Eine „Stadt in der Stadt“, größer als 100 Fußballfelder, wird aktuell vom emiratischen Unternehmen Binghatti Properties in Kooperation mit Mercedes-Benz in der arabischen Metropole Dubai errichtet. Was der deutsche Autokonzern in den Emiraten trotz des Nahost-Kriegs mit Luxuswohnungen erreichen will.
Trotz explodierender Energiepreise erteilt der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) neuen Billigtickets eine klare Absage. Auch Kommunen und Busunternehmen schlagen angesichts steigender Kosten Alarm und warnen vor drohenden Kürzungen im Nahverkehr.
Union und SPD wollen noch in diesem Jahr den Finanzierungskreislauf Straße schließen. Doch die Umsetzung ist kompliziert: Die Koalition will zugleich eine verlässliche Finanzierung der defizitären Bahn garantieren. Experten erwarten einen Kompromiss, der Straße und Schiene neu austariert.
Europas Verkehrsinfrastruktur steht unter Druck: Cyberrisiken, geopolitische Spannungen und globale Abhängigkeiten treffen auf langsame Systeme und begrenzte Mittel. Infrastrukturexperten erklären, wie schwierig der Weg zu mehr Souveränität wirklich ist.
Mario Reiß, der Chef der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), kritisiert im Background-Interview die völlig intransparenten und ineffizienten Finanzstrukturen der Deutschen Bahn. Die Kontrolle durch die Bundesregierung sei schlecht. Das Vorgehen von DB-Chefin Evelyn Palla findet Reiß nicht rigoros, sondern konsequent.
Um kritische Rohstoffe zu sichern, setzt die EU vor allem auf Bergbau. Trotz der Risiken für Umwelt, Klima und den sozialen Zusammenhalt. Dabei könnten Recycling und Kreislaufwirtschaft schon bald den EU-Bedarf an Batterierohstoffen decken, ohne Umweltvorschriften aufzuweichen, so ein neuer WWF-Bericht.
Nach zwei Tagen VMK in Lindau herrscht Einigkeit beim Deutschlandticket und der Führerscheinreform. Doch ein Problem bleibt ungelöst: Die Länder warnen vor einem Milliardenloch im Nahverkehr. Ein Sondergipfel mit dem Bund soll Antworten finden.
Bei der Antriebswende ist Dänemark deutlich weiter als Deutschland. Trotzdem sorgten die aktuellen Spritpreise und eine populistische Aktion an Tankstellen für Aufregung. Für die künftige Verkehrspolitik dürfte eine Mitte-Partei die zentrale Entscheidung treffen.
Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz zwingt Hersteller und Zulieferer zu einer nie dagewesenen Beschleunigung ihrer Prozesse. Ohne eine engere Zusammenarbeit wird es nicht gehen. Die Politik sagt Unterstützung zu, Zweifel an einer schnellen Umsetzung bleiben.
Umweltminister Carsten Schneider zufolge lassen sich mit den beschlossenen Maßnahmen im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung die gesetzlichen Ziele einhalten. Der Expertenbeirat für Klimafragen und Verbände bezweifeln das, die Umwelthilfe kündigt weitere Klagen an.
Der Bund finanziert bereits zu fast zwei Dritteln auch laufende Ausgaben zur Wartung der Infrastruktur – entgegen den Zielen der Bahnreform. Zudem fließen die milliardenschweren Reparaturzuschüsse aus dem „Sondervermögen“, das für Investitionen reserviert sein soll. Die Kritik an der DB InfraGO und der Bundesregierung nimmt zu.
Autonomes Fahren wird meist als technisches Problem diskutiert – doch Wissenschaftler warnen vor einer gefährlichen Schieflage. Ein internationales Forschungsteam um den TUM‑Professor Sebastian Pfotenhauer schlägt deshalb einen „Führerschein“ für selbstfahrende Autos vor, um Vertrauen, Akzeptanz und gesellschaftliche Kontrolle zu stärken.
Die deutsche Automobilindustrie blickt mit konkreten Erwartungen auf das neue Freihandelsabkommen zwischen der EU und Australien. Schon heute ist der Markt mehrere Milliarden Euro schwer – und stark wachsend, vor allem bei Elektroautos. Mit dem Wegfall von Zöllen und regulatorischen Hürden könnten die Exportzahlen weiter deutlich steigen.
