Google habe sich im Werbegeschäft systematisch selbst bevorzugt, sagt die EU-Kommission und fordert 2,95 Milliarden Euro Strafe. Doch geändert werden könne das nur durch einen Zwangsverkauf. Donald Trump droht der EU, dabei könnte es in den USA bald ein ein ähnliches Urteil geben.
Zahlreiche Spitzen aus Politik, Wirtschaft und Forschung zog es am Freitag nach Jülich. Der Grund: Das dortige Forschungszentrum weihte offiziell den neuen Supercomputer Jupiter ein – den viertschnellsten Rechner weltweit. Die Hoffnungen sind groß.
Welche Behörde sollte hochriskante KI‑Systeme, die für Strafverfolgungszwecke und die Justiz eingesetzt werden, beaufsichtigen? Im Entwurf zur Durchführung der KI-Verordnung schlug das Digitalministerium dafür eine unabhängige KI-Marktüberwachungskammer vor. Widerspricht das der Absicht der EU-Gesetzgeber?
Das Forschungszentrum Jülich weiht heute den ersten Exascale-Supercomputer in Europa offiziell ein. Der Zugang zu solchen Rechenkapazitäten war bisher ein bürokratisches Nadelöhr – vor allem für Unternehmen. Das soll sich nun ändern.
Wollen Behörden zweier Bundesländer Daten austauschen, stehen sie vor einer Reihe von Problemen. Doch der Datenschutz gehört nicht dazu: Statt eines Datenschutzproblems bestehe vielmehr ein Vollzugsproblem, argumentiert das Kompetenzteam Datenschutz vom IT-Planungsrat.
Google muss den Chrome-Browser nicht verkaufen. Das US-Gericht begründet sein mildes Urteil vor allem mit neuen KI-Wettbewerbern und verpflichtet Google zum Teilen von Daten. Experten und Betroffene zweifeln am Nutzen.
Der Haushaltsausschuss wird heute den Haushalt für dieses Jahr beschließen. Für das neue Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung gibt es laut Beschlussvorlage nun einen Einzelplan. Digitalpolitisch relevante Änderungen sind bei der Finanzierung der Fitko zu erwarten.
Die erstinstanzliche Abweisung der Klage gegen das Data Privacy Framework lässt Firmen, die Daten mit den USA austauschen, vorerst durchschnaufen. Doch Datenschützer Max Schrems äußert massive Kritik und sieht offene Rechtsfragen. Geht es nun vor den EuGH?
Das Europäische Gericht gibt der EU-Kommission recht, Zalando im Rahmen des Digital Services Act als sehr große Online-Plattform eingestuft zu haben. Der Online-Versandhändler hatte unter anderem grundsätzliche Zweifel daran geäußert, als Handelsplattform in den Geltungsbereich des Gesetzes zu fallen. Das Urteil schwächt die noch anhängige Amazon-Klage.
Die Europäische Kommission hat eine Kartellstrafe gegen den Google-Mutterkonzern Alphabet offenbar kurzfristig verschoben. Die Aktion löste in Deutschland heftige Diskussionen aus, viele befürchten ein Einknicken der EU und Nachteile im globalen Wettbewerb.
Es ist wieder so weit: Erneut steht ein Datentransferabkommen zwischen den USA und der EU auf der Kippe. Das Gericht der Europäischen Union urteilt heute über die Klage eines französischen Abgeordneten gegen das Data Privacy Framework. Der Prozess könnte ein Zwischenschritt zu einem Schrems-III-Urteil sein.
Derzeit existieren mehrere Marktplätze für digitale Verwaltungslösungen. Eine integrierte Lösung soll der „Marktplatz der Zukunft“ ab kommendem Jahr bieten. Ziel ist eine schnellere und vereinfachte Beschaffung. Doch gerade in diesem Punkt bleiben die Pläne der Fitko vage.
Die Höhe der Gebühren für Bewohnerparkausweise ist seit mittlerweile fünf Jahren Ländersache. Die meisten Bundesländer gewähren ihren Kommunen bei der Ausgestaltung inzwischen volle Handlungsfreiheit. In manchen gilt aber nach wie vor die alte Preisobergrenze des Bundes.
