Die einstigen Vorzeigeländer digitaler Bildung, Finnland und Schweden, investieren wieder umfassend in gedruckte Schulbücher. Auch in Deutschland wird verstärkt darüber diskutiert, ob immer mehr Bildschirmzeit im Unterricht wirklich der richtige Weg ist, den Nachwuchs auf die Zukunft vorzubereiten.
Der von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) berufene Zukunftsrat hat sich mit den Chancen von Generativer Künstlicher Intelligenz beschäftigt und zentrale Handlungsempfehlungen an die Bundesregierung formuliert. Dabei wird das Gremium auch deutlich in Bezug auf Deutschlands derzeitige Rolle.
Nach dem Aufdecken einer großangelegten russischen Desinformationskampagne auf der Online-Plattform X, früher Twitter, sehen viele Politiker:innen Handlungsbedarf im Kampf gegen Desinformation. Am Samstag wurde zudem eine weitere Desinformationskampagne identifiziert.
Ein Bündnis aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft fordert in einem Offenen Brief die Bundesregierung auf, für den AI Act zu stimmen – es drohe sonst ein hohes Risiko für die Innovationskraft und den Grundrechtsschutz in Europa. Auch andere Interessenvertreter melden sich zu Wort.
Der Beirat der Bundesnetzagentur trifft sich heute zur ersten Sitzung des neuen Jahres. Im Fokus steht wieder einmal die Frequenzvergabe, das stark kritisierte Wettbewerbsgutachten des WIK und ein Tagesordnungspunkt, der kurzfristig gestrichen wurde.
Heute beginnen in New York die Abschlussgespräche für die neue UN-Konvention zur Bekämpfung von Cyberkriminalität. Interessenvertreter aus der Zivilgesellschaft warnen vor einem massiven Ausbau länderübergreifender Überwachung. Auch die Cybersicherheitswirtschaft kritisiert den Entwurf.
Vor einer veränderten geopolitischen Ausgangslage nimmt das Thema Resillienz und Sicherheit einen zentralen Stellenwert in den Parteiprogrammen zur Europawahl ein. Doch auch die gezielte Förderung und Verringerung von Abhängigkeiten sollen vorangetrieben werden. Ein Überblick.
Fünf Jahre nach Inbetriebnahme hat der Hersteller in Niedersachsen das Streckenradar abgeschaltet – trotz positiver Bilanz. Datenschützer wehren sich gegen den Vorwurf, ihre Auflagen seien ausschlaggebend gewesen. Das Aus hat auch Folgen für andere Bundesländer.
Die EU-Kommission möchte Online-Plattformen strengere Vorgaben für die DSA-Transparenzberichte machen. Bis gestern gingen zu dem Muster-Entwurf über 70 Stellungnahmen aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Forschung ein. Uneinigkeit besteht vor allem darin, welche Granularität der Angaben sich aus dem DSA ableiten lassen.
350.000-mal haben ukrainische Sicherheitskräfte bereits die umstrittene Gesichtserkennungssuche von Clearview AI eingesetzt. Auch sonst florieren in dem angegriffenen Land Überwachungstechnologien. In der Zivilgesellschaft wachsen die Bedenken, dass der Staat über das Ziel hinausschießt – und die Technik auch zu anderen Zwecken nutzen will.
Der AI Act ist eigentlich beschlossen, doch die Bundesregierung hadert noch mit den Ergebnissen – und ihrem Abstimmungsverhalten beim finalen Votum. Zugleich nimmt die Debatte um die nationale Umsetzung der Verordnung an Fahrt auf.
Der Ausbau digitaler Infrastrukturen sorgt offenbar nicht nur für mehr Wirtschaftskraft, sondern fördert auch Innovationen und macht Standorte für Fachkräfte attraktiver. Besonders ein Bundesland profitiert von Netzausbau.
Europa soll eine KI-Macht werden, aber wie? Das diskutierten gestern Vertreter:innen von EU, Mitgliedsstaaten und Forschung in Brüssel. Dabei ging es um die Rollenverteilung zwischen Union und Mitgliedsstaaten, Bürokratie und Finanzierung und natürlich auch den AI Act.
Nicht nur die Frage der Art der Frequenzvergabe treibt die Bundesnetzagentur derzeit um, sondern auch deren Nebenbedingungen. Nun scheint es eine Antwort auf eine der drängendsten Fragen zu geben: Es gibt genug Wettbewerb auf dem deutschen Mobilfunkmarkt, sagt ein Gutachten. Eine Diensteanbieterverpflichtung scheint damit nicht mehr realistisch.
