Der Sovereign Tech Fund ist gekommen, um zu bleiben und wird umbenannt. Was das für die Open-Source-Community bedeutet, haben Viola Heeger und Alexandra Ketterer bei der Mitgründerin Adriana Groh erfragt.
Künstliche Intelligenz verändert, wie Konflikte geführt werden. Cyberattacken und Desinformation sorgen für neue Bedrohungen. Der Ex-Chef der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger über die Lehren aus dem Ukraine-Krieg, die Evolution des Sicherheitsbegriffes, die Berufung von Jens Stoltenberg und warum er Bill Gates fast nicht eingeladen hätte.
Es rettet zwar nicht die Staatskasse, aber zumindest sieben Milliarden Euro Mehreinnahmen erhofft sich die Bundesregierung von der Einführung der elektronischen Rechnung. Firmen sind ab 2025 verpflichtet, das Format anzunehmen. Doch die Bundesregierung räumt großzügige Übergangsfristen ein.
Wenige Tage vor der US-Wahl herrscht unter Expert:innen maximale Unklarheit darüber, wie Online-Plattformen sich auf den Wahltag vorbereiten. Die Sorgen reichen bis hin zu einer Wiederholung der Stürmung des Kapitols. Dabei käme Technologieunternehmen eine entscheidende Rolle zu, dies zu verhindern.
Der vom Bund für ganz Deutschland geplante digitale Bildungsraum hat viele Ziele – und es bleibt unklar, was daraus wird. Nun ist das erste Werkzeug für die geteilte Nutzung fertig: ein sicherer Speicher für digitale Zeugnisse. Oder plant die Agentur für Sprunginnovationen etwas ganz anderes?
Wenn wir uns an historische Ereignisse erinnern, dann verknüpfen wir diese oft mit Bildern – etwa Fotos von wichtigen Persönlichkeiten oder historischen Taten. Doch mithilfe von Künstlicher Intelligenz werden immer mehr Bilder in Umlauf gebracht, die solche Geschehnisse anderes darstellen und damit ein gefährliches Werkzeug für Desinformation darstellen.
Das Schulbuch schien unzerstörbar. Jetzt zeigt sich, dass es inzwischen exzellenten und aktuellen digitalen Ersatz für gedruckte Lehrwerke gibt. Und: Digitale und KI-Plattformen bringen die Schulbuchverlage in die Krise.
Start-ups kommen bei öffentlichen Vergaben nur selten zum Zuge. Einige Länder und auch der Bund passen die Rahmenbedingungen an. Ob das reicht?
Der Bund hat keine Übersicht über seine Software-Lizenzen. Dieser Missstand ist seit Jahren bekannt und ein Projekt im Innenministerium arbeitet dagegen an. Im Oktober hat der Rollout eines Software Asset Management Tools für Bundesbehörden begonnen, aber eine Zentralstelle für Lizenzmanagement fehlt weiterhin.
Wie stellen sich die teils konkurrierenden Verbünde in der BMBF-geförderten Quantenforschung ein gemeinsames Ökosystem in Deutschland vor? Bei einer Veranstaltung im Fraunhofer HHI fanden die Forschenden gemeinsame Antworten und präsentierten Projekte rund um Teleportation und Quantenverschlüsselung.
In der Gematik sieht Doctolib-Deutschland-Chef Nikolay Kolev für Unternehmen einen zuverlässigen Partner auf staatlicher Seite. Was er vom Umbau zur Digitalagentur hält, welche Chancen sich für das Healthtech-Unternehmen durch die flächendeckende Einführung der ePA ergeben und wie Doctolib Datensicherheit und Datenschutz umsetzt, erzählt er im Interview.
Welche Daten moderne Autos aus ihrer Umgebung sammeln und speichern dürfen, ist umstritten. Für die Autobauer sind die Informationen jedoch wichtig, auch zur Weiterentwicklung von Assistenzsystemen und automatisierter Fahrfunktionen. Volkswagen möchte Datenschutzbedenken ausräumen.
Die EU-Kommission hat im Draghi-Bericht ihre Bibel für die kommenden fünf Jahre Wirtschaftspolitik gefunden. Nun gibt es den ersten Einblick, wie die Mitgliedstaaten auf den Bericht reagieren wollen. Zentrale Punkte: eine Menge Strategien und große Investitionen in die Forschung.
