Den informellen EU-Energieministerrat am 17. und 18. September hat die österreichische Ministerin für Nachhaltigkeit, Elisabeth Köstinger, nach Linz gelegt. Dort baut der Stahlhersteller Voestalpine eins der größten Wasserstoffprojekte Europas auf. Ihren Kollegen stellte Köstinger, die auch das Thema Energie verantwortet, eine Wasserstoff-Initiative vor.
Der Klimagipfel in Kalifornien ist mit vielen Bekenntnissen zu Ende gegangen: So will etwa Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) Baden-Württemberg bis 2050 klimaneutral gestalten. Kretschmann lässt sich dafür feiern. Doch dieses Ziel hat die Bundesregierung im Klimaschutzplan 2050 ohnehin ausgerufen.
Bahnvorstand Ronald Pofalla (CDU) legt einen Vorschlag für den Kohleausstieg vor, der in der Kohle-Kommission abgestimmt sein soll. Auf Nachfrage bei den Mitgliedern wird klar: Niemand, der zu erreichen war, ist über den angeblichen Kompromiss informiert. Pofalla wird heftig kritisiert.
Erdgas aus Fracking wollen die USA auch nach Europa verkaufen und damit Russland eins auswischen. Noch aber ist das Gas teurer als die Konkurrenz aus Pipelines. Das Terminal in Rotterdam ist deshalb nicht ausgelastet.
Eine von einschlägigen Interessen unabhängige Studie liefert Diskussionsstoff für die Kohle-Kommission: Beim schnellen Ausstieg würden die Strompreise im Großhandel vor allem langfristig deutlich höher liegen. Bei einem Kompromiss bleiben die Auswirkungen moderat.
Matthias Miersch, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und zuständig für die Themen Energie und Umwelt, spricht mit Background über Streitpunkte beim Ausstiegspfad und das Klimaschutz-Verständnis seiner Partei.
Martin Lundstedt, CEO des Lastwagen- und Maschinenherstellers Volvo Group, arbeitet daran, die Geräte klimafreundlicher zu machen. Im Background-Interview beschreibt er den Weg zu elektrisch und autonom fahrenden Lkw und Bussen.
Bei der Debatte zum Haushalt des Wirtschaftsministeriums ist es zwischen den Koalitionspartnern weitgehend friedlich zugegangen. Kritik kommt von der Opposition: Grünen-Fraktionsvize Krischer veralbert die Kohlekommission und die AfD kritisiert den Energie- und Klimafonds gänzlich.
Im Hambacher Forst hat die Räumung der 60 Baumhäuser begonnen, zum Teil unter hartem Zusammentreffen zwischen Polizisten und Aktivisten. NRW-Ministerpräsident Laschet referiert indes bei Sekt in Berlin über die Energiewende.
Verkehrsminister Andreas Scheuer hat den europäischen Herstellern vorgeworfen, zu wenige E-Busse anzubieten. Das tat er auf einer Veranstaltung von Volvo. Anschließend stellten die Schweden klimafreundliche Fahrzeuge vor.
Sie fördern in Sibirien und der Arktis gemeinsam Rohstoffe, bauen die teuerste Pipeline der Welt und schließen einen Liefervertrag nach dem anderen: China und Russland rücken zusammen – mit Folgen für die weltweiten Energiemärkte. Jetzt steigt Peking beim größten russischen Ölkonzern ein.
Nach einer Kohle- und einer Verkehrskommission will die Bundesregierung nun auch eine Gebäudekommission einrichten. Das erfuhr Background am Rande eines Symposiums zur Energieforschung in Berlin.
Der Umweltausschuss des EU-Parlaments spricht sich dafür aus, den CO2-Ausstoß von neuen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen zwischen 2021 und 2030 um 45 Prozent zu senken; bis 2025 soll das Minus 20 Prozent betragen. CDU und Autoindustrie warnen vor Jobverlusten.
