In seinem Gastbeitrag liefert SPRIND-Chef Rafael Laguna de la Vera Empfehlungen für den Auf- und Ausbau der Innovationsfinanzierung. Um Wertschöpfung im Land zu halten, muss aus dem Stückwerk ein geschlossener Finanzierungskreislauf werden.
Die Politik orientiert ihre Entscheidungen immer stärker an Daten. Das sichere rationales Handeln, meint Nikolai Horn im heutigen Standpunkt, berge aber auch eine Gefahr: Nicht jeder Sachverhalt sei objektiv abbildbar, warnt der Philosoph und plädiert für eine Kultur des pragmatischen Hinterfragens von Kennzahlen.
Bislang scheitert der Versuch, eine digitale Mobilitätsplattform für Europa zu entwickeln. Den Anbietern fehlt vor allem das gegenseitige Vertrauen, schreibt Fraunhofer-Forscher Karl-Heinz Krempels. Statt nach neuen Lösungen zu suchen, könnte für die Freischaltung verschiedener Angebote ein System genutzt werden, das es bereits gibt, lautet sein Vorschlag.
Die Coronakrise hat auch die Bundeswehr mit voller Wucht getroffen. Homeoffice, Notebooks und Videokonferenzen waren zuvor nicht üblich. Doch das habe sich schlagartig geändert, zieht Martin Kaloudis, Chef des eigenen IT-Dienstleisters, eine positive Zwischenbilanz. Auch vom Konjunkturpaket werde man profitieren.
Deutschland hat jetzt eine einzigartige Chance, global für eine menschenrechtsbasierte und entwicklungsorientierte Internetpolitik einzutreten. Gerade Corona hat gezeigt, wie wichtig digitale Rechte sind. Zeit für ein Update, schreibt Matthias Kettemann.
Vom Corona-Absolutismus über den App-Zirkus bis hin zum fliegenden Klassenzimmer: Der Bremer Finanzstaatsrat Henning Lühr zieht ein Zwischenfazit zur Coronakrise – in Wort und Bild. Digital sei das neue „Normal“, die Tücken des neuen Schlabberlook-Proletariats müssen allerdings erst noch genau erforscht werden. Genauso wie die Frage, wer den Schlüssel zum Milliarden-Safe des Konjunkturpaketes bekommt.
Konjunkturpakete für die Zeit nach der Coronakrise müssen transformativ sein, ist Robert D. Atkinson überzeugt. Der Gründer und Präsident des US-Think-Tanks ITIF skizziert, wie Regierungen den aktuellen Anlass nutzen können, um resiliente, inklusive und nachhaltige Volkswirtschaften und Gesellschaften zu gestalten.
Der für heute erwartete neuste DESI-Bericht der Europäischen Kommission dürfte abermals aufzeigen, dass es eine digitale Kluft in Europa gibt. Was andere Länder sich von Digitalvorreitern wie Dänemark abgucken können und warum trotzdem jedes Land seinen eigenen Weg finden muss bei der Digitalisierung, weiß der dänische Botschafter Friis Arne Petersen.
Die Digitalisierung wird zum Impfstoff für die vom Corona-Virus gebeutelte Wirtschaft. Wollen Unternehmen gestärkt aus der Krise hervorgehen, müssen sie sich radikal transformieren. Wissen und Technologie seien vorhanden, meint Adel Al-Saleh. Was fehlt, ist Akzeptanz: Wir müssen Innovationen nicht nur entwickeln, sondern sie auch verstehen.
Das Konjunkturpaket hält eine beeindruckende Anzahl an steuerlichen Maßnahmen bereit. Sie sind durchaus geeignet, die erhofften Investitions- und Wachstumsimpulse zu erfüllen, finden Ladislava Klein und Jürgen Voigt, Spezialisten für Unternehmenssteuern bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG.
Das Konjunkturpaket der Bundesregierung soll für das Onlinezugangsgesetz (OZG) einen Schub bringen. Doch jeder Turbo erzeugt Druck im Rest der Maschine. Wenn die Bauteile nicht verstärkt werden, dann droht die Explosion, warnt Tatiana Muñoz. Am Ende hänge die Umsetzung an den Verwaltungsangestellten in den Behörden und Kommunen.
