Um den Bau einer AI Gigafactory zu stemmen, formiert sich eine ungewöhnliche Allianz. Fünf der wichtigsten deutschen IT-Konzerne verhandeln derzeit über eine gemeinsame Bewerbung. Doch entscheidende Fragen sind noch offen, dabei geht es vor allem um das Finanzierungsmodell und den Standort.
Die Bundesnetzagentur bemühte sich um eine sensiblere Kommunikation, um einem entgleisenden Medienecho vorzubeugen. Ein Problem bleibt: Die Aufsicht ist immer noch zu schwach besetzt.
Das bundeseigene Mautunternehmen Toll Collect entwickelt immer mehr Anwendungen, mit denen es die eigenen Daten der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt. Eine davon wurde am Montag vorgestellt. Tagesspiegel Background konnte vorab mit CEO Mark Erichsen sprechen.
Seit Ende Mai diskutiert die Bundespolitik und Wirtschaftsvertreter über eine Digitalsteuer für große Konzerne. Der Vorschlag von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer trifft auf Gegner und Befürworter und er weckt Begehrlichkeiten. Dabei wird die Idee in Nachbarländern schon getestet und auf OECD-Ebene streitet man darüber.
Eine Studie des ZEW in Mannheim wertet Daten zu einem weltweiten Ausfall von Meta-Diensten vor einigen Jahren aus. Dabei untersuchten die Forscher auch, womit Nutzer:innen statt Facebook oder Instagram ihre Zeit verbrachten – und sehen eine Verbindung zum Digital Markets Act der EU.
Software und KI ersetzen in der Forschung und Entwicklung von automatisierten Autos immer mehr Tests auf der Straße. Ingenieure stehen vor der Aufgabe, Sicherheit und Glaubwürdigkeit nachzuweisen. Deutsche und europäische Entwicklungen könnten hier globale Vorreiter werden.
Während die Bundestagsabgeordneten in der Heimat sind und der Kanzler ausländische Kollegen trifft, hat das Bundeskabinett in seiner zweiten Sitzung weitreichende Gesetzesänderungen beschlossen. Dazu zählen die Änderungen am Bundeskriminalamtgesetz. Christiane Rebhan hat sich die Entwürfe angesehen und zeigt, womit sich wohl Gerichte beschäftigen werden.
Es gibt nach wie vor eine Menge Probleme für Start-ups, die in Europa groß werden wollen. Die EU-Kommission hat nun dargelegt, wie sie ihnen helfen will: Sie will sich direkt an ihnen beteiligen, ihnen mehr zuhören und Barrieren abbauen. Jetzt müssen noch die Mitgliedstaaten mitmachen.
Die Telekommunikationsnetze sollen Vorrang vor Natur- oder Denkmalschutz bekommen. Die Ampel-Regierung konnte sich darauf nicht mehr einigen. Nun will die neue Bundesregierung so den Ausbau digitaler Infrastrukturen beschleunigen.
Am zweiten Tag der Republica stellte sich der Digitalminister der Zivilgesellschaft auf der Messe vor. Konkrete Vorstellungen über die Aufgaben des neuen Ministers haben aber nicht nur Karsten Wildberger selbst, sondern auch der Präsident des Bundeskartellamts und die Bundesdatenschutzbeauftragte.
Ein zentrales Thema auf dem ersten Tag der Republica war die Meinungsmacht und Dominanz von Big-Tech-Plattformen und wie man ihr begegnet. Zu Gast waren auch Arbeitsministerin Bärbel Bas und Bundeskanzler Friedrich Merz.
Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung warnt davor, dass Lehrkräfte zunehmend Sprach-KI zur Benotung nutzen. Benotungen durch KI sind regelmäßig falsch. Und es gibt keine Rechtsgrundlage dafür.
Nach und nach wird der Online Safety Act in Großbritannien umgesetzt. Ende Juli müssen Plattformanbieter erste Änderungen vorgenommen haben.
Im Gazakrieg errechnen und markieren KI-gestützte Systeme der israelischen Armee automatisch zehntausende Menschen als militärisches Ziel auf Grundlage von Überwachungsdaten. Aus dieser High-Tech-Weiterentwicklung von „Targeted Killings“ ergeben sich neue ethische und völkerrechtliche Probleme.