Eigentlich wollten die Bundestagsfraktionen am Dienstagnachmittag im Parlament über den Umwelthaushalt debattieren. Daraus wurde ein handfester Krach über die Kohle-Kommission und den Hambacher Forst hauptsächlich zwischen Union, SPD und Grünen.
Emissionszertifikate werden rasend schnell teurer und haben die 25-Euro-Marke überschritten. Beobachter sind baff. Spekulanten, aber auch Industrie und Stromerzeuger haben ihre Strategien geändert – sie horten mehr Emissionsrechte. 2019 könnte sich der Markt beruhigen.
Was ist Strukturwandel und wie soll man ihn anpacken? Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie forscht seit Jahren auf diesem Gebiet. Am Montag stellte es seine Erkenntnisse in geballter Form in Berlin vor.
Viele Versicherer wollen wegen des Klimaschutzes die Kohlewirtschaft nicht mehr absichern. Allianz und Munich Re halten sich aber nicht an ihre Versprechen, kritisiert eine NGO-Studie. Gerade die großen Rückversicherer hätten es in der Hand, die Kohle-Verbrennung zu bremsen.
António Guterres warnt in New York eindringlich vor den Folgen des Klimawandels. Doch er will auch Hoffnung verbreiten. Wir haben das in der Hand, so der UN-Generalsekretär. Er läutet mit seiner Rede zwei Klima-Veranstaltungen in den USA ein.
Das Forschungszentrum Jülich hat einen Durchbruch in der Batterietechnologie geschafft: Sein Festkörperakku lässt sich in weniger als einer Stunde laden, statt in zehn bis zwölf. Bis die neuen Batterien in E-Autos, Stromspeichern und Smartphones eingesetzt werden können, wird es aber noch Jahre dauern.
Ein diplomatisches Treffen in Bangkok zur Vorbereitung der Klimakonferenz in Kattowitz hat wichtige Punkte offengelassen. Die nationalen Klimaziele und die finanzielle Unterstützung für die Entwicklungsländer waren die Knackpunkte.
Am morgigen Dienstag steht der nächste Trilog zur Richtlinie und zur Verordnung über den Elektrizitätsbinnenmarkt an. Es gibt noch einige große Baustellen abzuräumen. Umstritten ist zum Beispiel das Recht, in die Strompreise einzugreifen, um Energiearmut zu verhindern.
Die Wirtschaft stellt sich auf mehr Klimaschutz ein. Doch wie Unternehmen künftig über Investitionen entscheiden, spielte bisher in Studien kaum eine Rolle. Der WWF legt nun eine Analyse für die Automobil- und die Kunststoffindustrie vor, die auch anderen Unternehmen helfen kann.
Der weltgrößte Flüssiggas-Exporteur schielt auf den deutschen Markt. Qatar Petroleum will sich am geplanten LNG-Terminal beteiligen und verhandelt mit RWE über größere Gaslieferungen. Auch sonst klotzt Katar statt zu kleckern. Heute trifft der Emir in Berlin die Bundeskanzlerin.
Innerhalb eines Jahres hat sich der CO2-Preis auf gut 20 Euro vervierfacht. Da stellt sich die Frage: Wie weit muss er noch steigen, um Braun- und Steinkohlekraftwerke aus dem Strommarkt zu drängen? Experten haben Antworten.
Mit einem großen Aufgebot ist die Polizei ins Braunkohlerevier Hambacher Forst vorgerückt und hat Mitarbeiter des Energiekonzerns RWE beim Wegräumen von Barrikaden geschützt. Es gab Festnahmen, aber keine Gewaltausbrüche. Eklig war es trotzdem.
Die neuen Klimaziele für die Schifffahrt haben auch ungewollte Folgen: Alte Öl-Tanker und andere ausrangierte Frachter werden ohne Rücksicht auf die Umwelt schneller abgewrackt. Deutschland steht besonders in der Kritik. Nun will die Bundesregierung gegensteuern.