Deutschlands ranghöchstes Beratungsorgan zur Wissenschaftspolitik, der Wissenschaftsrat, startet heute seine Winter-Beratungen. Dabei geht es auch um die Frage, wie die Wissenschaft im digitalen Raum souveräner und sicherer werden kann. Zentral seien eine andere Organisation, etwa die Einrichtung eines CIO, und ein anderes Mindset, empfiehlt der Rat.
Der Posten des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit wird definitiv neu vergeben, die FDP und Grünen im Bundestag bekommen das gemeinsame Vorschlagsrecht. Die Verhandlungen laufen nun an, aber der Zeitplan ist dennoch ambitioniert.
BSI-Chefin Claudia Plattner geht es mit den digitalen Identitäten in Deutschland zu langsam. Ihr Vorschlag: Vorübergehend vom Sicherheits-Goldstandard abrücken und eine Übergangslösung entwickeln.
Die EU-Verhandlungen zum AI Act sind abgeschlossen und in den zuständigen Bundesministerien gilt es nun, die 892 Seiten eilig durchzuarbeiten. Denn schon nächste Woche soll das abschließende Votum der Mitgliedstaaten erfolgen – und nicht alle Trilog-Deals dürften der Ampel gefallen.
Im Gehirn arbeiten Milliarden vernetzter Nervenzellen, verschiedene Areale haben unterschiedliche Aufgaben. Die Digitalisierung verändert Expert:innen zufolge Lernprozesse im Gehirn. Und auch Künstliche Intelligenz (KI) stellt mit Programmen wie ChatGPT teils neue Anforderungen an die menschliche Steuerzentrale.
Ein Entwurf für die Novelle des Bundeswaldgesetzes versetzt die Fahrradbranche in Alarmbereitschaft. Sie warnt vor einem „Ende des Radfahrens im Wald, wie wir es bisher kennen“. Die Waldbesitzer hingegen fürchten, dass virtuelle Routen abseits von Wegen legalisiert werden könnten.
Deepfakes werden immer ausgefeilter: Mit Künstlicher Intelligenz können täuschend echte Video- oder Audioaufnahmen entstehen. Nicolas Müller forscht am Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) zu Deepfakes. Im Interview erklärt er, wie die automatisierte Erkennung der Fälschungen funktioniert.
Die Content Authenticity Initiative (CAI) richtet sich gegen Desinformationen im Internet. Sie will einen Standard etablieren, bei dem Metadaten in Fotos und Videos deren Herkunft und die Entstehung dokumentieren. Im Interview spricht CAI-Direktor Andy Parsons bei Adobe über den Stand und die Ziele der Initiative.
Nach einer Testphase bringt Vay in der Casinostadt Las Vegas offiziell seinen ferngesteuerten Mobilitätsdienst ins Rollen. Die erforderliche Genehmigung liegt vor. In Deutschland pausiert das Berliner Start-up seinen Dienst derzeit.
Bibliotheken und Museen haben nicht nur Bücher und Exponate, sondern auch Daten. Eine nationale Infrastruktur für Kulturdaten soll sie nutzbar machen, insbesondere für die Forschung. Wie wichtig es ist, Kulturgüter auch digital zu bewahren, zeigt ein Projekt zu bedrohten Gebäuden in der Ukraine.
Reichen die Frequenzen in Deutschland auch für vier Mobilfunknetze in Deutschland? Eine Studie im Auftrag von 1&1 zeigt nun: Ja, das Spektrum reicht – zumindest derzeit. Daher soll die Bundesnetzagentur noch einmal überlegen, wie die bald frei werdenden Frequenzen vergeben werden können.
Wie sollen die Gewinne aus dem Streaming von Musik fair verteilt werden? Die Antwort, die der Markt bisher auf diese Frage gefunden hat, befriedigt nur eine kleine Elite an Superstars. Das kann so nicht weitergehen, hat gestern das EU-Parlament in einem Bericht geurteilt – und fordert von der Kommission, einzuschreiten.
Während in der Bildungscommunity noch um den Umgang mit ChatGPT in Klassenzimmern gerungen wird, hat sich die Ständige Wissenschaftliche Kommission der KMK festgelegt: Bringt die KI so schnell wie möglich in die schulische Anwendung, lautet das Fazit eines aktuellen Positionspapiers.
