Das BSI hat ein Ablaufdatum für klassische Verschlüsselungsverfahren festgelegt. Damit erhöht sich noch einmal der Druck für Unternehmen, den Wechsel auf quantenresistente Verfahren einzuleiten. Der praktischen Hürden gibt es viele – allen voran die Bestandsaufnahme in komplexen IT-Strukturen.
Nach jahrelangen Diskussionen hat das Innenministerium erstmals einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der Befugnisse zur aktiven Cyberabwehr schaffen soll. Fachkreise und Verbände haben viel an dem Aufschlag auszusetzen.
Mit dem Cyber Resilience Act der EU müssen Produkthersteller erstmals in der Breite Cybersicherheitsanforderungen erfüllen. Das BSI übernimmt in Deutschland die Marktüberwachung. Näheres will das Innenministerium mit einem Durchführungsgesetz regeln. Das gibt auch einen Vorgeschmack, mit welchen Aufwänden die Behörde rechnen kann.
Eine neue Datenbank aus Luxemburg will die globale Cybersicherheitsinfrastruktur dezentralisieren – doch ihre eigentliche Bedeutung liegt woanders.
KI verspricht, das Programmieren zu erleichtern. Doch gerade im Open‑Source‑Bereich wächst die Sorge vor unbedachtem Einsatz – einige Projekte reagieren bereits. Unternehmen schränken schlicht die Nutzung ein.
Weniger als die Hälfte der durch die NIS-2-Regelungen verpflichteten Einrichtungen hat sich fristgerecht beim BSI registriert. Während einige Unternehmen über komplizierte Prozesse klagen, ist das BSI zuversichtlich, dass die Zahlen schnell steigen werden. Ganz wird der blinde Fleck aber nicht verschwinden.
Deutsche Sicherheitsbehörden erhalten mehr Befugnisse im digitalen Raum. Im Zuge dessen werden die Rechte der parlamentarischen Opposition eingeschränkt. Ex-Geheimdienstkontrolleur André Hahn (Linke) hat sich deshalb in einem Brandbrief an die Parlamentarier gewandt.
Der Bundesrat hat vor Kurzem das Gesetz zur Stärkung der kritischen Infrastruktur verabschiedet. Dazu haben sich die Länder ein spezielles Paket ausgehandelt. Die Fragen zum Kritis-Schutz bleiben zahlreich, wie ein Gipfel mit Unternehmen, Bundeswehr und Politik zeigt.
Wie gut funktioniert eine Prüfung, wenn der Kontrolleurin der Zugang zum Prüfmaterial verweigert wird? Mit dieser Frage sollte sich das Bundesverwaltungsgericht am Mittwoch beschäftigen. Das Ergebnis nach einstündiger Verhandlung: ernüchternd. Der Bundesnachrichtendienst kann der Datenschutzbeauftragten jederzeit den Zugang verweigern.
Am Samstag wurde der iranische Regimeführer Ali Chamenei im Zuge eines israelisch-amerikanischen Angriffs getötet. Während die Angriffe sich auch im Cyberraum ausweiten, werden mehr Details über iranische Überwachungsprogramme und vorbereitende Hacks durch Israel bekannt. Angriffe auf kritische Infrastruktur könnten laut Expert:innen auch in Europa folgen.
Google Threat Intelligence Group-Experte Jamie Collier warnt: Staatsnahe Gruppen aus China, Iran, Nordkorea und Russland umgehen klassische Sicherheitsbarrieren und greifen die europäische Rüstungsindustrie zunehmend über Mitarbeiter, Edge-Geräte und Zulieferer an. Für viele Unternehmen bleiben sie über Monate unentdeckt.
Die schwarz-rote Bundesregierung unternimmt, wie schon ihre Vorgänger, den Versuch, Polizei und Kriminalamt mehr Beinfreiheit im Cyberraum einzuräumen. Einigen Verbändevertretern und Politikern geht der Gesetzentwurf zu weit.
Während Washington mit großen Tech-Unternehmen um die ethischen Grenzen seiner militärischen KI-Systeme streitet, zeigt ein neues Forschungspapier: Peking stellt diese Frage erst gar nicht. Was bedeutet das?