Sind intime Bilder ungewollt im Netz gelandet, hat das für Betroffene häufig gravierende Folgen. Nun wurde Klage gegen Google eingereicht: die Suchmaschine soll stärker gegen die Verbreitung solcher Inhalte vorgehen.
Um Firmen bei der Umsetzung der KI-Verordnung zu unterstützen, hat die Bundesnetzagentur den KI-Service-Desk aufgebaut. Daniela Brönstrup, Vizepräsidentin der zukünftigen KI-Aufsichtsbehörde, über den Fortschritt und das Interesse an dem Informationsportal, das geplante KI-Reallabor und die Zusammenarbeit mit dem BSI und den Datenschutzbehörden.
Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsministerin Stefanie Drese will Lootboxen – virtuelle Schatzkisten, mit denen Gamer sich Vorteile im Spiel erkaufen können – zum Schutz von Jugendlichen strenger regulieren. Vom Landeskabinett soll heute eine Bundesratsinitiative beschlossen werden. Zustimmung kommt vom Suchtbeauftragen Streeck.
Die Eurostack-Idee galt zwischendurch als Blaupause für eine digitale Aufholjagd Europas. Doch obwohl die Politik das Thema digitale Souveränität im Herbst auf die Agenda setzt, bleibt unklar: Wird der Eurostack der große Wurf – oder schrumpft es zum Diskursfutter für Thinktanks?
Neue Koalition, neuer Anlauf für das knapp gescheiterte Kritis-Dachgesetz. Viel ändert sich im aktuellen Referentenentwurf nicht – dafür sind die Fristen umso sportlicher.
Nach der Ankündigung von Lyft und Baidu, ab 2026 einen Robotaxi in Deutschland starten zu wollen, stellt sich die Frage, welche Risiken mit dem Markteintritt ausländischer Player verbunden sind. Experten weisen auf rechtliche und sicherheitstechnische Herausforderungen hin.
Das Bundesdigitalministerium will noch einmal ans Telekommunikationsgesetz ran und hat dazu erste Ideen konsultiert. Im Grunde sind sich alle einig: Um Glasfaser- und Mobilfunknetzausbau voranzutreiben, bedarf es gesetzlicher Änderungen. Welche genau, da sind sich die Firmen weniger einig. Ein Blick in die Stellungnahmen.
Deutschland braucht nicht nur ein Digitalministerium, sondern auch eine Digitalagentur als Umsetzungseinheit – diese Forderung war um die Bundestagswahl überall zu hören. Seitdem ist es um das Thema still geworden. Kommt da noch was?
Palantir gilt als „alternativlos“, doch deutsche Anbieter sehen das anders. Mindestens sechs Firmen wollen ihre Ermittlungssoftware vorstellen, stoßen aber im BMI und in den Ländern auf politischen Widerstand. Wer die Anbieter sind – und woran sie scheitern.
Weil KI-Systeme immer autonomer und ihre Einsatzmöglichkeiten vielfältiger werden, kommen aktuelle Zulassungsverfahren in der Medizin oft an ihre Grenzen. Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden schlagen deshalb innovative Regulierungsansätze vor, die Innovationen ermöglichen und Patientensicherheit gewährleisten sollen.
Der erste Referentenentwurf für das Durchführungsgesetz der KI-Verordnung wurde vom BMDS verschickt. In weiten Teilen gleicht der Entwurf dem der Ampelregierung. Doch an einigen Stellen zeigt sich die Handschrift des neuen Digitalministeriums.
Large-Language-Modelle können personenbezogene Daten aus den Trainingsdaten herausgeben. Die Bundesdatenschutzbeauftragte möchte die daraus folgenden „datenschutzrechtlichen Herausforderungen“ angehen und startete eine Konsultation. Industrie und Zivilgesellschaft schätzen die Lage unterschiedlich ein.
