Deutsche Autobauer und Zulieferer wollen gemeinsam eine Open-Source-basierte Software für autonomes Fahren entwickeln. Das Ziel: Raus aus den Abhängigkeiten von branchenfremden Hightech-Anbietern. Nach teuren Fehlschlägen muss jetzt umgedacht und schnell gehandelt werden.
Weil die Stromnetze in vielen europäischen Ländern am Limit sind, errichtet das Unternehmen Milence seine Ladeparks für E-Lkw künftig in der Nähe von Windrädern und großen Solaranlagen. Im Gespräch mit Background sagt Chefin Anja van Niersen, in welchen Ländern der Hochlauf gut läuft und wann Milence Gewinne macht.
Die Nachtzugrenaissance dauerte nur kurz. Auch die österreichische ÖBB reduziert ihre Bestellungen für neue Nachtzüge. Denn die Rahmenbedingungen der EU sind weiterhin nicht hilfreich. Hinzu kommt das Problem mit der Pünktlichkeit. Ein Blick nach Fernost zeigt, wie es besser gehen kann.
Weder Polizei noch Bundeswehr sind in der Lage, die wachsende Zahl an Drohnenflügen über militärischen Anlagen oder Kritischer Infrastruktur abzuwehren. Die Technik ist da, die Zuständigkeiten komplex. Die Innenminister der fünf norddeutschen Bundesländer wollen nun ihre Kräfte bündeln, um die Abwehr zu verbessern.
Das Expertenforum klimafreundliche Mobilität und Infrastruktur hat seinen Abschlussbericht vorgelegt. Darauf aufbauend will Verkehrsminister Patrick Schnieder ein Klimaschutzprogramm für sein Ressort erarbeiten. Der Bericht offenbart, dass viele Punkte unter den Experten strittig bleiben. Kritik kommt von Umweltverbänden.
Die EU-Kommission will mit einem Rekordhaushalt von zwei Billionen Euro Europas Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit stärken. Während der Agrarsektor Einsparungen hinnehmen muss, fließt künftig mehr Geld in den Ausbau der Infrastruktur und die militärische Mobilität. Für Unmut sorgt vor allem der Finanzierungs- und Verteilungsplan.
Mehr Mittel aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz bieten die Chance auf mehr Schienenreaktivierungen. Während Baden-Württemberg den Nutzen alter Strecken schon länger erkannt hat, holen Länder wie das Saarland und Rheinland-Pfalz auf. Besonders hoch sind die Hürden in Bayern.
Das einstige Vorzeigeprojekt ist zum Rohrkrepierer mutiert: Die Vollendung des Radschnellwegs Ruhr (RS1) quer durch das Ruhrgebiet scheitert unter anderem am Zuständigkeitsdschungel der Behörden. Dennoch will das Verkehrsministerium in NRW das Stückwerk beenden und das Projekt in absehbarer Zeit realisieren.
Das Bundesverkehrsministerium will durch eine Änderung des Fernstraßen-Überleitungsgesetzes die außertarifliche Bezahlung bei Autobahn GmbH und Fernstraßen-Bundesamt erleichtern. Der Bundesrechnungshof hatte der Bundesregierung rechtswidriges Verhalten vorgeworfen.
Frankreich und Deutschland testen induktives Laden für E-Lkw. Spulen unter dem Asphalt übertragen während der Fahrt Energie – ganz ohne Kabel. Das soll Reichweitenprobleme lösen und CO2-Emissionen drastisch senken. Doch hohe Kosten und offene Fragen zur Effizienz bremsen den Durchbruch.
US-Präsident Trump platzt mit einer neuen Zoll-Drohung in die laufenden Verhandlungen mit der EU. Zwar ändert sich für die deutschen Autobauer zunächst nichts. Doch die Sorge vor einer Eskalation des Handelsstreits treibt die Branche um. Die EU-Kommission setzt weiter auf eine Einigung.
Der mehrfach verzögerte Milliardenbau beeinträchtigt den Zugverkehr im Südwesten seit Jahren massiv. In dieser Woche beraten die Projektpartner in einer Sondersitzung die gestufte Eröffnung ab Dezember 2026. Der Zeitplan soll weiter gestreckt werden – auch um nicht noch mehr Bahnkunden zu vergrätzen.
