Cohere soll zur kanadisch-deutschen KI-Alternative werden, zudem investieren beide Länder einen dreistelligen Millionenbetrag in einen neuen Ansatz für sichere KI von Yoshua Bengio. Daraus soll auch die Grundlage für eine Allianz der Mittelmächte werden.
Der EU Kids Act kursiert bereits vor seiner Vorstellung – und ruft gemischte Reaktionen hervor. Verbote bestimmter Funktionen stoßen auf viel Zuspruch, die verpflichtende Altersverifizierung ruft die digitale Zivilgesellschaft auf den Plan.
Am 20. September wählt Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Landtag. Eine Fortsetzung des rot-roten Bündnisses wird wohl höchstens als Minderheitsregierung möglich sein. An der Digitalpolitik dürfte diese allerdings nicht scheitern, denn die Parteien sind beim Thema Digitalisierung nah beieinander.
Erst nach einer IFG-Anfrage veröffentlicht das Bundesdigitalministerium die Kosten für seine Spark-KI. Sie soll Planungs- und Genehmigungsverfahren in Behörden beschleunigen. Dass die Module Open Source bereitgestellt sind, macht sie für die Nachnutzung zwar interessant, Kritiker halten sie aber für zu komplex und die Kosten für zu hoch.
Vielfaltsfördernde Inhalte in algorithmischen Feeds, Outlink-Pflicht und journalistische Sorgfaltspflichten für KI-Informationssysteme: Die Länder wollen neue Regeln für KI-Systeme und soziale Medien schaffen und damit Journalismus und Meinungsvielfalt im digitalen Raum stärken. Beteiligte hoffen, damit auch Impulse für künftiges EU-Recht zu setzen.
Der Strategiekreis für Technologie und Innovation tagt im Kanzleramt. Es geht um industrielle KI, die Kluft zwischen ziviler und militärischer Innovation und den Fahrplan bis zum Digital-Gipfel im November.
Kinder und Jugendliche sollen bald vor Doomscrolling und manipulativen Designs geschützt werden: Heute wird Ursula von der Leyen in ihrer Rede zur Lage der Union auch den neuen Kids Act vorstellen. Wie erwartet findet sich darin eine Regelung zum Mindestalter auf sozialen Netzwerken.
Die Forderung nach langsamerer KI-Entwicklung hat eine Debatte ausgelöst. Ideen zur Selbstregulierung und Kontrolle bleiben umstritten. Doch der Weg zu unabhängigen Aufsichtsstrukturen ist schwierig.
Zum Schuljahresbeginn kommt eine Flut von KI-Anwendungen in die Grundschulen – obwohl der Einsatz dort umstritten ist. Auch die Pisa-Studie nährt Bedenken gegen den KI-Einsatz in Schulen.
Selbstständige KI-Modelle, ungeplante Hackerangriffe – die vergangenen Wochen klangen nach Sci-Fi. Nun kündigen die Gründer von Open AI, Anthropic aber auch xAI Konsequenzen an. Ist das ein Gezeitenwechsel in der KI-Entwicklung oder geschäftliches Kalkül?
Bei der Entgegennahme des Abschlussberichts der Expertenkommission Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt hat Bundesfamilienministerin Karin Prien ein „Sofortprogramm“ angekündigt. Im Oktober sollen Eckpunkte vorliegen, bis Jahresende erste gesetzliche Maßnahmen.
Seit einem Jahr gibt der Data Act Nutzern ein Recht auf die Daten ihrer vernetzten Produkte. Doch Hersteller halten sich bisher zurück und Nutzer fragen sie kaum ab. Viele mögliche Geschäftsmodelle bleiben damit Theorie. Doch die Entwicklung der Physical AI in der Robotikbranche könnte dem Data Act neuen Aufwind geben.
In Rheinland-Pfalz ist mit Doris Ahnen (SPD) seit dem Frühjahr die Finanzministerin auch für Digitalisierung und Staatsmodernisierung zuständig. Was das Land bei souveränem Arbeitsplatz, Bürokratieabbau und KI vorhat, sagt sie im Gespräch mit Benjamin Stiebel.