Verkehr und Mobilität haben bei den Kommunalwahlen in Frankreich eine wichtige Rolle gespielt. In Paris und Lyon haben die Wähler für Kandidaten mit einer fahrradfreundlichen Politik gestimmt. Beide versprechen auch, die Métro in ihren Städten rund um die Uhr fahren zu lassen – zumindest teilweise.
Die Bundesregierung startet erneut einen Anlauf für die digitale Fluggastabfertigung – ein Vorhaben, das bereits 2024 an datenschutzrechtlichen Bedenken scheiterte. Nun legt das Verkehrsministerium einen nahezu identischen Entwurf vor, der biometrische Gesichtserkennung an Flughäfen ermöglichen soll.
Die Deutsche Umwelthilfe ist mit dem Versuch gescheitert, den deutschen Autokonzernen vom Bundesgerichtshof ein vorzeitiges Verbrenner-Aus auferlegen zu lassen. Der BGH verweist auf den Gesetzgeber. Die Umwelthilfe prüft jetzt eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht.
Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten als eine der schnellsten und günstigsten Maßnahmen, um den CO2-Ausstoß im Verkehr zu reduzieren. Sie könnten auch Menschenleben auf den besonders gefährlichen Landstraßen retten. Doch die Bundesregierung schaltet auf stur.
Der neue Verband E-Mobility Deutschland geht an den Start. Er legt seinen Fokus auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Im Gespräch mit Background erklärt die Vorstandsvorsitzende Linda Boll, wie ihr Verband mit anderen Akteuren zusammenarbeiten und Begeisterung für die E-Mobilität entfachen will.
Die Landesverkehrsminister:innen kommen in dieser Woche zu ihrer Frühjahrskonferenz zusammen. Die Agenda ist voll: vom Preisindex des Deutschlandtickets über festgefahrene Finanzierungsfragen bis hin zu autonomen Bussen, Lieferrobotern und umstrittenen Schulstraßen. Tagesspiegel Background gibt einen Überblick.
Die teuersten Teile des Elektroautos, die Batterie und der E-Motor, werden immer kompakter, effizienter und langlebiger. Innovationen führen dazu, dass sich Stromer und Verbrenner immer ähnlicher werden.
Digitale Betrugsmaschen setzen die Logistikbranche zunehmend unter Druck. Phantomfrachtführer stehlen ganze Lkw-Ladungen – oft unerkannt. Die Schäden steigen rasant. Experten setzen auf Prävention.
Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs erhöht den Druck auf Verkehrsminister Patrick Schnieder, eine Reform des Trassenpreissystems vorzulegen. Branchenverbände warnen vor Kostensteigerungen für den Nahverkehr und Kürzungen des Angebots.
Union und SPD verhandeln weiter über den Gesetzentwurf zur THG-Quote. Uneinig soll sich die Koalition vor allem bei der Frage sein, ob biogener Wasserstoff in Raffinerien auf die THG-Quote anrechenbar ist. Die Branche drängt auf schnelle Einigung. Umweltverbände haben grundsätzliche Bedenken gegen den Gesetzentwurf.
Zwischen Klimazielen, sicherheitspolitischem Druck und steigenden Kosten gerät Europas Luftfahrt weiter unter Druck. Während die EU-Kommission an einer neuen Aviation Strategy arbeitet, gehen Airlines dieser Tage zunehmend auf Konfrontationskurs – allen voran Ryanair-Chef Michael O’Leary.
Christine Behle, stellvertretende Verdi‑Chefin, rechtfertigt die heutigen ÖPNV‑Streiks und wehrt sich gegen das Bild einer streikwütigen Gewerkschaft. Die Arbeitgeber müssten endlich substanzielle Verbesserungen für überlastete Beschäftigte liefern – auch am Flughafen BER. Für jene, die nun das Streikrecht beschneiden wollen, hat Behle kein Verständnis.
Trotz maroder Infrastruktur und wachsendem Druck kann DB Regio den Gewinn steigern – doch die niedrige Marge bleibt ein Risiko. Der neue Chef Harmen van Zijderveld sieht den Regionalverkehr als Stabilitätsanker des Konzerns, während die DB insgesamt tief in den roten Zahlen steckt. Auch neue Sicherheitsmaßnahmen und digitale Angebote sollen kommen.
