Anthropic hält sein neues KI-Modell „Claude Mythos Preview" wegen offensiver Cyberfähigkeiten zurück. Ist das geschicktes Marketing – oder die Geburt eines völlig neuen Paradigmas in der Cybersicherheit?
Deutschland bekommt den digitalen Führerschein gleich doppelt: Ende 2026 in der iKfz-App, Anfang 2027 in der staatlichen Eudi-Wallet. Was Digital- und Verkehrsministerium als sinnvolle Ergänzung sehen, könnte für Bürger:innen vor allem eines sein: erklärungsbedürftig.
Im Forschungsdatenzentrum Gesundheit sollen künftig Gesundheitsdaten aus diversen Quellen gesammelt vorliegen. Sowohl öffentliche als auch private Stellen können diese Daten für ihre Forschung nutzen. Doch an den Bearbeitungszeiträumen, der Finanzierung und mangelnder Interoperabilität regt sich Kritik. Das BMG plant mit dem Digitalgesetz Änderungen.
Brandenburg will bis Ende Juni einen KI-Assistenten für die gesamte Landesverwaltung bereitstellen. Die Entscheidung fiel auf LLMoin von Dataport. Klingt simpel. Ist es nicht.
Seit 1998 schützte das E-Commerce-Moratorium der WTO den digitalen Freihandel – nun ist es Geschichte. Wie es dazu kam, was nun passiert und wie die Chancen stehen, sich doch noch zu einigen.
Biometrischer Abgleich mit Online-Daten, automatisierte Datenanalyse – für BKA und Bundespolizei geht es um viel. Während die Polizei den Gesetzesentwurf begrüßt, fordern zivilgesellschaftliche Organisationen eine komplette Neuausrichtung. Wie rechtens das Ganze ist, wird stark von der technischen Ausgestaltung abhängen.
Das Bundesgesundheitsministerium will mit seinem neuen Digitalgesetz die Weichen für eine digital gestützte Versorgung stellen: mehr Datennutzung, eine stärkere Gematik und eine zentralere Rolle der elektronischen Patientenakte. Das Gesetz soll damit den Grundstein für das Primärversorgungssystem legen – und europäische Vorgaben im Blick haben.
Die deutschen Register sind in einem desolaten Zustand. Wenn sich an Organisation und Technik nichts ändert, könnten Registeranschluss und -betrieb den Staat in zehn Jahren rund 8,5 Milliarden Euro kosten. Mindestens. Aber es gibt Wege aus der Kostenfalle.
Auf Begeisterung folgt nun der Frust: Die deutschen Bewerber für die KI-Gigafabriken bemängeln, dass die Kommission weniger Geld investieren werde als ursprünglich angekündigt. Doch stimmt das tatsächlich? Wir schlüsseln auf, wie viel Geld die EU-Institution tatsächlich beisteuern wird.
Die US-Telekommunikationsaufsicht hat nach dem Bann ausländischer Router für Endverbraucher die Anordnung präzisiert. Ausnahmegenehmigungen für den Verkauf auf dem US-Markt können nun auch für die Produktpalette eines ganzen Unternehmens gelten.
Auch das Vereinigte Königreich wurde von der Diskussion um Altersgrenzen auf sozialen Medien erfasst. Während die Regierung das australische Gesetz prüft und umstrittene Kompetenzerweiterungen für Minister:innen beschließt, fordern Beobachter alternative Maßnahmen.
Es soll der große Wurf sein: Mit EU Inc. will Brüssel eine neue einheitliche Unternehmensform einführen, die vor allem Start-ups und Scale-ups zügig die europaweite Expansion ermöglichen soll. Experten allerdings zweifeln an der Praxistauglichkeit.
Ein neues Kriterium für die Aufnahme in der Vermittlungsdienst digitale Schule benachteiligt KI-Start-ups in der Bildung. Ohne das Interesse eines Landes nimmt das Medieninstitut der Länder keine Prüfung vor.
Die forschenden Pharmaunternehmen setzen große Hoffnungen auf den EHDS. Allerdings hängt nun viel von der Umsetzung ab – und für die macht der Branchenverband vfa nun konkrete Vorschläge: Eine branchenspezifische Datenzugangsstelle soll Anträge prüfen, eine Vermittlungseinheit als Puffer zu den Datenbesitzern fungieren.
