Seit Monaten wird intensiv über Einsatzmöglichkeiten von KI-Sprachmodellen, allen voran ChatGPT, diskutiert. Auch über missbräuchliche Anwendungen für Cyberkriminalität und Desinformation wird längst spekuliert. Vergangene Woche hat sich das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik mit einem Positionspapier in die Debatte eingeschaltet.
Mit Quantencomputern könnten sich die IT-Sicherheitssysteme von Autos leicht knacken lassen, warnen Fachleute. Die Folgen wären katastrophal. Doch die Autohersteller entwickeln Abwehrmaßnahmen.
Fedor Ruhose und Valentina Kerst (beide SPD) warnen in ihrem Buch „Schleichender Blackout“ vor einem „digitalen Desaster“, das Deutschland droht. Der aktuelle Politiker und die ehemalige Politikerin sparen nicht mit Kritik an vergangenen Weichenstellungen bei der Digitalisierung des öffentlichen Sektors.
Während sich die digitalen Aufklärungsmöglichkeiten rasant entwickelt haben, ist das Bundespolizeigesetz von 1994 kaum erneuert worden – trotz eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts von 2016. Vergangene Woche legte das Innenministerium nun den Ländern und Verbänden eine Neuauflage vor.
Souveräne Clouds sollen Datenschutzsorgen nehmen und so den Einsatz für die öffentliche Hand ermöglichen. Die Datenschutzkonferenz hat nun Mindestkriterien für souveräne Clouds vorgelegt, die Debatte darum hat begonnen.
Lutz Goebel, Vorsitzender des Nationalen Normenkontrollrats (NKR), fordert, dass sich Ministerien mehr Zeit für die Digitalprüfung von Gesetzen nehmen. Welche Nachjustierungen sich der NKR als Kontrollinstanz des Digitalchecks sonst noch wünscht und bei welchen Gesetzen die Digitaltauglichkeit schwer umsetzbar sein könnte, erzählt er im Interview.
Die Erwartungen an generative KI sind enorm. Doch wo können große Sprachmodelle tatsächlich schon genutzt werden? Verschiedene Unternehmen schreiben damit Marketingtexte, entlasten Mitarbeiter im Call Center oder unterstützen beim Verfassen von Arztbriefen.
In sechs Runden war die Meinung von Industrie und Zivilgesellschaft zur geplanten internationalen Digitalstrategie gefragt. Die Vertreter rieten, das Rad nicht neu zu erfinden, Ängste vor einem europäischen Digital-Imperialismus ernst zu nehmen und warnten vor einer Fragmentierung des politischen Dialogs.
Noch hat Bitmarck mit den Auswirkungen des Anfang Mai öffentlich gewordenen Cyberangriffs zu kämpfen. Doch läuft erst einmal die Technik wieder, beginnt die politische Aufarbeitung des Falls. Es geht um schlecht gesicherte Systeme und die Frage nach den Sicherheitsvorkehrungen der Zukunft.
KI wurde in deutschen Gerichten bereits erprobt und wird dort sogar schon eingesetzt. Allerdings nicht mit marketingwirksamen ChatGPT-Anwälten, sondern um Richter:innen das Durcharbeiten von Aktenbergen zu ermöglichen. Notwendig wurde das wegen Massenklagen zu Fluggastrechten und zum Dieselskandal.
Die Nachfolge des umstrittenen Fraunhofer-Präsidenten Reimund Neugebauer steht fest, aber bislang hält das Schweigegelübte des Wahlgremiums. Am 25. Mai soll die Personalentscheidung verkündet werden. Die Hoffnungen auf einen grundlegenden Kulturwandel sind groß.
Mit der gestrigen Abstimmung im zuständigen Ausschuss des EU-Parlaments wurde eine wichtige Hürde auf dem Weg zur KI-Verordnung genommen. Doch der Weg ist noch weit und die Zeit drängt.
Google weitet sein Angebot an KI-Funktionen aus und wagt sich dabei auch an die Suchmaschine. Der Chatbot Bard wird weiter ausgerollt, doch um die EU macht der Konzern einen großen Bogen.
Wer spenden und die Ausgabe von der Steuer absetzen will, soll dies künftig automatisiert abwickeln können. Während das dafür notwendige Zuwendungsempfängerregister bis 2024 fertig sein soll, wirft der Software-Zugang für die Nutzenden noch Fragen auf. Das zuständige Finanzministerium berät sich heute mit dem Beirat Digitalstrategie dazu.