Am heutigen Freitag bringt Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) als letzte der Ministerinnen den Etat-Entwurf für ihr Haus im kommenden Jahr ein. Ein Licht ins Dunkel der Förderposten und was der Bundesrechnungshof moniert.
Die EU-Kommission und die USA haben sich auf einen Rahmen für den Austausch von Polizeidaten bei der Einreise geeinigt. Bei einem Verdachtsfall läuft der Datenabgleich automatisiert ab. Im zweiten Schritt entscheidet ein Mensch über die Weitergabe weiterer Informationen. Welche Daten abgefragt werden können, entscheiden die Länder in bilateralen Abkommen.
Die Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ übergibt Bildungsministerin Karin Prien (CDU) heute ihren Abschlussbericht. Ihr Haus arbeitet bereits an einer nationalen Regelung für ein Mindestalter in sozialen Medien. Wie diese am Ende aussieht, dürfte auch von den EU-Vorschlägen abhängen, die kommende Woche vorgestellt werden.
Die EU-Vergabenovelle soll die Beschaffung einfacher, schneller und vor allem: europäischer machen. Dabei sollen neue Kriterien, einheitliche Verfahren, aber auch Ausschlussmöglichkeiten für Nicht-EU-Anbieter eine zentrale Rolle spielen.
Im Haushalt 2027 setzt das Digitalministerium zum ersten Mal sein IT-Veto ein. Doch die Zahl der Ablehnungen hält sich noch sehr in Grenzen. Die Agora Digitale Transformation macht Vorschläge, wie aus dem IT-Vorbehalt ein starkes Instrument zur Informationsbeschaffung und Steuerung werden könnte.
Die Migration der Berliner Landes-IT zum zentralen Dienstleister ITDZ Berlin zieht sich seit zehn Jahren. Auch war bekannt, dass es an Schutz gegen Cyberangriffe mangelt. Ist der Einbruch auch eine Quittung für die schleppende Umsetzung?
Sicherheit habe bei der deutschen Eudi-Wallet höchste Priorität, betont Bundesdigitalminister Karsten Wildberger regelmäßig. Recherchen von Tagesspiegel Background zeigen: Die Fachleute, die das beurteilen könnten, wurden dabei nicht immer gehört.
Erneuter Pisa-Schock: heutige 15-Jährige auf dem Kompetenzniveau der früheren 13-Jährigen. Lesekompetenz deutscher Schüler noch nie so schlecht wie im Jahr 2025. Bei digitalen Tools und KI schneiden die getesteten Schüler aber gut ab.
Knapp neun Monate nach dem weltweit ersten Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige will die australische Regierung nun auch Algorithmen regulieren. Am Dienstag wurde die sogenannte „Digital Duty of Care“ vorgestellt. Die Opposition warnt vor Zensur, während Studien zeigen, wie lückenhaft das bisherige Jugendschutzgesetz wirkt.
Die Kommunen haben die meisten Bürgerkontakte in der Verwaltung. Sie werden vermutlich zu den ersten gehören, bei denen die Menschen ihre neuen Eudi-Wallets einsetzen wollen. Doch die Städte, Landkreise und Gemeinden warten selbst noch auf den Umsetzungsplan.
Für Digitalisierung sollen im kommenden Jahr rund 85 Millionen Euro mehr zur Verfügung stehen. Digitalpolitiker:innen aus Opposition und Koalition sehen dennoch an vielen Stellen Nachbesserungsbedarf beim Digitaletat 2027.
Beim Innovationsfreiheitsgesetz ist weiter kein Referentenentwurf in Sicht. Der Druck auf Forschungsministerin Bär wächst, Forschungsverbände und Wirtschaft mahnen zur Eile. Das Ministerium selbst verfolgt eine Doppelstrategie.
Etwa 1,44 Millionen Dateien der Berliner Verwaltung stehen seit Freitag im Darknet. Das Datenleck enthält neben unzähligen personenbezogenen Daten auch sicherheits- und verteidigungsrelevante Unterlagen. Politiker und Experten äußern scharfe Kritik und fürchten weitreichende Folgen.