Die Regierungspartei CDU stellt große Thesen für die digitale Zukunft des Staates auf. Warum herrschen an den Schulen dann trotzdem Frust und digitale Ödnis, fragt sich Margit Stumpp, bildungspolitische Sprecherin der Grünen und fordert einen modernen Bildungsföderalismus. Aus dem Kooperationsverbot müsse ein Gebot werden.
Obwohl zumindest die schwache KI schon längst Teil unseres Alltags ist, gibt es keine Regelungen zur Haftung. Die EU will das nun ändern. Worauf sich Hersteller und Nutzer von KI-gesteuerten Produkten einstellen müssen, kommentiert der Rechtsanwalt Philipp Reusch.
Allein aus den Milliardensummen, die der Staat in die Wirtschaft pumpt, entsteht kein nachhaltiges Wachstum, meinen die CDU-Bundestagsabgeordneten Nadine Schön und Thomas Heilmann. In einem Buch fordern sie, auch Staat, Verwaltungsvorschriften und Strukturen zu verändern. Hier im Standpunkt erörtern sie den Nutzen von Open Data, Interoperabilität und Datenteilung dabei.
Was bedeutet die Coronakrise für Smart Cities? Das Modell der „resilienten Stadt“ werde an Bedeutung gewinnen und Konzepte zur Digitalisierung der Kommunen werden sich wandeln müssen, schreibt Thilo Zelt von der Boston Consulting Group in seinem Gastbeitrag.
Vor allem deutsche Unternehmen scheuen vor großen Veränderungen zurück und setzen in der Krise auf altbewährte Maßnahmen. Dabei zeigt sich jetzt, ob wir bereit sind für eine langfristig unsichere Welt, ist TLGG Consulting-Chef Max Orgeldinger überzeugt.
Wenn die digitale Bildung nicht vor Corona zurückfallen soll, müssen Bund und Länder jetzt gemeinsam ein neues bildungspolitisches Leitbild entwickeln, fordert Nadine Schön. Denkbar seien auch ein digitales Sabbatical für Lehrer oder ein Ferienworkshop für Schülerinnen und Schüler.
Digitale Identitäten sind die Achillesferse der Digitalisierung. Das Fehlen einheitlicher Lösungen behindert Wirtschaft und Staat. Martin Schallbruch und Isabel Skierka vom Digital Society Institute schlagen in ihrem Gastbeitrag eine neue Partnerschaft vor.
Bitte kein „back to normal“ in der Bildungspolitik nach Ende der Krise, hofft ein Bündnis um die Gesellschaft für Informatik und den Bitkom. Ira Diethelm und Dirk Röhrborn stellen die Thesen vor.
Wieder nichts gelernt? Ein Jahr nach den Protesten gegen die Reform des Urheberrechts verpasst die Bundesregierung mit der TMG-Novelle erneut die Chance Nutzerrechte zu verbessern, meint Lina Ehrig vom VZBV.
In Zeiten von Corona zeigt sich: Nicht allein die innovativsten Lösungen sind gefragt, sondern sie müssen auch schnell und effektiv ausgerollt werden können. Warum Start-ups, die auf skalierbare Infrastrukturen setzen, deshalb triumphieren, erklärt Nils Hoffmann im Standpunkt.
Lockdown und Social Distancing treiben die Digitalisierung an. Doch für eine nachhaltige Städtedigitalisierung braucht es dezentrale kluge Konzepte der Kommunen und flächendeckenden Breitbandausbau, erklären Oliver Rottmann und die Co-Autoren Christoph Mengs und Niklas Günther.
Wearables sollen Gesundheitsdaten sammeln und so zum Heilsbringer während der Corona-Pandemie werden. Doch das freut vor allem Tech-Giganten aus dem Silicon Valley, schreiben Anna-Verena Nosthoff von der Universität Wien und Felix Maschewski von der FU Berlin in ihrem Gastbeitrag.
Schon jetzt blockieren Uploadfilter legale Live-Streams von Künstlerinnen und Künstlern. Damit das Problem bei der Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie nicht noch größer wird, braucht es Standards und einen fairen Interessensausgleich, fordert Netzpolitikerin Tabea Rößner.
Das KI-Weißbuch der EU-Kommission ist unausgeglichen, schreibt Rasmus Rothe vom KI-Bundesverband. Zu viel Regulierung, zu wenig Förderung – und wer die Entwicklung einer wettbewerbsfähigen KI verpasst, entscheidet am Ende auch nicht über ethische Standards.