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger geht in Brüssel frontal auf Konfrontation mit der EU-Klimapolitik im Verkehrssektor. Beim Automotive Package prallen Industrieinteressen, politische Ziele und Zweifel an der Umsetzbarkeit hart aufeinander.
Der Streit um die Zukunft des Verbrenners spitzt sich in Brüssel zu: Erstmals seit dem Automotive Package ringen die EU-Staaten beim Umweltrat offen um die CO2-Flottengrenzwerte – und offenbaren dabei tiefe Gräben. Zwischen Klimazielen, Industrieinteressen und Technologiefragen ist eine Einigung derzeit nicht in Sicht.
Das 500 Milliarden Euro schwere Sondervermögen für Klimaneutralität und Infrastruktur (SVIK) sollte zusätzliche Investitionen in die marode Verkehrsinfrastruktur lenken. Doch mehrere Studien ziehen eine verheerende Bilanz: Statt die vorgesehenen Projekte zu finanzieren, stopfte die Regierung Haushaltslöcher.
Intercitys sind die langsame Variante im Fernverkehr. Doch weil die Nachfrage mancherorts ausbleibt, werden immer wieder Verbindungen gestrichen – vor allem in Ostdeutschland. Kommunen fürchten strukturelle Nachteile und fordern neue Modelle für den Fernverkehr. Eine Tarifintegration in den Nahverkehr könnte eine Alternative darstellen.
Interne Papiere der DB InfraGO zeigen: Allein in den vergangenen beiden Jahren wurden fast zehn Milliarden Euro zu wenig ins Schienennetz investiert. Der Sanierungsstau beträgt jetzt 136,5 Milliarden Euro. Führende Bahnmanager und Politiker hatten einen anderen Eindruck vermittelt.
Interne DB-Papiere und Berechnungen sollen zeigen: Die überlasteten Knoten führen zu noch mehr Verspätungen. Doch die beabsichtigte Ausdünnung der Fahrpläne vor allem im Regionalverkehr stößt bereits auf massiven Protest.
Heute befasst sich der Verkehrsausschuss im Bundestag in einer öffentlichen Anhörung mit dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz. Vor allem mit Blick auf die geplanten umweltrechtlichen Eingriffe herrscht unter den Sachverständigen Uneinigkeit.
Das überragende öffentliche Interesse am Naturschutz wird konkreter. Tagesspiegel Background liegt ein erster Entwurf von Minister Schneider vor. Umweltverbände sind dennoch besorgt.
Mit der Liberalisierung 2026 setzt Athen endlich EU-Vorgaben um – doch die Reform trifft auf fragile Strukturen. Hohe Investitionsanforderungen, der Wegfall von Ausgleichszahlungen und große Bieterpakete könnten den Wettbewerb verzerren und regionale Anbieter aus dem Markt drängen.
In vielen Regionen nutzen immer mehr Fahrgäste von Bussen und Bahnen smarte E-Tarife. Bei denen müssen sie nur am Handy ein- und auschecken, um das passende Ticket zu erhalten. Manche Bundesländer locken dabei mit attraktiven Preisdeckeln. Andere haben die Funktion eingestellt oder sehen von einer Einführung ab.
Während in den USA Milliarden in autonome Mobilität fließen und Robotaxis bereits ganze Städte erobern, steckt Deutschland weiterhin im Pilotprojekt‑Modus fest. Fehlende Fahrzeuge, starre Regeln und knappe Mittel bremsen den Weg in die Praxis – und setzen die ÖPNV‑Branche zunehmend unter Druck, wie sich auf der Fachkonferenz Mobility Move zeigte.
Der Krieg an der Straße von Hormus hat die Erdölpreise sprunghaft steigen lassen – die IEA will der drohenden Energiekrise nun mit einer Rekord-Freigabe von Erdölreserven begegnen. Deutschland will sich beteiligen. Den Preisanstieg bei Kraftstoffen will Wirtschaftsministerin Katherina Reiche auch durch Vorgaben zur Preisanpassung an der Tankstelle bremsen.
Wenn Apps Verspätungen anzeigen oder Logistiker Güterwagen verfolgen, arbeiten im Hintergrund komplexe Datensysteme. Die EU ordnet dieses digitale Nervensystem der Bahn nun neu: Mit der reformierten Telematics-TSI sollen Datenstandards vereinheitlicht, Bahndaten geöffnet und der Sektor stärker in die multimodale Mobilität integriert werden.