In Berlin startet am heutigen Montag die Digitalkonferenz Republica, die Markus Beckedahl mitgegründet hat. Kurz zuvor kündigte er sein nächstes Projekt an: Das Zentrum für Digitalrechte und Demokratie. Im Interview erklärt er, was er mit der Organisation vorhat.
Spektrum ist begehrt, auch das obere 6-Gigahertz-Frequenzband. Sowohl die Mobilfunknetzbetreiber als auch die WLAN-Ausrüster und Festnetzbetreiber beanspruchen das Band für sich. Die Unternehmen erwarten heute eine Entscheidung der zuständigen EU-Kommission, wie es in dem Streit weitergeht.
Eine gute Idee allein reicht nicht, das zeigt sich am europäischen Großprojekt Gaia-X. Nach fünf Jahren sind einige Unternehmen frustriert ausgestiegen, übrig bleiben einige kleine Projekte. Woran es lag und woran festgehalten werden sollte.
Datenschwemmen aus Fitnessuhren und neuronale Netzwerke, die anhand von Fotos Mpox von Windpocken unterscheiden können: Die Möglichkeiten der Gesundheitsdatensammlung und -auswertung scheinen in Zeiten der Digitalisierung endlos. Wie wertvoll diese Daten wirklich sind und wie man Verzerrungen vermeidet, wurde diese Woche im Robert Koch-Institut diskutiert.
SAP hat ein eigenes KI-Modell für Tabellendaten entwickelt. Denn damit tun sich gängige Sprachmodelle schwer. Außerdem kündigt der Konzern Partnerschaften mit Palantir und Perplexity an und nutzt Googles Protokoll für KI-Agenten.
Der Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung kommt an diesem Mittwoch zu seiner ersten Sitzung zusammen. Dann wird auch der Vorsitzende gewählt, der voraussichtlich aus Bayern stammt. Über Themen wird noch nicht gesprochen, dabei sind die Aufgaben groß.
Deutlich mehr Hinweise führten zu einer Verdopplung von Verstößen gegen den Jugendmedienschutz im Netz. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht der Fachstelle „Jugendschutz.net“ von Bund und Ländern hervor. Während Fälle von sexualisierter Gewalt und Rechtsextremismus stark stiegen, hat sich die Moderation der Anbieter verschlechtert.
Immer wieder wird die DSGVO grundlegend kritisiert und eine Reform gefordert. Bisher wurde das nicht umgesetzt, jetzt will die Europäische Kommission aber doch einige Anpassungen vornehmen. Den großen Wurf sehen viele nicht – im Gegenteil.
Auf dem heutigen Treffen des Beirats beim Digital Services Coordinator sollen unter anderem die US-Politik und ihre Auswirkungen auf die Anwendung des DSA beraten werden. Während einige Durchsetzungslücken feststellen, sehen andere keinen Handlungsbedarf.
Rücktritte und Entlassungen, eine Neuausrichtung des AI Safety Instituts und Einschränkungen für die Forschung. Die Auswirkungen des Regierungswechsels im KI-Bereich werden immer sichtbarer. Experten warnen vor einer erheblichen strukturellen Erosion.
Digitalminister Karsten Wildberger hatte seinen ersten Auftritt im Bundestag, auch viele Digitalpolitiker gaben ihr Debüt und setzten erste Akzente. Und Unionspolitiker Ralph Brinkhaus überraschte mit einem Eingeständnis.
Kurz nachdem die US-Urheberrechtsbehörde ihren KI-Bericht veröffentlicht hat, ordnete die Trump Regierung die Entlassung von deren Chefin an. Was dabei etwas unterging: Am selben Tag machte auch die Europäische Urheberrechtsbehörde ihre KI-Studie publik. Zu einigen Themen formuliert auch die europäische Behörde klare Worte.