Die Corona-Pandemie ist auch eine Chance auszutarieren, welche intelligenten Sicherheitstechniken wir einsetzen wollen – und welche uns eher in dystopische Szenarien führen, glauben Moritz Huber und Jörn von Lucke von der Zeppelin-Universität.
Die Politik habe erkannt, dass eine Zertifizierung von künstlich intelligenten Systemen braucht, um KI made in Europe zum Erfolg zu führen. Warum das der richtige Weg ist und welche Fragen dringend geklärt werden müssen, schreibt Jessica Heesen im Standpunkt.
Demokratische Gesellschaften müssen ein System digitaler Datenerhebung aufbauen, um die Pandemie kontrollieren zu können. Dabei sollten sie pragmatisch agieren und Entscheidungen wieder infrage stellen können, meinen Denise Feldner und Maximilian Mayer.
Digitale Lernformate müssen für alle Lernenden funktionieren: Damit sich die Bildungsungerechtigkeit in Deutschland nicht weiter verschärft, fordert Inken Losch von D64 einen Zugang zu digitalen Endgeräten, Internet und Datenvolumen.
Mit einzelnen digitalen Pilotprojekten können Verwaltungen die Corona-Krise nicht überstehen: Stattdessen braucht es Open Data, offene Software und gemeinsame Standards, fordert Claudia Jach von Code for Germany.
Europa muss jetzt definieren, welche KI-Systeme in zehn bis zwanzig Jahren eingesetzt werden sollen. Für DFKI-Chef Antonio Krüger wird das nächste Level der KI durch die Kombination der Vorteile des Maschinellen Lernens mit der Möglichkeit der Erklärbarkeit erreicht. Worauf es dabei ankommt.
Covid-19 ist der Worst-Case-Fall für datenbasierte Entscheidungsfindung, sagt der Autor Thomas Ramge. Die Schlacht gegen das Virus entscheidet sich daher auch nicht in einem künstlichen neuronalen Netz, sondern in der Petrischale. Trotzdem kann man digitale Technologie intelligent als zusätzliche Stütze klassischer Seuchenhygiene einsetzen.
Two months after the publication of the White Paper on Artificial Intelligence, two ethicists of the High-Level Expert Group take stock. The European Commission failed to listen to its own experts and therefore disappoints.
Zwei Ethiker aus der Hochrangigen Expertengruppe zur Künstlichen Intelligenz ziehen Bilanz: Die Europäische Kommission scheint sich zwar im Ansatz ihrer KI-Politik der Ethik verpflichtet zu fühlen, ignoriert aber die Warnungen der eigenen Experten.
Die Coronakrise bringt einen Boom für digitale Kollaborations- und Lernplattformen. Jetzt zählen verantwortungsvoller Pragmatismus und learning by doing, glaubt Microsoft-Deutschlandchefin Sabine Bendiek.
In der Diskussion um eine Tracking-App zur Rückverfolgung von Kontakten geht es um Privatsphäre und IT-Sicherheit. Dabei müsste eigentlich der Mensch im Zentrum stehen, fordern Christin Schäfer von acs plus und Ann Cathrin Riedel von LOAD. Hilft die Information auf diesem Weg? Was sind die Folgen für den Einzelnen?
In der Coronakrise muss das öffentliche Leben eingeschränkt werden. Neben Kontrolle von Verboten sollte auch verantwortungsvolles Verhalten belohnt werden, fordert Dominik Rehse vom ZEW. Prädestiniert dafür seien Mobilfunkgeräte und -systeme.
Deutschland versucht beim Thema Smart City aufzuholen. Funktionieren wird das aber nur mit Open-Source-Lösungen und gemeinsamen Standards, schreibt Ulrich Ahle von Fiware in seinem Gastbeitrag.
Die Krise zeigt, wie abhängig wir von unabhängiger, belastbarer digitaler Infrastruktur sind. Elisa Lindinger und Julia Kloiber von Superrr Lab fordern deshalb, dass der Aufbau eines gemeinwohlorientierten digitalen Ökosystems politische Priorität wird.
Die Coronakrise ist für die digitale politische Kommunikation vergleichbar mit dem „Rezo-Effekt“, sagt der Strategieberater Martin Fuchs. In seinem Standpunkt gibt er zehn Beispiele, wie Politik und Verwaltung es jetzt und in Zukunft richtig machen können.