Was kriminelle Hacker anrichten können, zeigt die jüngste Attacke auf die Deutsche Bahn. Globale Cyberangriffe bedrohen auch Unternehmen der Autoindustrie. Ihre verzweigten Lieferketten und Produktionsnetze sind häufig zu wenig geschützt – auch eine Folge des Kosten- und Zeitdrucks in der Branche.
Künstliche Intelligenz wird auch bei kriminellen Hackern populärer. Wie sie KI-Tools nutzen und welche anderen Trends es weltweit bei Cybercrime gibt, zeigt ein aktueller Report.
Sieht die Opposition Gespenster oder ist das Verteidigungsministerium gerade dabei, sich mit der Vergabe von Milliardenaufträgen an zwei Drohnen-Start-ups eine problematische Abhängigkeit von Investor Peter Thiel zu begeben?
Mit verschiedenen Gesetzen sollen die Befugnisse der Nachrichtendienste erweitert werden. Um nicht gegen das Grundgesetz zu verstoßen, braucht es dann auch eine entsprechende Kontrolle. Doch der Datenschutzbeauftragten könnten Kompetenzen entzogen werden.
Auf der MCSC und MSC 2026 wurde klar: Europas Sicherheit kippt dort, wo es die Kontrolle über Technologie verliert. Cybercrime, KI‑Angriffe und Weltraumkonflikte multiplizieren sich und stellen Staaten nach der Schockstarre des vergangenen Jahres vor eine strategische, praktische Bewährungsprobe.
Cyberangriffe gelten für die Deutschen inzwischen als größte Bedrohung – noch vor Krieg, Klimawandel und Handelskonflikten. Die Münchner Sicherheitskonferenz wird 2026 zum Testfeld dafür, ob der Westen seine technologische und politische Handlungsfähigkeit noch gemeinsam gegen Autokraten sichern kann.
2025 zeigte ein Paradox: Zwar gab es weniger Cyberangriffe auf die EU, aber mehr betroffene Organisationen. Die kumulative Wirkung kleinerer Vorfälle stellt die EU-Solidarität auf die Probe. Daraus ergeben sich politische Fragen. Eine Daten-Analyse anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz.
Am Mittwoch stellte EU-Kommissarin Henna Virkkunen einen Drohnen-Aktionsplan vor, der auf die Absicherung ziviler Infrastruktur ausgerichtet ist. Hobbydrohnenpiloten müssen mit mehr Auflagen rechnen. Ferner basiert der EU-Plan aber auf Freiwilligkeit.
Open Claw automatisiert den Alltag und zeigt, wie nützlich KI-Agenten wirklich einmal werden könnten. Doch das beliebte Framework offenbart auch, warum solche Systeme IT-Sicherheitsforschern schlaflose Nächte bereiten müssen.
Seit über zehn Jahren wird gewarnt, dass gängige Verschlüsselungsverfahren mit der Entwicklung von Quantencomputern früher oder später unsicher sein werden. Die Migration zu neuen, resistenten Verfahren ist komplex und langwierig. Von staatlicher Seite gibt es grobe Zeitpläne, aber wenig Verbindlichkeit.
Der jährliche KI-Sicherheitsbericht beschreibt ausführlich die Fähigkeiten generativer künstlicher Intelligenz, ihre Risiken und globale Schutzmaßnahmen. Im Bereich Cyberkriminalität steigt die Nutzung bei Angriffen sowie in der Defensive - und die Forderung nach einem deutschen KI-Sicherheitsinstitut wird lauter.
Das Bundespolizeigesetz bedarf einer „umfassenden Modernisierung“ – ist sich die Bundesregierung mit Experten einig. Ein Entwurf mit weitreichenden neuen Rechten liegt vor. An diesem Montag nehmen Sachverständige Stellung.
Das European Repository of Cyber Incidents (EuRepoC) sammelt Informationen und Wissen über Cyberkonflikte. Einmal im Quartal werfen die Forschenden gemeinsam mit DCSO im Tagesspiegel Background Cybersecurity einen Blick auf die jüngsten Cyberoperationen und stellen die zentralen Trends vor.
Der Bundesinnenminister plant, das Luftsicherheitsgesetz zu ändern, damit die Bundeswehr in Deutschland Drohnen abwehren kann. Jetzt haben Sachverständige dazu ihre Einschätzung im Innenausschuss abgegeben. Die Anhörung zeigt: Viele Regelungslücken und der Verdacht der Verfassungswidrigkeit bleiben.