Bei seinem Besuch im Saarland lobte Kanzler Friedrich Merz das dortige Forschungszentrum Cispa für seine Arbeiten zu Cybersicherheit und KI. Das Institut steht für die wachsende Bedeutung beider Themen innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten deutschen Forschungsorganisation. Ein Überblick über die wichtigsten KI-Vorhaben der Gemeinschaft.
Im Oktober endet der Support für Windows 10. Wie gut gelingt der Umstieg in den Landesverwaltungen?
Adrian Schimmelpfennig machte für das BSW Landtags- und Bundestagswahlkampf in den sozialen Medien. Der 23-Jährige über Social-Media-Tops und -Flops von Politikern und die Gefahren für die Demokratie.
Die Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur Weiterentwicklung der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur werden in der Szene heiß diskutiert. Welche Kritik und Ideen es zu dem Papier gibt – und warum der Rat für Informationsinfrastrukturen mehr Verantwortung fordert.
Benchmarks sollen zeigen, wie leistungsfähig neue KI-Modelle sind – doch ihre Aussagekraft ist umstritten. Fachleute warnen vor einem Tunnelblick auf Ranglisten, weil deren Aussagekraft zu realen Fähigkeiten oder Risiken der Modelle begrenzt sei, schreiben EU-Wissenschaftler:innen in einer neuen Meta-Studie.
Kommerzielle Anwendungen für Neurodaten und Gehirn-Computer-Schnittstellen entwickeln sich rasant - und mit ihnen die Möglichkeiten zu tiefgreifenden, invasiven Einblicken in das menschliche Denken. Datenschützer und Politik ringen um die Frage: Braucht unser Gehirn gesetzlichen Schutz?
Deutschland ist in vielen Bereichen digital abhängig. Die neue Acatech-Präsidentin Claudia Eckert erklärt im Gespräch mit Oliver Voß, wie Open-Source-Chips und der Fokus auf zukunftsweisende Technologien den Weg zu mehr digitaler Souveränität ebnen – und warum es sich nicht lohnt, Entwicklungen hinterherzulaufen.
Wer wissen will, wie sicher ein KI-System ist, muss wissen, was drin steckt. Mit einer standardisierten SBOM for AI will das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik deshalb Transparenz für den gesamten Lebenszyklus schaffen. Die KI-Softwarestückliste könnte sich auch als nützliches Compliance Tool für die Umsetzung des AI Acts erweisen.
Drei Ökonomen haben in einer aktuellen Studie herausgefunden, dass sich KI am Arbeitsplatz nicht negativ auf Gesundheit und Wohlbefinden von Beschäftigten auswirkt. Woran das liegen könnte, erklärt Luca Stella, einer der Forschenden. Viele Fragen bleiben allerdings offen – etwa, ob die Ergebnisse bereits überholt sind.
Der Deutschland-Stack ist das neue Prestigeprojekt des Digitalministers Karsten Wildberger. Im Entwicklungsministerium hingegen läuft die Arbeit am Govstack schon seit fünf Jahren. Was kann sich das Digitalministerium hier abschauen?
Dorothee Bär fokussiert sich auf Raumfahrt und öffentliche Auftritte. Das legt die Antwort auf eine kleine Anfrage der Grünen nahe. Große Forschungseinrichtungen ziehen bislang den Kürzeren.
GPT-5 sorgt für Ernüchterung – und die Diskussionen über die Skalierbarkeit von KI und die hohen Investitionen in KI-Rechenzentren werden lauter. Was Expertinnen und Experten zum neuen Modell sagen und wo systemische Risiken des kreditfinanzierten KI-Infrastrukturbooms liegen.
Der Staat will schneller einkaufen. In der Vergaberechtsnovelle weiten Union und SPD deswegen Ausnahmen für öffentlich-öffentliche Geschäfte aus und ermöglichen dynamische Beschaffungssysteme. Welche Interessen dahinterstecken.
Derzeit wird ein Fahrplan zu Digitalisierung und KI im Energiesektor, ein Rechtsakt für den Europäischen Forschungsraum sowie eine Strategie zu digitalen Kompetenzen in der Justiz ausgearbeitet. Stellungnahmen können noch abgegeben werden und sollen in die Vorhaben einfließen.