In der Coronakrise sind hoch digitalisierte Unternehmen im Vorteil, glaubt die Ökonomin Irene Bertschek vom ZEW in Mannheim. Sie können ihre Aktivitäten im Netz weiterführen. Doch auch in weniger stark digitalisierten Branchen können Online-Lösungen helfen.
Angebote wie Car-Sharing und E-Roller sind zwar nett, bringen aber keinen Qualitätssprung für die Mobilität der Zukunft. Erst die Aggregation von Bewegungsdaten schafft die Voraussetzungen für eine intelligente Nutzung, meint Jürgen Fritsche, Geschäftsleitung Public Sector bei der Beratungsfirma msg. Doch dafür müssten sich die Kommunen Rechte an den Datenschätzen sichern.
Für Cyberkriminelle ist die Coronakrise von Vorteil – denn durch kurzfristige Homeoffice-Lösungen sinkt das IT-Sicherheitsniveau in der Wirtschaft. Polizist und Wirtschaftsinformatiker Moritz Huber klärt die wichtigsten Problemstellen.
Corona stellt die Verwaltung auf die Probe. In München verschärft sich die Situation durch eine Stichwahl für den Oberbürgermeister, die ausschließlich per Briefwahl stattfindet. Digital-Chef Thomas Bönig erzählt, warum die bayerische Landeshauptstadt gerüstet ist und fordert ein Umdenken im öffentlichen Sektor.
Handydaten können gegen das Coronavirus eingesetzt werden. Wer aber dem Staat in Krisenzeiten solche Strukturen zugesteht, riskiert, dass diese nach der Krise weiter genutzt werden. Welche Entwicklungen in China drohen und warum Europa darauf schon jetzt eine Antwort finden muss, erklärt Christin Schäfer in ihrem Standpunkt.
Mit einer Online-Umfrage zu ihrer geplanten Datenstrategie holt sich die Bundesregierung direkten Input von Bürgerinnen und Bürgern, nicht nur von Fachleuten. Ein guter Zeitpunkt, um Datenpolitik weniger als Wirtschafts- und mehr als Gesellschaftspolitik zu verstehen, meint Lilli Iliev von Wikimedia.
Die Wirtschaftsinformatikerin und promovierte Feministin Laura Dornheim versteht nicht, warum Deutschland noch immer strikt an der Präsenzkultur festhält. Gerade in Zeiten wie diesen liegen die Vorteile von Homeoffice und Meetings per Videoschalte auf der Hand. Sie können sogar Spaß machen – ein Plädoyer.
Um die enormen Chancen von KI in Europa zu nutzen, braucht es eine Datenstrategie, die nicht nur eine Verbotsstrategie im Sinne des Datenschutzes ist, sondern die Nutzung – auch von personenbezogenen Daten – ermöglicht, glaubt Dagmar Schuller von Audeering.
Beim Digitalen Staat heute und morgen in Berlin wird intensiv darüber diskutiert werden: Wie sollen entwickelte Leistungen aus dem Onlinezugangsgesetz für alle nutzbar sein? Bisher gibt es dafür keinen konkreten Plan, sondern öffentlich finanzierte „Irrwege“, kritisiert der Software-Unternehmer Christian Knebel.
Soll der Bund einen Schwerpunkt in der Digitalisierung ländlicher Räume setzen? Ja, sagt Peter Liggesmeyer, Direktor des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering. Aber digitale Lösungen in ländlichen Räumen brauchen Verständnis der Probleme und zentrale Plattformen statt Einzellösungen.
Ökosysteme sollen zentral für die Entwicklung und Kommerzialisierung von KI sein, schreiben Leonie Beining und Stefan Heumann von der Stiftung Neue Verantwortung. Denn nur unter Einbindung der Zivilgesellschaft kann die Politik dem Anspruch gerecht werden, KI für die Gesellschaft zu entwickeln.
Offenheit ist nicht alles beim Thema Daten, Qualität ist ebenfalls zentral für Innovationen. Die Steigerung von Datenqualität sollte deshalb zu einer selbstverständlichen wissenschaftlichen Aufgabe im digitalen Zeitalter werden, hofft Petra Gehring vom Rat für Informationsinfrastrukturen.
