Wie Kinder und Jugendliche angemessen im Internet geschützt werden können, ist eine komplexe Frage. Neben Debatten um Handyverbote an Schulen oder ganzer Netzwerke geht es zunehmend um Alterskontrollen für soziale Medien. Technisch und datenschutzrechtlich sind allerdings noch einige Fragen offen.
Die Kooperationsvereinbarung zwischen Google und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sorgt für Kritik. Gegenüber Tagesspiegel Background verteidigt BSI-Vize Thomas Caspers die Entscheidung und verweist etwa auf große Unsicherheiten in Industrie und Verwaltung in Bezug auf sichere Cloudnutzung. Wie passt das zusammen?
Nach langem Warten hat die EU-Kommission endlich vorläufige Beurteilungen in zwei Untersuchungen zu Alphabet bekanntgegeben: Play Store und Google Search verstoßen gegen den DMA. Apple muss mehr Zugang zu seinen Geräten geben. Die Unternehmen fürchten Nachteile für Verbraucher, Verbraucherschützer jubeln.
Wenn es um die Handynutzung an Schulen geht, wird schnell der Ruf nach Verboten laut. Alexander Otto sieht das anders. Hier spricht der Schulleiter der Grace-Hopper-Schule in Teltow bei Berlin über das Handygebot an seiner volldigitalisierten Schule – und die riskanten Folgen intensiver Social-Media-Nutzung.
Am nächsten Mittwoch treffen sich Bund und Länder zur ersten Sitzung des IT-Planungsrats in diesem Jahr. Auf der Agenda steht dabei auch die Finanzierung der Deutschen Verwaltungscloud. Doch vom Geld allein hängt das Projekt nicht ab.
Der European Health Data Space tritt kommende Woche in Kraft. Somit startet die Arbeitsphase für die Mitgliedstaaten, die bei der Umsetzung die Hauptverantwortung tragen. Sie müssen die Verordnung in den kommenden Jahren schrittweise implementieren. Geld, Datenschutz, Cybersicherheit und Vertrauen bilden dabei zentrale Säulen.
Die UN haben beschlossen, einen Welt-KI-Rat einzurichten. Derzeit werden die Details ausgehandelt. Weitgehend einig ist man sich, dass der Weltklimarat dabei nur begrenzt als Vorbild taugt.
Ein Weißbuch zur Zukunft der Wehrfähigkeit Europas identifiziert die drängendsten Verteidigungslücken der EU. Es beschreibt, wie ein Binnenmarkt für Verteidigungsgüter aussehen könnte, was die EU von der Ukraine lernen kann und wie Abhängigkeiten verhindert werden sollen.
Die Bundesnetzagentur will sich am kommenden Montag mit den Mitgliedern ihres Beirats darüber einigen, wie es mit den in diesem Jahr auslaufenden Lizenzen für Frequenzen weitergeht. Als Diskussionsgrundlage hat sie nun einen Entscheidungsentwurf vorgelegt – mit kleinen, aber feinen letzten Änderungen.
Die geplante Innovations- und Transferagentur hat die Ampelkoalition nicht mehr finalisiert. Der Leiter der Gründungskommission, Stefan Groß-Selbeck, schlägt nun vor, mit einer Dati 2.0 gleich größer zu denken. Wie sein Konzept einer „Nationalen Agentur für Innovation“ aussieht.
Laut Datenschutzexperten sind die Patientendaten in der elektronischen Patientenakte in ihrer jetzigen Ausgestaltung nicht sicher. Werden die Daten ab Frühjahr 2026 auch in das Forschungsdatenzentrum Gesundheit ausgeleitet, setze sich das Problem dort fort. Die Problemherde lägen zum Teil weit in der Vergangenheit.
Neuartige KI, neue Arten des Rechnens, Weltraum und Verteidigung: Deeptech deckt eine Reihe an interessanten Bereichen ab. Ein in der vergangenen Woche erschienener Bericht liefert einen europäischen Überblick und gibt Empfehlungen.
Airbus, OVH, Ionos und weitere Unternehmen schließen sich einer zentralen Forderung der Euro-Stack-Initiative an: Behörden sollen verpflichtet werden, europäisch einzukaufen. Die EU soll Unternehmen außerdem helfen, sich zu vernetzen, und einen Fonds für souveräne Infrastruktur einrichten.
