Das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Notwendig sind insbesondere massive Investitionen in den ÖPNV, die Bahn sowie Fahrrad- und Fußverkehr. Erfolge müssen schnell sichtbar werden. Dafür müssen sich die Strukturen ändern.
Die EU-Batterieverordnung ist seit einem Jahr in Kraft. Sie setzt den Rahmen, doch sie allein reicht nicht aus. Europa verfügt noch nicht über ausreichende Recyclingkapazitäten. Es fehlt an Recyclingunternehmen und Kapazität für die Vorbehandlung. Und ohne eine funktionierende Lieferkette für Sekundärmaterialien und wirtschaftliche Anreize für die Nutzung recycelter Rohstoffe droht die Kreislaufwirtschaft ins Stocken zu geraten.
Mit geteilter, vollautonomer Mobilität „made in Germany“ können nicht nur städtische Verkehrsprobleme gelöst, sondern auch technologische Souveränität gesichert und neue wirtschaftliche Potenziale erschlossen werden. Jetzt ist der Moment, Deutschlands Chance als Innovationsführer auf diesem Gebiet durch eine strategische, auf Europa fokussierte Industriepolitik zu stärken.
Die deutsche Wirtschaft erstickt an überbordender Bürokratie. 146 Milliarden Euro ziehen Gesetze, Verordnungen, Papierformulare, Berichtspflichten und endlos lange Antragsverfahren den Unternehmen Jahr für Jahr aus der Tasche, so eine aktuelle Studie des Ifo-Instituts. Die neue Bundesregierung muss Tempo machen und die unsinnigen Hürden beim Ausbau der Ladeinfrastruktur aus dem Weg räumen.
Nach wie vor ist die Finanzierung des Deutschlandtickets über das Jahresende hinaus offen. Gleichzeitig tritt ab 2027 der ETS-2 in Kraft. Die damit erzielten Einnahmen könnte der Bund teilweise in den Abofahrschein stecken – und so insbesondere einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger entlasten.
Fast jeder geht, doch kaum jemand spricht darüber – der Fußverkehr ist oft ein stiefmütterlich behandeltes Thema. Der 5. Deutsche Fußverkehrskongress (FUKO) in Rheinland-Pfalz beleuchtet, wie Innenstädte für Fußgänger attraktiver gestaltet werden können, um ihre Bedeutung als kulturelle und wirtschaftliche Zentren zu stärken.
Der EU-Aktionsplan für die Autoindustrie sieht ein „Joint Undertaking“ vor, wie es schon im Luftverkehrs- und Halbleiterbereich existiert. Dieses Instrument könnte eine stärkere inhaltliche Mitsprache und finanzielle Beteiligung der Mitgliedstaaten erfordern. Gleichzeitig würde es einen Impuls für die Weiterentwicklung des Automobils durch Software- und Hardwareinnovationen setzen – ein Schritt, der angesichts des Wettbewerbs mit China und den USA längst überfällig ist.
Migration war eines der Top-Themen im Bundestagswahlkampf. Dabei zeigt sich ein Widerspruch: Deutschland braucht dringend Fachkräfte aus dem Ausland, debattiert aber gleichzeitig über strengere Begrenzungen der Zuwanderung. Das lässt eine zentrale Frage unbeantwortet: Wie können Unternehmen gezielt internationale Fachkräfte anwerben, um den wirtschaftlichen Wohlstand langfristig zu sichern? Die Antwort: Sie müssen das Ruder in die Hand nehmen.
Nachhaltige Mobilität wird zunehmend zum Streitpunkt – vor allem, wenn es konkret wird. Politische Slogans wie „Berlin, lass dir das Auto nicht verbieten“ spiegeln den Konflikt wider, der droht, auch die Koalitionsverhandlungen zu bestimmen. Doch nachhaltige Mobilität kann auch als Chance für einen gesellschaftlichen Wandel verstanden werden.