Der Bund gibt der Bahn nicht genug Geld für den Schienen-Ausbau, zeigt eine Auskunft des Verkehrsministeriums. Die Finanzierungslücke wird bis 2029 immer größer. Das Geld werde für „teure CSU-Wahlkampfversprechen“ genutzt, kritisieren die Grünen.
Im Bundesverkehrsministerium gibt es Unmut über Staatssekretär Stefan Schnorr. Einige vermuten, dass sich Minister Patrick Schnieder doch noch von ihm trennen wird, sobald die Haushalte 2025 und 2026 verabschiedet sind. Dann hätte Schnorr seine Schuldigkeit getan.
Die Krise der Automobilindustrie treibt mittelständische Zulieferer in die Rüstungsbranche. Der Umstieg ist komplex, bietet aber Chancen. Experten sehen Herausforderungen bei Fachkräften und Investitionen.
Die EU-Kommission hat den Rechtsrahmen für kohlenstoffarme Kraftstoffe vorgestellt. Trotz einiger Änderungen im Vergleich zum Entwurf aus dem März gibt es viel Kritik – aus der Gaswirtschaft und von Umweltverbänden.
Die schwarz-rote Bundesregierung setzt bei der Förderung der E-Mobilität aus Sicht der Opposition auf das Prinzip Hoffnung. Ob Sonder-Abschreibungen für gewerbliche Kunden die Nachfrage ankurbeln und das Leasing vergünstigen, sei zweifelhaft. Aus der Förderung einkommensschwacher Haushalte wird frühestens 2026 etwas.
Zukünftige Auto-Halbleiter beruhen auf der RISC-V-Architektur. Sie ist frei nutzbar und wurde speziell für die Anforderungen softwaredefinierter Fahrzeuge entwickelt. Für die Hersteller ist sie ein Booster der Transformation.
Klimafreundliche Antriebsenergien werden in der Landwirtschaft noch nicht – oder nicht mehr – genutzt. Das will das Projekt Trakzeptanz ändern. Der ehemalige Agrarminister hat es ins Leben gerufen, der amtierende will Biokraftstoffe durch eine Steuerbefreiung fördern. Die Grünen bringen einen Gesetzentwurf gegen Biosprit in den Bundestag ein.
Grüne, AfD und Linke greifen die Haushaltspläne der Bundesregierung scharf an. Die schwarz-rote Koalition stopfe ihre selbst geschaffenen Haushaltslöcher, indem sie ursprünglich im Kernhaushalt vorgesehene Investitionsmittel in das Sondervermögen verschiebe.
Im Zollstreit mit den USA bleibt der EU etwas mehr Zeit für Verhandlungen. Die Autoindustrie dringt auf ein schnelles Ergebnis und die Abschaffung der Extra-Zölle. Von Geschlossenheit kann bei den Herstellern wegen unterschiedlicher Interessen aber keine Rede sein.
Die europäische Umweltorganisation Transport & Environment warnt: Ein Aufweichen der CO2-Flottengrenzwerte und fehlende Industriepolitik könnten einer neuen Studie zufolge dazu führen, dass die Wirtschaftsleistung der europäischen Autoindustrie bis 2035 um 90 Milliarden Euro sinkt. Bis zu einer Million Arbeitsplätze seien gefährdet.
Seit Januar müssen Airlines in der EU bestimmte Nicht-CO2-Effekte erfassen und ab 2026 auch melden. Blöd nur, dass das dafür nötige Erfassungstool NEATS der EU noch nicht oder nur beschränkt einsatzbereit ist. Der Luftfahrtverband BDL spricht von einer regulatorischen Blackbox und fordert eine Aussetzung der Berichtspflicht.
Die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn im Fernverkehr bleibt schlecht. Fehlende Kontrollen und ineffizienter Mitteleinsatz sind die Hauptgründe. Drei Experten diskutieren Lösungsansätze.
Der Bundesverkehrswegeplan ist ein starres Konstrukt. Ablösen soll ihn der Bundesverkehrs- und Mobilitätsplan 2040 mit Fokus auf Klima- und Naturschutzaspekte. Zwar hält das BMV an den Ergebnissen des Infrastrukturdialogs und dem Plan fest. Die Inhalte aber bleiben offen. Die Prioritäten liegen in dieser Legislaturperiode woanders.
Während Deutschland noch über digitale Mobilität diskutiert, fahren Franzosen bereits multimodal. Das Erfolgsrezept heißt Mobility-as- a-Service – und kostet allein Paris eine halbe Milliarde Euro.