2025 wird das Jahr der KI-Agenten, oder? Das prognostizierten zumindest KI-Experten, Produktmanager und Berater auf zahlreichen KI-Konferenzen. Über die technischen Fortschritte, Bottlenecks und Risiken der KI-Technologien.
Die Bundeswehr hat gleich mehrere Probleme mit Drohnen: Im Inland kann sie keine fremden Drohnen abschießen, im Ausland ist das Material zum Teil schon veraltet, die Ausbildung ist nicht einheitlich. Im Wehrbericht fordern viele Soldat:innen eine flächendeckende Ausstattung mit dem wohl wichtigsten Kriegsmittel des russischen Angriffskriegs.
Während die Wirtschaft sich über die geplante Zentralisierung der Datenschutzaufsicht freut, argumentieren die Landesdatenschützer:innen, dass der Entwurf gegen Unions- sowie Verfassungsrecht verstößt. Führt der Entwurf zu mehr Rechtssicherheit oder verstärkt er das Aufsichtschaos? Die Bundesnetzagentur reagiert diplomatisch.
Laut aktuellem Zeitplan soll der TI-Messenger im Juli in die elektronische Patientenakte integriert werden. Dadurch sollen Versicherte unkompliziert und sicher mit medizinischem Fachpersonal chatten können. Ob der freiwillig integrierbare Dienst gut ankommt, wird sich dann zeigen. Dafür müssen die Vorteile die Schwachstellen überwiegen.
Die Robotik steht an einem Wendepunkt, denn die Kombination mit KI sorgt für einen Entwicklungsschub. Immer mehr Techkonzerne entdecken den Markt, um humanoide Roboter entsteht ein Hype. Und was macht Deutschland?
Ab Donnerstag verhandeln Unionsparteien und SPD über die künftige Bundespolitik. Nun haben die Parteien die Namen ihrer Verhandlungsteams veröffentlicht. Ein Ergebnis soll es in zehn Tagen geben, daraus will man dann den Koalitionsvertrag schmieden. Wir haben die Teilnehmer der Facharbeitsgruppen auf ihre Expertise und Vorerfahrungen geprüft.
Der neue Hochleistungsrechner der European Space Agency soll Europas Position in der Weltraumwirtschaft stärken: Denn mit dem Supercomputer kann die Weltraumorganisation Daten deutlich schneller und genauer verarbeiten als bisher. Was das für Europa bedeutet.
Für das freie Internet ist die unabhängige Verwaltung des Domain-Name-System (DNS) elementar. Beim 82. Treffen der für das DNS verantwortlichen ICANN in Seattle wächst die Sorge, dass die Trump-Regierung Ansprüche auf eine frühere Vormachtstellung beim Betrieb der Internetinfrastruktur durchsetzen will.
Derzeit befindet sich das zehnte Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union noch in Arbeit. Die Aufgabe ist groß: Im technologischen Wettstreit will die EU wieder zu USA und China aufschließen. Welche Schritte in Sachen Innovationen und Digitalpolitik zu machen sind, haben ZEW-Forscher in einem Papier festgehalten.
In seiner Gigabitstrategie hat der Bund sich zum Ziel gesetzt, jeden Haushalt und jedes Unternehmen bis 2030 ans Glasfasernetz anzuschließen. Doch was, wenn es so weit ist und flächendeckend Glasfaser verfügbar? Der Branchenverband VATM will die Debatte darüber mit einem Leitbild für den Glasfasermarkt anstoßen.
In vielen Bundesländern ist die E-Akte schon Standard. Vier Firmen teilen sich den Markt, eine scheint auf dem Rückzug. Gleichzeitig stecken vier Länder noch mitten in einem großen Rollout.
Mit zunehmenden globalen Spannungen gehen Forderungen nach weiteren digitalen Ermittlungsbefugnissen einher. Das zeigt sich nicht nur in einzelnen EU-Mitgliedsländern, auch die EU-Kommission plant Verschlüsselung abzuschwächen. Das stößt auf Kritik.
Aktuell ist Elon Musks Unternehmen Starlink unverzichtbar für die ukrainische Armee. Doch der Börsenwert der europäischen Alternative Eutelsat Oneweb hat sich in den vergangenen Tagen bereits verdreifacht. Trotzdem wäre eine Umstellung heikel.