Die Online-Fahrzeugzulassung sollte längst in ganz Deutschland verfügbar sein. Doch es geht weiter nur schleppend voran. Um den Jahreswechsel entlud sich einiges an Frust zwischen Kommunen und Bund an der Frage, ob Fristen zu knapp bemessen waren. Tatsächlich sind die Probleme zahlreich.
Deutschland hat sich in der Pandemie mit der Art und Weise, wie es Daten erhebt und aufbereitet, blamiert. Das muss besser werden, da sind sich alle einig. Eine Expertenkommission hat nun Vorschläge für die Reform der amtlichen Statistik vorgelegt, die – Dateninstitut hin oder her – dringend ein Update braucht.
Die aufgeweichten Vorgaben für biometrische Überwachung im KI-Gesetz sorgt für Wirbel. Opposition, Zivilgesellschaft und Wirtschaft fürchten Massenüberwachung, Video-Vorratsdatenspeicherung und Kollateralschäden. Auch Politiker der Ampel-Koalition fordern daher von der Bundesregierung eine Ablehnung des AI Acts.
Erste Anwendungen der Telematikinfrastruktur kommen zwar inzwischen regelmäßig im Versorgungsalltag zum Einsatz. Für Ärger bei den niedergelassenen Ärzten sorgen aber weiterhin bestehende Doppelstrukturen und langsame, unkomfortable Prozesse, zeigt das Praxis-Barometer Digitalisierung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer hatte zuletzt mit einem Alarmsignal vor einem Rückfall Deutschlands als Standort für Forschung und Entwicklung im Feld der Digitalisierung gewarnt. Der Verband fordert gesetzliche Entlastung um den vermeintlichen Trend zu bremsen – während andere Experten ein positiveres Bild der deutschen Innovationskraft zeichnen.
Ein Großteil der Digitalregulierung wird in Bonn beaufsichtigt. Das neue Cluster der dort ansässigen Bundesbehörden will sich dazu nun besser abstimmen. Das ist angesichts der Masse an neuer Regulierung aus Brüssel auch notwendig.
Das Ausländerzentralregister wird durch einen neuen Gesetzentwurf weiter ausgebaut: Zukünftig sollen darin mehr Daten liegen, gleichzeitig können weitere tausend Behörden auf die Datenbank zugreifen. Im Innenausschuss diskutieren heute Expert:innen darüber, ob die Datensammlung notwendig ist.
Die Gefahren aus dem Cyber- und Informationsraum für Wahlen sind nach den Erfahrungen der Vergangenheit hinlänglich bekannt. Doch generative Künstliche Intelligenz schafft im Superwahljahr 2024 ganz neue Taktiken und Instrumente der Wahlbeeinflussung, für die es – auch in Europa – noch keine Regeln gibt.
Das BSI unabhängiger aufstellen und zur Zentralstelle ausbauen: Noch liegen zu diesen zentralen cyberpolitischen Vorhaben der Ampel keine fertigen Konzepte vor – geschweige denn Gesetzesentwürfe. Ein neuer Zwischenbericht gibt nun aber erstmals griffige Vorstellungen davon, wie sich das Innenministerium die Zukunft der Cybersicherheitsbehörde vorstellt.
Noch im Januar will Japan ein neues Institut für sichere KI einrichten. Darüber hinaus setzt die Regierung allerdings vor allem auf Selbstverpflichtung. Harte Gesetze soll es erstmal nur in einzelnen Branchen geben.
Zum Bundeshaushalt 2024 gibt es langsam Klarheit. Eine Vorlage des Bundesfinanzministeriums zeigt für den Digitalbereich nur kleine Änderungen. Die Chipsgelder sind gesichert und werden gar etwas erhöht, auch für ein wichtiges Verwaltungsvorhaben gibt es mehr Geld.
Beim „Wissing-Brief“, der in den letzten Tagen für viel Aufregung sorgte, handelt es sich um eine Ente. Dafür sorgen nachträgliche Änderungen bei den Regelungen zu biometrischer Überwachung für echten Ärger bei vielen EU-Abgeordneten. Die weiteren Verhandlungen zum AI Act dürften dennoch relativ geräuschlos über die Bühne gehen. Ein Überblick.