Deutschland und die EU setzen neue Impulse für die maritime Zukunft: Bundesverkehrsminister Schnieder kündigt ein 400-Millionen-Euro-Paket an, während die EU-Kommission mit gleich zwei Strategien ihre Hafen- und Schifffahrtsindustrie fit für Klimawende, Sicherheit und Wettbewerb machen will. Aus der Branche kommen konkrete Forderungen.
Uber Health ist in Deutschland gestartet. Über eine Plattform sollen medizinische Einrichtungen Autos für die Beförderung von Kranken buchen können. Derzeit übernehmen in der Regel Taxis die Krankentransporte. Doch nicht nur wegen günstiger Preise könnte Uber attraktiver Partner für die Krankenkassen werden – sondern auch wegen der bereitgestellten Daten.
BVG-Chef Henrik Falk hat sehr offen dargelegt, wie schlecht die Situation bei Deutschlands größtem Nahverkehrsunternehmen ist. Mit neuen Betriebshöfen und Werkstätten soll der Betrieb in Berlin bis Ende 2027 stabiler werden. Durch die Technologie CBTC soll die Kapazität des U-Bahnnetzes deutlich steigen.
Mit der neu gegründeten Global Hydrogen Mobility Alliance und einem offenen Brief an die EU wagt die Wasserstoff-Industrie einen neuen Vorstoß in der Antriebsdebatte. Die Forderung: Die EU soll Wasserstoffmobilität gleichberechtigt neben Batterietechnologien fördern. Hierfür brauche es jetzt klare politische Signale und Investitionssicherheit.
Spediteure und Busunternehmer blicken mit Sorge auf die ab Montag auch auf polnischer Seite geltenden Kontrollen im deutsch-polnischen Grenzverkehr. Sollten sie länger und flächendeckend stattfinden, fordert die Branche Maßnahmen wie in der Coronakrise.
Frankfurt darf sich keine Hoffnungen auf eine Rückkehr der Mobilitätsmesse IAA machen: Hildegard Müller, Präsident des Verbands der Autoindustrie, geht davon aus, dass die IAA auch über 2025 hinaus in München stattfinden wird. Dieses Jahr ist der Schwerpunkt das autonome Fahren.
Nach der Sanierung der Riedbahn können die Züge auf der Strecke nur noch Tempo 160 fahren. Die Bahn bekommt das neue Zugsicherungssystem nicht ans Netz. Das hat deutschlandweit Folgen für den Fernverkehr.
Während die Zahl der „Mietwagen“ in der Hauptstadt sinkt, steigt sie im Umland. Manche weichen dorthin aus, um weiter windige Geschäfte zu machen. Aber das ist nur die halbe Wahrheit.
Wie sensibel das Thema Platzreservierung ist, hat zuletzt die Empörung nach der Abschaffung der Familienreservierung im deutschen Fernverkehr gezeigt. Die DB rechtfertigt das mit ökonomischem Druck und zu wenig Nachfrage. Eine Sparpreisoffensive soll nun für volle Züge sorgen. Andere Länder setzen auf Reservierungsmanagement und ein geschlossenes System.
Der weltgrößte Ölexporteur will eine Industrie für Seltene Erden aufbauen. Für die EU ist das eine verlockende Gelegenheit, mit Saudi-Arabien wieder enger zusammenzuarbeiten. Experten warnen, dass dies ausgerechnet die Risiken birgt, die abgebaut werden sollen.
Das Bundesverkehrsministerium erwägt ein Parkverbot für Sharing-E-Scooter auf Gehwegen und in Fußgängerzonen. Die Verleiher warnen vor dem Ende ihres Geschäftsmodells. Der Fußgängerlobby hingegen gehen die geplanten Änderungen nicht weit genug.
Testfahrten mit selbstfahrenden Shuttles zeigen Potenzial für eine bessere Mobilität, aber auch die Herausforderungen für Menschen mit Einschränkungen. Ist mehr Regulierung für barrierefreie autonome Mobilität notwendig?
BMW und die Charité Berlin erforschen gemeinsam, wie Fahrzeugsensoren und -kameras gesundheitliche Risiken der Fahrenden frühzeitig erkennen können. Health-Features im Auto sind ein Zukunftstrend der Industrie.
Regionalflughäfen werden oft als ökologisch fragwürdig und betriebswirtschaftlich erfolglos kritisiert. Eine neue Studie zeigt aber: Es gibt auch Positivbeispiele. In Deutschland sind das Memmingen, Dortmund und Weeze. Die Autor:innen nennen die Gründe.
