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Für den großen energiepolitischen Rückblick auf Angela Merkels Karriere ist es zu früh – wichtige Reformprojekte wird sie als Regierungschefin vermutlich noch begleiten. Weg, Wandel und Widersprüche zeigen aber bereits ihre eigenen Zitate. Ein Best- und Worst-of der Kanzlerin.
Volkswagen will in den nächsten Jahren E-Autos in Millionenstückzahl bauen. Darum herum wird der Autohersteller ein Energiemanagementsystem anbieten. Damit können die Kunden Strom aus der Autobatterie ins Netz zurückspeisen und so Geld verdienen. Tagesspiegel Background hat mit Thomas Ulbrich, VW-Vorstand für Elektromobilität, gesprochen.
Einen Tag nach ihrer Rücktrittsankündigung als CDU-Chefin hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin afrikanische Staatschefs zum Gipfel empfangen. Um die Wirtschaft anzukurbeln und weniger Menschen zur Flucht zu bewegen, spielt Afrikas Energiesektor eine Schlüsselrolle.
Für den großen energiepolitischen Rückblick auf Angela Merkels Karriere ist es zu früh – wichtige Reformprojekte wird sie als Regierungschefin vermutlich noch begleiten. Weg, Wandel und Widersprüche zeigen aber bereits ihre eigenen Zitate. Ein Best- und Worst-Of der Kanzlerin.
Einen Tag nach ihrem Rücktritt als CDU-Chefin hat Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin afrikanische Staatschefs zum Gipfel empfangen. Um die Wirtschaft anzukurbeln und weniger Menschen zur Flucht zu bewegen, spielt der Energiesektor in Afrika eine Schlüsselrolle.
In Brüssel werden in den nächsten Wochen und Monaten die verbindlichen CO2-Grenzwerte für Neuwagen festgelegt. Die deutschen Autobauer müssen mit empfindlichen Niederlagen rechnen. Ein Einblick in die Lobbyschlacht.
Die Wahl von Jair Bolsonaro zum brasilianischen Präsidenten stürzt die internationale Klimapolitik in eine Krise. Dabei wollte Brasília eigentlich die UN-Klimakonferenz 2019 ausrichten, auch als Zeichen der eigenen Fortschritte. Doch der Klima-Kurswechsel am Amazonas hat bereits begonnen.
Im Bereich, der nicht vom Emissionshandel abgedeckt wird, kommt es laut den jüngsten Zahlen der Europäischen Umweltagentur zu einer deutlichen Zielverfehlung. Die Behörde warnt vor einem immer größeren Defizit. Die Slowakei bietet indes ihre überschüssigen Quoten feil.
Angela Merkel kündigt an, nicht wieder für den Parteivorsitz der CDU zu anzutreten. Kramp-Karrenbauer, Laschet, Spahn und Merz: Background nimmt die energiepolitischen Positionen der nun gehandelten Kandidaten unter die Lupe.
Eon-Vorstandschef Johannes Teyssen und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sind gemeinsam in die Türkei gefahren. Die Energiebranche hofft auf eine Normalisierung der Beziehungen. Künftig sollen der deutsche und der türkische Energiesektor stärker kooperieren.
Industrielle Abwärme und Solarthermie zum Heizen nutzen zwei Fernwärme-Pioniere in Hamburg und Berlin. Ein Vorhaben startet am heutigen Montag. Insgesamt hängt die Wärmeversorgung aber noch sehr viel mehr an fossilen Energien als die Stromerzeugung.
Zwei Wochen verhandelten Vertreter der 174 Mitgliedsstaaten der UN-Organisation IMO in London, um das Klima-Abkommen für die Schifffahrt mit Maßnahmen zu untermauern. Vieles wurde vertagt. Stattdessen führten die Delegierten einen Kampf, der eigentlich längst entschieden war.
Supraleiter können Strom praktisch ohne Verluste übertragen. Jetzt sollen sie auch noch kostengünstiger sein als konventionelle Kabel. Warum setzen die vier Übertragungsnetzbetreiber die neue Technik noch nicht ein?
In ganz Deutschland versuchen Alt-Konzessionäre, die Vergabe der Stromnetze an Konkurrenten vor Gericht hinauszuzögern. Das Netzgeschäft bringt gute und sichere Renditen. In Berlin ist Vattenfall nun damit gescheitert.
Am Sonntag wird in Hessen gewählt. Das Ergebnis wird auch über die Energiepolitik des Landes entscheiden – wobei die Grünen bei fast allen möglichen Konstellationen in Regierungsverantwortung kommen und damit der Spielraum begrenzt ist. Streitthema ist vor allem die Windkraft.