Fünf Monate nachdem das Bundesinnenministerium einen – weitestgehend bekannten – Gesetzentwurf zum Schutz kritischer Infrastruktur in Umlauf gebracht hatte, einigten sich die Regierungsfraktionen mit den Ländern. Ende Januar will Schwarz-Rot das Kritis-Dachgesetz im Bundestag verabschieden.
Das Bundespolizeigesetz bedarf einer „umfassenden Modernisierung“ – ist sich die Bundesregierung mit Experten einig. Ein Entwurf mit weitreichenden neuen Rechten liegt vor. An diesem Montag haben Sachverständige Stellung bezogen.
In den meisten Gebieten in Deutschland sind die Länder für Drohnenabwehr zuständig. Die Unterschiede, was Ausrüstung, rechtliche Lage und Betroffenheit angeht, sind groß. Theresa Locker und Christiane Rebhan geben einen Überblick über die Lage zwischen Brunsbüttel und München.
Seit 2019 hat sich die geopolitische Lage deutlich verschärft. Zunehmende Cyberangriffe und staatliche Einflussversuche veranlassten die EU-Kommission, beim Cybersecurity Act nachzuschärfen. Die Reform stärkt die EU-Agentur Enisa und vereinfacht Zertifizierungen.
Um die kritischen Infrastrukturen besser vor Cyberangriffen zu schützen, schaut die EU-Kommission verstärkt auf die eigenen Lieferketten. In Zukunft sollen Länder und Anbieter definiert werden, von denen ein solches Cyberrisiko ausgeht. Ihre Komponenten könnten dann vollständig aus Europas sensiblen Sektoren ausgeschlossen werden.
Irans Regime hat im Zuge der Massenproteste das Internet abgeschaltet. Wie die zentralisierte Kontrollstruktur über dem iranischen Netz funktioniert, wo ihre Schwächen liegen und warum Cybersicherheitsexperten auch Dauer-Sperren für möglich halten.
Innovationszyklen von wenigen Wochen und KI als Fähigkeits-Multiplikator für Angreifer und Verteidiger: Wohl noch nie hat eine Technologie so schnell ganze Märkte auf den Kopf gestellt. Ein Bericht zeigt, wie rasant KI im vergangenen Jahr die Cybersicherheits-Landschaft verändert und worauf sich Cisos in Zukunft einstellen sollten.
Kurz vor Weihnachten hat das Bundesjustizministerium noch den lang angekündigten Entwurf zur Vorratsdatenspeicherung veröffentlicht. Er ist weniger weitreichend als so mancher im Voraus befürchtet hatte. Ob er europarechtskonform ist, wird sich zeigen.
Loggen sich Versicherte über den Browser in ihr Nutzerkonto ein, ist das Sicherheitsniveau geringer als über die App ihrer Krankenkasse. IT-Standards unterscheiden sich außerdem zwischen den Kassen. Das BSI zeigt, welche Verfahren wie sicher sind, die Bundesdatenschutzbeauftragte verweist auf die Datenschutzgrundverordnung.
Der Ablauf des US-Einsatzes gegen Caracas zeigt eine beispiellose Verzahnung mehrerer militärischer Domänen. Gerade technische Abhängigkeiten von Strom, Software und Vernetzung konnten wohl gezielt ausgenutzt werden.
In puncto Cybersicherheit hat die schwarz-rote Koalition in diesem Jahr einige Pflichtaufgaben auf dem Zettel. Neben dem neuen Projekt Cyber Dome steht weiterhin eine Überarbeitung der nationalen Cybersicherheitsstrategie an. Dazu kommen unerledigte EU-Umsetzungen aus Zeiten der Ampel-Regierung.
Nach dem Kabelbrandanschlag in Berlin und dem Stromausfall im Südwesten rückt der Schutz kritischer Infrastruktur in den Fokus. Union und SPD haben beim Kritis-Dachgesetz offenbar neuen Redebedarf.
Die Gefahr hybrider Kriegsführung durch Russland und andere autoritäre Staaten ist seit Langem bekannt, auch auf europäischer Ebene. Ob bisherige Maßnahmen ausreichen, um Desinformation wirksam zu begegnen, ist umstritten. Ein neuer Report des Aspen Institute empfiehlt, welche Maßnahmen notwendig sind, um gegen Desinformation wirklich resilient zu werden.