Die Einführung klimafreundlicher Lastwagen würde bis 2030 die Ölimporte um bis zu eine Milliarde Barrel senken. Im gleichen Zeitraum entstünden rund 120.000 zusätzliche Arbeitsplätze. Das ist das Ergebnis einer Studie von Cambridge Econometrics.
Der Entwurf des Mietrechtsanpassungsgesetzes von Justizministerin Katarina Barley schränkt die Umlagefähigkeit energetischer Sanierungsmaßnahmen ein. Dass größere Modernisierungen in Zukunft unterlassen werden, sei aus „sozialpolitischen Gründen hinzunehmen“.
In Bayern soll der Klimaschutz in der Verfassung verankert werden. Dafür kämpft eine neue Initiative rund um EEG-Vordenker Hans-Josef Fell. Die Stiftung Generationengerechtigkeit will etwas Ähnliches fürs Grundgesetz erreichen. Klimaschutz wäre dann einklagbar.
Wie in einem Brennglas haben sich die Probleme der deutschen Energie- und Klimapolitik bei einer Konferenz der „Zeit“ am Dienstag in Berlin gezeigt. In Erklärungsnot: Staatssekretär Thomas Bareiß.
Mehr als 90 Prozent des afrikanischen Tschadsees sind ausgetrocknet. In den vier Anrainerstaaten sind 2,4 Millionen Menschen auf der Flucht. Deutschland und andere Länder haben am Dienstag in Berlin zwei Milliarden Euro für die Klimafolgenbekämpfung zugesagt.
Analog zur Kohle-Kommission startet die Bundesregierung ein neues Gremium zur Zukunft der Mobilität. Die Umweltverbände sehen darin aber vor allem eine Auto-Plattform. Der Vorsitzende ist ein alter Merkel-Vertrauter.
Der Konflikt um die Rodung des Hambacher Forsts für einen RWE-Braunkohletagebau entzweit die Kohle-Kommission und belastet die Verhandlungen über ein Ausstiegsdatum. Vor Ort spitzt sich die Lage weiter zu. Ein Besuch bei friedlichen und weniger friedlichen Waldbesetzern.
Moderne Motoren, schwefelarme Treibstoffe, Abgasreiniger und Flüssiggas stehen auf der Agenda der heute beginnenden Weltmesse der maritimen Wirtschaft in Hamburg. Bis 2020 muss in viele Schiffe schnell noch eine neue Abgasreinigung eingebaut werden.
Die EU-Kommission hat noch nicht entschieden, wie sie die Mitgliedsstaaten für den Beschluss eines schärferen Klimaziels gewinnen will. Was zunächst nur eine Formalität schien, ist durch den Widerspruch der Kanzlerin zu einer politischen Frage geworden.
Die SPD sei gegen den schnellen Kohleausstieg, so Parteichefin Andrea Nahles und Ministerpräsident Dietmar Woidke. Ein Blitz-Exit würde die Rechtspopulisten stärken. Dass der Übergang sozial abgefedert werden müsse, fordert ein Beirat der Bundesregierung bereits. Ein Blick in dessen Bericht.
Es wird ein heißer Herbst für den internationalen Klimaschutz. Im September jagt eine Konferenz die nächste, um den UN-Klimagipfel in Katowice vorzubereiten. Los geht es in dieser Woche in Bangkok. Im Oktober schaltet sich dann der Weltklimarat in die Debatte ein. Ein Überblick.
China investiert weltweit Hunderte Milliarden in Kraftwerke, Pipelines und Rohstoffhäfen. Jetzt trifft die neue Energie-Seidenstraße auf politischen Widerstand. Erste Länder verabschieden sich schon wieder aus dem Belt-and-Road-Netzwerk.
Der Zeitplan der Kommission ist in Schieflage geraten. Mitglieder zweifeln laut Background-Recherchen stark daran oder halten es gar für unmöglich, dass die Abschlussberichte rechtzeitig vorliegen. Andere sind optimistischer. Indes streiten RWE und BUND weiter um den Hambacher Forst.