E-Autos aus der EU werden billiger, die Ladeinfrastruktur passt. Trotzdem bleibt die Nachfrage hinter den Erwartungen zurück. In der Politik und bei Unternehmen erkennt man: Der E-Mobilität fehlen ein positives Narrativ und verlässliche Rahmenbedingungen.
Nach drei Jahren Absatzrückgang steckt die Fahrradbranche in der Bewährungsprobe. Während der E‑Bike-Boom ins Stocken gerät und Händler über Kaufzurückhaltung klagen, zeigen neue Branchenzahlen: Die Produktion stabilisiert sich, Lager schrumpfen, Exporte wachsen.
Europas größter Autobauer hat 2025 den Gewinn halbiert und sucht nach einem neuen Geschäftsmodell. Der EU-Kommission schlägt Konzernchef Oliver Blume eine neue Frist für das Verbrenner-Aus vor – bis 2040.
Die Rüstungsindustrie entdeckt die Energie-Start-ups. Ein Konsortium um Rheinmetall und Ineratec will den Streitkräften Europas ein Netz dezentraler Werke zur Produktion synthetischen Diesels und Flugbenzins verkaufen. Die EU-Kommission heißt das Konzept gut.
In der baden-württembergischen Regierung wird betont, dass Cem Özdemir beim Thema Autoindustrie auf einer Linie mit dem bisherigen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann liege. Er wolle Arbeitsplätze erhalten, der Weg in Richtung E-Mobilität und autonomes Fahren sei für ihn aber klar.
Norwegische Städte haben den weltweit höchsten Elektroauto-Anteil und kämpfen dennoch regelmäßig mit schlechter Luftqualität. Zwar sinkt die Stickstoffdioxidbelastung, doch Reifen- und Straßenabrieb halten die Luftverschmutzung hoch. Mit neuen EU-Regeln rückt nun auch dieser Teil der Verkehrsemissionen stärker in den Fokus.
In überfüllten Knoten wie Frankfurt am Main, Köln oder Berlin sollen künftig mehr Reserven im Fahrplan helfen, Ausfälle zu vermeiden. Die Bahn verspricht ein attraktives Angebot, auch wenn einzelne Züge gestrichen werden. Kommunen und Verbände zweifeln, ob das ohne Folgen für die Erreichbarkeit bleibt.
Vorschriften für lokale Lieferketten gibt es in den USA seit fast 100 Jahren. Unternehmen haben oft Schlupflöcher gesucht – doch gerade die Autoindustrie hat zuletzt stark von ihnen profitiert.
Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat dem Kläger Fastned im Prozess mit der Autobahn GmbH recht gegeben: Ladeinfrastruktur an deutschen Autobahnraststätten muss ausgeschrieben werden. Das Bundesverkehrsministerium will das schnellstmöglich in die Wege leiten.
Kritische Infrastruktur, Drohnenabwehr, marode Brücken, Kfz-Kennzeichen, Umweltrecht – der Bundesrat hat den Weg für wichtige Vorhaben des Bundes frei gemacht. Trotz inhaltlicher Bedenken einiger Länder.
Patrick Schnieder ist regelmäßig in seiner Heimat Rheinland-Pfalz unterwegs, auch im Wahlkampf. Schließlich möchte sein Bruder Ministerpräsident werden. SPD und FDP sehen darin das geringere Problem. Sie werfen Schnieder jedoch Parteitaktik im Amt als Bundesverkehrsminister, fehlende Neutralität und Benachteiligung der Landesregierung vor.
Der Druck auf die Bundesregierung steigt, gegen die hohen Kraftstoffpreise vorzugehen. Doch Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und das Bundeskartellamt sehen bisher keinen Anlass dazu. Auch führende Ökonomen warnen vor einem neuen Tankrabatt.
Während viele Grüne das Infrastruktur‑Zukunftsgesetz scharf kritisieren, verweist NRW‑Verkehrsminister Oliver Krischer auf dessen Chancen für schnellere Planungen. Zugleich warnt er vor überzogenen Eingriffen in Beteiligungsrechte – und drängt auf härtere Sanktionen gegen überladene Lkw, die marode Brücken gefährden.