Eine Initiative will für hunderttausende Nutzer:innen Schadensersatz einklagen. Sie gibt an, dass Google mit seinen Android-Handys systematisch schwere Datenschutzverstöße begeht. Ohne Risiko ist das nicht, denn Zivilrechtsklagen im Datenschutz stehen noch am Anfang. Auch, was die neuen Abhilfeklagen bringen können, muss sich erst noch zeigen.
Seit einem Jahr leitet Ulrich Ahle Gaia-X. Im Interview zieht er Bilanz und erklärt, wie sich der Fokus auf die Entwicklung von Datenräumen verschoben hat.
Für die digitale Terminvermittlung bieten die Kassenärztlichen Vereinigungen mit der 116117 eine zentrale Plattform an. Ihr System müssen sie auch an Dritte weitergeben. Die Politik sieht großes Potenzial in der elektronischen Terminvergabe – Stimmen für Bonus-Zahlungen und gegen eine zu große Liberalisierung werden laut.
Trotz Scheitern des Sicherheitspakets im Bundesrat: Bundesjustizminister Marco Buschmann lehnt die von der Unionsfraktion geforderte Vorratsdatenspeicherung weiter kategorisch ab. Sein am Donnerstag veröffentlichter Referentenentwurf setzt weiter auf die Quick-Freeze-Lösung.
Die Sprachmodelle des Hamburger Start-ups Fobizz werden an Schulen in ganz Deutschland genutzt. In Baden-Württemberg allerdings warnt das Zentrum für Schulqualität in Fortbildungen vor dem KI-Anbieter. Stattdessen testen 30 Schulen eine Eigenentwicklung der Behörde.
Robert Habeck hat ein Impulspapier veröffentlicht, in dem er die Wirtschaft mit zehnprozentigen Prämien für jede Investition ankurbeln soll. Es ist eine Reaktion auf Draghis Bericht zur lahmenden EU-Wirtschaft – mit deutlich digitalpolitischem Fokus. Das steht darin.
Ein Gesetzentwurf aus dem Hause von Marco Buschmann geht eine längst überfällige Reform des Computerstrafrechts an. Ethische Hacker sollen es leichter haben, Sicherheitslücken zu melden, dafür sollen Kriminelle, die Lösegeld erpressen oder Kritische Infrastruktur lahmlegen, härter bestraft werden können.
KI könnte die Arbeit in Ministerien effizienter machen. Kristina Sinemus, die hessische Ministerin für Digitalisierung und Innovation, plant, dass in dem Bereich bald mächtig was in Bewegung gerät. Hier erklärt sie, wie sie der Digitalwirtschaft ihres Bundeslandes Schwung geben will.
Es gibt Hindernisse bei der Anbindung von Pflegeeinrichtungen an die Telematikinfrastruktur (TI) und der Umstellung auf den sicheren E-Mail-Dienst KIM. Um diese zu identifizieren und aus dem Weg zu räumen, hat der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung Modellprogramme wissenschaftlich begleiten lassen.
Die beiden Flaggschiffprogramme Digital Europe und Horizon Europe sollen schrumpfen. Bei Horizon werden Forschungsrat und Innovationsrat wohl verlieren, der Digitalcluster soll dagegen stärker werden. Mehr Geld gibt es außerdem für Supercomputer, Iris-2, Verteidigung und Sicherheit.
Kein Land der Welt steht so sehr im Fokus von ausländischen Desinformations-Kampagnen wie Taiwan. Und doch schaffte es die demokatisch regierte Insel, sich beharrlich gegen chinesische Falschmeldungen zu behaupten. Ein Bericht aus Taipeh zur Frage, wie Gesellschaften gegenüber Manipulationsversuchen resilienter werden.
Zwei Tage lang kommt die hiesige Digitalszene in diesem Jahr in Frankfurt zum Digitalgipfel zusammen, den Bundeswirtschafts- und Digitalministerium zusammen ausrichten. Dabei lautet der Tenor der Spitzenpolitiker: So schlecht steht es nicht um den Digitalstandort Deutschland. Nun gelte es, von der Digital- zu einer „Digital-Only-Strategie“ zu kommen.
Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst nimmt Politik, aber auch Unternehmen in die Pflicht. Er fordert zentrale Reformen, um die Digitalisierung voranzubringen und aus der Wirtschaftskrise zu kommen. Dabei brauche es auch einen Mentalitätswechsel.
In Sachen Zukunft digitaler Identitäten in der EU naht ein entscheidendes Datum: Am Dienstag stimmt das zuständige Komitee über die Durchführungsrechtsakte der eIDAS-Verordnung ab, die den Countdown für die digitalen Brieftaschen starten. Wie die Abstimmung ausgehen wird, ist aber noch keineswegs sicher.
Eine Profirennradfahrerin verschwindet ohne Ortungschip im Gelände und stirbt, Praktikanten werden mit einer Minivideokamera aus der Steckdose bei der Arbeit überwacht. Auf diese beiden Fälle wäre das neue Gesetz zum Umgang mit Beschäftigtendaten anwendbar. Am Donnerstag ging der Entwurf in die Ressortabstimmung.
Heute tagt die Digitalministerkonferenz zum zweiten Mal. Sie ist also noch in der Findungsphase. In Tagesordnung und Beschlussvorlagen kristallisieren sich schon gemeinsame Anliegen heraus. Darum wird es gehen.
Denis Alt hat ein riesiges Aufgabenportfolio. Als neuer Rheinland-Pfalz-Chief Information Officer ist er für Verwaltungsdigitalisierung und Cloud ebenso zuständig wie für digitale Infrastruktur. Wofür er sich in der Digitalministerkonferenz einsetzt, erzählt er hier.
Mehrere Sachverständige haben die Mitglieder des Digitalausschusses am Mittwoch zum TK-Nabeg angehört – dem Gesetz, das den Netzausbau beschleunigen soll. Monatelang hatten die Koalitionspartner vor allem über eine Formulierung gestritten. Wie die Expert:innen klarmachten, sehen sie allerdings auch noch an anderer Stelle Nachbesserungsbedarf.
Der AI Act enthält auch Regeln zu Allzweck-KI. Die sind eher vage – in detaillierte Vorgaben übersetzen soll sie ein Verhaltenskodex. Er ist nicht rechtsbindend, aber stark umkämpft. Wo die wunden Stellen liegen, zeigte gestern eine Diskussion in Brüssel, organisiert von der Computer & Communications Industry Association.
Europa muss sich anstrengen, um im globalen Hightech-Wettrennen mit USA und China nicht vollends abgehängt zu werden. Der Heitor-Bericht schlägt dafür eine Verdopplung des EU-Forschungsbudgets vor. Auch im Bundestag wurde das Thema diskutiert.
Das Sicherheitspaket der Bundesregierung wird aller Voraussicht nach am Freitag sowohl Bundestag als auch Bundesrat passieren. Die Kritik aus der Zivilgesellschaft wäre damit wirkungslos verhallt. Nur kleinere Änderungen haben die Ampelfraktionen noch vorgenommen.
In Indien hat das große Standardisierungstreffen der Internationale Fernmeldeunion (ITU) begonnen. Auch bei der Definition von KI-Standards will die UN-Unterorganisation nun mitmischen, hat jedoch innerhalb und außerhalb der Organisation Konkurrenz.
Wie setzen Frankreich, Italien oder die USA Künstliche Intelligenz in ihren Behörden ein? Auf dem G7-Tech-Ministertreffen am Comer See wurde der KI-Werkzeugkasten vorgestellt. Der zeigt detailliert, welche unterschiedlichen Prioritäten die Mitgliedstaaten setzen und wo Deutschland sich etwas abschauen sollte.
Um Innovationen und neuen Geschäftsmodellen den Weg in den Markt zu ebnen, will die Ampel-Regierung ein Gesetz für sogenannte Reallabore verabschieden. Kern des vom Wirtschaftsministerium vorgelegten Entwurfs ist ein Innovationsportal.
Der AI Act schreibt KI-Anbietern vor, technische zu Lösungen etablieren, mit Hilfe derer sich im Nachhinein feststellen lässt, ob etwas KI-generiert ist. Infrage kommen verschiedene Methoden. Eine halbwegs sichere ist die Wasserzeichen-Technologie. Ihr Einsatz geht allerdings nur zögerlich voran.
