Mit einem Rahmenvertrag über fast vier Milliarden Euro zementiert die Bundesverwaltung ihre Abhängigkeit von Oracle. Zusätzlich öffnet der Deal dem Neuling den Weg in die Verwaltungscloud, während etablierte Anbieter weiter auf Ausschreibungen und klare Anforderungen warten.
Kulturschaffende sorgen sich um die Verwertungsrechte an ihren Werken, wenn diese für das Training von KI-Modellen verwendet werden – und fordern Nachbesserungen im AI Act. Doch ist das Thema dort wirklich gut aufgehoben?
Die Telematikinfrastruktur ist auf dem Weg zur TI 2.0 – im Mittelpunkt steht dabei das Konzept der Zero-Trust-Architektur. Ein Konsortium aus Industrie und Forschung setzt dieses um und hat nun Details zur Vorbereitung vorgestellt.
Seit 25 Jahren dominiert Google die Internetsuche und daran wird auch ChatGPT so schnell nichts ändern, sagt Dirk Lewandowski. Der Informationswissenschaftler wundert sich, warum über den Einfluss von Suchmaschinen so wenig diskutiert wird und macht Vorschläge für mehr Wettbewerb.
Mit offensiver Kommunikation kann die Regierung bei der Umsetzung ihrer Forschungsmissionen aus der Zukunftsstrategie noch nicht glänzen. Dafür geht es aber die interne Abstimmung der Ressorts und die externe Begutachtung durch ein Expertengremium weiter.
Im Deutschen Aufbau- und Resilienzplan ist skizziert, wie Deutschland die EU-Coronagelder ausgeben will. Eine Übersicht des Bundesfinanzministeriums über die bisher größten Empfänger der Gelder wirft aber Fragen auf.
Die Digitalpakt-Mittel für Endgeräte waren schnell vergeben, doch in der Praxis zeigte sich, dass es von der Ausschreibung über die Beschaffung und Nutzung bis zur Entsorgung der Geräte vieles zu beachten gibt. Heute veröffentlicht das Bündnis für Bildung deshalb einen Leitfaden, der bei der Beschaffung von Schüler-Endgeräten für Lehrkräfte helfen soll.
Nach einem Cyberangriff im Juli steht Microsoft für seine Sicherheitspraktiken in der Kritik. FDP-Digitalpolitiker Volker Redder kritisiert die fehlende Transparenz des Unternehmens und fordert, es auf politischer Ebene zur Rede zu stellen.
Skandale wie die niederländische Kindergeldaffäre haben das Diskriminierungsrisiko durch KI-Systeme offenbart. Deshalb fordert die Unabhängige Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes nun ein stärkeres Gleichbehandlungsgesetz, mit umgekehrter Beweislast, mehr Transparenz und einer neuen Aufsicht.
Bürger:innen sollen das Aufstiegs-Bafög zur Förderung bei der beruflichen Fortbildung künftig über ein Onlineportal beantragen können. Die OZG-Leistung aus Sachsen-Anhalt soll diverse Funktionen mitbringen und schnell Anklang in weiteren Bundesländern finden.
Die Deutsche Bahn sieht sich als KI-Pionierin. Künstliche Intelligenz hilft unter anderem dabei, Verspätungen zu minimieren, die Zugwartung zu beschleunigen und beim Programmieren. Doch nicht jedes Versprechen der Technik kann die DB halten.
Die Telekommunikationsbranche beklagt seit Jahren, wie lang und aufwendig der Weg bis zur Baugenehmigung ist. Um den Netzausbau zu beschleunigen, arbeitet das Digitalministerium an einem entsprechendem Gesetz. Nach langem Warten legt das Ministerium nun einen ersten Entwurf vor.
Neben den beiden bekannten Digitalgesetzen und dem Gematikvorhaben soll nun auch ein „Medizinforschungsgesetz“ auf den Weg gebracht werden. Darin sollen Hürden für die Forschung abgebaut werden. Zudem gibt es Anpassungen bei den Gesetzen zu digitaler Gesundheit, die am heutigen Mittwoch ins Kabinett gehen.