Deutschland kann zeigen, dass Industrie und Klimaschutz zusammengehen, sagt Johan Rockström, zukünftiger Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Im Interview mit Tagesspiegel Background fordert er von der Politik, schnell Pfade für Emissionsminderungen festzulegen.
Unternehmen und Institutionen setzen zunehmend auf freiwillige Kompensation zum Ausgleich ihrer CO2-Emissionen, beispielsweise aus Dienstreisen. Der Markt ist erheblich gewachsen, spielt aber im Vergleich zu den globalen Emissionen noch keine große Rolle.
Die Kohle-Kommission hat sich zum letzten Reviertermin im Rheinischen Revier getroffen – begleitet von dem Protest Tausender Kohlekumpel. Derweil wurde wieder der Entwurf des Zwischenberichts durchgestochen. Zwei Bundesämter sollen in die Reviere verlagert werden.
Die Bundesregierung ist seit sieben Monaten im Amt – doch die Umsetzung der dringlichsten energiepolitischen Vorhaben gelingt nicht. Das „Energiesammelgesetz“ kommt wohl anders als versprochen nicht im Oktober ins Kabinett. Eine Background-Bestandsaufnahme der Gesetzgebung.
Mit viel Applaus sind 2016 die großen Kopernikus-Forschungsprogramme der Bundesregierung zur Zukunft der Energiewende gestartet. Das Teilprojekt ENavi gibt der Politik in einer Zwischenbilanz Empfehlungen. Gewünscht ist etwa eine bessere Abstimmung zwischen den Ministerien.
Fossiles Gas in Lastwagen und Schiffen einzusetzen ist kein Beitrag zum Klimaschutz. Nach einer Studie des Umweltverbandes Transport & Environment führt Gas in eine „technologische Sackgasse“.
Für die Klimaziele müssten die Emissionen aus der Kohlekraft bis 2030 auf ein Drittel sinken, so eine Studie im Auftrag des Wirtschaftsministeriums. Der Staat müsste bis 2030 zusätzlich zu den 2020-Zielen acht Gigawatt Kapazität aus dem Markt nehmen. Doch: Der Einfluss auf die Strompreise ist gering.
Mehrere deutsche Großstädte drohen für ältere Diesel-Modelle zur Sperrzone zu werden. Kanzlerin Merkel möchte dies verhindern. Sie will per Gesetz höhere Hürden für mögliche Fahrverbote einführen. Bundesumweltministerin Schulze ist dagegen.
Ein Positionspapier der Unternehmer-Vereinigung trifft klare Aussagen gegen einen beschleunigten Kohleausstieg. Vor allem höhere Strompreise und die Versorgungssicherheit werden in den Mittelpunkt der Argumentation gerückt.
Es wird kalt und Heizöl ist so teuer wie seit fünf Jahren nicht mehr. Das liegt aber nicht am hohen Ölpreis und den Spannungen mit Saudi-Arabien, sondern am trockenen Sommer hierzulande. Die Flüsse sind für Binnenschiffe zu flach. Im Süden drohen Versorgungsengpässe.
Saudi-Arabien beteuert vor dem heute beginnenden Wirtschaftsgipfel in Riad, sein Öl nicht als Waffe im Streit mit dem Westen einzusetzen. Dennoch horten Händler bereits mehr Reserven als üblich. Der Öl-Preis steigt. Und nächste Woche treten die US-Sanktionen gegen den Iran in Kraft.
Den ersten Stahlgipfel in Saarbrücken nutzt die Branche, um Alarm in der Klimapolitik zu schlagen. Der Emissionshandel koste Milliarden, ein „übereilter“ Kohleausstieg sei gefährlich. Ausgerechnet klimafreundliche Verfahren könnten für die Stahlhersteller aber zum Exportschlager werden.
Mit einem neuartigen Stromspeicher aus Stahl wollen Berliner Unternehmen einen neuen Weg zeigen, überschüssigen Strom aus Erneuerbaren zu speichern. Die Technologie sei preiswert und leicht zu skalieren, sagt Entwickler Alexander Voigt.
Die ostdeutschen Kohleländer haben in Berlin ihre Forderungen an die Kohle-Kommission vorgestellt. Sollten diese nicht ausreichend im Schlussbericht an die Bundesregierung berücksichtigt werden, werde es keinen solchen Bericht geben, drohten die drei Ministerpräsidenten.