Elektronische Patientenjournale und Gesundheits-Apps gibt es wohl Zehntausende in Europa. Wie aber können Unternehmen sie auf den Markt bringen, ohne dass sie bankrottgehen – und wie können Ärzt:innen und Krankenhausverwaltungen erkennen, welche Anwendungen sinnvoll sind? Diese Fragen diskutierten Start-ups und Gesundheitsdienstleister in Kopenhagen.
Mit zwei Pilotprojekten soll die Arbeit des Dateninstituts starten. Die Strukturen der Institution selbst müssen derweil noch gefunden werden. Und auch wenn der Arbeitsauftrag klar ist, lässt das nun beschlossene Konzept auch noch einige Fragen offen.
Heute soll nach zähen Verhandlungen im zuständigen Ausschuss des EU-Parlaments endlich die Verhandlungsposition zum AI Act eingetütet werden. Doch auf den letzten Metern gab es zahlreiche Änderungen und ob sich eine Mehrheit findet, bleibt bis zuletzt ungewiss.
Beim DLR ist der erste Prototyp eines Quantencomputers angekommen. Insgesamt wurden schon Aufträge für neun Rechner vergeben. Die deutsche Quantencomputing-Initiative nimmt damit Formen an, trotzdem sind so manche Zukunftsfragen offen.
Der Gigabit Infrastructure Act soll den Gigabit-Ausbau beschleunigen. Doch in Deutschland könnte er das Gegenteil bewirken, fürchtet die Telekommunikationsbranche. Besonders ein Punkt sorgt für Kritik.
Gestern stellten Bundesbauministerin Klara Geywitz und Christian Pegel, ihr Amtskollege aus Mecklenburg-Vorpommern, in Berlin den digitalen Bauantrag vor. Die entwickelte Lösung kann zwar viel, es gibt aber auch noch einige Baustellen.
Die SPD aktualisiert ihre Programmatik zur Digitalpolitik. In dem Grundsatzpapier geht es vor allem um die Frage, wie die Vorteile der Digitalisierung in unserer Gesellschaft fair verteilt werden.
Vor der Bundestagswahl 2021 häuften sich die Forderungen nach einer umfassenden Staatsreform, doch seitdem ist es stiller um die Idee geworden. Die CDU will jetzt die Diskussion wieder anschieben.
Zwei EU-Datentransferabkommen mit den USA hat der EuGH schon außer Kraft gesetzt. Nun steht der dritte Anlauf kurz vor der Umsetzung. Der Jurist und zweifach erfolgreiche Kläger Max Schrems hegt jedoch Hoffnungen, dass das Data Privacy Framework schneller gekippt wird, als die meisten Beobachter erwarten.
Von 1000 geforderten Basisstationen hatte 1&1 Ende des Jahres gerade einmal eine Handvoll in Betrieb genommen. Dem Konzern droht ein massives Bußgeld. Doch woran liegt es, dass sich Ralph Dommermuth so verschätzt hat?
In einem mit Spannung erwarteten Urteil entschied der Europäische Gerichtshof, dass Verbraucher:innen bei Datenschutzverstößen auch für immaterielle Schäden Kompensation einklagen können – wenn sie tatsächlich Schaden erlitten haben. Ein Mindestmaß für die Schwere dieser Schäden schloss der EuGH jedoch aus. Experten rechnen nun mit mehr Klagen.
15 Jahre ohne erkennbare Verbesserung für Deutschland – diesen Stillstands-Befund im Vergleich mit 34 anderen Nationen liefert die Studie „Innovationsindikator“. Bei sieben untersuchten Schlüsseltechnologien hat sich die Bundesrepublik verschlechtert, der Sektor Nachhaltigkeit stemmt sich gegen diesen Trend.
Noch hat die Bundesregierung sich nicht offiziell dazu geäußert, wie sie zu einer potenziellen Beteiligung großer Inhalteanbieter an den Kosten für den Infrastrukturausbau in der EU steht. In einem Papier spricht sich die Monopolkommission nun gegen das Vorhaben aus, was Aktivist:innen freuen dürfte.
Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, Plattformräte voranzutreiben. Wie diese unabhängigen Kontrollgremien für soziale Medien aussehen könnten, hat ein Kooperationsprojekt erarbeitet.