Spätestens am heutigen Montag kehren die MdBs nach Berlin zurück, morgen tagt der Bundestag erstmals nach der Sommerpause. In den kommenden Monaten stehen dabei auch einige wichtige Digitalgesetze zur Beratung an. Ein Überblick.
Seit Anfang der Woche ist der Quellcode der digitalen Brieftasche online – oder zumindest ein Schnappschuss einiger Teile. Ein erster Blick in den Datensatz verrät einiges. Außerdem steht der Zeitplan, wie es mit der Wallet weitergeht.
Der Mangel an IT-Fachkräften hat sich im Vergleich zu 2023 fast halbiert. Der deutliche Rückgang liegt jedoch nur teilweise am Einsatz Künstlicher Intelligenz. Trotz der Entwicklung bleibt die Suche nach qualifizierten Fachkräften für Unternehmen schwierig.
Das Kriegsbeil scheint begraben, jetzt geht’s um technische Standards: Während noch vor wenigen Monaten Repräsentanten von Finanzinstituten und Zahlungssystemanbietern den digitalen Euro als immense Geldverschwendung abtaten und politisch bekämpften, hat die Branche inzwischen mit dem künftigen Digital-Bargeld ihren Frieden gemacht. Notgedrungen.
Als Teil der Einkommensteuerreform hat die Bundesregierung auch eine zentrale Änderung für Rechenzentren beschlossen. Etwa 90 Prozent der Gewerbesteuer könnten so künftig am Standort verbleiben. Hilft das auch, Proteste einzudämmen?
Potsdam bietet zum Schulstart sieben Grundkurse landesweit über seine Schulcloud an. Kein anderes Bundesland tut dies bisher. Dabei gehört für das Bundesverfassungsgericht digitaler Unterricht zum Recht auf Bildung.
Deutschland zieht im EU-Vergleich die meisten internationalen Talente aus dem KI-Bereich an. Doch diese ziehen selten in die industriellen Flächenländer, wo sie durchaus gebraucht würden. Wie sich dies verbessern ließe, wird in einer aktuellen Studie des Thinktanks Interface erläutert.
In Brüssel geht der Betrieb in diesen Tagen wieder richtig los. Im September wird sich zeigen, wie die EU-Kommission Social Media für Jugendliche regulieren wird. Daneben gehen die Verhandlungen zum Daten-Omnibus, Cada, Chips Act 2, DNA und CSA2 in Rat und Parlament weiter. Ob der DMA auch Cloud regulieren wird, soll sich im November klären. Ein Überblick.
Als die EU die Verpflichtung zur Interoperabilität von Messengern in Aussicht stellte, erntete sie viel Beifall. Mit Feuereifer machten sich technische Experten bei der Internet Engineering Task Force (IETF) an die Arbeit, technische Standards zu schaffen. Der Erfolg blieb indes überschaubar.
Zum ersten Mal wurden mit Reddit ein Forum und mit Roblox eine Spieleplattform als sehr große Online-Plattformen unter dem Digital Services Act designiert. Zudem fällt mit ChatGPT erstmals ein eigenständiger KI-Bot unter die strengen Auflagen des DSA. Das wirft neue Compliance-Fragen auf, unter anderem in Bezug auf den Datenschutz.
Nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA Ende Juni steht die Rechtskonformität des EU-US-Datenschutzabkommens erneut infrage. Die EU-Kommission will dennoch am Data Privacy Framework festhalten. Die Unternehmen innerhalb der EU sollten prüfen, welche ihrer Datenübertragungen auf dem Abkommen basieren.
Sie fordern 30 Bitcoin, was zwei Millionen Euro entspricht: Cyberkriminelle haben eigenen Angaben zufolge sensible Daten des Landes Berlin gestohlen. Es ist nicht die erste Attacke der Gruppe.
Mit dem geplanten deutschen KI-Sicherheitsinstitut DAISI will die Bundesregierung international aufschließen. Doch dafür braucht sie nicht nur Geld und Rechenkapazitäten, sondern vor allem Spitzenforscher, weitgehende Autonomie und einen klaren Auftrag. Was Deutschland von Großbritannien und anderen Vorbildern lernen kann.