Ein Experiment zeigt: Mit einfachen Anweisungen können KI-Chatbots wie Mistral und Llama zu geschickten Sammlern von persönlichen Informationen werden. Eine Psychologin rät Nutzern, grundsätzlich davon auszugehen, dass ihre Daten verkauft werden.
Die Regulierung autonomer Waffensysteme rückt nur langsam ins Zentrum internationaler Debatten. Währenddessen treiben Tech-Konzerne die Entwicklung schnell voran. Ob sich „bedeutsame menschliche Kontrolle“ über solche Systeme bewahren lässt, ist ungewiss.
Einfachere Reinvestitionen, Rechtsklarheit für Investoren und ein bisschen digitale Finanzregulierung: Das steht im Standortfördergesetz von Lars Klingbeil.
Das Münchener KI-Start-up Titanom flutet den Bildungsmarkt mit unterschiedlichen Varianten einer Sprach-KI. Vor einer von ihnen warnen Psychologen.
Ungefähr bei der Hälfte der hiesigen Haushalte, Unternehmen und Behörden ist ein Glasfaseranschluss möglich. Das Kabel liegt zumindest schon in der Straße. Der Breko-Verband prognostiziert nun: Auf den letzten Metern bis in die Räume wird es schwieriger. Das liegt auch an den vielen Mehrfamilienhäusern hierzulande.
Der Bundesrechnungshof mahnt das BMFTR für 2025 zur eisernen Spardisziplin und sorgt sich um Intransparenz wie schon in den Vorjahren. Keinesfalls dürfe das Sondervermögen Infrastruktur dafür benutzt werden, Haushaltslöcher zu stopfen.
Smartphones in den Schulen erst ab der elften Klasse, Social Media frühestens mit 13 Jahren: Ein Forschungsteam der Nationalakademie Leopoldina hat Vorschläge erarbeitet, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen. Christian Füller berichtet.
Die Karlsruher Urteile zum Staatstrojaner bestätigen die Quellen-TKÜ als verfassungskonformes Werkzeug. Doch Details legen nahe, dass die digitalen Bürgerrechte massiv gestärkt wurden – auch bei anderen digitalen Zugriffen der Behörden.
Das Digitalministerium hat sein neues Organigramm veröffentlicht. Diesmal gibt es vor allem auch Namen und dabei viele Bekannte. Wer nun Abteilungen und Referate leitet und wo es noch Änderungen gab.
Mit dem Online Safety Act gelten seit Ende Juli in Großbritannien Alterskontrollen für Online-Inhalte, die Minderjährige schädigen könnten. Kritiker sehen Datenschutzlücken, Schlupflöcher durch VPNs und eine fragwürdige Wirkung auf den Jugendschutz.
In der EU gilt keine einheitliche Digitalsteuer. Doch einige Länder besteuern die Gewinne multinationaler Tech-Konzerne, mit mehr oder weniger Erfolg. Italien zielt mit einem neuen Vorstoß auf den Wert personenbezogener Daten. Das könnte die Internetnutzung revolutionieren – vorausgesetzt, die EU stimmt dem Vorstoß zu.
Um KI-Anwendungen für die Medizin entwickeln zu können, braucht es ein detailgetreues Abbild des menschlichen Körpers. An einem solchen 3D-Referenzatlas arbeitet die deutsch-amerikanische Wissenschaftlerin Katy Börner mit einem internationalen Team. Sie erzählt, wo das Konsortium mit dem Projekt steht und wie sie arbeiten.
Weil Google keine Zahlen dazu herausgibt, versuchen Forschende mit verschiedensten Methoden, Traffic-Einbußen durch Googles KI-Zusammenfassungen zu beziffern. Das Pew Research Center hat nun erstmals untersucht, wie Leser:innen mit den generierten Suchergebnissen und den Links zur Originalquelle umgehen. Das Ergebnis ist ernüchternd.
Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag ambitionierte Ziele für die Modernisierung von Staat und Verwaltung gesetzt – aber klappt die Umsetzung? Im Interview spricht Ralph Brinkhaus (CDU) über die Aufgaben, die das neue Ministerium priorisieren soll, Zielwochen im Bundestag und warum Kommunen Aufgaben bündeln müssen.
Die halbstaatliche Gematik hat Videoident-Verfahren 2022 für die Telematikinfrastruktur untersagt. Jetzt aber hat sie die Lösung eines Hamburger Unternehmens zugelassen. An der Entscheidung regt sich auch Kritik.
Die Herausforderungen bei der Verwaltungsdigitalisierung will Karsten Wildberger mit KI lösen, beim Digitalstandort Deutschland vertraut er auf eine neue Generation von Unternehmen. Ein Interview mit dem Digitalminister über Wege aus der föderalen Komplexität, den IT-Vorbehalt und Palantir.
Deutsche Autobauer und Zulieferer wollen gemeinsam eine Open-Source-basierte Software für autonomes Fahren entwickeln. Das Ziel: Raus aus den Abhängigkeiten von branchenfremden Hightech-Anbietern. Nach teuren Fehlschlägen muss jetzt umgedacht und schnell gehandelt werden.
Spätestens der Ukraine-Krieg hat deutlich gemacht, dass Kommunikation – auch satellitengestützte – nicht von Privatunternehmern abhängig sein sollte. Bis 2030 will Europa ein solches System selbst fertiggestellt haben. Doch der holprige Start scheint sich durchzuziehen.
In der deutschen Diskussion um ein Social-Media-Mindestalter ist immer nur von 16 Jahren die Rede. Einschätzungen aus Psychologie, Medienwissenschaft, Pädagogik und Recht zeigen: Die Wissenschaft betrachtet diese Grenze skeptisch.
Die schwarz-rote Koalition ist mit dem Versprechen angetreten, das Vergaberecht zu beschleunigen. Das Gesetz geht voraussichtlich am Mittwoch ins Kabinett. Sowohl die Wirtschaft als auch die Anwender aus der Kommunalverwaltung sehen noch gravierende Mängel.
Mit dem Zustimmungsvorbehalt soll das Digitalministerium die IT-Ausgaben der Bundesverwaltung steuern. Die Agora Digitale Transformation hat jetzt einen Entwurf vorgelegt, wie der Vorbehalt aussehen müsste.
Firmen integrieren KI-Modelle von Meta oder OpenAI in ihre eigenen Systeme und trainieren sie mit eigenen Daten nach. Was sie dabei im Blick halten müssen, konkretisieren neue Leitlinien der EU-Kommission. Zwei Schwellenwerte sorgen weiter für Diskussionen.
Der Anschluss ans Stromnetz für Rechenzentren dauert Jahre, die Netze kommen an ihre Grenzen. Der KI-Boom verstärkt das Problem noch, inzwischen entscheiden sich Betreiber daher zunehmend für eine eigene Energieversorgung, etwa mit Erdgas.
Bis 2028 soll der Deutschland-Stack fertig sein. Das Digitalministerium hat jetzt fünf Missionen festgelegt, die ersten sollen bis Ende des Jahres umgesetzt werden. Ob der Zeitplan aufgeht?
Die Netzwerks- und Informationssicherheitsrichtlinie (NIS-2) der EU enthält Cybersicherheitsregeln für Staat und versorgungsrelevante Branchen. Deutschland ist mit der Umsetzung hinterher, aber am Mittwoch ist das Umsetzungsgesetz durch das Kabinett gegangen. Was drinsteckt, welche Pflichten auf regulierte Organisationen zukommen, worüber gestritten wird.
Fast die Hälfte der Deutschen schaut ihre Filme lieber in der deutschen Synchronisation. Doch immer häufiger wird statt menschlichen Sprecher:innen Künstliche Intelligenz eingesetzt – die auf ihren Stimmen trainiert wird. Synchronsprecher fordern jetzt eine faire Entlohnung wie in den USA.