Die SXSW 2025 zeigt einen selten ehrlichen Moment: Kein neuer Hype, sondern Unsicherheit prägt die Szene. Künstliche Intelligenz ist allgegenwärtig, doch wohin führt sie? Die Tech-Branche schwankt zwischen politischem Einfluss, kreativer Stagnation und ethischen Dilemmata. Revolution oder Ernüchterung?
Union und SPD haben am Samstag ein umfangreiches Sondierungspapier vorgelegt. In Sachen Digitalisierung ist das Papier aber noch überschaubar, kritisieren Digitalexpert:innen. Die Grünen fordern beim Finanzierungskonzept Nachbesserungen bei Quantentechnologie und KI.
Die EU-Kommission will die öffentliche Beschaffung umgestalten: Sie soll einfacher und innovationsfreundlicher werden. Für einige Diskussionen dürften mögliche Vorzüge für europäische Unternehmen sorgen. Wir schauen uns an, was beteiligte Organisationen denken.
Die digitale Transformation ist in vollem Gange. In dem aktuellen D21-Digitalindex zeigt sich, ob die Gesellschaft mitkommt und wo Hürden liegen.
Das geopolitische Erdbeben macht auch vor der Forschung nicht halt: Gerade bei Zukunftstechnologien wie Quanten und KI drohen zunehmend Spionage oder ungewollter Technologieabfluss. Der Stakeholderprozess des BMBF, in dem konkrete Maßnahmen entwickelt werden sollen, macht jedoch nur langsame Fortschritte.
Die britische Labour-Regierung plant eine Reform des Urheberrechts, die Künstliche Intelligenz bevorzugen soll. Dagegen protestieren Musiker, Autoren und Verlage. Der starke Einfluss der KI-Lobby stößt zudem auf Kritik im Vereinigten Königreich.
500 Milliarden Euro will die neue Regierung zusätzlich im Sondervermögen Infrastruktur bereitstellen. Auch Digitales soll damit finanziert werden. Doch trotz der enormen Summe dürfte der Anteil gering sein. Wo Investitionen besonders gewünscht und gebraucht werden und wo nicht.
Die EU-Kommission hat einen Innovationsfahrplan für softwaredefinierte Fahrzeuge vorgelegt. Continental-Vorstandsmitglied Jean-François Tarabbia erklärt im Gespräch mit Background, wie Europa im Wettbewerb mit den USA und China bestehen kann.
Die Anfang März in Kraft getretene Verordnung zur Qualitätssicherung telemedizinischer Leistungen stößt bei Verbänden im Gesundheitsdigitalisierungsbereich auf Kritik. In den neuen Vorgaben sehen sie viele Hürden und stellen Forderungen an die neue Bundesregierung im E-Health-Bereich.
Emotionsanalyse am Arbeitsplatz ist laut dem AI Act nicht erlaubt. Dagmar Schuller, CEO und Mitgründerin der KI-Stimmanalysefirma Audeering findet das nicht richtig. Im Interview skizziert sie konkrete Ideen, wie KI-Regulierung und Datenschutz schlanker und Tech-Innovationen in Deutschland konkurrenzfähig werden.
Die EU-Kommission hat endlich ihre Definition vorgelegt, welche Systeme unter die Regeln des AI Acts fallen sollen. Für wirkliche Klarheit sorgt sie damit aber nicht. Besonders bei verbreiteten Optimierungsmethoden bleiben Fragen offen.
Viele Konzepte für ein Digitalministerium sehen die Gründung einer Digitalagentur vor, die zentrale Aufgaben in der digitalen Transformation der Bundesverwaltung übernehmen soll. Wie das funktionieren kann und worauf es dabei ankommt.
Mecklenburg-Vorpommern hat als erstes Bundesland eine multifunktionale Online-Schule. Die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz, Simone Oldenburg (Die Linke), über die Vorteile des Fernlernens für vulnerable wie hochbegabte Schüler und die Rolle von KI in ihrem Land.
Ein Bündnis aus Politprominenz, Wirtschaft und Verwaltung drängt auf eine Reform, um den Staat zu modernisieren. Ihre Vorschläge: Eine neue föderale Aufgabenverteilung, gesamtgesellschaftliche Zusammenarbeit und moderne Verwaltungsprozesse.