Die Debatte um die Sicherheit der Technologie des chinesischen Unternehmens Huawei reißt nicht ab. In Deutschland wird seit einigen Monaten wieder über einen möglichen Ausschluss aller oder bestimmter Komponenten aus dem 5G-Netz diskutiert. Doch offenbar ohne das Unternehmen, wie Carsten Senz von Huawei Deutschland im Interview bedauert.
Ein Jahr nach Verabschiedung der Digitalstrategie kann die Bundesregierung nur eingeschränkt damit glänzen. Ein umfangreiches Monitoring des Bitkom gibt jetzt Aufschluss über die Details.
Die neue Datenstrategie der Bundesregierung ist reif fürs Kabinett und soll in Meseberg beschlossen werden. Zentrale Neuerung ist dabei aber nichts Inhaltliches, sondern die Umsetzungsroadmap. Auch Large Language Models für die Nutzung in der Verwaltung spielen jetzt eine Rolle.
Bei der Kabinettsklausur in Meseberg diskutiert die Regierung zum zweiten Mal in Folge über KI. Konkrete Maßnahmen lassen jedoch weiter auf sich warten. Wechselnde Zuständigkeiten und Sparvorgaben behindern eine strategische KI-Politik.
Seit Freitag ist der DSA in Kraft. Die Umsetzung in Deutschland soll das Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) regeln. Bis Freitag konnten Verbände dazu Stellungnahmen einreichen. Viele wollen eine zentrale, starke Behörde und klare Zuständigkeiten – was bei den Landesmedienanstalten auf Unverständnis stößt.
Zum vierten Mal läuft das Fellowship Work4Germany an. Das Programm bringt Expert:innen aus der Privatwirtschaft in die Bundesministerien, um dort die Arbeitsprozesse zu modernisieren. Dieses Jahr liegen die Schwerpunkte auf Digitalisierungsvorhaben und Gesetzgebungsprozessen.
Mozilla will die Entwicklung vertrauenswürdiger KI unterstützen. Im Interview erklärt Chefin Mitchell Baker, wie das Programm Mozilla AI funktioniert, warum sie an eine neue Welle dezentraler Technologien glaubt und wie Microsoft dem Konkurrenten das Leben schwer macht.
Ab heute gelten für die großen Online-Plattformen und -Suchmaschinen in der EU neue Regeln. Weitere Pflichten kommen im Februar 2024 dazu. Außerdem geht es um die Klagen zweier Plattformen gegen ihre Einstufung als VLOPs und den Sonderfall Wikipedia.
Ständig hört man beim Thema Glasfaserausbau den Begriff Open Access. Doch was genau darunter verstanden werden soll, ist umstritten. Eine richtige Definition gibt es bislang noch nicht. Der Breko versucht sich nun daran.
Im Juli hatte der Bundesrat einen dicken Packen an Forderungen für das OZG-Änderungsgesetz vorgelegt. Der Bund lenkt jedoch nur an wenigen Stellen ein.
Mit einem Aktionsplan will Bundesforschungsministerin Stark-Watzinger der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz in Deutschland einen „neuen Schub“ geben. Doch die geplanten Maßnahmen taugen bisher eher als Schubser.
Während Facebooks Libra-Projekt lärmend untergegangen ist, hat der US-Bezahlriese Paypal nun recht geräuschlos seine Kryptowährung gestartet. Dem Konzern könnte so gelingen, woran Facebook mit seiner Cyberdevise noch gescheitert war.
Die Gamesbranche floriert, doch die Bundesregierung sorgt mit ihrer Kürzung der Fördermittel für einen Stimmungsdämpfer. Die Spielemacher wollen Games in Wissenschaft und Forschung etablieren. Schafft die Branche den Imagewechsel – und kann dieser die Förderung sichern?
In den vergangenen Wochen haben mehrere Unternehmen angekündigt, intern generative Künstliche Intelligenz einsetzen zu wollen. Dass sich die Modelle allerdings auf das eigene Geschäftsmodell oder Produktportfolio auswirken, glauben jedoch lange nicht alle Unternehmen, offenbart eine aktuelle Studie.
Mit dem Projekt Manufacturing-X soll Deutschland „vom Fabrikausrüster zum Digitalausrüster der Welt“ werden, hofft Wirtschaftsminister Robert Habeck. 150 Millionen Euro steckt er daher in das Vorhaben. Doch beim Bau des Datenraums gibt es einige Knackpunkte.