Erstmals endet eine Ausschreibung für erneuerbare Energien mit einer starken Unterzeichnung. Die Zahl der eingereichten Gebote liegt deutlich unter der ausgeschriebenen Menge – das wirft die Frage auf, wie wirkungsvoll Sonderausschreibungen überhaupt noch wären.
Erst die USA, nun das größte Land Südamerikas? Der Favorit der Präsidentschaftswahl in Brasilien will den Klimaschutzvertrag aufkündigen und mehr Regenwald roden. Für den Energie- und Rohstoffsektor des Landes setzt Jair Bolsonaro auf eine Privatisierungswelle.
Laut einer für Tagesspiegel Background erstellten Auswertung steigen die Grundpreise im deutschen Stromnetz Anfang 2019 weiter an. In den Jahren zuvor legten sie im Schnitt deutlicher zu, aber auch diesmal liegt der Zuwachs bei rund vier Prozent.
Wie die Mobilitätswende gelingt, haben Unternehmen an konkreten Beispielen auf einer Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin gezeigt. Die Umstellung auf E-Autos kann sich auch betriebswirtschaftlich rechnen.
Bei einem Kongress der Industriegewerkschaft IG BCE soll es mit Bundesumweltministerin Svenja Schulze um die Versöhnung zwischen Industrie und Klimaschutz gehen. Bei Themen wie Netzausbau, CO2-Preis und Kohleausstieg zeigt sich jedoch, wie tief die Gräben sind.
Wie die Regierung die Folgen des Klimawandels für Deutschland abschätzt und welche Maßnahmen sie dagegen plant, wollten die Grünen in einer Kleinen Anfrage wissen. Manches ist schon bekannt, aber es gibt noch Wissenslücken.
Mehr als 50 Staats- und Regierungschefs verhandeln heute in Brüssel beim Asien-Europa-Gipfel ASEM, auf dem es auch um Energiepolitik und Klimaschutz geht. Die Europäische Union trifft dabei auf Russland und China. Alle drei buhlen um kleinere Länder.
Der Forschungsverbund Erneuerbare Energien packt bei seiner Jahrestagung drängende Themen der Energiewende an. Diesmal geht es um die Digitalisierung des Energiesystems. Vor allem Sicherheitsaspekte machen den Teilnehmern Sorgen.
Der Weltenergierat Deutschland hat eine Roadmap erstellt für den Aufbau einer riesigen, den Globus umspannenden Industrie für die Herstellung synthetischer Kraftstoffe. Im kommenden Jahrzehnt soll Power-to-X Teil der Klimaschutzabkommen werden.
In Belgien sind viele marode Kernkraftreaktoren derzeit nicht am Netz. Im Winter drohen massive Probleme. Deutschland springt dem Nachbarn nun zur Seite.
Die Frage, ob und wie die erneuerbaren Energien bis 2050 in Deutschland Platz finden, ist erstaunlich schlecht untersucht. Das ändert nun eine umfangreiche Studie im Auftrag des WWF. Es zeigt sich: Vor allem die Windkraft an Land wird gewaltige Flächen benötigen.
Ban Ki-moon und Bill Gates rücken Anpassung an den Klimawandel in den Mittelpunkt. Mit anderen Akteuren haben sie eine Kommission für das Thema ins Leben gerufen. Diese will im kommenden Jahr einen Bericht vorlegen, gute Beispiele sammeln und neue Maßnahmen koordinieren.
In Schkopau in Sachsen-Anhalt betreibt Uniper sein einziges Braunkohlekraftwerk. Die leitenden Ingenieure dort betonen die Bedeutung der Anlage für die Stromversorgung von Dow Chemical und Deutscher Bahn. Doch sie kämpfen mit immer schärferen Umweltauflagen. Ein Ortstermin im mitteldeutschen Revier.
Mehr Aufmerksamkeit für die Anpassung an den Klimawandel will eine neue globale Kommission schaffen. Sie soll gute Beispiele sammeln und neue Maßnahmen koordinieren.
Zu ihrem ersten Geburtstag hat die Europäische Batterieallianz erste konkrete Ergebnisse vorzuweisen. Vieles befindet sich aber noch im Planungsstadium. Klar ist immerhin, dass es eine großzügige Förderung geben soll: Mit 200 Millionen Euro geht es los.
Die EEG-Umlage sinkt, aber die Netzkosten steigen – insgesamt wird es 2019 für die Kunden teurer. Nicht nur der Verbraucherschutz, sondern auch Industrievertreter beschweren sich über die Entwicklung.