Schon mit größeren Multiplikationen sind die meisten KI-Sprachmodelle überfordert. Tabellen können sie auch schwer bearbeiten. Microsoft und SAP arbeiten daher an neuen KI-Basismodellen.
In einem Fortschrittsbericht feiert sich das Digitalministerium dafür, dass der Großteil der Maßnahmen der Gigabitstrategie bereits umgesetzt sind. Es geht offenbar so gut voran, dass man nun an noch mehr Maßnahmen arbeiten will. Die kritischsten Themen sind aber weiterhin offen.
Künstliche Intelligenz wird bereits an diversen Stellen im Gesundheitssektor eingesetzt, etwa um radiologische Bilder besser auswerten zu können. Forschende sehen in der Technologie außerdem eine Chance, um Diagnostik und Therapien künftig verfügbarer zu machen. Das demokratisiere auch das Gesundheitssystem.
Die Internet Economy Foundation richtet sich strategisch, namentlich und personell neu aus. Friedbert Pflüger und Ralph Dommermuth ziehen sich zurück, dafür übernehmen nun zwei prominente KI- und Cloud-Unternehmer.
Die Reform des Nachrichtendienstrechts lässt noch auf sich warten. In Parlamentskreisen ist man unsicher, ob sie noch in dieser Legislatur kommen wird. Die bisherigen Überlegungen sorgen jedoch für Unbehagen bei der Bundesdatenschutzbeauftragten. Sie wendet sich in einem Brief an die zuständigen Ministerien.
Der jahrelange Rechtsstreit um die Zusammenführung von Nutzerdaten durch den Meta-Konzern ist beigelegt. Mit einer Reihe von Maßnahmen wurden die zentralen Forderungen des Bundeskartellamts erfüllt. Dieses spricht von einer bahnbrechenden Entscheidung.
Bürokratie, zähe Planungen, aber auch viel zu gewinnen: Eine Studie vermisst die Potentiale von Rechenzentren als Maschinenraum der KI-Transformation. Und im Ausschuss für Klimaschutz und Umwelt bewerten Experten das nachgebesserte Energieeffizienzgesetz, das Rechenzentren ganz besonders betrifft.
Nach fünf Jahren zieht Sprind-Chef Rafael Laguna Bilanz. Er spricht zudem über neue Aufgaben, wie die Rettung der nationalen Bildungsplattform und erklärt, warum das Intel-Werk in Magdeburg vier Milliarden Euro günstiger werden dürfte.
Trotz großer Bedenken will die Kultusministerkonferenz textgenerierende KI in Grundschulen erlauben – um Kindern beim Schreiben lernen zu helfen. Eigene KMK-Gutachter kritisieren das und spotten über Länder-LLM „aus der Steinzeit“.
Vor drei Jahren begonnen ist das Projekt „Schaufenster Sichere Digitale Identitäten“ nun zuende gegangen. Es ging darum, Anwendungen und mögliche Ökosysteme für staatliche digitale Identitäten zu erforschen und zu entwickeln. Das sind die Ergebnisse.
Für ihre Pionierarbeit bei der Entwicklung neuronaler Netzwerke werden John Hopfield und Geoffrey Hinton mit dem Nobelpreis geehrt. Doch insbesondere der Brite Hinton ist inzwischen zu einem scharfen Kritiker geworden und warnte erneut davor, KI zu viel Kontrolle zu geben.
Perplexity will mit KI verändern, wie wir Inhalte im Netz finden. Chef und Gründer Aravind Srinivas erklärt, was sein Unternehmen dabei von anderen unterscheidet, welche Rolle Medien und andere Kooperationspartner spielen und wie er mit der Regulierung umgeht.
Deutsche Unternehmen nutzen ihre Betriebsdaten zu wenig für neue Geschäftsmodelle. Das BMAS hat in einer Studie untersuchen lassen, ob und wie die Chancen der Datenökonomie in die Breite der Wirtschaft getragen werden könnten. Im Mittelpunkt stehen der Automobil- und der Maschinenbau.
Jahr für Jahr zeigt der E-Government-Monitor, wie weit die Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland voranschreitet und zugleich die Zufriedenheit der Bürger mit dieser Verwaltung. Die aktuelle Version, die an diesem Dienstag erscheint, zeigt: Es gibt noch viel zu tun.