Vor der heutigen Sonderkonferenz der Verkehrsminister:innen steigt der Druck auf Bund und Länder, die Finanzierung des Deutschlandtickets auch nach Jahresende zu sichern. Die Länder sehen den Bund am Zug. Ob es heute zu einer Einigung kommt, ist allerdings offen.
Der Nah- und Fernverkehr mit Eisenbahnen boomt im ersten Quartal des Jahres. Für den Bus- und Straßenbahnverkehr sieht die Entwicklung weniger rosig aus. Das zeigen neue Daten des Statistischen Bundesamts.
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche geht in der Causa Northvolt auf Distanz zu ihrem Vorgänger Robert Habeck. PwC, von Habeck zur Prüfung des Batteriefabrik-Projekts beauftragt, rechnete nicht mit einem Ausfall, hatte aber Zweifel an den Wachstumsplänen. Das Gutachten liegt nun vor.
Die EU-Kommission hat einen ausführlichen und konkreten Entwurf für ein Weltraumgesetz vorgelegt – obwohl Deutschland andere Vorstellungen hatte. Der enthält Regeln für den Verkehr, Cybersicherheit, gegen Weltraumschrott und für die Aufsicht.
Der Ausbau des ÖPNV würde den Bund bis Ende des nächsten Jahrzehnts jährlich Milliarden kosten, prognostiziert eine neue Studie im Auftrag des VDV. Am Freitag beraten die Verkehrsminister der Länder über die Finanzierung des Deutschlandtickets. Sie fordern mehr Unterstützung vom Bund.
Verkehrsminister Patrick Schnieder bekommt einen Großteil des neuen Sondertopfs für die Infrastruktur. Das meiste davon fließt in die Schiene, der Schwerpunkt liegt auf Sanierung und Digitalisierung. Kritik gibt es an Kürzungen im Klima- und Transformationsfonds und von den Grünen.
Klimaneutral fliegen – das versprechen viele Airlines ihren Kunden. Doch Verbraucherschützer und Umweltorganisationen zweifeln schon länger an der Aussagekraft dieser Angebote. Zwischen freiwilligen Kompensationen, politischem Druck aus Brüssel und Rückziehern bei Klimaprojekten lohnt ein Blick auf den aktuellen Stand.
Die deutsche Batterieindustrie musste 2024 einen Einbruch hinnehmen. Für 2025 sieht es zwar besser aus. Der Verband der Elektro- und Digitalindustrie fordert aber von der Politik bessere Rahmenbedingungen, um mit Asien mithalten zu können. Sorgen machen der Exportstopp für Kobalt aus dem Kongo und Widerstand gegen Recyclinganlagen.
Die Deutsche Bahn soll aus dem Sondervermögen des Bundes und dem regulären Haushalt bis 2030 rund 110 Milliarden Euro erhalten. Nach Einschätzung der Allianz pro Schiene wird das nicht reichen, um auch dringend notwendige neue Schienen zu bauen.
Tui-Chef Sebastian Ebel fordert von der Tourismusbranche mehr Selbstbewusstsein gegenüber der Politik. Im Background-Interview spricht er über neue Märkte, die Bahn, China und die Zukunft des Reisens.
Die Leihräder der deutschen Großstädte werden immer häufiger ausgeliehen. Teilweise verdoppelte sich die Nachfrage innerhalb eines Jahres. Doch sowohl extrem erfolgreiche als auch schwächelnde Angebote stehen vor dem Aus. Das liegt auch an finanziellen Problemen der Kommunen.
Die Autoindustrie und konservative Politiker in Brüssel wollen die CO2-Regulierung für Pkw kippen und durch eine Lebenszyklusanalyse ersetzen. Dahinter steht eine langfristige Strategie. Der ADAC zeigt aber schon heute: E-Autos sind insgesamt am saubersten.
Das Umweltministerium will die THG-Quote bis 2040 fortschreiben und dabei erstmals auch den Luft- und Schiffsverkehr einbeziehen. Ziel ist es, den Hochlauf klimafreundlicher Kraftstoffe zu beschleunigen. Doch aus den neu betroffenen Industrien und Umweltverbänden kommt Kritik – wegen mangelnder Anreize und Nachhaltigkeitsrisiken.