Unternehmen klagen über hohe KI-Kosten und setzen vermehrt sogenannte Router ein, um Geld zu sparen. Diese entscheiden, welches KI-Modell wo eingesetzt wird. Es entsteht ein Milliardenmarkt.
Beim autonomen Fahren richtet sich der Blick oft auf Fahrzeuge und Plattformen. Doch der eigentliche Milliardenmarkt entsteht im laufenden Betrieb der Flotten. Genau dort könnte sich entscheiden, wer in Deutschland künftig an Robotaxis verdient. Die ersten Unternehmen bringen sich in Stellung.
Zahlreiche Regierungen sehen im Meta-Vergleich Rückenwind für ihre eigenen Bemühungen um eine strengere Social-Media-Regulierung. Fachleute bezweifeln dagegen, dass die vereinbarten Änderungen ausreichen, um die Risiken der Plattformen für Kinder und Jugendliche wirksam zu begrenzen.
Wie konnten KI-Agenten von Open AI aus der eigenen Testumgebung ausbrechen? Ein offizieller Abschlussbericht und ein externer Sicherheitsaudit zeigen neue Details. Offen bleibt, warum die Agenten wochenlang offenbar unbemerkt den Angriff auf Hugging Face vorbereiten konnten.
Die AfD dominiert im Vergleich zu anderen Parteien auf Tiktok während des Wahlkampfes in Sachsen-Anhalt. Social-Media-Forscher Jakob Ohme erklärt, welche Rolle die Strategie der Partei spielt, wie Empfehlungsalgorithmen der Plattformen die Reichweite beeinflussen und warum Plattform-Algorithmen nach wie vor schwer zu erforschen sind.
Seit Langem verspricht die Politik der deutschen Videospielbranche Steuererleichterungen. Doch auf der Gamescom hört man dazu so gut wie nichts. Dafür kommt zum ersten Mal auch der Bundespräsident.
Der Prozess um Social-Media-Sucht endet überraschend schnell mit einem Vergleich. Meta ändert zahlreiche Funktionen für Jugendliche und zahlt bis zu 16,7 Milliarden Dollar. Doch ein hoher Teil der Summe hängt vom Verhalten der Konkurrenten ab.
Der Bundesrechnungshof spricht von einem „Blindflug“: Die Netzdaten des Bundes wurden zuletzt 2021 aktualisiert, das Architekturboard tagt seit 2022 nicht mehr. Jetzt will das Bundesdigitalministerium aufräumen. Statt von den Netzen des Bundes ist nun vom Netzverbund Deutschland die Rede – und auch den Betrieb soll eine andere Behörde übernehmen.
Die große Mehrheit der Jugendlichen findet, dass ihnen soziale Medien guttun. Dennoch sehen sie Schattenseiten und klagen bei verstärkter Nutzung über mehr körperliche und mentale Beschwerden. Das zeigt der Social-Media-Report, den die Techniker Krankenkasse heute veröffentlichen will. Darin positionieren sie sich auch zum diskutierten Social-Media-Verbot.
DSA, AI Act, Data Act, TTPW: Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die Aufsicht über immer mehr Digitalgesetze inne. Trotz all der neuen Aufgaben plant die Bundesregierung für die Bonner Behörde keine weiteren Stellen im Bereich Dienste und Plattformen ein. Das Delta zum errechneten Bedarf ist inzwischen riesig.
Die enorm hohe Leistungsfähigkeit von den neuen chinesischen KI-Modellen sorgt weltweit für Aufsehen. Sollten deutsche Firmen und die Verwaltung auf sie zurückgreifen, um sich weniger von den US-Anbietern abhängig zu machen? Was europäische KI-Plattformen und Benchmark-Tester über Sicherheitsbedenken und Leistung der Modelle feststellen.
Der Bundesrechnungshof rechnet erneut mit der Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft ab. Trotz hoher Kosten und Hunderter bewilligter Projekte sind bislang nur fünf Masten in Betrieb. Die Ausbauziele erreichten die Netzbetreiber ohnehin von allein.