Die Zeit für die Umsetzung des Digital Services Act in den EU-Staaten drängt und die „Plattformoase“ Irland hat dabei schon große Fortschritte vorzuweisen – seit Juli ist der dortige DSC bereits ernannt. In Deutschland ist sich die Regierung unterdessen weiterhin uneins, was aus der bisherigen Aufsichtsstruktur für Plattformen wird.
Texte oder Bilder im Internet, die mithilfe einer Künstlichen Intelligenz (KI) geschaffen worden sind, sollen nach dem Willen der EU-Kommission entsprechend gekennzeichnet werden. Das Beispiel einer Firma deren KI-Avatare für Propaganda missbraucht wurden, zeigt, wieso Handlungsbedarf besteht und weshalb neue Gesetze allein nicht reichen werden.
Eigentlich ist Deutschland der größte Robotermarkt in Europa und hat die weltweit vierthöchste Roboterdichte. Doch massive Investitionen in Asien und Nordamerika in dem Sektor bringen auch die Bundesrepublik unter Zugzwang.
Obwohl der Digitalisierungsbedarf des öffentlichen Sektors sowohl in den Verwaltungen als auch bei IT-Dienstleistern gesehen wird, stockt der Prozess an vielen Stellen. Welche Hemmnisse diese beiden Gruppen bei der Digitalisierung der Verwaltung sehen und wie sie vorangetrieben werden könnte, zeigt eine aktuelle Studie.
Seit 2021 hat Deutschland einen Glücksspielstaatsvertrag, der Gambling im Internet reguliert. Der Markt boomt, im Vorjahr wurden über 2,5 Milliarden Euro erwirtschaftet. Doch auch die Zahl der Spielsüchtigen ist groß und das Online-Glücksspiel verstärkt deren Suchtgefährdung.
Sicherheitsrelevante Assistenten und Künstliche Intelligenz sind auf dem Weg ins Auto. Die EU-Regulierung macht sie zur Pflicht. Künftig könnte auch die verbotene Handy-Nutzung am Steuer überwacht und bestraft werden. Verbraucher- und Datenschützer haben Bedenken.
Nachdem das Finanzministerium einen ersten Entwurf bereits im April vorgelegt hatte, soll das Zukunftsfinanzierungsgesetz heute ins Kabinett gehen. Das Gesetz will es Start-ups erleichtern, ihre Mitarbeiter zu beteiligen. Nicht alle Ideen des Ministeriums schaffen es ins Kabinett.
Große Sprachmodelle können viel, sollen aber aus ethischen Gründen nicht alles preisgeben. Nun haben Wissenschaftler eine sehr effektive Angriffsmethode entwickelt, mit der sie Bots wie ChatGPT oder Bard fast alles entlocken können. Vor allem droht Imageschaden für die KI-Firmen.
Am Montag fand die erste Anhörung zum Entwurf des Gesundheitsdatennutzungsgesetzes statt. Während das Vorhaben insgesamt viel Zustimmung bekommt, gibt es unterschiedliche Ansichten zur Zuständigkeit der Kassen und dem Zugang zum Forschungsdatenzentrum.
Um die Abhängigkeit von marktbeherrschenden Anbietern von Cloud-Infrastrukturen weiter zu reduzieren, muss der Staat auf der Nachfrageseite viel aktiver auftreten – und sich von falschen Annahmen über Cloud- oder KI-Technologie verabschieden, ist der langjährige IT-Manager Hans-Joachim Popp im Interview mit Lina Rusch überzeugt.
Der in der Vorwoche bekannt gewordene Referentenentwurf für das Bundesdatenschutzgesetz entfacht bei Datenschützern und in der Wirtschaft keine größere Begeisterung. Eine Geschäftsstelle für die Datenschutzkonferenz wird im Entwurf ebenso vermisst wie das Mitdenken künftiger EU-Verordnungen.
Mit dem Anwendungsbeginn des Digital Services Act am 25. August müssen Twitter, Youtube und Co. der EU-Kommission ihre ersten Risikobewertungen vorlegen. Das Konzept ist in der Branche neu und es gab nur wenig Vorgaben. Zivilgesellschaft und Forschung befürchten Audit-Washing – und pochen auf mehr Beteiligung bei der Ausarbeitung zukünftiger Leitlinien.