Der Einzug der Elektromobilität wird die Nachfrage nach Öl senken. Den Rückgang könnte der Boom der Petrochemie aber mehr als ausgleichen. Sie wird sogar zum neuen Wachstumstreiber für Öl, sagt die Internationale Energieagentur voraus. Big Oil wandelt sich zu Big Chemical.
VZBV-Chef übt Kritik an Umschichtung der Netzentgelte in eine Umlage und warnt vor zusätzlichen Belastungen insbesondere von Kleinverbrauchern. Eine derartige Entwicklung sei „nicht tragbar“. Die Umlagehöhe wird heute bekanntgegeben.
Wieder wurden geheime Inhalte aus der Kohle-Kommission an die Medien durchgestochen, dieses Mal ist es der Entwurf zum Zwischenbericht für den Strukturwandel. Zum Vertrauen zwischen den Lagern trägt das nicht bei. Die Mitglieder wollen weitermachen, haben aber Bedenken beim Zeitplan.
Gute Nachricht für die Energiewende: Ein erster Solarpark kam im August mit einer gleitenden Marktprämie von null Cent aus. Nach Einschätzung von Fachleuten und dem Branchenverband der Erneuerbaren wird das künftig häufiger passieren.
Nach dem historischen Klima-Abkommen für die Weltschifffahrt beginnen am heutigen Montag die Verhandlungen über konkrete Maßnahmen. Um schnell die Emissionen zu senken, drängt die Clean Shipping Coalition in London auf ein globales Tempolimit.
Nach den lauten Protesten der Klimaschützer am Hambacher Forst lenkt der Besuch der Kohle-Kommission in der Lausitz den Blick nun besonders auf die Arbeitsplätze, die dort verloren gehen könnten. 4000 Braunkohle-Kumpel haben der Kommission etwas zu sagen.
Die Bundesnetzagentur erwägt in einem neuen Grundsatzpapier eine Entflechtung integrierter Stromnetzbetreiber. Das könnte den fairen Wettbewerbs im Zuge der Digitalisierung der Energiewirtschaft sichern.
Porsche will 2025 bis zu 50 Prozent seiner Autos elektrifiziert auf die Straße bringen. Damit sollen die CO2-Ziele erreicht werden. Im Background-Interview stellt Stefan Weckbach, bei Porsche verantwortlich für E-Autos, seine Strategie vor.
Kein anderes Land und kein anderer Sektor haben alleine so viel Einfluss auf den Klimawandel wie Chinas Kohlekraftwerke. Jetzt belegen Analysen von Satellitenaufnahmen erstmals: Viele Kraftwerke sind schlecht ausgelastet und schreiben hohe Verluste. Klimaschützer hoffen auf einen Ausbaustopp.
Seit zehn Jahren passiere in Deutschland zu wenig beim Klimaschutz, kritisieren die Grünen in einer aktuellen Fragestunde. Umweltministerin Svenja Schulze verspricht, dass sich mit dem Klimaschutzgesetz vieles bessern werde. Wer allerdings der Unionsfraktion zuhört, bekommt Zweifel.
Mit mehrjähriger Verspätung steht die Einführung intelligenter Stromzähler kurz bevor. Nach Background-Informationen hat das zuständige Bundesamt die erste Zertifizierung erteilt, zwei weitere sollen bis Jahresende vorliegen. Doch die Branche zweifelt mehr denn je am Sinn der Geräte.
Porsche will 2025 bis zu 50 Prozent seiner Autos elektrifiziert oder teilelektrifiziert auf die Straße bringen. Damit sollen die CO2-Ziele erreicht werden. Im Background-Interview stellt Stefan Weckbach, Leiter E-Autos, die Strategie des Sportwagenherstellers dar.
Hightech soll in der Lausitz und anderswo die Kohleindustrie ersetzen. Milliarden fließen in die Förderung von Batterietechnologien und Clustern. Während ein chinesischer Konzern in Erfurt bald eine Fertigung baut, ist für das deutsche Konsortium Terra E bereits Schluss.
Nach Hamburg, Stuttgart und Frankfurt verhängt ein Gericht in der Hauptstadt Diesel-Fahrverbote. Offen ist, wie nun die Bundesregierung reagiert. Der Koalitionskompromiss zu Umtauschprämien und Nachrüstungen gerät nach dem symbolträchtigen Urteil noch stärker in die Kritik.
Die EU-Umweltminister haben sich am Dienstag auf einen neuen Flottengrenzwert für CO2 bei Pkw geeinigt. Im Jahr 2030 sollen die Fahrzeuge 35 Prozent weniger ausstoßen. Außerdem legte der Ministerrat seine Position für die Klimakonferenz in Kattowitz fest.