An zwei Tagen will Friedrich Merz seine Regierung auf das Thema Wettbewerbsfähigkeit und Innovation einschwören. Viele Wirtschaftsvertreter werden zunehmend ungeduldig. Doch über der Klausurtagung schweben alte und neue Konflikte.
Die Gesellschaft für Informatik fordert einmal mehr eine Reform des Computerstrafrechts. Und präsentiert dabei auch durchaus unkonventionelle Vorschläge.
Hinter dem technischen Regelwerk des Digital Networks Act verbergen sich gleich mehrere geopolitische Streitfragen. Welche das sind, offenbaren die jüngst 215 eingereichten Stellungnahmen verschiedener Interessensgruppen.
Vor der Gründung der „Einkauf GmbH“ versammelt das BMDS die Stakeholder, um Möglichkeiten für eine bessere Vergabe an Start-ups auszuloten. Der Workshop zeigt: Die Herausforderungen liegen im Großen wie im Kleinen gleichermaßen.
Seit dem Beschluss des IT-Planungsrats 2024 ist die digitale Dachmarke vorangekommen: 170 Dienste nutzen bereits ihre Elemente, und auch sonst hat sich einiges getan. Eine politische Einigung steht zwar noch aus, die praktische Umsetzung läuft jedoch weiter.
Europa hängt im KI-Wettlauf hinterher. Sollten wie einst in der Luftfahrt die Kräfte gebündelt werden? Unter anderem Claudia Plattner und Kristina Sinemus bringen einen neuen Anlauf für einen KI-Airbus ins Spiel und haben dafür konkrete Ideen.
Bis Ende 2027 wollen Bund und Länder die Bündelung der Datenschutzaufsicht geklärt haben. Die Vorstellungen gehen auseinander. Hamburg hat jüngst einen Gesetzesentwurf eingebracht, der den Wünschen der Landesdatenschützer entsprechen dürfte. Der Bund agiert hingegen abwartend.
Am 6. September wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag – und eine AfD-Alleinregierung ist erstmals rechnerisch möglich. Um das zu verhindern, müssten sich die übrigen Parteien möglicherweise in einem breiten Bündnis zusammenschließen. Inhaltlich, etwa in der Digitalpolitik, liegen sie allerdings oft weit auseinander.
Hotlines waren nur der Anfang: KI übersetzt, spricht und synchronisiert. Nicht nur Open AI und Google glauben, dass Sprechen das neue Tippen ist – auch ein europäischer Player profitiert davon.
Finanzbetrüger nutzen verstärkt Online-Plattformen und Social Media. Obwohl der Digital Services Act der EU wegen Schutzlücken kritisiert wird, will ihn die Aufsicht in einigen EU-Ländern nutzen, um den Betrug einzudämmen.
Die Komponenten des Deutschland-Stacks brauchen eine Betriebsplattform. Das Digitalministerium denkt über mehrere Lösungen nach. Währenddessen baut die Genossenschaft Govdigital mit deutschen Cloud-Anbietern schon an konkreten Betriebsplattformen.
Die Berliner Senatskanzlei berichtet von einem Angriff auf Teile der Verwaltung. Ein Krisenstab wurde eingerichtet. Aus einer betroffenen Verwaltung heißt es, man sei „ohne Internet und Mailkommunikation nach außen“.
Ab heute muss die E-Evidence-Verordnung vollständig umgesetzt sein. EU-Länder sollen damit schneller digitale Beweismittel wie Verkehrsdaten sichern können. Auf die Anbieter kommt einiges zu und zwischen den Ländern gibt es große Unterschiede.
Eine am Max-Planck-Institut entwickelte KI überträgt Bewegungen aus Videos auf 3D-Avatare. Der Verkauf des Tübinger Start-ups Meshcapade an Epic Games zeigt, wie Grundlagenforschung aus Deutschland zum internationalen Geschäft werden kann – und wie die Max-Planck-Gesellschaft daran weiter partizipiert.
Aus Frankreich kam der Hinweis, das Russische Haus werde von Moskaus Geheimdiensten als Tarnung genutzt. Doch direkt nebenan zog nach Tagesspiegel-Recherchen jetzt eine Außenstelle des Bundesdigitalministeriums ein.