Der Fall Renate Künast hat wieder einmal gezeigt, wie stark Frauen im Netz sexualisierten Angriffen ausgesetzt sind. Dies ist nicht nur eine schwere individuelle Belastung, sondern bewirkt Verdrängung aus dem digitalen Raum, meint Maria Wersig, Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes.
Das Digitale ist geopolitisch, meint Ex- Wirtschafts- und Außenminister Sigmar Gabriel. Warum der Digitalgipfel der Bundesregierung an den wichtigsten Fragen rund um einen neuen Technologiekrieg zwischen den USA und China vorbeidiskutiert hat, schreibt der SPD-Politiker in seinem Gastbeitrag.
Cybersicherheit ist ein gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Aber der neue Nationale Pakt wirkt wie ein Versuch, zivilgesellschaftliche Beteiligung vorzugeben, ohne echte Einflussnahme zu ermöglichen, kritisiert Sven Herpig von der Stiftung Neue Verantwortung.
Mittelständische Händler erleben derzeit, wie sie von großen Plattformen im Wettbewerb abgehängt werden. Hauptgrund sind einseitige Regeln, die die Bildung von Daten-Monopolen begünstigen, sagt Ludwig Veltmann, Geschäftsführer des Mittelstandsverbunds.
Digitale Zwillinge von menschlichen Organen könnten die Forschung unterstützen und Patienten eine personalisierte, schonende Therapie bieten. Doch dazu müssten medizinische Daten ungehindert zusammenfließen können, schreibt Bernd Montag, Geschäftsführer der Siemens Healthineers AG.
Zwei Drittel der Deutschen wünschen sich eine einfache digitale Interaktion mit Behörden. Aber damit die Digitalisierung der Verwaltung gelingt, müssen bestehende Prozesse neu gedacht werden, schreib Corinna Krezer von Accenture in ihrem Gastbeitrag.
Wir brauchen Alternativen zum Auto, schreibt der ehemalige Außenminister Joschka Fischer in seinem Standpunkt. Gerade in den ländlichen Regionen müsse man den ÖPNV ausbauen. Außerdem sollten bedarfsgesteuerte, intelligente und digital vernetzte Angebote geschaffen werden.
Die international führenden Smart Cities sind nicht in Deutschland zu finden. Doch immer mehr deutsche Kommunen haben sich auf den Weg gemacht. Dafür braucht es einen Kulturwandel im Land – auch auf den Ämtern, fordert Bitkom-Präsident Achim Berg zum Start der Smart Country Convention.
Das Bundesfinanzministerium kommt bei der Digitalisierung des Steuerwesens nur schleppend voran, meint Cedric von der Hellen, Vize-Chef der Abteilung Steuern und Finanzpolitik beim BDI. Zur besseren Umsetzung fordert er einen Dialog zwischen Verwaltung und Unternehmen.
Digitale Bürgerbeteiligung hat viele Vorteile – doch Parteien und Institutionen müssen dafür zunehmend auf private Anbieter zurückgreifen. Wenn der Staat die Fähigkeit verliert, Partizipation zu organisieren, hat das Folgen für die Demokratie, schreibt Clemens Holtmann von der Generationen Stiftung in seinem Gastbeitrag.
Besonders in Großstädten ist es für Patienten äußerst schwierig, einen Arzttermin zu bekommen. Künstliche Intelligenz könnte künftig dabei helfen, Engpässe zu verhindern, schreibt Mujaheed Shaikh. Großbritannien zeige bereits, wie das funktionieren könnte.
Für eine gute Zukunft müssen wir wettbewerbsfähiger und produktiver werden – nicht trotz, sondern im Einklang mit dem Klimaschutz, fordert Dieter Spath, Co-Vorsitzender der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (Acatech). In seinem Gastbeitrag erläuterte er, welche drei Voraussetzungen notwendig sind, um einen Schulterschluss zu erreichen.