Airbus stoppt das Programm für ein Wasserstoff-Flugzeug. Das Unternehmen hat es nur dazu genutzt, politische Entscheidungsträger abzulenken. Am Ende haben wir nämlich mehr fossile Flugzeuge am Himmel als je zuvor. Wir sind keinem Durchbruch näher gekommen, weder bei Wasserstoff-, Elektro- noch bei Hybridflugzeugen.
Kurier-Express-Post-Unternehmen stehen vor widersprüchlichen Anforderungen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Gleichzeitig zwingt die angespannte Finanzlage viele Betriebe zu vorsichtiger Planung. Während einige Unternehmen noch abwarten, reagieren andere bereits aktiv auf die Antriebswende. Daraus lassen sich Muster für zukunftsfähige Strategien ableiten.
Im Wahlkampf spielt die Mobilität der Zukunft kaum eine Rolle. Dabei wäre ein verkehrs- und bahnpolitisches Programm dringend notwendig. Die künftige Bundesregierung braucht einen Fahrplan Zukunft – mit klaren Zielen und einer Umsetzungsstrategie.
Eine vorzeitige Öffnung und Schwächung der CO2-Flottengrenzwerte für Pkw würde die Planungs- und Investitionssicherheit massiv gefährden. Das wäre vor dem Hintergrund des überfälligen Beitrags des Verkehrssektors zum Klimaschutz verheerend. Stattdessen müssten die Grenzwerte verschärft werden – wie in Großbritannien.
Mit dem Wort „Zerschlagung“ wollen die Gegner:innen von Reformen bei der Deutschen Bahn die Diskussion durch brachiale Rhetorik vergiften. Das jüngste Beispiel hat Kanzler Olaf Scholz geliefert. Die Argumente der Reformgegner:innen sind leicht zu widerlegen. Die Bahnbranche sollte lieber gemeinsam für Verbesserungen eintreten.
Wir benötigen einen gesellschaftlichen Konsens über die Zukunft der Mobilität – und dann schnelles, konsequentes und ganzheitliches Umsetzen. Dafür werden klare Prioritäten und ein Paradigmenwechsel in der Politik gebraucht. Fünf Punkte für Wachstum, Klimaschutz und Zusammenhalt.
Für Verkehrsunternehmen wird die Personalpolitik zur Schlüsselaufgabe. Angesichts zehntausender unbesetzter Stellen im Bus- und Bahnbereich sind Verkehrsunternehmen auf Angestellte aus dem Ausland angewiesen. Auch die Politik muss ihrer Verantwortung gerecht werden.
Die deutsche Automobilbranche steckt tief in der Krise. Viele der Probleme sind eine Folge des Glaubens an die eigene Unangreifbarkeit. Eine Selbsterneuerung in Betrieb und Kommunikation könnte echte Chancen für einen Ausweg bieten.
Im Jahr 1900 war nahezu jedes zweite Fahrzeug in den USA ein E-Auto. Wegen seines Komforts wurde es als „Frauenauto“ abgestempelt und verdrängt. Hätten Frauen in den vergangenen 100 Jahren eine prominentere Rolle in der Automobilindustrie gespielt, wäre das wohl anders gelaufen – zum Wohl der Umwelt.
Der Versuch, privatwirtschaftliche Geschäftsmodelle für öffentliche Verkehre zu etablieren, ist gescheitert. Ohne öffentliche Zuschüsse geht es nicht. Um das Mobilitätsangebot für alle zu verbessern, muss beides zusammenspielen, indem die Anbieter staatliche Gelder gegen Daten, Kundenzugänge und Algorithmen erhalten.
Die jüngste Studie zu Nachtzügen greift zu kurz. Sie unterschätzt deren Potenzial. Die darin getroffenen Annahmen weisen blinde Flecken auf. Wichtig ist nun vor allem, dass die Politik Maßnahmen umsetzt, um die steigende Nachfrage nach Nachtzug-Verbindungen zu decken.
Die Agrosprit-Lobby fokussiert sich auf den Verbrennungsmotor und „alternative Kraftstoffe“ als Klimaretter im Verkehr. Das ist ein Irrweg und lenkt von der überfälligen Verkehrstransformation ab.