Wenn Deutschland seine Klimaziele im Verkehrssektor erreichen will, braucht es einen Mix aus verschiedenen Instrumenten – die zum Teil unpopulär sind. Wie es gehen kann, zeigt eine Studie im Auftrag des Thinktanks Agora Verkehrswende.
Das beim Kohle-Ausstieg einflussreiche Land Brandenburg hat einen neuen Wirtschaftsminister. Der parteilose Hochschulpräsident Jörg Steinbach kommt aus der Lausitz und wechselt direkt aus dem Aufsichtsrat des Kohlekonzerns Leag nach Potsdam.
Nigeria ist zur größten Volkswirtschaft Afrikas herangewachsen, obwohl das Land seine 200 Millionen Einwohner nur sporadisch mit Strom versorgt. Beim Besuch von Kanzlerin Angela Merkel geht es deshalb auch um neue Kraftwerke und Netzausbau – und um Rohstoffe für Deutschland.
Kann die Kohle-Kommission Erfolg haben? Der Politikwissenschaftler Sven T. Siefken argumentiert im Background-Interview, dass die Voraussetzungen schon schlecht waren und die Arbeit nun noch weiter belastet wird. Dennoch hat er einige Tipps, wie sich noch das Beste daraus machen lässt.
Eine Lösung im Streit um Rodungen am Hambacher Forst hat Wirtschaftsminister Peter Altmaier am Mittwoch in Berlin angedeutet. In der Sitzung der Kohle-Kommission ging es dann erst einmal um viele Zahlen.
Die Klimapolitik Frankreichs ist nicht schlechter als die vieler anderer Länder. Aber nicht gut genug für Umweltminister Hulot. Am Dienstag ist er zurückgetreten, weil er nicht länger lügen wollte, wie er sagte.
Nach sechs Kohle-Ländern mischt sich nun auch Berlin in die Arbeit der Kohle-Kommission ein: Background liegt ein Brief der Berliner Umweltsenatorin vor, die auf schnelle Stilllegungen in der Lausitz pocht. Ihr geht es vor allem um die Qualität des Trinkwassers in Berlin.
Seit dem Jahr 2000 haben Pkw in Europa 264 Millionen Tonnen mehr CO2 ausgestoßen, als sie es nach den Verbrauchsangaben der Hersteller gedurft hätten. Und auch nach dem neuen Testverfahren WLTP wird weiter getrickst, warnen die Umweltorganisationen Transport & Environment (T&E) und Nabu. Sie vermuten sogar ein Kartell.
Kann die Kohle-Kommission Erfolg haben? Der Politikwissenschaftler Sven T. Siefken argumentiert im Background-Interview, dass schon die Voraussetzungen denkbar schlecht waren im Vergleich zu anderen Kommissionen: Sie sollte ein umstrittenes Thema isolieren, ist zu groß und wird nun zusätzlich durch die Einmischung von außen belastet. Dennoch hat er einige Tipps, wie sich noch das Beste daraus machen lässt.
Muss Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ins Gefängnis, weil seine Regierung die Urteile zu den Diesel-Fahrverboten ignoriert? Richter in Bayern sehen Beugehaft zumindest als eine Möglichkeit, um die Landesregierung zu ermahnen. Entscheiden soll nun der Europäische Gerichtshof (EuGH).
Die EU lässt die Solarzölle zum 3. September auslaufen. Ein Teil der Branche lobt die Entscheidung: Sinkende Preise würden den PV-Ausbau beschleunigen. Die Anhänger der Zölle warnen dagegen vor einer „Solarschwemme aus China“.
In einer Studie warnen Forscher von der Universität Harvard vor indirekten Folgen der Klimakrise auf die Ernährung. Denn der Gehalt von Eisen, Zink und Proteinen in Pflanzen sinkt mit steigenden CO2-Werten.