Brenton Tarrant, der Attentäter von Christchurch, streamte seine Tat und hinterließ ein „Manifest“ mit Anspielungen auf die Sprache der Gamer-Szene. Offenbar wollte der Mörder von Halle es ihm gleichtun. Die Politikwissenschaftlerin und Buchautorin Julia Ebner warnt vor den Folgen eines gamifizierten Terrorismus – und erklärt, warum er für Nachahmer anschlussfähig ist.
Für sieben bis acht Millionen Senioren ist das Internet noch Neuland. Um auch sie bei der Digitalisierung mitzunehmen braucht es mehr als ein paar Tabletkurse, erklärt Wissenschaftler Herbert Kubicek. Auch die Bürokratie der ambulanten Pflege muss dazu im digitalen Zeitalter ankommen.
Cybercrime, obwohl allgegenwärtig, wird immer noch unterschätzt, das zeigen die zahlreichen Angriffe auf die sogenannte kritische Infrastruktur, aber auch auf Politik und Behörden - wie zuletzt das Berliner Kammergericht. Wer nicht aufpasst kann schnell mehr Hollywood im Haus haben als erwünscht, befürchtet die Partnerin der Energierechtskanzlei Becker Büttner Held (BBH).
Digitalisierung ist nicht nur ein technologischer, sondern auch zutiefst sozialer Prozess. Er berührt alle Bereiche in einem Unternehmen. Das kann keiner alleine machen. Das ist eine Aufgabe für den gesamten Vorstand, meint Gründer und Berater Nils Seebach.
Das Leistungsschutzrecht für Presseverleger steckt in der Sackgasse, meint die Grünen-Netzpolitikerin Tabea Rößner. Das Gesetz sei völlig ungeeignet, seinen eigentlich Zweck zu erfüllen, führt sie im Standpunkt aus.
Angriff ist nicht die beste Verteidigung, sagen Ruben Dieckhoff & Johannes Rundfeldt vom netzpolitischen Verein LOAD. In ihrem Standpunkt erklären sie, warum sich Deutschland für einen Digitalwaffenversperrvertrag stark machen und in IT-Sicherheit investieren sollte.
Für die Digitalisierung der Verwaltung ist das Wissen der Kommunen unerlässlich – und doch bekommen sie erst jetzt formell ein Mitspracherecht bei den Bund-Länder-Plänen, bis 2022 viele Dienste online anzubieten. Welche Forderungen die Kommunen an den weiteren Prozess stellen, beschreibt Ariane Berger vom Landkreistag in ihrem Standpunkt.
Mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz will Gesundheitsminister Spahn die Digitalisierung und Innovation in der medizinischen Versorgung voranbringen. Jesaja Brinkmann von Cara Care und Florian Koerber von Newsenselab fordern eine Strategie für die Umsetzung und Klarheit für die Gestaltung der Erstattungs- und Wirksamkeitsanforderungen.
Neben allgemeinen braucht es auch digitale Nachhaltigkeitsziele, fordert die Regierungsberaterin Maja Göpel. Sie ruft in ihrem Standpunkt Interessierte dazu auf, die WBGU-Digitalcharter, die heute in New York präsentiert wird, zu kommentieren und sich einzubringen.
IfW-Präsident Gabriel Felbermayr vermisst bei der „Nationalen Industriestrategie“ von Wirtschaftsminister Altmaier Antworten auf Digitalisierung und Automatisierung. Er fordert, international zu denken und Innovationsgrundlagen zu fördern.
Die Verwaltung hat einen erheblichen Modernisierungs- und Digitalisierungsbedarf, bei deren Umsetzung die Verantwortlichen sich schwer tun, meint Bernd Baptist von Sopra Steria Consulting. Der wichtigste Hebel sei deshalb nicht die Technik, sondern der Mensch.
Die öffentliche Verwaltung braucht neue Strukturen, so argumentieren Ursula Rosenbichler und Alexander Grünwald vom österreichischen Bundesministerium für öffentlichen Dienst und Sport. Den Anstoß dabei können Innovationslabore geben.
Führungspositionen in der Politik sind vor allem männlich besetzt. Um mit den Veränderungen durch die Digitalisierung umzugehen, brauchen wir dort mehr Frauen. Sonst verschenken wir Potenzial und ignorieren Gefahren, meint Johanna Famulok von der Stiftung Neue Verantwortung.