Bis Ende des Jahres müssen Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser ihre Konnektoren für die Telematikinfrastruktur austauschen. Grund ist ein potenziell unsicherer Verschlüsselungsalgorithmus. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung fordert nun eine Übergangsfrist bis Ende 2027 und fürchtet die Rückkehr zu Papier und Stift.
Wegen Missachtung des Digital Services Act (DSA) droht Tiktok eine hohe Geldstrafe der Europäischen Union. Es ist nicht das einzige Verfahren gegen die Plattform.
Die Deutsche Telekom sollte die umstrittene Schulcloud Logineo in Nordrhein-Westfalen retten. Doch der Konzern hat nun die Reißleine gezogen und Verträge gekündigt. Damit steht die 200 Millionen Euro teure Schulplattform vor dem Aus und Schulministerin Dorothee Feller (CDU) unter Druck.
Die EU will als Standort für Start-ups und Scale-ups gegenüber globalen Schwergewichten wie den USA, Israel oder Singapur aufholen. Ein Entwurf für die neue Strategie der EU-Kommission sieht dabei einfachere Finanzierung, Bürokratieabbau und Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel vor.
Nachdem der Diensteanbeiter Multiconnect sich mit einem Mobilfunknetzbetreiber nicht auf einen Zugang zu dessen Netz einigen hatte können, schaltete er die Bundesnetzagentur ein. Als die nicht rechtzeitig eingriff, reichte das Unternehmen Klage beim Verwaltungsgericht Köln ein – und gewann den Fall nun.
Der Pakt für Forschung und Innovation (PFI) dürfte eines der prall gefülltesten Förderprogramme in Deutschland sein. Am Dienstag wurde nun das 20-jährige Bestehen des PFI in Berlin gefeiert. Nach einem Termin mit den Hochschulrektoren gab die neue Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) ihren Einstand bei den Spitzen der deutschen Forschungscommunity.
Im Koalitionsvertrag haben sich SPD und Union vorgenommen, das Grundgesetz zu reformieren. Was das für die Zusammenarbeit der föderalen Ebenen bedeutet und wie die Änderung aussehen sollte, haben zwei Verwaltungsexperten untersucht.
Die Europäische Union hat sich eine eigene Datenbank für IT-Schwachstellen gebaut. Damit soll auch ein Stück digitale Souveränität gewonnen werden. Ganz unabhängig von US-amerikanischen Angeboten wird Europa jedoch nicht.
Der KI-Roboter Willi ist ein Pilotprojekt und einzigartig in Berlin. Mit den Bewohnern des Pflegeheims Friedrichshagen spricht er über den Alltag oder Zitronenfalter. Wie kommt er bei ihnen an?
Unternehmen, die KI-Systeme nutzen oder entwickeln, müssen sicherstellen, dass ihre Beschäftigten über das nötige Wissen im Umgang mit diesen Systemen verfügen. So will es der AI Act. Doch viele Firmen sind derzeit noch unsicher, was diese Pflicht konkret bedeutet. Das ruft bereits erste selbsternannte KI-Coaches auf den Plan, die teure Schulungen anbieten.
Verherrlichung von Magersucht, Beleidigungen oder Missbrauchsdarstellungen – jugendgefährdende Inhalte können seit 1997 bei der FSM gemeldet werden. Der Jahresbericht 2024.
KI-Chatbots wie Meta AI, Character AI oder Snapchats „My AI“ werden unter Jugendlichen immer beliebter. Doch Expert:innen warnen vor emotionaler Abhängigkeit, Suchtgefahr und fehlendem Schutz. Jugendmedienschützer fordern strengere Regeln – und sehen Gesetzgeber wie Anbieter in der Pflicht.
Der neue Digitalminister ist derzeit auf Kennlerntour. In dieser Woche trifft er sich mit seinen Pendants auf Länderebene bei der Digitalministerkonferenz. Fokusthema werden dort Investitionen in die digitale Infrastruktur sein.
Ab dem kommenden Jahr sind Betreiber neuer Rechenzentren verpflichtet, unvermeidbare Abwärme zu nutzen. Erste Projekte in Berlin belegen, dass das grundsätzlich möglich ist. Doch technische und planerische Hürden sowie hohe Kosten bremsen derzeit noch die Abwärmenutzung.