Deutschlandweit gibt es zahlreiche Cluster mit Expertise zu Robotik. Dass diese verschiedenen Standorte besser vernetzt werden, ist das Ziel des Robotics Institute Germany. Mit dem virtuellen „Overhead“ will das Bundesforschungsministerium regional verteiltes Wissen bündeln und Innovationspotenziale erhöhen – doch besteht auch einiges an Abstimmungsbedarf.
Volker Wissing lässt sich in den USA vorführen, wie der fahrerlose Taxiservice von Waymo funktioniert. In Deutschland kommen entsprechende Projekte bislang schleppend voran. Doch es gibt Fortschritte.
In der Politik wächst die Sorge vor Desinformation durch Deepfakes. Microsoft hat nun eine Wasserzeichen-Technologie eingeführt, um dem Problem zu begegnen. Doch damit diese wirklich etwas bewegen kann, müsste sie sich als Standard etablieren.
Das deutsche KI-Netzwerk Laion hat entscheidend zur Entwicklung des Bildgenerators Stable Diffusion beigetragen. Doch die Köpfe wollen Künstliche Intelligenz noch in größerem Stil offen, transparent und zugänglich machen.
Die Zahl der KI-Start-ups ist 2023 deutlich gestiegen. Einen Beitrag könnten auch die vier KI-Gründungszentren, die seit 2021 in Berlin, München, Hamburg und Darmstadt aktiv sind, geleistet haben. Sie helfen vor allem in der Gründungsphase. Für ein nachhaltiges KI-Start-up-Ökosystem braucht es aber noch bessere Finanzierung, meinen Expert:innen.
Erste digitalpolitische Stationen für den Minister in diesem Jahr sind die USA-Westküste und Las Vegas in dieser Woche. Innovationen aus Kalifornien begeistern das FDP-Politikerherz, es geht aber auch um die Interessen deutscher Unternehmen, etwa der Autoindustrie, die auf KI im Fahrzeug setzt.
Das Jahr beginnt mit der Verpflichtung zum E-Rezept und der erfolgreichen Einführung digitaler Identitäten. Weiter warten heißt es währenddessen auf das Gematik-Gesetz.
Private Angebote wie „Graphcast“ von Google wollen Behörden wie dem Deutschen Wetterdienst Konkurrenz machen. Angesichts der riesigen Datenmengen erscheint es logisch, dass KI Vorteile hat. Doch Meteorologen bleiben gelassen.
Das Nein von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) zur bundesweiten Analyseplattform der Firma Palantir will die Union nicht anerkennen. Die Ampel-Koalition pocht auf die Absage und setzt weiter auf das Datenhaus. Auf Länderebene ist die Sache allerdings nicht so eindeutig.
Sechs Monate noch bis zur Europawahl, aber Forderungen gibt es bereits zuhauf. Wirtschaftsverbände wollen eigentlich keine neuen Gesetze mehr, zu Daten vielleicht aber doch. Grenzübergreifende Behördengänge müssten einfacher werden. Die Zivilgesellschaft fordert eine Urheberrechtsreform, Gewerkschaften Regeln zum Recht auf Abschalten.
Ambitionierte Gesetzesvorhaben, Neusortierung von Zuständigkeiten, lang erwartete Reformen und innovative Forschungsvorhaben: Im neuen Jahr stehen auf nationaler und europäischer Ebene etliche Cybersicherheitsvorhaben auf der Agenda. Ein Überblick über die wichtigsten Themen.
Der Sitz für die Transferagentur steht, die Zahl der Projektideen ist hoch und erste Förderzusagen sind gemacht. Bei der Vergabe setzt das Ministerium auf innovative Ansätze wie Publikumsvotings, doch bei der Transparenz hapert es.
Die Zeit der Verzögerungen soll endgültig vorbei sein. Im Interview spricht die Digitalisierungs-Abteilungsleiterin im Bundesgesundheitsministerium, Susanne Ozegowski, über die Vorteile der neuen elektronischen Patientenakte und viele weitere Digitalvorhaben.
Die Europäische Zentralbank hat ihre Großbanken zu einem Cyber-Stresstest verpflichtet. Ab 2. Januar spielen mehr als hundert Banken das Notfallszenario eines Angriffs durch. Im Interview erläutert Kyndryl-Bankberater Dominik Bredel, wie es um die IT-Sicherheit von Großbanken bestellt ist und was die Geldhäuser beim Stresstest genau erwartet.