Umweltverbände und einzelne Mitglieder der Kohle-Kommission wollen einen Rodungsstopp im Hambacher Forst durchsetzen. RWE-Management und -Betriebsrat wehren sich in Briefen, geben technische Notwendigkeiten an und verlangen Unterstützung durch die Bundesregierung.
Ausgerechnet um weg vom Öl zu kommen, will Saudi-Arabien seine riesigen Reserven vorzeitig zu Geld machen. Doch der Börsengang des Staatskonzerns Saudi Aramco stockt. Dabei braucht das Land die Milliarden für seine Energie-Revolution. Kommt jetzt China ins Spiel?
In der Auseinandersetzung um die Rodungen im Hambacher Forst rügt Umweltministerin Svenja Schulze beide Seiten: Sie verurteilt Gewalt gegen Polizisten, fordert von RWE aber auch einen vorläufigen Stopp der Abholzungen.
Das Nationale Cyber-Abwehrzentrum der Bundesregierung warnt vor Hackerangriffen auf deutsche Energieversorger mit gravierenden Folgen. Auswirkungen bis zu einem europaweiten Blackout könnten nicht ausgeschlossen werden, heißt es in einem Lagebericht.
Pensionskassen, aber auch Privatanleger achten bei der Geldanlage immer mehr auf Nachhaltigkeit. Das Segment wächst stark, aber Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir fordert verbindliche Standards auf EU-Ebene.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke stellt die Privilegierung des Baus von Windkraftanlagen im Außenbereich von Gemeinden infrage und erntet Kritik aus Niedersachsen und der Energiebranche.
Als die Produktion von Glühlampen in der EU verboten wurde, war der Aufschrei riesig. Nun steht das nächste Verbot vor der Tür. Anstelle von Halogenlampen werden ab September hauptsächlich Energiesparlampen und LEDs in den Regalen liegen. Dadurch soll so viel Strom gespart werden, wie Portugal in einem Jahr verbraucht.
Volkswagen hat Berlin als Startpunkt für sein Elektro-Carsharing ausgesucht. 2000 neue E-Autos werden den Markt in der Hauptstadt nächstes Jahr enorm vergrößern. VW kündigte außerdem an, bis 2025 rund 3,5 Milliarden Euro in die Digitalisierung zu investieren.
Die Dekarbonisierung der deutschen Wirtschaft auf den Weg zu bringen ist für Hans Joachim Schellnhuber die wichtigste Aufgabe der Kohle-Kommission. Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung nennt 2030 als das späteste Datum für den Kohleausstieg.
Arbeit unter erschwerten Bedingungen: Die Rodung im Hambacher Forst, die Auswirkungen der Klimaziele auf die Kohleverstromung und Maßnahmen für den Strukturwandel standen am Donnerstag auf der Tagesordnung der Kohle-Kommission.
92 Prozent der deutschen Haushalte sind für die Energiewende, hat die Förderbank KfW erhoben. Doch auf dem Land wird viel mehr dafür getan als in den Städten. Spitzenreiter sind Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Sachsen, Berlin und Hamburg hinken hinterher.
Die Binnenschifffahrt wird zum Schmuddelkind des Verkehrssektors. Frachter und Ausflugsdampfer ohne Abgasfilter sind nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Elektro-Schiffe dagegen kommen nicht in Fahrt, wie das Beispiel Berlin zeigt. Ein neues Klima-Bündnis will das ab heute ändern.
Der Thinktank Agora Energiewende spricht von „Regulierungsdefiziten“ und einer „Blackbox“ bei der Festlegung der Strom- und Gasnetzentgelte. Der Gesetzgeber müsse endlich Transparenz schaffen. Die Netzbetreiber wehren sich gegen den Vorwurf.
Sachsen-Anhalts Umweltministerin Claudia Dalbert (Grüne) hat klare Forderungen an die Kohle-Kommission – und Zweifel. Ihr Bundesland steht im Auge des Energiewende-Sturms: Die Hochspannungstrasse Suedostlink führt durch das kleine Land, und das einzige Braunkohlerevier steht vor dem Aus.