Der Symbolwert der kommenden Wettbewerbsregulierungen ist hoch – doch können sie Google und Facebook Grenzen setzen? In seinem Standpunkt stellt Kartellrechtler Rupprecht Podszun fünf Punkte vor, die über den Erfolg der Novelle entscheiden.
Aktuell droht das Totschlag-Argument des Datenschutzes die elektronische Patientenakte mit all ihren Vorteilen auszubremsen, sagt Tino Sorge. Der CDU-Bundestagsabgeordnete fordert die ePA zum Wohl des Patienten endlich einzuführen.
Digitalunternehmen versuchen neue Normen in unserer Gesellschaft zu etablieren, sagt Ingrid Brodnig. Die österreichische Publizistin kritisiert die Macht von Standard-Einstellungen und fordert Nachbesserungen bei solchen vermeintlichen Details.
Die Verwaltung ist besser als ihr Ruf, wenn es um digitale Innovationsfähigkeit geht, sagt Alexander Schmid, Partner bei BearingPoint. Es gibt viele Projekte, in denen Technologien wie Blockchain bereits erfolgreich angewendet werden. Entscheidend für den weiteren Erfolg ist allerdings die Schaffung eines Change Managements.
Wenn Unternehmen sich digitalisieren, sind Mitarbeiter oft überfordert oder fühlen sich übergangen. Eine Digitalstrategie sollte sie deshalb gleich von Anfang an miteinbeziehen und schulen, fordert Lars Schatilow von IBM.
Falschinformationen sind nicht das größte Problem im Netz: Gefährlicher ist die Instrumentalisierung von Nachrichten durch populistische Kräfte in Medien und Politik, meint der Forscher Matthias Kettemann.
In Dänemark müssen aktuell Tausende Justizfälle überprüft werden, weil Urteile womöglich auf Basis nicht stichhaltiger Daten getroffen wurden. Das zeige ein Grundproblem, argumentiert Angelika Adensamer, Juristin bei epicenter.works: Nicht die Menge sondern die Qualität der Daten sei entscheidend.
Klima-Effekt ungewiss, Datenschutz gefährdet: Smart Mobility muss reguliert werden, um einen öffentlichen Nutzen zu haben, sagt Felix Creutzig, Professor an der TU Berlin. Er fordert etwa mit intelligenten Sammeltaxis das Privatauto in Städten überflüssig zu machen.
Sich digital auszuweisen wird immer wichtiger – doch können wir US-Playern wie Apple vertrauen? Eher nein, befürchtet Verimi-CTO Dirk Woywood, und fordert in seinem Standpunkt ein europäisches Netzwerk für digitale Identitäten.
Mit KI-Anwendungen „Made in Europe” könne unser Wertesysteme exportiert und zum weltweiten Standard werden, argumentiert Roy Uhlmann, Vorstandsmitglied im Bundesverband Deutscher Start-ups. Unterschiedliche Rechtssysteme spielen dabei eine große Rolle.
Deutschland soll eine digitale Aufklärungsbewegung starten, um seine Werte – wie Vernunft und Mut – in die digitale Welt zu übersetzen. Das Internet Governance Forum im Herbst in Berlin sei genau der richtige Ort für den Auftakt, meint der FDP-Politiker Jimmy Schulz in seinem Standpunkt.
Bei einer Fusion des für Digital-Health-Anwendungen zentralen DIMDI-Instituts mit dem Institut für Medizinprodukte und Arzneimittel BfArM muss die ausgewiesene Digitalexpertise des Kölner DIMDI-Instituts zwingend erhalten bleiben, findet Sylvia Thun vom Berlin Institute of Health. Warum, erklärt sie in ihrem Standpunkt.
Heute lädt das BMWi in Berlin zum „Netzwerktreffen Reallabore“. Deutschland brauche mehr von solchen Versuchsräumen, in denen neue Ideen unter realen Bedingungen getestet werden können, sagt der Wirtschaftswissenschaftler Justus Haucap - und fordert experimentellere Ansätze in der Regulierung.
