln hat gewirkt.
Ähnlich wie bereits für Pkw sollen in der EU bald Obergrenzen für den CO2-Ausstoß von Lastwagen und Bussen gelten. Der Vorschlag ist Teil eines Pakets der Europäischen Kommission, um den Verkehr sauberer und sicherer zu machen.
In Dutzenden deutscher Kommunen sind die Stickoxid-Werte in der Luft zu hoch. Schuld daran sind vor allem Diesel-Abgase. Jetzt reagiert die EU-Kommission und verklagt Deutschland und fünf weitere EU-Mitgliedsstaaten vor dem Europäischen Gerichtshof.
In der Diskussion um den CO2-Ausstoß von Autos fordert die Verhandlungsführerin des Europaparlaments, dass Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ihre Emissionen zwischen 2021 und 2030 um 50 Prozent senken. Der Verband der Autoindustrie ist alarmiert.
Die Bundesnetzagentur verändert den Zuschlagsmechanismus bei der Ausschreibung von Regelenergie für das Stromnetz. Damit will sie Tricksereien beenden, die zu extrem hohen Preisen geführt hatten.
Früher als andere wagten sich deutsche Energie-Investoren in den Iran. Große Solarparks sind entstanden, weitere sind im Bau. Es lockten hohe Renditen. Die neuen US-Sanktionen stürzen die Projekte ins Chaos. Die Unternehmer hoffen jetzt auf die Europäische Union – und China.
Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministerium haben das Mandat der Kohle-Kommission formuliert. Die Punkte eins bis drei stellen auf die Arbeitsplätze und den Strukturwandel ab, der Klimaschutz kommt erst ab Platz vier.
Ein Ex-Manager der Deutschen Bank muss wegen Steuerbetrugs beim Handel mit CO2-Zertifikaten drei Jahre ins Gefängnis. Dem Urteil des Bundesgerichtshofs vorausgegangen waren jahrelange Ermittlungen und mehrere Razzien in der Bank. Es geht um fast 150 Millionen Euro.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will einen schnellen Ausbau von Ökostrom. Ihre Rede zur Beratung über den Bundeshaushalt hat Schulze genutzt, um Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) vor einem Bruch des Koalitionsvertrages zu warnen.
Probleme bei der Beschaffung von geologischen Daten könnten die Suche nach einem Atommüllendlager verzögern, scheibt das Nationale Begleitgremium in seinem ersten Tätigkeitsbericht und macht Verbesserungsvorschläge.
Es ist ein Milliardenprojekt, bei dem die Ukraine als Verlierer dastehen könnte. Die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 ist weiter umstritten. Wirtschaftsminister Peter Altmaier vermittelt in Kiew und Moskau. Am Freitag treffen sich Angela Merkel und Wladimir Putin.
Millionen für Hightech-Motoren, neue Materialien und ungewöhnliche Ansätze: In der Schifffahrt beginnt die Suche nach grünen Technologien. Segelfrachtschiffe könnten neu erfunden werden.
Drei Kandidaten sind konkret im Rennen als Vorsitzende der Kohle-Kommission. Sie sollen die Interessen der vom Kohleausstieg betroffenen drei Bundesländer vertreten. Welche Personen könnten außerdem Mitglieder der Kommission werden? Ein Überblick.
Mit großen Datenmengen hatte die Klimawissenschaft schon immer zu tun. Jetzt aber können die Informationen noch besser aufbereitet werden. Das soll gute Entscheidungen trotz komplexer Sachlage ermöglichen.
Mehrere tausend Delegierte haben in Bonn über den internationalen Klimaschutz gesprochen. Dabei blieben viele Fragen ungeklärt. Bevor es im Dezember ins polnische Kattowitz zur Weltklimakonferenz geht, soll vorher im thailändischen Bangkok verhandelt werden.
In Briefen an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Bundesumweltministerin Svenja Schulze fordert die Landesregierung von Schleswig-Holstein, dass Berlin sich bei den aktuellen Verhandlungen auf EU-Ebene für Wasserstoff aus Windstrom einsetzt.
Die Energiewende hat dem Geschäftsmodell der großen Versorger zugesetzt. Eon-Chef Teyssen hat darauf mit einem radikalen Kurswechsel reagiert. Künftig sollen allein Netze und Kundengeschäft für Gewinne sorgen. Bei den Aktionären kommt das gut an, bei Wettbewerbern weniger.
Bei den Berliner Energietagen ging es auch um den Europäischen Emissionshandel. Die Essenz: Er funktioniert, doch die festgelegte Emissionsgrenze ist nicht kompatibel mit dem Pariser Klimaabkommen.
Auf den Berliner Energietagen hat eine niederländische Wissenschaftlerin gezeigt, was das Nachbarland bei der Elektromobilität besser macht. Während man dort handelt, diskutieren die deutschen Experten eher kleinteilig.
Die Aufkündigung des Iran-Abkommens durch die USA hält die Energiewelt in Atem. Der Öl-Markt bebt, und die Industrie fürchtet um gute Geschäfte. Das ölreiche Land galt auch als ein Zukunftsmarkt für deutsche Solar- und Windparks – bis jetzt.
Wenn Brüssel neue Vorgaben für die Energieeffizienz einzelner Produkte erlässt, ist die Aufregung regelmäßig groß. Jetzt steht eine neue Regulierungsrunde an. Handföhne und Wasserkocher nimmt die Kommission genauso ins Visier wie Aufzüge und Solarpanele.