Der Ärger unter den Ländern ist groß: 2024 sollen keine Gelder mehr vom Bund kommen, um die Entwicklung und den Rollout von EfA-Leistungen zu finanzieren. Schleswig-Holstein hat deshalb schon bei einigen Projekten die Zusammenarbeit mit dem Bund gekündigt – die anderen Länder wollen zunächst abwarten.
Nachdem das Verkehrsministerium ein Eckpunktepapier zum geplanten Mobilitätsdatengesetz vorgelegt hat, ringen Verbände und Unternehmen wieder um die Pflicht zum Datenteilen. Ein Knackpunkt ist die Frage, bei welchen Informationen es sich um Geschäftsgeheimnisse handelt.
Mit einem neuen Referentenentwurf will das Bundesinnenministerium den Auftrag aus dem Koalitionsvertrag umsetzen, die Datenschutzkonferenz des Bundes und der Länder zu stärken – scheitert daran aber weitgehend. Die geplanten Regelungen dürften kaum für Gegenliebe sorgen.
Desinformation und sinkendes Vertrauen in die Medien sind zentrale Gefahren für Demokratien. Eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt: Mehr als die Hälfte der EU-Bürger:innen sind bezüglich des Wahrheitsgehalts von Informationen verunsichert – eine große Mehrzahl fordern mehr Engagement von Staat und Social Media.
Der Digitalcheck für Gesetze kommt langsam in der Gesetzgebungspraxis an. Ein Kabinettsbeschluss Ende August soll die Verbindlichkeit für die Ressorts erhöhen.
Der taiwanesische Chipkonzern TSMC will zusammen mit Bosch, Infineon und NXP für zehn Milliarden Euro ein Werk in Dresden bauen. Erwartet wird mehr Unabhängigkeit von Asien und eine Entlastung der Lieferkette. Doch das ist Zukunftsmusik.
Das Krypto-Projekt des Open-AI-Gründers Sam Altman soll die Identität von Menschen verifizieren und ihnen Zugang zu einem Grundeinkommen bieten. Weltweit haben nun Aufsichtsbehörden Zweifel an der Umsetzung des Projekts – in Deutschland auch die Finanzaufsicht.
Virtual-, Augmented Reality und Mixformen spielen bisher in der Patientenversorgung allenfalls in Einzelfällen eine wichtige Rolle – obwohl Mediziner:innen durchaus in verschiedenen Bereichen einen Nutzen sehen. Für die tägliche klinische Routine ist die heutige Consumer-Gerätegeneration aber vor allem eines: zu groß, sagt Radiologe Matthias May.
Das Bundesdigitalministerium hat den Referentenentwurf für das Digitale-Dienste-Gesetz veröffentlicht. Darin finden sich kaum Veränderungen gegenüber vorangegangenen Entwürfen, die Bundesnetzagentur soll die Hauptverantwortung in der deutschen DSA-Durchsetzung übernehmen. Ein Randvermerk könnte jedoch noch weitere Änderungen verheißen.
Dass die Landesmedienanstalten trotz ihrer Aufsichtspflichten im Jugendmedienschutz keine zuständige Behörde im Referentenentwurf für ein Digitale-Dienste-Gesetz sind, kritisiert Tabea Rößner, die Vorsitzende des Digitalausschusses. Im Interview erklärt sie, warum dies die nationale Durchsetzung des DSA verzögern könnte.
Im vergangenen Jahr lieferte das bayerische Digitalgesetz die rechtliche Basis für eine Anstalt öffentlichen Rechts, die vom Land und den Kommunen getragen wird. Die sogenannte Baykommun soll die Digitalisierung der Kommunalverwaltungen vorantreiben und befindet sich nun mitten im Aufbau. Wie geht es weiter und welche Ziele werden verfolgt?
Der Chef von Deep L, Jaroslaw Kutylowski, spricht im Interview über die Konkurrenz mit Google, neue Funktionen und die Frage, wie KI reguliert werden sollte.