Privatsphäre, Datensicherheit, Interoperabilität – all das versprechen Blockchain-Anwendungen in der Medizin. Aber brauchen wir dafür wirklich eine Blockchain? Nein, sagt Lars Roemheld, Director of AI & Data des Health Innovation Hubs. Das Gesundheitssystem brauche Investitionen fernab des Hypes.
Bei dem Diskussionsentwurf zu einem neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag handelt es sich um eine Scheinnovelle, meint Marc Liesching. Längst überfällige Lösungen etwa für die Gleichbehandlung von Online- und Offlineangeboten fehlten.
Bei den Berliner Mobilitätsangeboten kontrolliert Google Maps den Markt. Dabei haben die Verkehrsbetriebe den Schlüssel zur selbstverwalteten Smart City in der Hand: Die Echtzeitdaten des ÖPNV-Netzwerks, argumentieren Philipp Staab und Dominik Piétron (re.) von der Humboldt-Universität.
Angreifer im digitalen Raum respektieren weder Landes- noch Unternehmensgrenzen, ebenso wenig wie behördliche Zuständigkeiten. Cyberrisiken lassen sich daher nur gemeinsam beherrschen, meint Klaus Lenssen – in einer Kooperation aus Politik, Industrie und Anwendern.
Ohne Games-Förderung wird Deutschland nicht zu einem international konkurrenzfähigen Produktionsstandort, sagt Felix Falk, Geschäftsführer des Verbands der deutschen Games-Branche. Die Politik vermeide klaren Zusagen und schade so dem Digitalstandort Deutschland.
Um Kinder im Netz zu schützen, müssen Ermittler mehr Möglichkeiten bekommen, fordert Thorsten Frei (CDU). So soll Cybergrooming von Lockvögeln polizeilich geahndet und Beweise länger als bisher genutzt werden.
Verkehrsminister Scheuer will den Mobilfunkausbau mit einer „Gesamtstrategie“ voranbringen – ein fragliches Konzept, findet Margit Stumpp von den Grünen. Sie fordert, Mobilfunk als Teil der Daseinsvorsorge zu begreifen.
KI und maschinelles Lernen sorgen für Dynamik bei der IT-Sicherheit, sagt KIT-Präsident Holger Hanselka. Er fordert KI-Technologien in Forschung und Lehre zu integrieren und bei Produktentwicklungen als Teil des Entstehungsprozesses zu sehen.
Befindet sich Deutschland permanent im Cyber-Krieg? Eine gefährliche Falschaussage, findet Sven Herpig von der Stiftung Neue Verantwortung. In den allermeisten Fällen sollte zudem nicht die Bundeswehr zuständig sein, sagt der Experte.
Florian Nöll, Vorsitzender des Start-up-Verbands, lobt eine neue EU-Richtlinie, welche die Online-Gründung von Kapitalgesellschaften ermöglicht. Doch er warnt: Der nächste Kampf der Besitzstandswahrer gegen den digitalen Fortschritt stehe vor der Tür.
Die Pläne von Facebook, ein Aufsichtsgremium für die Löschung von Hasskommentaren zu etablieren, gehen dem CSU-Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz nicht weit genug. Er fordert ein öffentlich legitimiertes Gremium zur Kontrolle von sozialen Medien.
Die EU sei digital nicht abgehängt worden, sondern in einer herausragenden Position, so Emmanuel Schalit, CEO von Dashlane. Er erklärt, warum Europa Vorbild für das Silicon Valley sein sollte – die DSGVO sei dabei ein großer Asset.
Behördengänge bequem mit Handy oder Laptop erledigen: Bis 2022 soll das mit dem OZG möglich sein. Doch dafür müssen Bund, Länder und Kommunen an einem Strang ziehen, sagt Patrick Burghardt, CIO von Hessen.
Mit dem nahenden Brexit wird das Vereinigte Königreich zum Drittland im Sinne der Datenschutzgrundverordnung. Unternehmen sollten sich jetzt mit neuen Bedingungen auseinandersetzen, fordert Paul Voigt von Taylor Wessing.