Der Luftraum über dem Kriegsgebiet bleibt gesperrt, die großen Drehkreuze in den Emiraten liegen weitgehend still. Erste Fluggesellschaften kalkulieren die Kosten des Krieges. Spediteure und Passagiere müssen mit steigenden Preisen rechnen.
Der vierte Angriff auf ein Handelsschiff im Persischen Golf sorgt für wachsende Unsicherheit in der Schifffahrt. Die militärische Eskalation beeinträchtigt die Lieferketten bereits weit über die Nahost-Regionen hinaus.
SPD und CDU haben am Mittwoch ihre verkehrspolitischen Prioritäten mit Fokus auf Nahverkehr und Infrastruktur skizziert. Sie versprechen für Brandenburg eine Phase beschleunigter Planung und klarerer Investitionsschwerpunkte. Der neue designierte Verkehrsminister war schon Teil der geplatzten Vorgängerregierung aus SPD und BSW.
Die EU-Kommission präsentiert ihre Made-in-Europe-Vorgaben für die öffentliche Beschaffung und Förderung kritischer Sektoren. Der Autoindustrie gehen die Vorschläge zu weit, der Umweltlobby nicht weit genug. Der zuständige Kommissar kontert: Wir tun nur das, was alle tun.
Die Energieexperten von SPD und Union sehen den Anstieg der Spritpreise als normale Marktentwicklung. Auch das Bundeskartellamt bleibt gelassen. Der Wettbewerbsökonom Justus Haucap verweist auf Österreich, das wirksamer gegen Preissteigerungen vorgeht.
Konzerne und Umweltverbände bewerten die THG-Quote völlig unterschiedlich. Besonders umstritten ist die Frage, welche Kraftstoffe künftig anrechenbar sind. Die Entscheidung wird den Spielraum der Energiewirtschaft für Jahre festlegen.
Die im Jahr 2030 in Kraft tretenden neuen schärferen Grenzwerte der EU-Luftreinhalterichtlinie sollen ab dem ersten Jahr eingehalten werden. Damit das besser läuft als in der Vergangenheit, startet die Deutsche Umwelthilfe ihre Aktion „Saubere Luft 2030“, die auf verschiedenen Ebenen ansetzt.
Die EU-Kommission will heute ihren Vorschlag für ein „Buy European“-Gesetz vorlegen. Grüne EU-Abgeordnete kritisieren Abschwächungen im letzten Entwurf und werfen der Bundesregierung Rückständigkeit vor. Die Koalition will mit der E-Auto-Förderung Brüssel zuvorkommen.
Die Beschleunigungsgesetze aus dem Verkehrsministerium könnten den Naturschutz Jahrzehnte zurückwerfen, warnen die Grünen. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen spricht von einem „hochproblematischen“ Kurs, der Biodiversität und Klima gefährdet. Und ausgerechnet das Gesetz, das Naturflächen sichern soll, birgt selbst enormen Sprengstoff.
Der Iran-Krieg lässt Öl- und Benzinpreise steigen, vor Tankstellen bilden sich Schlangen. Die Autoindustrie macht sich Sorgen um ihre Lieferketten. Schiffe sitzen fest, Frachtraten steigen, Versicherungen werden gekündigt. Das Auswärtige Amt will bei der Evakuierung gestrandeter Touristen helfen.
In Kürze wird die Schifffahrtsorganisation IMO erstmals einen internationalen Regulierungsrahmen für autonome und ferngesteuerte Seeschiffe beschließen. Reeder und Kapitäne steuern die Transformation. Selbstfahrende Schiffe auf großer Fahrt wird es so bald aber nicht geben.
Dem Sog des schnellen, innovativen Öko-Systems der chinesischen Wirtschaft können sich europäische Unternehmen kaum entziehen. Doch die Führung in China verfolgt schon lange machtpolitische Ziele, die nicht im Interesse Europas sind. Die Folgen spürt vor allem die Autoindustrie.
Die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Öl‑Passagen der Welt, steht faktisch still: Nach den Angriffen der USA und Israels warnt der Iran Schiffe vor der Durchfahrt und Reedereien stoppen ihre Routen. Zugleich bricht der Flugverkehr im Nahen Osten ein.
Trotz Skepsis in vielen Verbünden treiben BVG und Hochbahn ihre gemeinsame Max-App voran. Die Plattform soll den ÖPNV bundesweit bündeln – doch Kostenfragen und Sorgen um Machtverluste bremsen bei der Partnersuche.