Vor der am Mittwoch startenden Branchenmesse Eurobike hat Tagesspiegel Background mit Wasilis von Rauch gesprochen, Geschäftsführer des Verbands Zukunft Fahrrad. Im Interview äußert er sich zu seinem Eindruck von Verkehrsminister Patrick Schnieder, einer Fahrradbau-GmbH für Deutschland und dem Branchenstreit um schwere Lastenräder.
Die Bundesregierung will das entscheidende Klimaschutzinstrument im Verkehr, die THG-Quote, im Einklang mit EU-Recht nachschärfen. Neben Neuregelungen für die Anrechnung von Biokraftstoffen und der Erweiterung der Quote auf alle Verkehrsbereiche soll sie über das Jahr 2030 hinaus bis 2040 jährlich steigen.
Seit dieser Legislaturperiode gibt es 17 Bundesministerien. Neu ist das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung. Dort gibt es seit gestern ein Organigramm. Dennoch ist man auf die Mithilfe aus anderen Häusern angewiesen. Auch das Verkehrsministerium stellt Personal und Mittel zur Verfügung.
Wenn am Dienstag der Entwurf für den Bundeshaushalt 2025 vom Kabinett beschlossen wird, werden die Blicke vor allem darauf gerichtet sein, welche Töpfe vom Sparkurs betroffen sind und welche wegen neuer finanzieller Spielräume doch auf einen Geldsegen hoffen können. Die Berichterstatter aus dem Parlament haben unterschiedliche Vorstellungen.
Sollten schwere, gewerblich genutzte Lastenräder dem muskelbetriebenen Fahrrad rechtlich gleichgestellt bleiben? Bei dieser entscheidenden Frage gehen die Ansichten zweier zentraler Lobbyverbände auseinander.
Der Online-Handel im Privatkundengeschäft beschert der Paketbranche trotz der schwierigen Weltwirtschaftslage steigende Umsätze. Im urbanen Raum sorgt das auf der letzten Meile für Herausforderungen. Künftig wird die Zustellung bis an die Haustür weniger werden.
Hamburg präsentiert auf dem ÖPNV-Weltkongress autonome Fahrzeuge. Die Branche fordert eine Milliarden-Förderung für ein bundesweites Projekt. Neue KI-Technologien versprechen günstigeres autonomes Fahren – und setzen auf selbstlernende Systeme.
In Europa verzögert sich der Hochlauf synthetischer Kraftstoffe durch ein Dickicht an Regeln. Eine neue Analyse der eFuel Alliance zeigt: Andere Länder wie die USA oder Großbritannien setzen auf pragmatischere Modelle – und sind bei Investitionen und Rahmenbedingungen längst weiter.
Seit rund drei Jahren baut Hamburg an einer neuen U-Bahn-Linie. Die fahrerlose U5 ist für die Hamburger Hochbahn und den Zughersteller Alstom ein Schritt in Richtung Verkehr der Zukunft. Tagesspiegel Background hat die Baustelle besichtigt.
Projekte in Toulouse, Saint-Denis und Paris zeigen das Potenzial der Mobilitätslösung in der dritten Dimension. Gesetzesänderungen und staatliche Förderung treiben die Entwicklung voran. In Deutschland beobachten Experten die Entwicklungen im Nachbarland genau.
Radfahrende bewerten die Radwege und das Sicherheitsgefühl leicht positiver als noch vor zwei Jahren, zeigt der Fahrradklima-Test 2024 des ADFC. Zwischen Großstädten und kleinen Orten und dem ländlichen Raum gibt es ein Gefälle. Mehr als zwei Drittel der Radfahrenden fühlen sich im Verkehr nicht sicher.
Hamburg präsentiert sich auf dem UITP Summit als Vorreiterstadt in Sachen Verkehrswende und Digitalisierung. Pragmatismus und langfristiger Erfolg leiten den Hamburger Verkehrssenator Anjes Tjarks. Doch die auf der Messe gezeigten Beispiele machen klar, dass nicht alle Innovationen einen großen Wurf darstellen.
Die neue EU-Verordnung zu Altfahrzeugen nimmt heute die nächste Hürde. Beim Umweltministerrat am Dienstag liegt ein finaler Kompromiss der polnischen Ratspräsidentschaft vor, auf den sich anscheinend die Mehrheit der Mitgliedstaaten verständigt haben. Dennoch bleiben an anderen Stellen wesentliche Differenzen bestehen.