Die Klimaschutzziele im Verkehr wurden offenbar auch 2024 nicht eingehalten. Ernsthafter Klimaschutz im Verkehr kommt am Verbrennungsmotor nicht vorbei. Damit der eingesetzte Kraftstoff klimafreundlicher wird, braucht es höhere Quoten für Biokraftstoffe.
In den vergangenen Monaten wird ausnahmslos über das Deutschlandticket diskutiert, wenn es um die Bepreisung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) geht. Zwar hat das Ticket Vorteile, ist aber für die meisten Deutschen nicht relevant und passt nicht in die Kostenstruktur des ÖPNV. Ist eine auslastungsabhängige, dynamische Bepreisung die Lösung?
Um der Mobilitätspolitik in Deutschland wieder eine Richtung zu geben, muss die kommende Bundesregierung deutlich mehr Geld in den ÖPNV und die Infrastruktur stecken – beispielsweise durch eine Erhöhung der GVFG-Mittel. Sonst drohen Rückschritte, insbesondere bei der Antriebswende.
Terroranschläge mit Autos könnten verhindert werden. Die Technik dazu ist in modernen Fahrzeugen schon vorhanden. Es braucht den politischen Willen in Berlin und Brüssel. Die Vorschrift gehört in die General Safety Regulation der EU. Über deren Fortschreibung wird gerade diskutiert. Außerdem sollten die Hersteller solche Technik freiwillig schneller anbieten.
Die ReFuel EU Aviation-Verordnung schreibt den Luftfahrtunternehmen seit diesem Jahr verpflichtende Beimischquoten für E-Kerosin vor. Das PtX Lab Lausitz hat in einer Studie untersucht, welche mineralischen Rohstoffe für die Produktion von PtL-Kerosin gebraucht werden.
Die vergünstigte Variante des Deutschlandtickets, das Jobticket, könnte die Finanzierung des von Bund und Ländern subventionierten Fahrscheins zusätzlich stützen – sofern mehr dieser Tickets verkauft werden. Dafür muss die Politik die richtigen Weichen stellen. Doch auch die Branche sollte offen für ein neues Denken sein.
Der Umstieg vom Auto aufs Fahrrad wird entscheidend sein für das Gelingen eines zukunftsfähigen innerstädtischen Verkehrs. Kein anderes Fortbewegungsmittel ist so kostengünstig und CO2-effizient. Kommunale Bike-Sharing-Systeme machen Fahrräder für alle zugänglich und spielen damit eine essenzielle Rolle bei der Umsetzung der Mobilitätswende. Dazu sind mehr Förderprogramme nötig.
Nach dem Wahlsieg von Donald Trump könnte Elon Musk regulatorische Hürden für sein autonom fahrendes „Cybercab“ aus dem Weg räumen. Die deutschen Automobilhersteller stehen bei der Entwicklung der Technologie vor großen strategische Herausforderungen, die die Zusammenarbeit von Politik und Gesellschaft erfordern.
Das im Herbst von der Bundesregierung vorgelegte Eckpunktepapier für ein Weltraumgesetz soll darauf einzahlen, die Raumfahrtindustrie zu stärken und wettbewerbsfähiger zu machen. Doch der Entwurf geht nicht weit genug und bringt neue Regulierungen mit sich. Stattdessen braucht es mehr staatliche Initiative.
Anlässlich des Welttags der Menschen mit Behinderungen: Sie sind Verkehrsteilnehmer, die bei der Mobilitätswende nicht ausgebremst werden dürfen. Es fehlt nicht nur an Barrierefreiheit im Verkehrsraum und in öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern an einem ganzheitlich inklusiven Blick auf eine Stadtentwicklung und Verkehrsplanung, die niemanden ausschließt.