Der digitale öffentliche Dienst ist der bessere öffentliche Dienst, meint Gertrud Ingestad und fordert eine bessere Vernetzung aller Akteure in der EU. Das notwendige Rückgrat für offene, vertrauenswürdige und sichere Datenflüsse sei dabei die Interoperabilität.
Um sich Inspiration für die Schaffung eines Digitalministeriums zu holen, muss Deutschland nur zum südlichen Nachbarn schauen. Für eine gelungene digitale Strategie bietet sich dort der Vergleich mit einem Orchester an. Passend zum gestrigen Wiener Opernball führt der österreichische Digitalexperte Christian Rupp durch die Partitur.
Für die Digitale Souveränität Europas braucht es einen europäischen Markt für Industriedaten, erklärt der EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton in seinem heutigen Standpunkt.
Der SPD-Bundestagsabgeordneten Elvan Korkmaz-Emre gehen die Datenstrategien der Bundesregierung und der EU-Kommission nicht weit genug. Sie fordert im Standpunkt, Daten – auch die privater Unternehmen – per Gesetz zum Allgemeingut zu erklären und ein förderales Datentreuhändersystem aufzubauen.
Vertrauenswürdige Cloud-Services sind eine Wachstumschance für den IKT-Standort Deutschland, sagt Rafael Laguna, Direktor der Bundesagentur für Sprunginnovationen. Welche Regeln dafür beachtet werden sollen, empfiehlt er heute im Standpunkt.
Software definiert heute die Eigenschaften der Fahrzeuge. Doch die Daten werden bisher exklusiv an die Server der Hersteller übertragen. Das birgt ein Risiko für Manipulation, meint Richard Goebelt, Leiter des Geschäftsbereichs Fahrzeug & Mobilität beim Verband der TÜV (VdTÜV). Warum er ein TrustCenters als dritte Instanz fordert, erklärt er in seinem Gastbeitrag.
Heute Abend stellt die Junge Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ihr Buch „Eine Politik für morgen“ vor. In ihrem Gastbeitrag schreibt Ronja Kemmer, Obfrau in der KI-Enquete, welche Potenziale sie aus Sicht einer jungen Politikerin in einer KI mit christlich-konservativen Grundsätzen sieht.
Facebooks Ankündigung, das neue Geld Libra in Umlauf zu bringen, hat intensive politische Diskussionen ausgelöst. Doch statt privater Kryptowährungen brauchen wir ein digitales Zentralbankgeld, argumentiert Klaus Karwat, Vorsitzender des Vereins Monetative, der sich für eine Geldreform einsetzt.
Bei Youtube, Facebook und Co. bekommen auch anonyme Nutzer eine digitale Bühne – haften müssen die Plattformen für sie nicht. Das solle sich ändern, fordert Stefan Herwig. Die Verantwortung für Inhalte dürfe endlich nicht mehr im Graubereich zwischen Nutzer und Plattform changieren.
Facebook hat erstmals Wissenschaftlern Zugang zu jener Gruppe gewährt, die Content-Regeln für das Netzwerk entwickelt. Was dort entsteht, ist eine eigene Rechtsordnung, schreiben Matthias Kettemann und Wolfgang Schulz vom Hamburger Leibniz-Institut für Medienforschung.
Immer öfter urteilen Gerichte, dass Entscheidungen gegen Facebook & Co. nicht übersetzt werden müssen. Trotzdem sollten bei der Novellierung des NetzDG die Betreiber Sozialer Netzwerke verpflichtet werden, für sämtliche Rechtsstreitigkeiten eine Anschrift in Deutschland benennen zu müssen, fordert der Medienrechtler Jonas Kahl.
Die Evaluierung der seit 2018 heiß diskutierten DSGVO zeige, dass die gut gemeinten Ziele bisher größtenteils verfehlt wurden, schreibt FDP-Europaabgeordneter Moritz Körner. Er fordert ein „Realitätsupdate“ und „leicht verständliche Guidelines“, die Verbraucher und Unternehmen unterstützen.
„Erstklassig“ findet Innenminister Horst Seehofer seine Cybersicherheitspolitik, eher wenig Fortschritt bei den wichtigen Fragen bescheinigen die Cybersicherheitsexperten Sven Herpig, Thomas Reinhold und Matthias Schulze der Bundesregierung.