Wie Forschung erfolgreich in Innovationen umgewandelt werden kann, wurde in Deutschland zuletzt durch die Zukunftsstrategie aus dem Bundesforschungsministerium festgelegt. Doch wie steht es um die Innovationspolitik und die einzelnen Projekte der Bundesregierung?
Der Bund baut gerade an einem Rechtsinformationssystem, dabei hat er eigentlich schon eins. Warum braucht es dennoch einen kompletten Neubau? Laut BMJ haben sich die Umstände geändert. Expert:innen sagen dagegen: Das aktuelle System ist zu sehr auf Gewinn orientiert und nicht für innovative Ansätze geeignet.
Im Interview fordert die Grünen-Digitalpolitikerin Tabea Rößner, dass wegen generativer KI auch beim Urheberrecht nachgebessert wird, und sagt, warum das neue Opt-out zur Datennutzung, das Open AI für ChatGPT eingeführt hat, nicht ausreicht. Bei der Plattformregulierung sieht sie Potenzial für eine unabhängige Bundesnetzagentur als Aufsicht.
Die EU will demokratischer werden und organisiert deshalb Bürgerforen. Dabei wurden zum Beispiel Empfehlungen für virtuelle Welten erarbeitet. Das Beteiligungskonzept gilt als gute Idee, doch auch die Kritik daran ist deutlich.
Nach dem Beschluss des Digital Services Act auf EU-Ebene sind nun die Mitgliedstaaten mit der nationalen Umsetzung am Zug. Tagesspiegel Background liegt dazu exklusiv ein Gesetzentwurf vor. Das „Digitale-Dienste-Gesetz“ soll demnach NetzDG und TMG ersetzen und den deutschen Digital Service Coordinator bei der Bundesnetzagentur ansiedeln.
Der Patentstreit zwischen Mobilfunkanbietern und Autoherstellern landete in der Vergangenheit das ein oder andere Mal vor Gericht. Die EU-Kommission hat nun einen Verordnungsvorschlag vorgelegt, der Patentstreitigkeiten besänftigen soll. Die Autobauer begrüßen den Entwurf.
Die EU will etwas gegen die Cookie Fatigue unternehmen. Verbraucherschutz-Kommissar Didier Reynders sieht die Lösung in einem freiwilligen Cookie Pledge. Um herauszufinden, wie dieses Versprechen ausgestaltet werden soll, trifft er sich heute mit Stakeholdern zum Gespräch. Doch die Auswahl der Teilnehmenden sorgt für Unmut.
Beim Treffen der G7-Digitalminister geht es an diesem Wochenende um die Regulierung generativer KI, die globale digitale Infrastruktur, den Handel mit digitalen Gütern und einiges mehr. Die Erwartungen sind groß.
Viel wurde in den vergangenen Jahren über digitale Souveränität diskutiert. Ein eigenes Zentrum für Bund, Länder und Kommunen wurde rund um den Jahreswechsel formal gegründet. Nun soll es durchstarten und in diesem Jahr erste Akzente setzen. Ein Standort hat sich bereits herauskristallisiert.
Seit Jahren beschäftigt sich Harald Joos mit der Verwaltungscloud. Nachdem seine Zeit als IT-Verantwortlicher im Bundesfinanzministerium überraschend endete, wechselte er zurück zur Deutschen Rentenversicherung und will das Thema dort weiter vorantreiben. Aus seiner Sicht soll der Staat nicht alles selbst bauen. Wichtiger sei es, schnell voranzukommen.
Zuletzt haben einige Bundesländer Informatikunterricht in ihre Curricula aufgenommen oder das für die nahe Zukunft geplant. Doch meist kommen die Schüler erst in der Sekundarstufe regelmäßig mit Informatikinhalten in Kontakt. Dabei sollte damit viel früher begonnen werden, meinen Experten. Am besten in der Kita.
Digitalminister Volker Wissing und Gesundheitsminister Karl Lauterbach malen ein positives Bild von der bisherigen Umsetzung ihrer Digitalstrategie. Denn es geht um viel: Effizienz in Zeiten knapper Ressourcen und den Wirtschaftsstandort Deutschland.
ChatGPT bringt viele Möglichkeiten, hat aber auch genug Schwächen und schlägt sich nicht in jedem Bereich gut. Das schreibt das Büro für Technikfolgenabschätzung in seinem Bericht, der heute im Bildungsausschuss diskutiert wird. Viele Fragen sind aber noch offen.