Zum sechsten Mal schaut der Digitalverband Bitkom auf deutsche Städte und bewertet, wie smart sie sind. Dabei zeigt sich für das abgelaufene Jahr erneut ein Zuwachs von entsprechenden Lösungen – besonders im Bereich Mobilität. Zu den Aufsteigern im aktuellen Ranking gehört Bochum. Dort setzt man auf Digitalisierung mit Ruhrgebietsmentalität.
An vier Tagen stellen Branchengrößen wie die Deutsche Telekom in Barcelona Innovationen vor, an denen sie arbeiten. Im Interview erzählt Telekom-Vorständin Claudia Nemat vorab, wie es um die angekündigten KI-Phones steht, wie KI-Agenten die Wertschöpfung ankurbeln könnten und wie sich die Telekom mit KI gegen Angriffe auf ihr Netz wehrt.
Schulen befinden sich beim Kauf von KI-Tools in einem Zwischenreich der Regulierung: Die Datenschützer wollen KI-Systeme nicht so recht kontrollieren, und die Bundesnetzagentur kann noch nicht.
Der AI Act wirkt auch in Branchen, die längst KI-Produkte prüfen. In der Medizinbranche zum Beispiel gibt es schon die strenge Medical Device Regulation. Wo der AI Act nun besonders für KMUs und Start-ups zu zusätzlichen Anforderungen führt und zu welchen Themen nachgeschärft werden muss.
Deutschland braucht dringend eine schlagkräftige Forschungs- und Innovationspolitik, um global mithalten zu können, bilanziert die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) in ihrem Jahresgutachten. Dekarbonisierung, Dual Use und Quantenforschung sollen es richten.
Die Trump-Administration droht der EU wegen unliebsamer Tech-Regulierung mit Zöllen. Aus Scheu vor einem Handelskonflikt könnte die EU-Kommission bei der Durchsetzung der neuen Digitalgesetze nachgiebiger sein, wird befürchtet.
Quantencomputing soll für die nächsten technischen Durchbrüche sorgen. Kann Deutschland diesmal im weltweiten Wettbewerb mithalten? Die Zeichen stehen erstaunlich gut.
Digitale Souveränität ist das Wort der Stunde. Donald Trump könnte die digitalen Abhängigkeiten gegen Europa ausspielen. Doch diesmal ist Deutschland halbwegs vorbereitet. Die Delos Cloud hat gerade die Preisliste für souveräne Microsoft-Dienste veröffentlicht und SAP setzt auf weitere Produkte für regulierte Industrien.
In dieser Woche kommen die neuen Abgeordneten erstmals zu Einführungsveranstaltungen im Bundestag zusammen und nehmen mit den Alteingesessenen an Fraktionssitzungen teil. Wir haben uns angeschaut, wie sich die Abgeordneten und Politikerinnen auf die Ausschüsse der 21. Legislaturperiode verteilen.
Es dürfte der Traum vieler Studienräte sein: eine Sprach-KI, die nur mit sauberen Schulbuchdaten trainiert wurde. Klett arbeitet nun daran. Die Bildungsbranche verzeichnet noch weitere disruptive Momente: Start-ups überholen staatliche Projekte mit Hilfe intelligenter Bildungs-KIs, die sofort einsetzbar sind.
Am ersten Tag nach der Bundestagswahl sind einige Politiker zwischen Wunden lecken oder Freudentaumel schon in Gedanken dabei zu überlegen, wie die das nächste Bundeskabinett aussehen soll. Ministerposten und Ressortzuschnitte gehören zur Verhandlungsmasse der Parteien. Wir haben uns umgehört, wer das Digitalministerium leiten könnte.
Die Berliner Datenschutzbeauftragte Meike Kamp hat im Januar den Vorsitz der Datenschutzkonferenz übernommen. Im Interview erklärt sie, wie sie Konflikte zwischen AI Act, Data Act und Datenschutz in der Praxis angehen will und warum die Datenschutzbehörden gut für die KI-Aufsicht sind.
Die föderale Verwaltungsdigitalisierung ist ein großes Durcheinander. Der IT-Planungsrat will das ändern und erstellt deswegen die Föderale Digitalstrategie. Beim digitalen Strategiekonvent am Donnerstag konnte die Öffentlichkeit sich die Zielbilder der Strategie ansehen.
Einige Sicherheitslücken der elektronischen Patientenakte (ePA) hat die Gematik vor der Pilotphase noch nicht geschlossen. Ob sich das bis zum bundesweiten Start ändern soll, ist fraglich, wie eine aktuelle Antwort auf eine Kleine Anfrage der Gruppe Die Linke zeigt. Auch die KVen der Pilotregionen sind besorgt und fordern eine Verschiebung des Rollouts.