Hybride Bedrohungen und Ransomwareangriffe: IT-Sicherheit wird uns auch dieses Jahr stark beschäftigen. Politikerinnen und Politiker beantworten, was aus ihrer Sicht wichtig wird und wo sie politisch ansetzen würden.
Drohnen zum ersten, zweiten und dritten gibt es kurz vor Weihnachten auf Bundesebene: Der Bundesinnenminister eröffnete das Drohnenabwehrzentrum; Bundesrat und Bundestag beschäftigen sich mit dem Luftsicherheitsgesetz und die Aufsicht beim BOS-Drohneneinsatz wechselt. Christiane Rebhan fasst die Entwicklungen zusammen.
Was hat 2025 die Cybersicherheit geprägt? Führende Expertinnen und Experten blicken zurück auf wegweisende Vorfälle, regulatorische Fortschritte, unterschätzte Risiken – und darauf, wo Deutschland mutiger, schneller und besser werden muss.
Einen Tag vor Weihnachten legt eine russische Ransomware-Bande das Netzwerk des Schäfer Shop lahm. Der Büroausstatter hält den Schaden in Grenzen – dank eines professionellen Verhandlungsführers. Im Interview berichtet Finanzchef Andreas Dietz, wie er die Attacke erlebt hat.
Ein internes Rechtsgutachten des Bundesinnenministeriums zeigt, dass US-Sicherheitsbehörden weitreichendere Zugriffsrechte auf Daten in der Cloud haben als angenommen. Eine Verarbeitung von Verschlusssachen in der Cloud scheint sich damit zu verbieten. Das BMI reagiert mit einer Anpassung der Geheimschutzregeln.
Die nationale Sicherheitsstrategie der USA erwähnt den Cyberbereich nur am Rande. Konkreter will die Trump-Regierung in der bald erwarteten Cybersicherheitsstrategie werden. Wo Washington die Schwerpunkte setzt.
Mit seinem Vorhaben, Befugnisse der aktiven Cyberabwehr auszubauen, hat Bundesinnenminister Dobrindt ein zentrales, aber heikles Thema vor der Brust. Rückenwind bekommt er etwas unverhofft von den Ländern. Die zeigen sich sogar offen für eine Zentralisierung beim Bund.
Trotz knapper Kassen und Personalmangel müssen sich Kommunen dringend um ihre IT-Sicherheit kümmern. Expert:innen, Betroffene und Länder haben Tipps für den Weg in eine Basisabsicherung.
Auf der Innenministerkonferenz ging es beim weihnachtlichen Rahmenprogramm gemütlich zu – ganz im Kontrast zu den ernsten Inhalten der eigentlichen Sitzung. Beschlüsse fassten die Senatoren und Minister etwa zu KI-gestützter Polizeiarbeit, der gemeinsamen Drohnenabwehr und dem Umgang mit gewaltpornografischen Inhalten im Netz.
Besinnlich wurde gestern in die Innenministerkonferenz gestartet. Heute geht es inhaltlich los. Auf der Agenda steht viel, dazu zählen Drohnen, Cybersicherheit und die Ausstattung der Polizei.
Budgetverhandlungen sind angesichts der wirtschaftlichen Lage in vielen Betrieben dieses Jahr ein leidiges Thema. Wie stehen die Chancen für IT-Verantwortliche, trotzdem genügend Geld für den Schutz ihres Unternehmens herauszuholen?
Die UNO ringt um eine globale Governance für KI und autonome Waffen. Kann multilaterale Diplomatie nach Trumps Wahl überhaupt noch in der Lage sein, verbindliche Normen zu schaffen? Und was bedeutet es, wenn der Globale Süden bei KI-Daten kaum repräsentiert ist? Die ehemalige Hohe Repräsentantin für Abrüstung, Angela Kane, ordnet ein.
AfD-Anfragen zu IT-Sicherheit und kritischer Infrastruktur lösen eine breite Debatte über Spionageverdacht, Auskunftsrechte und russische Einflussnahme aus. Regierung, Opposition und Experten warnen vor Risiken – und vor einer zunehmend restriktiven Informationspraxis.