Deutschlands Industrie will eine neue Datenökonomie, doch der Mittelstand zögert weiter. Hohe Anfangsinvestitionen, fehlende Datenqualität und die noch nicht erreichte „kritische Masse“ bremsen den Einstieg. Gleichzeitig wächst die Sorge, im globalen Wettbewerb, vor allem mit China, zurückzufallen.
Das europaweite Alterseinstufungssystem für Videospiele, Pegi, hat seine Prüfkriterien erweitert. Glücksspielähnliche Mechanismen wie Lootboxen werden künftig stärker berücksichtigt. Vorbild sind die Kriterien der deutschen USK. Doch hierzulande gibt es weiter Schutzlücken.
Ionos und Nextcloud haben eine Microsoft-Alternative entwickelt. Euro-Office soll Zweifler vom Wechsel bei der Bürosoftware überzeugen und tritt damit vor allem in Konkurrenz zu Open Desk.
Der europäische Deeptech-Sektor wächst stark, insbesondere bei Verteidigungs- und Sicherheitstechnologien. Ein aktueller Bericht empfiehlt dennoch, speziell für späte Wachstumsphasen mehr Investitionsmittel auf den EU-Markt zu bringen, um Abwanderung von Deeptech-Unternehmen zu verhindern.
Das EU-Parlament will einzelne Branchen aus dem Hochrisiko-Bereich des AI Acts nur noch von sektoralen Vorgaben reguliert wissen. Besonders die deutsche Industrie hat sich dafür eingesetzt. Fachleute sehen die Gefahr von regulatorischen Lücken. Denn im Großteil der Rechtsakte, um die es geht, werden KI-spezifische Risiken bisher überhaupt nicht adressiert.
Die EU feiert ihren digitalen Handelsüberschuss als Beweis für eine erfolgreiche Digitale Dekade. Doch eine neue Analyse aus Bonn zeigt: Ohne Irland steckt Europa tief im Minus – und gefährlich zwischen den Fronten von USA und China.
Der Referentenentwurf für das Digitale‑Identitäten‑Gesetz ist da. Mit dem Gesetz schafft das BMDS die rechtliche Grundlage für die digitale Brieftasche und legt fest, wie Onboarding, Payment‑Funktionen, Experimente mit KI‑gestützten Verfahren und mögliche Akzeptanzpflichten für Unternehmen geregelt werden.
Der jahrelange politische Streit zwischen CDU/CSU-Vertretern und Sozialdemokraten im EU-Parlament endete am Donnerstag ergebnislos. Damit läuft die freiwillige Chatkontrolle Anfang April aus, die Verhandlungen über das Thema beginnen komplett von Neuem.
Das Urteil macht weltweit Schlagzeilen: Instagram, Facebook und Youtube müssen in Kalifornien Schadenersatz wegen süchtig machender Designs zahlen. Was das Gericht entschied, warum das Urteil ein Präzedenzfall ist und welche Folge es haben könnte.
Im Forschungsausschuss und beim Start-up-Verband verteidigt Ministerin Dorothee Bär die Hightech-Agenda – doch Kritik an mangelner Transparenz gibt es trotzdem noch. Roadmaps, Konsultationen und ein neuer Gipfel sollen Klarheit bringen. Vor allem bei Finanzierung und KI-Förderung drängen viele Fragen.
Über kaum einen Begriff wird derzeit so viel diskutiert, wie digitale Souveränität. Mit einem umfangreichen Kriterienkatalog will das Zendis das Konzept nun prüf- und messbar machen.
Eine Ländergruppe aus Berlin, Bayern und NRW hat gestern ihren Vorschlag vorgelegt, wie künftig Unternehmen angemeldet werden könnten. Sie berufen sich bei dem Vorhaben auf einen Beschluss der MPK. Es gibt aber noch andere Vorschläge, wie das Projekt gelingen kann – welche Diskussionen sich hinter dem Hebelprojekt verbergen.