Die Diskussion über eine Zentralisierung der Datenschutzaufsicht nimmt wieder einmal Fahrt auf. Beim Govtech-Gipfel forderte der CIO Bund Markus Richter die Bündelung der Aufsicht für die Wirtschaft bei der BfDI. Die Landesdatenschützer heben die Nachteile hervor.
Vom Netzwerkdurchsuchungsgesetz bis zum Digital Services Act, von Verbraucherschutzrechten über Repaircafés – Anke Domscheit-Berg, Tabea Rößner und Manuel Höferlin waren alle mindestens zwei Legislaturperioden im Bundestag. Nun geht diese Zeit zu Ende und sie blicken zurück.
Deutschlands Verwaltungen sind von US-amerikanischen Tech-Anbietern abhängig. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis die neue US-Regierung dies als Druckmittel nutzen wird, meint die Geschäftsführerin des Zentrums für digitale Souveränität, Jutta Horstmann. Im Interview erzählt sie, wie die Abhängigkeiten so schnell wie möglich abgebaut werden könnten.
Die deutschen Unternehmen suchen nach Expertise zu Künstlicher Intelligenz. Dabei gibt es noch Wege für die Unternehmen, attraktiver für die Bewerber:innen zu werden, wie eine aktuelle Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums zeigt.
Das Aus von zwei Gesetzesvorschlägen zu KI-Haftung und standardessenziellen Patenten beschäftigt in Brüssel weiter. Ein sozialdemokratischer Abgeordneter will nun genau wissen, ob ein Gespräch zwischen Ursula von der Leyen und J.D. Vance eine Rolle gespielt haben könnte. Andere Fraktionen halten die Idee für haltlos.
Die FDP will 125 Behörden schließen oder zusammenlegen. Darunter sind die Landesdatenschutzbehörden, der Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS), die Zentrale Stelle für IT-Beschaffung (ZIB) und noch weitere, die für den Digitalsektor relevant sind. Was das bedeuten würde.
Unternehmensleistungen nur noch digital: Das sieht das Onlinezugangsgesetz vor. Doch das Konto für Unternehmensleistungen bleibt hinter den Erwartungen der Wirtschaft deutlich zurück. Denn die Einzelteile müssen erst zusammengesetzt werden.
So kurz vor der Bundestagswahl ist eine ausführliche Arbeit der Opposition im Bundestag fast untergegangen. Die CDU/CSU-Fraktion hatte sich über den aktuellen Stand der IT-Sicherheit der Bundesverwaltung erkundigt. Die Antworten aus dem Bundesinnenministerium weisen große Lücken auf und verraten doch, wo es zum Beispiel beim Geld noch hakt.
Zunehmende Abhängigkeiten von Satelliten und eine sich rasant verändernde geopolitische Lage: All das rückt den Weltraum als Schauplatz für Wettbewerb und Verteidigung in den Fokus. Für Deutschland ergeben sich dringende Fragen der Souveränität und Sicherheit. Das haben die Fachleute der Parteien künftig im Weltraum und im New Space vor.
Delikte im Bereich digitaler Gewalt sind zuletzt stark angestiegen. Sicherheitsexpert:innen sehen in der flächendeckenden Einführung der elektronischen Patientenakte die Gefahr, dass sich der Trend weiter verstärkt. Die sensiblen Gesundheitsdaten seien nicht ausreichend vor Laienangriffen geschützt. Wie könnte sich die Gefahr durch die Pilotphase verringern?
Anspannung, Ohnmacht, Hoffnung – die Münchner Cybersicherheitskonferenz MCSC und die sich anschließende Sicherheitskonferenz MSC brachte Drama nach München. Klar scheint zu sein: Nach fast drei Jahren Zeitenwende, muss aus der Wende endlich auch Handlung werden – vom Weltall bis in den Cyber- und Informationsraum.
Eine Gruppe von Wissenschaftler:innen des Weizenbaum-Instituts hat evidenzbasierte Handlungsempfehlungen für die Digitalpolitik der nächsten Legislaturperiode zusammengetragen. Den größten Handlungsbedarf sehen sie im Bereich der nachhaltigen Digitalisierung. Friederike Moraht berichtet vorab.