Die Digitalisierung muss nicht das Ende des stationären Handels bedeuten: Mithilfe von KI und Online-Schnittstellen kann auch der Laden um die Ecke neue Nischen entdecken, erklärt Gerrit Heinemann von der Hochschule Niederrhein.
Die Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ verfehlt in ihrem vergangene Woche vorgestellten Bericht in Sachen Digitalpolitik einen wichtigen Aspekt, sagt Björn Walde von Smartsteuer. Er fordert die Bundesregierung auf, einen einfacheren Zugang zu Daten zu ermöglichen.
Wir müssen uns im Gesundheitswesen von den Papieranalogien lösen und die Daten in der elektronischen Patientenakte einheitlich gestalten, sagt Sebastian Claudius Semler, Geschäftsführer von TMF. Nur so sei eine forschungskompatible ePA möglich.
Schafft die TU Berlin ab und gründet sie neu als „Berlin Institute of Technology“, fordert der Publizist Nils Heisterhagen in seinem Standpunkt. Mit dem deutschen Stanford sollen sich die Sozialdemokraten wirtschaftspolitisch profilieren.
Der Mensch ist als Rohstofflieferant für die digitale Ökonomie unersetzlich. Datenarbeit könnte lukrativ sein, wenn User nicht durch die Tech-Konzerne geknechtet würden, schreibt Christian Hugo Hoffmann von der ETH Zürich. Er fordert eine radikale Reform des Systems.
In München wird heute bei der Konferenz des Forschungsinstituts Cyber Defence der Bundeswehr-Universität über Cybersicherheit diskutiert. Lufthansa-CIO Roland Schütz wird dort die Keynote halten. Für Tagesspiegel Background hat er vorab die wichtigsten Punkte zusammengefasst.
Das neue EU-Personal steht digitalpolitisch unruhigen Zeiten gegenüber. Europa hat Einiges zu verlieren – und muss die Herausforderungen daher dringend annehmen, argumentiert Falk Steiner von der Bertelsmann Stiftung.
Die EU-Kommission steht vor einem politischen und technologischen Scherbenhaufen – und das ausgerechnet bei einem der wichtigsten Digitalisierungs-Projekte der nächsten Jahrzehnte: dem autonomen Fahren. Die Lage analysiert Gastautor Mathias Oberndörfer von KPMG.
Die negativen ökologischen und sozialen Auswirkungen der Digitalisierung sind enorm, sagen Sabine Langkau und Sven Hilbig. In ihrem Gastbeitrag fordern sie von Unternehmen, Verantwortung für den Ressourcenverbrauch zu übernehmen.
Martin Pätzold und Oliver Rottmann fordern einen Börsenindex für New-Technology-Start-ups – um hierzulande Finanzierungsmöglichkeiten zu schaffen und den Wirtschaftsstandort zu stärken. Denn nur so könne Deutschland im globalen Wettbewerb bestehen.
Die digitale Revolution bringt der Medizin neue Möglichkeiten zur Heilung – doch fördert sie womöglich auch eine Zwei-Klassen-Medizin. Deshalb muss nicht nur die technische Machbarkeit, sondern das Wohl des Patienten in den Mittelpunkt gestellt werden, fordert Axel Ekkernkamp, Geschäftsführer am Berliner Unfallkrankenhaus.
Messenger sind das einzige massentaugliche Kommunikationsmedium bei dem sich Verschlüsselung etabliert hat. Dennis-Kenji Kipker von der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz fordert daher Alternativen zu Backdoors.
Die FDP will, dass Start-ups künftig innerhalb von 24 Stunden gegründet werden können. Dazu bringt die Fraktion diese Woche mehrere Initiativen in den Bundestag ein. Parteichef Christian Lindner erklärt, welche fünf Vorhaben angegangen werden sollen – und warum es eine „Mentalität der Mutigen“ braucht.
Facebooks Kryptowährung könnte vor allem für Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern hilfreich sein. Dennoch wirft Libra Fragen in Bezug auf Zentralisierung, Datensicherheit und Regulierung auf, erläutern Felix Bekemeier (v.l.), Jonas Groß und Philipp Sandner vom Frankfurt School Blockchain Center.