Die Bundesregierung startet erneut einen Anlauf für die digitale Fluggastabfertigung – ein Vorhaben, das bereits 2024 an datenschutzrechtlichen Bedenken scheiterte. Nun legt das Verkehrsministerium einen nahezu identischen Entwurf vor, der biometrische Gesichtserkennung an Flughäfen ermöglichen soll.
Ein fiktiver Prozess zur Anwendung von Smart Contracts in der Industrie liefert erstmals Einblicke, wie weitgehend automatisch geschlossene Verträge vor deutschen Gerichten bestehen könnten. Die Simulationsstudie zeigt aber auch Grenzen und Hürden dieser Automatisierung.
Ist die EU-Kommission mit ihren Vorschlägen zum Daten-Omnibus über das Ziel hinausgeschossen oder hinter ihren Möglichkeiten zurückgeblieben? Besonders die neuen Regelungen zu Cookies in der Datenschutzgrundverordnung sorgen für Kritik.
KI verspricht, das Programmieren zu erleichtern. Doch gerade im Open‑Source‑Bereich wächst die Sorge vor unbedachtem Einsatz und Überforderung bei der Qualitätskontrolle – einige Projekte reagieren bereits.
Lang angekündigt will das Bundesjustizministerium noch diese Woche den Entwurf für das Gesetz gegen Digitale Gewalt in die Ressortabstimmung geben. Ein erster Teil des Entwurfs zeigt: Die nicht-konsensuale Erstellung sexualisierter Deepfakes soll künftig strafbar sein.
Weniger Gaming, dafür immer mehr KI-Chatbots: Der riskante oder auch pathologische Medienkonsum von Jugendlichen hat sich gewandelt. Besser wird dadurch aber nichts, heißt es in einer aktuellen Studie, die heute veröffentlicht wird. Im Gegenteil: Durch die Imitation menschlicher Kommunikation entwickelten Heranwachsende hier auch emotionale Abhängigkeiten.
„Milliardengrab“, „viel zu spät“, „in Silos gedacht“ – Deutschlands digitale Zahlungsdienstleister halten nicht viel vom digitalen Euro und wie er umgesetzt werden soll. Auf einer Konferenz der Payment-Szene übte man sich in freundlicher Einigkeit – Notenbanker und Finanzpolitiker zum Streiten waren nicht vor Ort.
In ihren Stellungnahmen zur heutigen Anhörung warnen die Sachverständigen vor einer zerstückelten Aufsicht für KI-Produkte. Auch bei den Reallaboren sehen die Experten Nachbesserungsbedarf.
Die Berichterstattung über Vorwürfe von Collien Fernandes gegen Christian Ulmen lenkt den Blick auf die zunehmende Verbreitung sexualisierter Deepfakes. Die Bundesregierung plant mit einem digitalen Gewaltschutzgesetz neue Straftatbestände und stärkere Rechte für Betroffene.
Der deutsche Arbeitsmarkt befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Während die Wirtschaft schwächelt, verändert der zunehmende Einsatz von KI die Nachfrage nach Arbeitskräften. Das bekommen in einigen Branchen vor allem Berufseinsteiger:innen zu spüren.
Der Bundestag legt erstmals eine umfassende Digitalstrategie vor. Das Dokument beschreibt, wie das Parlament seine IT-Infrastruktur modernisieren will – von der Cloud-Migration über Cybersicherheit bis hin zu einem eigenen KI-Sprachmodell. Verbindliche Zeitpläne und Budgets aber fehlen noch.
OVH Cloud ist für die Bereitstellung einer europäischen souveränen Cloud-Infrastruktur rund um den digitalen Euro der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgewählt worden. Gründer Octave Klaba erklärt, was er sich von Europas öffentlichem Sektor im Hinblick auf Cloud erwartet und was seine Unternehmensarchitektur mit „Paranoia“ zu tun hat.
Das Bundesgesundheitsministerium will digitale Pflegeanwendungen in die Fläche bringen. Um die Zulassung zu erleichtern, sollen Hersteller die Aufnahme in das Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte künftig neben der dauerhaften Aufnahme auch für einen Erprobungszeitraum beantragen können.