Leitlinien für Allzweck-KI sollen offene Fragen zum AI Act klären. Der Entwurf legt dafür Schwellenwerte für Modelle fest und dröselt auf, welche Open-Source-Modelle von weniger Auflagen profitieren. Das ist vor allem für Meta und Deepseek entscheidend.
Für ihren Koalitionsvertrag haben Unionsparteien und SPD sich für ihre Kapitel zur künftigen Forschungs- und Innovationspolitik von der bayerischen Hightech-Agenda den bayerischen Weltraum-Vorhaben inspirieren lassen. Damit sich die Blaupause auf Bundesebene übertragen lässt, braucht es der Szene nach auch den richtigen organisatorischen Unterbau.
In mehr als 100 Fällen haben EU-Mitgliedstaaten deren Digitalgesetze nicht ausreichend in nationales Recht übersetzt. Bulgarien ist dabei trauriges Schlusslicht. Besonders die NIS-2-Richtlinie, der Data Governance Act und der Digital Services Act machen zu schaffen.
Kardinal Robert Francis Prevost ist Papst. Die Wahlberechtigten ließen die 1,4 Milliarden Katholiken nicht lange warten, sie waren erst am Mittwochabend zusammengekommen. Seitdem galt für sämtliche Kardinale ein striktes Handyverbot. Wie das der Vatikan wohl sicherstellte, erklärt Luise Allendorf-Hoefer im Interview.
Das neue Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung nimmt seine Arbeit auf. Zum Start gibt es viele lobende Worte. Und einige noch offene Zuständigkeitsfragen haben sich auch geklärt.
Schon die Ampelregierung wollte die Gematik zu einer Digitalagentur Gesundheit umbauen. Das Vorhaben ist allerdings am Koalitionsbruch gescheitert. Die schwarz-rote Koalition will den Plan nun erneut angehen. Aber mit welchem Fokus?
Lange wurde darüber gerätselt, aus welchen Einzelteilen der bestehenden Häuser das neue Digitalministerium zusammengesetzt werden soll. Der Organisationserlass des frisch gewählten Kanzlers gibt jetzt Klarheit.
Die Netzagentur hat vor kurzem Impulse zum Umstieg von Kupfer auf Glasfaser veröffentlicht. Demnach könne allein die Deutsche Telekom darüber entscheiden, wann sie ihr Kupfernetz abschaltet. Damit hat die Behörde aus ihrer Sicht ihr Soll in der Debatte erfüllt, die Wettbewerber sehen das anders.
Meta will KI mit Nutzer:innendaten aus Europa trainieren – doch es regt sich Widerstand. Die Verbraucherzentrale NRW hat den Konzern abgemahnt und droht mit Klage. Der Streit um Datenschutz, Einwilligung und berechtigtes Interesse geht in die nächste Runde.
Die EU-Kommission will den Binnenmarkt modernisieren. Die Mitgliedstaaten sollen mehr Verantwortung übernehmen und einem geeinten Markt weniger im Weg stehen. Die Kommission will mehr koordinieren und ihn in wichtigen Fällen auch selbst überwachen. Das alles soll digitaler als bislang ablaufen.
Mit der ÜGR wurde eins der letzten Projekte der Ampel-Koalition nach monatelanger Verzögerung doch noch veröffentlicht. Doch die 120 Seiten Ergebnisse bekamen wenig politische Aufmerksamkeit. Die Zivilgesellschaft kritisiert vor allem fehlende Transparenz, sie fordert die neue Regierung zum Handeln auf.
Der Münchener KI-Anbieter DeutschlandGPT will mithilfe von Lehrplänen ein eigenständiges Bildungs-LLM für Schulen optimiert haben. Die Sprach-KI soll auch auf Emotionen von Schülern verständnisvoll eingehen können. Und das, obwohl der AI Act Emotionserkennung eigentlich verbietet.
Die neue Bundesregierung will einen Deutschland-Stack aufbauen. Doch was hat das Vorhaben mit Euro Stack, Govstack und der Deutschland-Architektur zu tun? Was ist eigentlich ein Tech Stack? Und wie soll der Deutschland-Stack aussehen?