Der Einsatz von KI-Systemen im Fahrzeug hat großes Potenzial zur Erhöhung der Sicherheit und zur Verbesserung des Nutzererlebnisses durch einen intelligenten, empathischen und proaktiven Assistenten. Die Vernetzung und die Integration neuer Informations- und Entertainmenttechnologien bieten enorme Möglichkeiten. Ein Standpunkt von Björn Schuller von der TU München und Vincent Karas von der Universität Augsburg, der auf diesem Gebiet für BMW arbeitet.
Die Verkehrswende muss insbesondere im ländlichen Raum zielgerichtet gestaltet und aktiv vorangetrieben werden. Es braucht eine klare Strategie, die vom Ziel der Klimaneutralität bis 2045 aus entwickelt wird sowie Verkehrsträger und Infrastrukturausbau zusammen denkt. Es braucht verbindliche Aussagen der Politik, welche Antriebe in Zukunft genutzt werden können.
Wie kann nachhaltige Mobilität in Stadt und Land durch die Raumordnung und Regionalentwicklung befördert werden? Während innovative Lösungen wie Rufbusse und Multifunktions-Hubs neue Perspektiven bieten, stellen geringe Bevölkerungsdichten und hohe Kosten ländliche Regionen vor große Herausforderungen. Die enge Verzahnung von Raumordnung und Regionalentwicklung kann hier wichtige Grundlagen bieten.
Für die Erstellung von Regelwerken ist die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) zuständig. Dort versucht jeder naturgemäß, so viel wie möglich für seine Verkehrsart herauszuholen. Doch der Straßenraum ist begrenzt. Ein neuer und effektiver Ansatz wäre, gremienübergreifende Expertenteams zu bilden.
Mehr Wettbewerb auf der Schiene? Was nach Effizienz klingt, führt oft zu Lohndumping, Insolvenzen und Qualitätsverlust. Beispiele wie Abellio zeigen die Risiken eines ruinösen Wettbewerbs. Ein Blick nach Österreich verdeutlicht hingegen, wie Direktvergaben und staatliche Investitionen den Schienenverkehr erfolgreich und nachhaltig gestalten können.
Der Bruch der Ampel-Koalition darf nicht zur Lähmung führen. Im Gegenteil: Die amtierende Bundesregierung muss vier prioritäre Gesetzesvorhaben noch umsetzen. Die Verkehrsunternehmen, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Millionen von Fahrgästen brauchen eine planbare und gesicherte Perspektive.
Ein erschwingliches E-Auto könnte heute auch in Deutschland Realität sein, wenn mobile Speicher bei Netzentgelten gleichgestellt und Smart Meter für alle verpflichtend eingeführt würden. Die EU fordert dies bis 2025 ohnehin. Frankreich macht es besser und kostengünstiger.
Eine Verschiebung des nationalen Klimaneutralitätsziels auf das Jahr 2050 bliebe ohne Eingriffe in den EU-Emissionshandel folgenlos. Wer nun mit dem Argument der Harmonisierung dafür wirbt, plant letztendlich, wesentliche Säulen der europäischen Klimapolitik massiv zu verändern. Dies hätte schwerwiegende Folgen.
Portugal hat seit einer Woche den „Passe Ferroviário Verde“. Mit dem Ticket für 20 Euro im Monat können die Portugiesinnen und Portugiesen sämtliche staatliche Nah- und Fernverkehrszüge nutzen. Der Fahrschein ist ein Schritt Richtung portugiesischem Deutschlandticket – und ein Baustein für die zukünftige Mobilitätsoffensive der dortigen Regierung.
Kommunen müssen bei der Entwidmung von Bahnflächen vor sich selbst geschützt werden. Schon heute fehlt Platz, um Züge des wachsenden Eisenbahnverkehrs abzustellen. Deshalb sollten Bahnflächen künftig nur noch für andere Zwecke genutzt werden können, wenn Verkehrsprognosen das erlauben.
Der Kern der heutigen Qualitätsprobleme der Bahn liegt in den Investitionsversäumnissen der letzten Bundesregierungen. Eine Zerschlagung der Deutschen Bahn brächte mehr als 30.000 Arbeitsplätze in Gefahr. Eine Replik auf den Gastbeitrag des Unionsfraktionsvize Ulrich Lange, der vergangene Woche in Tagesspiegel Background erschienen ist.