Die Umsetzung der Digitalregulierung und Turbo für die wichtigsten Ampel-Digitalvorhaben, die noch vor der nächsten Bundestagswahl zum Fliegen gebracht werden sollen – trotz Spardiktat: Was genau steht national und in der EU an in diesem Jahr? Die Background-Redaktion hat die wichtigsten Themen zusammengetragen.
Wer ist eigentlich noch auf Twitter/X aktiv? Welche Bücher, Filme und Podcasts sind empfehlenswert? Welche beruflichen und privaten Highlights gab es 2023, welche erwartet die Digital-Community im kommenden Jahr? Und: Welche KI-Tools helfen wirklich? Das alles erfahren Sie in dieser Umfrage.
Im Jahr des KI-Hypes verwundert es nicht, wie viele unserer von der Redaktion ausgewählten Köpfe des Jahres an dem Technologieschub, der Regulierung und der öffentlichen Debatte federführend beteiligt waren. Andere haben in diesem Jahr wichtige Posten angetreten oder Stellung gehalten, auf Arbeitsebene etwas bewegt oder machen Hoffnung für 2024.
Das Digitale-Dienste-Gesetz passiert nach langem Ringen wie erhofft noch vor Weihnachten das Kabinett. Am Dienstagabend kam es zu einer finalen Einigung, bei der die geplante Koordinierungsstelle der Bundesnetzagentur wieder schrumpft.
Im KI-Beratungsgremium der UN entwickelt Anna Christmann Vorschläge für eine globale KI-Governance. Im Interview spricht sie über das Zusammenspiel der verschiedenen Regulierungsinitiativen. Neben der Begrenzung von Risiken ist für sie ein fairer Zugang zu KI eine genauso zentrale Aufgabe.
Die Weltfunkkonferenz 2023 ist zu Ende. In Dubai ging es unter anderem um die Zukunft für Frequenzen für den Mobilfunk, für Satelliten, für WLAN, für Blaulicht-Organisationen, Rundfunk und die Kulturbranche. Doch wer sind die Gewinner?
Es gibt viele Gründe, warum es mit der digitalen Verwaltung nur langsam vorangeht. Bei der Online-Fahrzeugzulassung sind technisch und rechtlich eigentlich alle Voraussetzungen erfüllt. Flächendeckend nutzbar ist die fortschrittlichste Ausbaustufe trotzdem nicht – unter anderem, weil etliche Kommunen die Sicherheitsauflagen des Bundes noch nicht erfüllen.
Die chinesische Regierung übt im Inland viel Kontrolle über das Internet aus und versucht international, ihren Einfluss auf die Standardsetzung auszubauen. Im Interview spricht die Analystin Antonia Hmaidi über die aktuellen Entwicklungen und was sie für Bürger:innen und Firmen aus der EU bedeuten.
Zu viel Zeit auf sozialen Medien macht dumm und unausgeglichen – lautet die küchenpsychologische Meinung vieler Eltern und Pädagogen. Wissenschaftler:innen können das nur teilweise bestätigen. Denn wie so oft in der Psychologie erleben diejenigen die negativsten Effekte, die durch ihre Persönlichkeitsstruktur ohnehin vorbelastet sind.
In Deutschland brauche es bei Künstlicher Intelligenz mehr Lust am Probieren, sagt Telekom-Innovationschefin Claudia Nemat. Im Interview erklärt sie, wo der Konzern schon überall KI einsetzt, wie Chatbots und ein eigenes Sprachmodell entwickelt werden und welche Folgen der AI Act auf das Unternehmen hat.
In Hessen soll in der kommenden Legislaturperiode ein eigenständiges Ministerium die Digitalpolitik vorantreiben. Die künftigen Regierungsparteien CDU und SPD wollen am Samstag über ihren Koalitionspakt abstimmen.
Der Personalausweis für das Smartphone ist seit Jahren so gut wie fertig. Wegen fehlender Haushaltsmittel kann die Smart eID aber auch 2024 nicht ausgerollt werden. Jetzt hat das Bundesinnenministerium den Pilotbetrieb eingestellt.
DigiG und GDNG wurden vom Bundestag verabschiedet – Bundesgesundheitsminister Lauterbach kann damit den wohl ersten Digitalisierungserfolg der Ampelkoalition für sich verbuchen. Selbst die Union rang sich als Opposition lediglich zu einer Enthaltung durch. Kritik gab es vor allem zu unklaren Begriffsdefinitionen und mangelnder Patienteneinbindung.