Nach kontroversen Verhandlungen im Vorfeld, war sich der IT-Planungsrat bei der Sitzung in Rostock-Warnemünde einig. Die Digitalverantwortlichen aus Bund und Ländern haben die D-Stack-Standards für verbindlich erklärt. Das ist aber nicht das Aus von ländereigenen Software-Lösungen.
Die Abgeordneten des EU-Parlaments wollen mehrere Industriezweige von zentralen Pflichten des AI Acts ausnehmen. Prüfstellen und Standardisierer warnen vor mehr Bürokratie und sich deutlich weiter verspätenden KI-Standards. Auch das BMDS sieht eine pauschale Ausnahme ganzer Sektoren für kritisch an.
Die EU-Kommission will mit ihren Digital-Omnibus-Paketen die Digitalgesetze besser aufeinander abstimmen – doch die Reformpläne sorgten für Kritik. Während die Industrie die Vorschläge als überfällig feiert, warnen Verbraucherschützer und Abgeordnete vor einer Aushöhlung der DSGVO. Das Verständnis von personenbezogenen Daten argumentiert die Kommission.
Die Bundesregierung beschließt heute voraussichtlich erstmals eine Rechenzentrumsstrategie. Im Vergleich zu einem geleakten Entwurf vom Januar hat sich der Ton verändert. Rechenzentren werden nun als geopolitisch relevant beschrieben, die IT‑Anschlussleistung soll sich bis 2030 verdoppeln. Auch bei Nachhaltigkeit und Souveränität schärft die Regierung nach.
Überraschend gab die Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider gestern ihren Rücktritt bekannt. Wer das Amt künftig übernimmt, hat einiges vor sich.
Im Digitalausschuss werden heute Sachverständige zum Entwurf des Politische-Werbung-Transparenz-Gesetzes angehört. Das Gesetz regelt die Überwachung und Durchsetzung der entsprechenden EU-Verordnung.
Regulierungskonzept, TKG-Änderungsgesetz, Digital Networks Act: Alle drei Vorhaben beschäftigen sich mit der Frage, wie der Umstieg von Kupfer- auf Glasfasernetze gelingen könnte. Noch ist schwer zu erkennen, wie sich die Vorhaben zueinander verhalten.
Banken können sich nun um eine Teilnahme am Pilotprojekt der EZB zum digitalen Euro bewerben, um dessen Alltagstauglichkeit zu testen. Und sie können sich demnächst erstmals über die EZB-Infrastruktur Geld in tokensisierter Form überweisen.
In Berlin treffen sich in dieser Woche Forschende, um einem der vielversprechendsten Bereiche der KI-Entwicklung eine Struktur als Wissenschaftsdisziplin zu geben: der Autonomik. Welche Fragestellungen sich dabei auftun, erklärt der Fraunhofer-Informatiker Peter Liggesmeyer.
Es fehlt Geld, der Deutschland-Stack soll nicht verpflichtend werden, die Landtagswahlen werfen ihre Schatten voraus. Was die CIOs von Bund und Ländern auf der Frühjahrssitzung des IT-Planungsrats besprechen.
Am Freitag hat sich der Rat der EU auf einen gemeinsamen Vorschlag zum KI-Omnibus geeinigt. Dem Digitalministerium gehen die vorgeschlagenen Änderungen nicht weit genug. Die Forderungen aus dem BMDS hatten den Weg allerdings zuvor schon in den Kommissionsvorschlag gefunden.
Am heutigen Montag muss X die 120-Millionen-Euro-Strafe wegen Verstößen gegen den Digital Services Act zahlen. Eine Frist im Verfahren hat der Konzern bereits eingehalten, was laut Experten darauf hindeutet, dass X kooperationswillig ist. Zahlt X nicht, drohen weitere Konsequenzen.
Der Deutschland-Stack soll die digitale Infrastruktur von Bund, Ländern und Kommunen vereinheitlichen – verbindlich für alle. So zumindest der Plan. Am Mittwoch will der IT-Planungsrat das Vorhaben beschließen. Doch die neusten Unterlagen zeigen, dass von der Verbindlichkeit kaum etwas bleibt.