Mehr als 90 Prozent aller Verkehrsunfälle gehen auf menschliches Versagen zurück, viele davon auf überhöhte Geschwindigkeit. Autonome Fahrzeuge könnten hier Abhilfe schaffen, indem sie die Einhaltung der Verkehrsregeln priorisieren. Kompromisse darf es dabei keine geben.
Was sind das für politische Zustände, wenn selbst minimalinvasive Lösungen direkt im Keim erstickt werden? Anstatt das Thema Mobilitätsbudget pragmatisch anzugehen und die Umsetzung zu ermöglichen, hat die Koalition es kurzerhand aus dem Entwurf zum Jahressteuergesetz 2024 gestrichen. Eine vertane Chance.
Die DB InfraGO, die uns Verkehrsminister Volker Wissing als große Bahnreform verkauft, ist nichts anderes als eine Änderung des Klingelschilds. In der Praxis bedeutet das: alte Strukturen, alter Vorstand, altes Geldversenken. Deshalb braucht es den großen Wurf bei der Deutschen Bahn: eine strikte Trennung von Infrastruktur- und Verkehrsbereich mit neuen Verantwortlichkeiten. Dann kann der Bund endlich dafür sorgen, dass das Steuergeld an den richtigen Stellen ankommt.
Als kürzlich in Südkorea ein elektrischer Mercedes-Benz in Brand geriet, verlangten die Behörden Aufklärung über den Hersteller der Batterie. Der Autobauer stand vor der Wahl, ein Geschäftsgeheimnis zu lüften oder Strafen und eine Klagewelle zu riskieren. Kann so etwas auch in Deutschland passieren?
Die Batterieforschung in Deutschland wird abgebaut. Das Bundesforschungsministerium erteilt neuen Kompetenzclustern und Forschungsvorhaben Absagen. Verträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern werden nicht verlängert, Abwanderung droht. Die Politik muss das Signal senden, dass die Batterieforschung nicht geschwächt wird.
Die Verschiebung der CO2-Flottengrenzwerte kann uns etwas Zeit kaufen. Langfristig braucht es allerdings einen Plan, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Möglicherweise wäre eine marktorientierte Lösung für den CO2-Ausstoß von Pkw eine bessere Lösung.
Hadern hilft nicht. Es braucht Politiker, die sich zu den Klimazielen bekennen und die richtigen Rahmenbedingungen für den Ausbau der Elektromobilität setzen. Nur so kann die E-Mobilität wieder in positive Fahrwasser kommen.
Für eine zuverlässige und belastbare Bahn reicht es nicht aus, die Infrastruktur instand zu setzen und auszubauen. Um die Schiene auch für den Güterverkehr wettbewerbsfähig zu machen, muss sie digitalisiert werden. Dafür ist die Technik aus den 1990er-Jahren nicht gut genug. ETCS und FRMCS sind nicht nur wichtig, weil sie europäische Standards sind.
Der Entwurf für das neue Bundeswaldgesetz schiebt Waldbesitzern mehr Verantwortung zu. Dafür müssen Wander-Apps sich künftig nicht damit beschäftigen, ob die dargestellten Wege legal sind. Den Wald intensiv und unkontrolliert zu nutzen, bringt aber Probleme für alle, die mit ihm zu tun haben.
Die Verkehrswende erfordert nicht nur neue Technologien, sondern auch gute Arbeitsbedingungen. Jobsharing-Plattformen bieten nicht nur den Mitarbeiter:innen mehr Flexibilität und Autonomie, sondern tragen auch zur Effizienzsteigerung bei.
Die Verschiebung der CO2-Flottengrenzwerte wird die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Autohersteller kaum beflügeln. Eine klügere Forderung ist das von Mario Draghi vorgeschlagene Instrument: Der Ex-EZB-Präsident möchte den Automotive-Bereich zum „Important Project of Common European Interest“ erklären. Überzeugt werden davon muss noch der Bundesfinanzminister.