Korrekturen im Hinblick auf Preisgestaltung und Zulassungsprozess, eine bessere Einbindung von Digitalen Gesundheitsanwendungen in die bestehende Versorgung und eine Überarbeitung des DIGA-Verzeichnisses: Das fordert der Verband der Ersatzkassen in einem Eckpunktepapier, das heute veröffentlicht werden soll.
Dark Patterns, suchterzeugendes Design und Spiele, Personalisierung, Influencer und digitale Verträge: In diesen Bereichen sieht die EU-Kommission ein Ungleichgewicht zwischen Händlern und Kundinnen. Auch die Umsetzung macht ihr Sorgen, Probleme mit Kosten für Unternehmen sieht sie nicht.
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) soll noch digitaler werden. In der Novelle des Sozialgesetzbuch III wird die Behörde auf Digitalisierung und Automatisierung verpflichtet.
Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz hat im Saarland als erste Schulministerin eine Prüfungsordnung erlassen, die Schülern die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) erlaubt. Das gilt als Pionierleistung – die allerdings Schönheitsfehler hat.
Eine forcierte Digitalisierung der Landwirtschaft in Europa erhöht die Aussichten, die umweltpolitischen Ziele des Green Deal zu erreichen. Zu dieser Aussage gelangt eine Untersuchung des Brüsseler Thinktanks European Policy Centre, die diese Woche in einer Diskussionsveranstaltung präsentiert wurde.
Wo läuft ein Elefant? Wo jagen Wilderer? Bei solchen Fragen hilft immer häufiger Künstliche Intelligenz. Tierschutzorganisationen sehen die Systeme als große Hilfe an.
Das Bundesverfassungsgericht hat mit seinem Urteil zum Bundeskriminalamtsgesetz die Befugnisse von Ermittlern eingeschränkt. Die Entscheidung wirkt sich auf die Arbeit der Ermittler aus und könnte dazu führen, dass das Sicherheitspaket der Bundesregierung verändert werden muss.
Die Trendwende in der Bürokratieentlastung ist geschafft. Zu diesem Ergebnis kommt der Nationale Normenkontrollrat (NKR) in seinem Jahresbericht 2024. Doch die Verwaltungsdigitalisierung ist laut dem Bericht unterfinanziert und abgeschrieben.
In seiner Rede vor dem Rechtsausschuss der Parlamentarischen Versammlung des Europarat (PACE) appelliert Wikileaks-Gründer Julien Assange darauf, dringend Whistleblower und Journalisten besser zu schützen. In einem Beschlussentwurf listet der Rechtsausschuss eine ganze Reihe möglicher Maßnahmen auf.
Das Berliner KI-Start-up Xayn entwickelt im Rahmen der Initiative Mission KI ein KI-basiertes Prüfsystem. Es soll sicherstellen, dass Daten in Datenräumen rechtskonform verarbeitet werden. Dazu gibt es bei der Mission KI neue Pilotprojekte und auch endlich einen Ort für das neue KI-Zentrum in Berlin.
Für die Arbeit am europäischen KI-Verhaltenskodex hat die EU die Besetzung der Arbeitsgruppen bekanntgegeben. In den vier Working Groups sind zahlreiche internationale und deutsche Expert:innen vertreten.
Bei den Entwicklern deutscher KI-Sprachmodelle gab es viele Enttäuschungen. Und das Großprojekt OpenGPT-X lässt mit einer Veröffentlichung weiter auf sich warten. Doch es gibt auch Lichtblicke, wie das Occiglot-Kollektiv.
Die neue britische Regierung könnte bei der KI-Regulierung deutlich strenger werden, zudem spart sie Fördergelder. Konkrete Vorgaben hat das Team von Keir Starmer bisher noch nicht gemacht, doch ein Aktionsplan soll bald kommen. Und dann vielleicht ein „AI Act light“.
Zum ersten Mal hat sich ein Gericht mit der Anwendbarkeit der Text- und Datamining-Schranke bei Generativer KI beschäftigt. Das Gericht weist die Klage eines Fotografen, der sich gegen einen Trainingsdatenanbieter gewehrt hatte, zwar ab. Das Urteil stärkt Urheber:innen aber in Teilen trotzdem.