Im EU-Parlament ist nach monatelangen Verhandlungen endlich eine Einigung zum AI Act in Sicht. Ob die geplanten Regeln für generative KI ausreichen, um die Risiken von Anwendungen wie ChatGPT hinreichend einzudämmen, steht jedoch auf einem anderen Blatt. Das Thema gewinnt auch in der wissenschaftlichen Debatte an Bedeutung.
Der Datenraum Kultur ist ein Leuchtturmprojekt der Digitalstrategie der Bundesregierung und hat heute seinen Rollout. Bei der Veranstaltung in München soll es darum gehen, wie die Daten innerhalb des Data Spaces für den Kultursektor ausgetauscht werden können und wo er sich in der Medienbranche beteiligen kann.
Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes läuft auch 2023 noch auf Hochtouren. Dieses Jahr sollen weitere hunderte Millionen Euro fließen. Das Bundesfinanzministerium muss sie allerdings erst freigeben. Um die Mittel für 2024 wird zudem noch hart verhandelt.
Bessere Diagnosen, Zeitersparnis, mehr Effizienz – und somit letztlich auch eine (Teil-)Lösung bei fehlenden Fachkräften: Die Erwartungen an Künstliche Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen sind groß. Im neuen Whitepaper „KI für Gesundheitsfachkräfte“ steht, was sich diese wünschen. Ein Autor erklärt zudem, was bei Aus- und Weiterbildung zu beachten ist.
Unter der Ampel wurde der Streit, ob die Steuer-ID als Identifikationsnummer bei der Registermodernisierung eingesetzt werden soll, neu aufgerollt. Doch das Projekt befindet sich bereits in Umsetzung und niemand will als Bremser auftreten. Finden die Fraktionen doch noch einen Kompromiss?
Verfahren zu digitaler Gewalt müssen niedrigschwelliger und günstiger werden, fordert Hate Aid in einem heute veröffentlichten Positionspapier. Dabei könne auch die Digitalisierung helfen, schreibt die Betroffenenberatungsstelle und formuliert Ideen, wie das Eckpunktepapier zum „Gesetz gegen digitale Gewalt“ des Justizministeriums verschärft werden kann.
Der Sovereign Tech Fund hat die Pilotphase abgeschlossen. In diesem Jahr sollen nun bis zu 35 Open-Source-Projekte gefördert werden. Zudem startet ein Bug-Bounty-Programm, mit dem Sicherheitslücken nicht nur entdeckt, sondern vor allem auch behoben werden sollen.
Angesichts der sicherheitspolitischen Bedrohungen muss Deutschland in der Verteidigung deutlich innovativer werden. Diese Einschätzung trafen Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, und Sven Weizenegger, Leiter des Cyber Innovation Hub der Bundeswehr auf einer Podiumsdiskussion. Doch wo liegen die Schwachstellen?
Steuern sind für Unternehmen kein beliebtes Thema und noch weniger die bürokratischen Prozesse darum herum. Das soll mit einem digitalisierten Steuerrecht besser werden, fordert der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) in einem Positionspapier. Der Verband sieht die Politik in der Pflicht, digitale Einbahnstraßen im Steuerrecht zu beheben.
Die Bundeswehr und das US-Militär haben in Afghanistan umfangreiche Biometriedatenbanken angelegt. Was mit den Daten geschehen ist, kann die Bundesregierung nicht sagen. Unter den Taliban könnte das ehemaligen Ortskräften zum Verhängnis werden.
In der EU hat Italiens Datenschutzbehörde mit dem Verbot von ChatGPT für einen Knalleffekt gesorgt. Nun machen sich in Deutschland und auf EU-Ebene Taskforces und Arbeitsgruppen daran, die Durchsetzung der Regeln für den vieldiskutierten Chatbot auf den Weg zu bringen.
Gleich zwei Gesetzesvorhaben nimmt sich das EU-Parlament heute vor: Zunächst Mica, die Verordnung zu Märkten mit Kryptowerten, und dann eine Verordnung gegen Kryptogeldwäsche. Dabei sind die Abgeordneten unterschiedlich zufrieden, Konservative weit mehr als Sozialdemokraten und Grüne. Diese fordern bereits weitere Schritte.