Helle Aufregung um den Haushalt: Statt wie dieses Jahr 377 Millionen plant die Ampel für das kommende Jahr nur mit 3 Millionen für die Verwaltungsdigitalisierung. Die finanzielle Lage ist nicht so düster, wie es den Anschein hat – doch dafür droht Ärger an anderer Front.
Die elektronische Patientenakte für alle soll schon bald kommen – wie dieser allerdings widersprochen werden kann, scheint auch der Bundesregierung noch nicht klar. Das geht aus Antworten auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor, die auch bei der Frage nach einem Identitätsnachweis Lücken offenbaren.
Während San Francisco plant, die Genehmigung für Roboshuttles weiter auszuweiten, stocken hierzulande die für dieses Jahr angekündigten Projekte für autonome Taxidienste. Woran liegt das? Eine Spurensuche.
In den USA haben sich die großen Tech-Konzerne auf freiwilliger Basis verpflichtet, an KI-Wasserzeichen zu arbeiten. Die EU will lieber verbindliche Regeln. Die vorgesehene Kennzeichnungspflicht im AI Act ist allerdings schwach, und auch ein paar technische Fragen sind noch zu klären.
Wer Satelliten ins All schicken will, muss zu Elon Musk, nach China oder Russland. Deutsche Unternehmen wittern ein Milliardengeschäft, Wirtschaftsminister Habeck hofft auf mehr Souveränität.
Geht es nach dem BMJ, sollen Quellen-TKÜ und Online-Durchsuchung nur als Ultima Ratio bei der Ermittlung besonders schwerer Straftaten zum Einsatz kommen dürfen. Mit einem neuen Gesetz will das Ministerium die Eingriffsschwelle erhöhen, Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) erfüllen und rechtliche Unklarheiten aus dem Weg räumen.
Seit einigen Jahren basteln Politik und IT-Dienstleister an einer Microsoft-Office-Alternative für die Verwaltung. Der geplante „souveräne Arbeitsplatz“ ist aber weiterhin in der Aufbauphase – ein flächendeckender Regelbetrieb scheint noch weit entfernt. Im Schulbereich könnte es in einem Bundesland bald die erste große Nutzendengruppe geben.
Gleich zu Beginn ihrer Sommertour kündigte Forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger an, die KI-Strategie aktualisieren zu wollen. Am Freitag sammelte sie Inspirationen für das Update bei Forschungsinstituten und Unternehmen in Baden-Württemberg.
Am Montag startet der erste Workshop des Konsultationsprozesses zur deutschen EUdi-Wallet. Zahlreiche Verbände, Unternehmen und Expert:innen hatten im Vorfeld Positionspapiere eingereicht. Forderungen nach Organisationsidentitäten und marktzentrierter Ausgestaltung werden ebenso laut wie grundsätzliche Kritik am Projekt.
Waymo und Cruise sehen sich in San Francisco vor einer Abstimmung über die Ausweitung ihres Robotaxi-Services in der Stadt mit Widerstand konfrontiert. Was Europa daraus für die Einführung der Technologie lernen kann.
Lange hatten Branche, Kommunen und Politik auf sie gewartet: Heute tritt die DIN 18220, die den Einsatz von alternativen Glasfaserverlegemethoden regelt, in Kraft. Doch es herrscht nicht nur Freude über den Start.
Während die EU-Kommission ihren freiwilligen AI Pact bislang nur angekündigt hat, wurde in den USA vergangene Woche eine KI-Selbstverpflichtung an den Start gebracht. Wichtige Bereiche fehlen jedoch, und letztlich brauche es verbindliche Vorschriften, so die Kritik.
In einer Studie haben die Grünen im bayerischen Landtag untersuchen lassen, wie die Landesregierung mehr Rechenzentren in den Freistaat holen könnte – und wie sich der ökologische Fußabdruck der Branche verbessern lässt. Die Ergebnisse sind auch für den Bund und andere Länder interessant.
Mit der generellen Einführung der elektronischen Patientenakte sollen Krankheitsdaten für die Forschung verfügbar werden – wenn die Versicherten nicht widersprechen. Eine Umfrage zeigt, dass die Bereitschaft zum Widerspruch groß ist. Die KBV erstaunt das nicht und das BMG plant eine Kampagne.