Bei und durch KI wiederholen und verstärken sich gerade bekannte Wettbewerbsprobleme, warnen Experten auf der Kartellkonferenz in Berlin. KI-Agenten könnten zu besonders kritischen Gatekeepern werden, auch der Chef des Kartellamts sieht hier Herausforderungen. Doch im Zentrum stand die alte Debatte um europäische Champions.
Wenn es durchgeht, dürfen die Sicherheitsbehörden künftig biometrische Daten mit dem Internet abgleichen . Und sie können dann Daten der Polizeibehörden zusammenführen und sie mit Künstlicher Intelligenz auswerten. Das steckt im lang angekündigten Sicherheitspaket.
Für eine digitale Verwaltung sind vernetzte Register die Grundlage. Doch dazu müssen Bund, Länder und Kommunen ihr Geld klug einsetzen. In der kommenden Woche muss der IT-Planungsrat entscheiden, wie er eine 72-Millionen-Euro-Lücke im Fitko-Wirtschaftsplan vernäht – ohne die Registermodernisierung kaputtzusparen.
Die Macher der KI-Lernplattform AIS zeigten am Rande der Didacta digitalen Bildungsanbietern, wo sie sich in das „Adaptive Intelligente System“ einpuzzeln können. Es war ein widersprüchlicher Auftakt für weitere Gespräche über das 50 Millionen teure Lernmanagementsystem.
Die EU plant eine eigene KI‑gestützte Plattform für verlässliche Nachrichten – eine Art europäisches Youtube für journalistische Inhalte. Während Tech‑Unternehmen schon in den Startlöchern stehen, bleiben die Reaktionen aus den Medien skeptisch.
In Großbritannien soll ein Ex-Amazon-Chef in der Kartellbehörde für wachstumsfreundliche Politik sorgen. In Berlin diskutieren Wettbewerbshüter, wie sie ihre Unabhängigkeit sichern können. Auch Deutschlands Kartellamtschef Andreas Mundt macht sich Sorgen, sieht allerdings in der EU noch keine Einflussnahme.
Angesichts generativer KI brauche es eine Anpassung des Urheberrechts, findet das EU-Parlament. Kreative sollen der Nutzung ihrer Werke für das KI-Training wirksam widersprechen können. Für KI-Entwickler soll hingegen die Lizenzierung einfacher werden. Die Digitalwirtschaft kritisiert die Vorschläge.
Deutschlands Robotikforschung ringt um Anschluss an China und die USA. Während Peking Milliarden investiert, setzt das BMFTR mit dem neuen KI‑Robotikbooster erste Impulse. Auf der German Robotics Conference geht es zudem um die Gründung einer neuen Dachgesellschaft.
Unter hohem Zeitdruck ringt die Europäische Union um die finalen technischen Standards für die geplante digitale Identitäts-App. Während die Kommission auf eine schnelle Einigung pocht, warnen Netzrechtsorganisationen aus ganz Europa in einem gemeinsamen Aufruf vor gravierenden Sicherheitslücken.
Die Gewinner der ersten Runde stehen fest: Neun Start-ups dürfen ihre KI-Agenten in Kommunen drei Monate lang testen. Das Digitalministerium erhofft sich praktische Lösungen, die auch nachnutzbar sein sollen. Als Vorbild sieht das Ministerium seinen eigenen KI-Agenten.
Deutsche Sicherheitsbehörden erhalten mehr Befugnisse im digitalen Raum. Im Zuge dessen werden die Rechte der parlamentarischen Opposition eingeschränkt. Ex-Geheimdienstkontrolleur André Hahn (Linke) hat sich deshalb in einem Brandbrief an die Parlamentarier gewandt.
Digitale Identitäten sollen sich im Gesundheitswesen zum Identitätsstandard etablieren. Damit Versicherte ihre GesundheitsID leichter anlegen können, hat die Gematik die Lösung eines Anbieters zugelassen – eine Kombination aus Biometrie und NFC-Prüfung. Das Produkt hat sich bei den Krankenkassen durchgesetzt und soll bald in die Anwendungen kommen.
Nach nächtlichen Verhandlungen hat der Bundesrat das Gesetz zur Stärkung der kritischen Infrastruktur verabschiedet. Christiane Rebhan beschreibt, wie es nun weitergeht und welche Besonderheit die Länder ans Gesetz gepackt haben.