Bund, Länder und Kommunen hatten fünf Jahre Zeit, um das Onlinzugangsgesetz umzusetzen. Das Bundesinnenministerium war dafür zuständig, den Prozess zu steuern. In dieser Rolle sei das Ressort gescheitert, stellt der Bundesrechnungshof in einem noch unveröffentlichten Bericht fest, der Tagesspiegel Background vorliegt. Versäumnisse gebe es demnach viele.
Die Pläne für Manufacturing-X sind ambitioniert. Der Datenraum soll für eine industrieübergreifende Vernetzung sorgen. Schon bald sollen die ersten Fördergelder fließen, doch zunächst muss der Bundestag heute das Konzept abnicken.
Mit dem Chips Act will die EU die eigene Halbleiterproduktion ankurbeln: Jetzt ist die letzte Hürde geschafft. Wie stark die EU im internationalen Vergleich aufholen muss, zeigt ein Bericht der Stiftung Neue Verantwortung.
Das Energieeffizienzgesetz soll heute planmäßig ins Kabinett gehen. In der Digitalbranche macht sich der Eindruck breit, das Wirtschaftsministerium wolle das Gesetz nun möglichst schnell durchdrücken. Angehört hat das Ministerium die Verbände zwar, gehört fühlen die sich aber dennoch nicht.
Gestern wurde in Sevilla das European Center for Algorithmic Transparency eröffnet. Das interdisziplinäre Team soll die EU-Kommission dabei unterstützen, die Regeln des Digital Services Acts durchzusetzen.
Das Bekenntnis zu Open Source und dem Motto „Public Money, Public Code“ gibt es bereits in einigen Bundesländern und Kommunen. Die Ampel hat in ihrem Koalitionsvertrag ebenfalls festgeschrieben, offene Software bevorzugt nutzen zu wollen. Doch vergabe- und wettbewerbsrechtlich gibt es Hürden. Ein noch unveröffentlichtes Gutachten will Lösungen aufzeigen.
Heute wird die Einigung auf EU-Ebene zum Chips Act erwartet. Doch die geopolitische Gemengelage in Bezug auf die für die digitale Welt unverzichtbaren Halbleitertechnologien ist kompliziert – und die Folgen für die heimische Produktion sind schwer abschätzbar. Haben sich Intel & Co. längst verzockt?
Mit Sorge betrachtet Julia Ebner, Extremismusforscherin am Institute for Strategic Dialogue, den Aufwind von Hassrede auf Twitter. Warum sie für KI-Produkte eine Safe-by-Design-Regulierung fordert und welchen Einfluss sie durch ChatGPT auf die Radikalisierung im Netz erwartet, erzählt sie im Interview.
Textroboter mit Künstlicher Intelligenz können nicht nur das Dienstleistungsgewerbe und den Wissensbereich revolutionieren. Künftig werden sie auch in den Fabrikhallen eine aktive Rolle spielen. Das zeigt auch die heute beginnende Hannover Messe.
Wenn die Umsetzung des Digital Services Act einen Effekt haben soll, muss nicht nur die Frage der nationalen Aufsicht geklärt werden. Vielmehr muss der nationale Digital Services Coordinator (DSC) sich als Schaltstelle in einem Ökosystem von Forscher:innen verstehen, empfehlen Expert:innen der Hertie School.
Die Fraunhofer-Gesellschaft steckt in einer Krise. Weniger Beachtung als die Führungspersonalie findet da ein IT-Projekt, das die größte SAP-Einführung in einer Organisation überhaupt zu sein scheint. Während Mitarbeitende das Projekt schon für gescheitert erklären, sprechen die Verantwortlichen von wertvollen Lerneffekten.
Die Ampel plant einen neuen Aufschlag beim Beschäftigtendatenschutz – und steht wegen eines neuerlichen EuGH-Urteils nun unter Druck. Doch die Pläne scheinen tatsächlich konkreter zu werden, wie ein Positionspapier aus dem Arbeits- und dem Innenministerium zeigt.
Derzeit arbeitet die Bundesnetzagentur an einem Verfahren, wie sie die Lizenzen für wichtige Mobilfunkfrequenzen vergeben möchte. Nach einem ersten Vorstoß der Behörde setzen sich auch die Bundestagsfraktionen zunehmend damit auseinander, ob die Netzagentur die Frequenzen ausschreiben oder versteigern sollte.