Kurzzeitig sah es so aus, als würde auch die dänische Ratspräsidentschaft die Diskussionen um die Chatkontrolle nicht zu Ende bringen. Doch der aktuelle Kompromissvorschlag beruht auf Freiwilligkeit und wurde nun angenommen. Datenschützer und Sicherheitsexperten sehen dennoch Risiken.
Die EU-Kommission sieht in ihrem Vorschlag für den Digital-Omnibus ein einheitliches Meldesystem für Cybervorfälle vor. Die genaue Ausgestaltung wirft allerdings Fragen auf – genau wie die Beibehaltung der bisherigen Fristen.
Wechselrichter in PV-Anlagen lassen sich aus der Ferne steuern und sind damit ein Einfallstor für Lieferkettenangriffe. EU-Abgeordnete wollen Hochrisiko-Anbieter aus den Netzen ausschließen. Die EU-Kommission prüft die Risiken, scheint aber zu freiwilligen Empfehlungen zu tendieren.
Während die EU-Kommission zig Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland am Laufen hat, trödelt die Behörde selbst. Bis Oktober sollten neue Verordnungen zum Cyber Resilience Act veröffentlicht werden, doch die betroffenen Hersteller und die deutsche Aufsichtsbehörde arbeiten mit wenigen Anhaltspunkten. Der Bundestag setzt das Thema bald auf die Agenda.
Pünktlich in der Woche des Gipfels zur europäischen Souveränität hat die Bundesregierung ihre lang erwartete Weltraumsicherheitsstrategie veröffentlicht. Aus der Weltraumbranche gibt es Lob für den Umfang der darin abgedeckten Fähigkeiten und die ambitionierten Ziele. Gerade das Innovations-Ökosystem wie Cyber Innovation Hub und Sprind dürften sich freuen.
Anthropic berichtet von einer beispiellosen, „weitgehend autonomen“ Form von Cyberspionage, mit der manipulierte Versionen des Chatbots Claude rund 30 hochrangige Ziele angegriffen haben sollen. Sicherheitsexpert:innen sind eher skeptisch.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bringt eine Gesetzesänderung durchs Kabinett, die der Bundeswehr den Kampf gegen Drohnen im Inland ermöglicht. Damit könnte sich der Alltag der Deutschen ändern, aber anders als erwartet. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Bis Ende des Jahres müssen Bund und Länder die Grundlagen für ein Mindestmaß an Informationssicherheit geschaffen haben. Die selbstgewählte Frist werden sie nicht einhalten. Das Scheitern war lange absehbar, eingelenkt wurde offenbar nicht.
Europa will seine Demokratien besser vor Angriffen schützen – mit einem neuen „Europäischen Schutzschild“. Kern der Initiative sind ein Koordinierungszentrum für Abwehrmaßnahmen und Krisenprotokolle, die vor allem bei Wahlen greifen sollen. Auch unabhängige Medien und die Zivilgesellschaft sollen gestärkt werden. Anna Ströbele Romero mit den Details.
Die Bereinigungssitzung für den 2026er Haushalt steht an, und die 1024 Seiten Sitzungsvorlage verraten, in welche Cyber- und Sicherheitsprojekte Gelder wandern sollen. Die größten Posten verschieben sich im Verteidigungsministerium, andere versprochene Milliarden scheinen vorerst komplett zu fehlen.
Die Lage im Bereich der Cybersicherheit in Deutschland bleibt angespannt, meldet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik im jährlichen Lagebericht. BSI-Präsidentin und Bundesinnenminister gaben deshalb Sicherheitstipps. Künftig könnten Unternehmen sogar Entschädigung vom Bund bekommen, wenn dieser unsichere Technik verbietet.
Vergangene Woche war den Verhandlern von SPD und Union ein Durchbruch beim Cybersicherheitsgesetz gelungen. Der Bundestag stimmt diesen Donnerstag über NIS-2 ab. Welche Details Schwarz-Rot noch ändern will und wie es weitergeht.
Die Bundesregierung novelliert das Sicherheitsüberprüfungsgesetz, damit die Nachrichtendienste digitaler und schneller arbeiten. Außerdem kriegen sie eine Rechtsgrundlage für mehr Social-Media-Durchleuchtung. Gehen die Befugnisse zu weit?