Sieben Teams versuchen gerade, eine fast unmöglich klingende Challenge der Sprind zu bewältigen: Das Training von KI-Modellen auf verschiedenster Hardware, die an unterschiedlichen Orten steht. Ziel ist eine souveräne KI-Technologie für Europa, die nicht mehr von US-Rechenzentren abhängig ist.
Die irische Datenschutzaufsicht verhängt eine Rekordstrafe gegen Tiktok wegen unzulässiger Datenübermittlung nach China. Erstmals betrifft eine DSGVO-Entscheidung in diesem Ausmaß ein chinesisches Unternehmen – mit möglichen Auswirkungen auf andere internationale Datentransfers.
Die Zuständigkeit für Games soll auch im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt liegen. In Dorothee Bär hat die Branche eine altbekannte politische Verbündete. Bei der meldet sie schonmal ihre Wünsche an.
Milliardeninvestitionen und Codebunker in der Schweiz: Microsoft will sich in Zeiten unruhiger transatlantischer Beziehungen als sicherer Hafen der Cloudlösungen positionieren. Auf dem Spiel steht für den Konzern aus Redmond einiges, etwa bei Fragen zur Cloud-Sicherheit und dem Trend, europäische Anbieter zu bevorzugen.
Das Digitalministerium ist kaum gesichert, der Minister just ernannt und schon gibt es Streit. Wie Tagesspiegel Background erfahren hat, will das Finanzministerium den IT-Dienstleister des Bundes unbedingt im eigenen Ressort halten.
Eine EU-Studie untersucht die Deeptech-Strategien der Mitgliedsstaaten und die Rolle der nationalen Forschungsorganisationen. Eine wichtige Empfehlung: Durch eine Fokussierung auf „Einhörner“ mit Milliardenbewertung werde das Deeptech-Potenzial verkannt.
Das Data Privacy Framework soll den Datenaustausch zwischen der EU und den USA sicher machen. Doch die Entlassungswelle von US-Präsident Trump bringt dafür zuständige Aufsichtsinstitutionen ins Wanken. Schützt das DPF die Daten von EU-Bürger:innen noch ausreichend?
Die Produktion von Computerspielen wird in Deutschland sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene gefördert. Doch seit die Bundesförderung stockt, haben viele kleine Computerspielfirmen Probleme – besonders in förderschwachen Bundesländern wie Hessen oder Mecklenburg-Vorpommern.
Dem designierten Kanzler sind noch einige Überraschungen gelungen: Merz' Wahl für den Digitalminister hatte in der Szene keiner auf der Bingokarte. Wer neben dem Quereinsteiger aus der Wirtschaft noch im Digital-Team der nächsten Bundesregierung sitzt.
Seit Monaten wartet die Glasfaserbranche auf Hinweise der Bundesnetzagentur, wie der Umstieg von Kupfer auf Glasfaser ablaufen soll. Das Gesetz sieht eigentlich vor, dass einzig die Deutsche Telekom beantragen kann, ihr Kupfernetz vor Ort abzuschalten. Nun hat das Warten ein Ende.
Eigentlich sollte der Chips Act Europas Anteil an der Halbleiter-Herstellung verdoppeln. Dieses Ziel wird das Gesetz weit verfehlen, stellt ein Rechnungshof-Bericht fest. Ein großes Problem: Die Mitgliedstaaten teilen nicht genug Informationen mit der Kommission. Die arbeitet dafür schon an einem Chips Act 2.0.
China verschärft die Regeln für das hochautomatisierte und autonome Fahren mit dem privaten Pkw. Für deutsche Autohersteller bieten die Änderungen neue Chancen. Experten warnen aber vor Herausforderungen bei Datennutzung und Partnerschaften.
Spätestens am Tag der Wahl des neuen Bundeskanzlers im Mai werden auch die Zuschnitte der Ministerien der schwarz-roten Regierung bekannt. Im Vorfeld geht in der Digitalbranche die Sorge um, dass das neue Ministerium nicht ausreichend Durchsetzungskraft bekommt. Deshalb gibt es neue Lobbypapiere.